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Sonntag, Mai 04, 2008

Versicherungen mit Preiserhöhungen nach Unwettern

Da sich auch die Unwetter in Deutschland mehren und so jährlich Millionenschäden entstehen, die von den Versicherungen getragen werden müssen, ist davon auszugehen, dass es regelmäßig nach Unwettern hierzulande zu Prämienerhöhungen in den Policen kommen wird. Nach dem Orkantief „Emma“ oder dem Sturm „Kirsten“ wird von Verbraucherschützern, wie dem Bund der Versicherten, eine Preiserhöhung bei den Versicherungen erwartet. Dass die Versicherer die Prämien erhöhen würden, ist lediglich eine logische Schlussfolgerung.

Betroffen ist vor allem die Wohngebäude-Versicherung, die für Schäden am Haus zuständig ist. Hier ist die Lage besonders prekär, da diese Sparte mehrere Jahre bereits rückläufig ist. Einschätzungen der Münchener Rück zufolge wurden durch das Tief Emma Versicherungsschäden in einer Höhe von über einer Milliarde EURO angerichtet. Am schlimmsten ließen sich die Auswirkungen in Deutschland und Österreich erkennen, nachdem der Sturm über Europa gezogen war. Allerdings dementierten bisher die Gesellschaften jegliche Preiserhöhungsgerüchte. Auch in einer Umfrage des Tagesspiegel äußersten sich die befragten Unternehmen zur Erhöhung ihrer Beiträge negativ, sie beabsichtigen eine Konstanthaltung der Prämien. Lediglich ein Sprecher der HUK Coburg Versicherung erwähnte gegenüber dem Tagesspiegel, dass derzeitig zwar noch die Rücklagen der vergangenen Jahre aufgebraucht würden, das aber ab einem gewissem Zeitpunkt nicht mehr möglich wäre.

Posted by Sabine on 05/04 at 11:48 PM
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