Versicherungsschutz für junge Familie
Junge Paare, die zum ersten Mal Nachwuchs erwarten, haben viel um die Ohren. Nestbau, Namenssuche, Arzttermine und Gymnastik nehmen einiges an Zeit in Anspruch. Viele vergessen darüber, dass eine kleine Familie ganz anders abgesichert werden muss. Diese Erfahrung haben die Verbraucherschützer und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gemacht. Sie raten werdenden Eltern dazu, die Finanzen zu sichten und sich dann daran zu machen, die existenzbedrohenden Risiken zu versichern.
Das größte Risiko einer Familie dürfte der Tod des Haupternährers sein. Deshalb empfehlen Verbraucherschützer den Abschluss einer Risikolebensversicherung anstelle einer Kapitallebensversicherung. Letztere sei eher für die Altersvorsorge gedacht und zahle im Todesfall meist weniger aus. Als Versicherungssumme sollte das Vierfache des Jahreseinkommens gewählt werden, um auf Nummer sicher zu gehen. Sinnvoll sei zudem, den Vertrag auf zwei Leben abzuschließen, um so kostengünstig beide Ehepartner abzusichern.
Ein weiteres Risiko trägt den Namen „Berufsunfähigkeit“. Auch für diesen Fall sollte eine Versicherung vorhanden sein, weil die Erwerbsminderungsrente vom Staat keine Familie ernähren kann. Hier hilft nur eine Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der darauf geachtet werden sollte, dass man später nicht auf einen Job in einem anderen Bereich verwiesen wird. Eine Überlegung wert sei auch die private Unfallversicherung insbesondere für das Kind. Auf keinen Fall verzichten sollten junge Familien auf die private Haftpflichtversicherung. Sie muss sein.
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