Virus-Mail: Haftpflicht zahlt
Gute Nachrichten für PC-Nutzer: Wer versehentlich eine E-Mail versendet, die mit einem Virus infiziert ist und Schäden auf dem Rechner des Empfängers verursacht, kann sich nach Angaben des Bundes der Versicherten (BdV) des Schutzes durch seine Haftpflichtversicherung sicher sein. Die Policen treten für die durch den Virus angerichteten Schäden immer dann ein, wenn sich auf dem Rechner des Absenders ein aktuelles Anti-Viren Programm befindet und die Mail unwissentlich, d.h. ohne Kenntnis von dem Virus, versandt wurde. Die meisten Assekuranzen treten allerdings nur für Schäden ein, die innerhalb Europas entstehen.
Im schlimmsten Fall kann durch den versehentlichen Versand einer infizierten Mail ein beträchtlicher Schaden entstehen: Neuinstallationen, Datenverluste und Produktionsausfälle können, wenn die Mail den geschäftlichen Verkehr erreicht, auch Schäden in siebenstelliger Höhe anrichten. Das Beispiel verdeutlich die dringende Notwendigkeit einer privaten Haftpflichtversicherung: Der Verzicht auf den Versicherungsschutz kann im schlimmsten Falle dazu führen, dass für Schäden, die aufgrund der eigenen Unachtsamkeit entstanden sind, ein Leben lang gezahlt werden muss.
Experten empfehlen, bei dem Abschluss einer Police auf eine ausreichend hohe Deckungssumme zu achten und hier keinesfalls zu sparen: Die Schäden bei Verkehrsunfällen können, wenn ein Beteiligter durch den Vorfall zum Invaliden wird, weit in den siebenstelligen Bereich hineinragen und sollten dementsprechend versichert sein.
Teuer sind Haftpflichtversicherungen indes nicht: Wer einen günstigen Anbieter wählt und vorab einen Vergleich der Konditionen verschiedener Assekuranzen durchführt (im Internet ist dies auf zahlreichen einschlägigen Seiten binnen kurzer Zeit kostenlos möglich) kann schon für wenige Euro im Monat in den Genuss eines ausreichenden Versicherungsschutzes kommen.
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