Vom Ölpreis profitieren
Autofahrer und Heizöltanker - also fast alle Verbraucher - stöhnen unter der Mehrbelastungen, die sich aus dem hohen Ölpreis-Niveau ergeben. Wer sein Geld in Zertifikate für Rohöl anlegt, kann von den zukünftigen Preisschwankungen profitieren.
Die Ölvorräte gehen ihrem Ende entgegen, und ein brauchbarer Ersatz ist noch nicht wirklich in Sicht. Angesichts dieser Tatsachen und der weltweit steigenden Nachfrage kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Ölpreis sich mittel- und langfristig nur noch nach oben bewegen wird. Anlage-Experten empfehlen deshalb, Rohöl-Zertifikate ins Portfolio aufzunehmen. Dadurch wird außerdem das Risiko-Rendite-Profil verbessert.
Wer ein Rohstoff-Investment nicht scheut, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Genauso wie bei Rinderhälften oder gefrorenem Orangensaft, sollte man auch bei Öl auf den physischen Kauf verzichten - denn wohin mit dem ganzen Öl? Es gibt wohl kaum einen Anleger, der tatsächlich so viel Öl brauchen kann. Deshalb wird das Öl über sogenannte Terminkontrakte und Futures gehandelt.
Aber auch hier sind die Gegebenheiten und Konditionen so kompliziert, dass Otto-Normalanleger lieber auf strukturierte Anlageprodukte wie Bonus-Zertifikate ausweichen sollte. Auch hier blüht eine enorme Vielfalt. Es gibt unter den Angeboten auch Zertifikate, mit denen man auf fallende Ölpreise spekulieren kann. Interessanterweise ist es historisch nämlich so gewesen, dass sich das Öl meist negativ zu den Aktienmärkten entwickelt hat - und parallel zur Inflation. Öl-Investments können also auch genutzt werden, um sich gegen mögliche Aktienverluste und inflationäre Tendenzen abzusichern. Damit eignet sich Öl hervorragend, um die Streuung von Anlagerisiken zu erreichen.
