Vorsorge ist eher konservativ geprägt
Passend zum Weltspartag am 29. Oktober präsentierte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) jetzt das aktuelle „Vermögensbarometer“. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, an der rund 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren teilgenommen haben, bestätigen weitgehend die Daten, die schon bei vorherigen Studien ermittelt wurden: Die Deutschen setzen vor allem auf Sicherheit und damit konservative Produkte. Ganz weit vorne liegt dabei die klassische Rentenversicherung. Doch auch die Riester-Rente ist beliebt, was fast 14 Millionen Verträge eindrucksvoll unterstreichen.
Laut DSGV haben bislang 45 Prozent der Verbraucher, die einen Riester-Vertrag abschließen dürfen und damit Anspruch auf die staatlichen Zulagen haben, von dieser Option Gebrauch gemacht. Bezogen auf die Gesamtzahl der Sparer und Anleger sind es 34 Prozent. Die Mehrheit der Deutschen – etwa die Hälfte – geht davon aus, dass die eigenen Bemühungen für die private Altersvorsorge ausreichen. 25 Prozent wollen noch etwas mehr investieren. Dabei kommen seit 2006 vermehrt auch wieder Wertpapiere zum Einsatz.
Generell zieht es die Bundesbürger aber mehr in Richtung sichere und bewährte Produkte. Rentenversicherungen und Sparbuch liegen in dieser Hinsicht mit 61 Prozent gleichauf. Sehr gefragt sind auch Bausparverträge und die selbst genutzte Immobilie mit 56 bzw. 52. Prozent. Auf vermietete Immobilien setzen 18 Prozent. Fast aus dem Rennen sind hingegen Immobilienfonds. Sie kommen nur noch auf neun Prozent. Demgegenüber sind Investmentfonds (28 Prozent) und Aktien (23) deutlich beliebter. Insgesamt sind 53 Prozent der Deutschen mit ihrer finanziellen Situation „sehr zufrieden“ oder zumindest „zufrieden“. Völlig unzufrieden, was 2006 noch auf 18 Prozent der Bürger zutraf, sind aktuell lediglich zehn Prozent. Dass sie kein Geld auf die hohe Kante legen können, erklärten elf Prozent der Umfrageteilnehmer.
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