Vorsorge nach Riester und Rürup nach wie vor sehr gefragt
Den Deutschen ist bewusst, wie wichtig die private Altersvorsorge ist. Das belegen die Zahlen, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für das erste Halbjahr 2007 veröffentlichte. Riester-Rente und auch die Basis- oder Rürup-Rente gehören nach wie vor zu den Zugpferden der Versicherungsbranche.
117.000 neue Verträge für die Rürup-Rente und 914.000 neue Riester-Renten konnten die Versicherer verbuchen. Besonders die Basisrente verzeichnete deutliche Zuwächse. Im Vergleichszeitraum 2006 wurde gerade einmal die Hälfte an Verträgen abgeschlossen (62.000). Ursache dafür ist der höhere, steuerlich anrechenbare Anteil des Beitrages. 64 statt zuvor 62 Prozent können in diesem Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Vergünstigungen gibt es auch für die Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente, die an die Rürup-Rente gekoppelt werden können. Deshalb sind gerade diese Verträge besonders beliebt.
Etwas geringer fiel der Zuwachs bei der Riester-Rente aus. Die Zahl der Vertragsabschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent. Hier profitieren Kunden in erster Linie von der staatlichen Zulage. Sie macht die Vorsorge nach Riester besonders für Familien interessant, um spätere Versorgungslücken zu schließen. Für eine noch gezieltere Förderung schlägt der GDV vor, Zulagen und Förderhöchstgrenzen an die Einkommensentwicklung anzupassen.
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