Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Wenn die Psyche berufsunfähig macht

Beinahe jedes große Magazin hat in den vergangenen Wochen ein Thema aufgegriffen, über das ansonsten nur hinter vorgehaltener Hand oder gar nicht gesprochen wurde: Burn-out. Ralf Rangnick, Ex-Trainer von Schalke 04, hat den Stein gewissermaßen ins Rollen gebracht. Trotzdem fällt es Betroffenen nach wie vor schwer, offen darüber zu reden, dass nichts mehr geht, weil man körperlich und vor allem seelisch ausgebrannt ist. Schließlich steht einiges auf dem Spiel, in erster Linie der Job. Dabei ist Burn-out nur eine von vielen psychischen Erkrankungen, die in der Bundesrepublik für Fehlzeiten und im schlimmsten Fall für Berufsunfähigkeit sorgen.

Das wissenschaftliche Institut der AOK sieht die Zahl psychischer Störungen weiter außerordentlich stark steigen. Die Konsequenz: Die beruflichen Fehlzeiten haben seit 1999 um 80 Prozent zugenommen. Im Schnitt fallen Berufstätige, deren Seele nach Hilfe schreit, 23,4 Tage aus. Körperliche Gebrechen sorgen hingegen nur für einen Ausfall von 11,6 Tagen. Jan Schust, Vorstand von Tarifcheck24 erklärt dazu: „Auch wenn es sich hart anhört – psychisch kranke Arbeitnehmer, die nur für mehrere Wochen ausfallen, können sich noch glücklich schätzen. Nicht selten führen psychische Krankheiten zur vollständigen Berufsunfähigkeit. Jeder im Berufsleben Stehende sollte daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben.“

Die Krux: Vielen Arbeitnehmern ist überhaupt nicht bewusst, dass weniger Unfälle oder Allergien, sondern vor allem Erkrankungen der Seele das Aus im Job bedeuten können. Wenn erst einmal ein psychisches Leiden diagnostiziert wurde, ist der Abschluss eine Berufsunfähigkeitspolice nahezu unmöglich. Das Risiko eines Rückfalls ist den Assekuranzen zu hoch. Daher kann – wie schon so oft an dieser Stelle – nur dazu geraten werden, sich so früh wie möglich um eine Absicherung zu bemühen. Je jünger und gesünder der Kunde, desto günstiger ist die Berufsunfähigkeitsversicherung und je weniger Ausschlüsse oder Risikofaktoren müssen berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass es sich um eine eigenständige Police handelt, kein Kombiprodukt, eine Nachversicherungsgarantie besteht und auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird.

Posted by Andre on 10/12 at 10:03 AM
WissenswertesBerufsunfähigkeit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?