Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Montag, September 14, 2009

Wichtig, aber leider voller Stolpersteine: Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird allseits empfohlen, gehört aber leider zu den Policen mit den meisten Stolpersteinen. Verheddern kann man sich an vielen Stellen: Direkt beim Antrag und zu dem Zeitpunkt, an dem man die Versicherung in Anspruch nehmen muss bzw. möchte. Denn ganz so einfach ist es nicht, überhaupt Leistungen zu erhalten. Probleme ergeben sich sowohl durch die Gesundheitsfragen, die im Vorfeld beantwortet werden müssen, als auch die Einschätzung des Gesundheitszustandes im Schadensfall. Daher gilt es, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen.

Punkt eins ist der Vertragsabschluss: Die Fragenkataloge zu aktuellen und zurückliegenden Erkrankungen mögen zwar nerven, sind aber der Schlüssel, um überhaupt eine Absicherung zu erhalten. Sich mal eben an den Schreibtisch zu setzen, ein paar Kreuze zu machen und Daten einzugeben, ist die schlechteste Variante. Hilfreich ist es, sich mit dem Hausarzt abzusprechen und zu fragen, wenn man sich bei einzelnen Punkten nicht sicher ist. Häufig fordern die Versicherungen ohnehin einen Bericht vom Arzt an, der dann den Ausschlag geben kann.

Unwichtig ist keine der Fragen. Sollte der Makler drängen und behaupten, auf einige Details komme es nicht an, liegt er damit vollkommen falsch. Sobald sich eine falsch oder nur schwammig beantwortete Frage einschleicht, kann sich das später als teurer Fehler erweisen. Die meisten Streitigkeiten zur Berufsunfähigkeitsversicherung ergeben sich aus dem Fragenkatalog. Mit ihm wird vorsortiert. Viele Interessenten erhalten gar keinen Vertrag oder müssen sich mit Leistungseinschränkungen zufrieden geben. Sei es, weil sie zu hohen Blutdruck oder vor Jahren beim Fußball eine Verletzung erlitten haben.

Hat man es geschafft und den Vertrag unterschrieben im Versicherungsordner, hofft natürlich niemand, berufsunfähig zu werden. Wenn doch, sollte die Assekuranz sofort schriftlich informiert werden. Daraufhin gibt es einen Leistungsantrag, der ausgefüllt werden muss – häufig mit telefonischer Hilfe des Unternehmens. Hier gilt: Mund halten und nicht über den Gesundheitszustand reden. Wie bei der Polizei kann jedes Wort gegen den Kunden verwendet werden. Wird ein Gutachter eingeschaltet, der den Grad der Berufsunfähigkeit überprüfen soll, ist es hilfreich, einen Zeugen mitzunehmen. Denn auch an diesem Punkt entzündet sich häufig ein Streit.

Posted by Andre on 09/14 at 08:55 AM
WissenswertesBerufsunfähigkeit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?