Wohngebäudeversicherungen mit großen Preisunterschieden - Finanztest 12/07
Eine Wohngebäudeversicherung ist für Hauseigentümer unentbehrlich. Ohne Versicherungsschutz kann dem Besitzer schnell der finanzielle Ruin drohen, denn Sturm, Feuer, Blitz, Hagel oder auch Leistungswasser können gewaltige Schäden verursachen. Überschwemmungen und Starkregen sind über die normale Wohngebäudeversicherung nicht versichert, dafür muss die Elementarschadenversicherung mit eingeschlossen werden.
Es gibt zahlreiche Anbieter für Wohngebäudeversicherungen auf dem Markt und Hausbesitzer sollten auf sich jeden Fall mehrere Angebote einholen, denn häufig gibt es, laut Stiftung Warentest, große Preisschwankungen. Die Prämien für eine Wohngebäudeversicherung liegen dabei zwischen 202 € bis 564 € im Jahr.
Basis für den Vergleich der Stiftung Warentest (Finanztest 12/07) waren 41 bundesweit gültige Angebote für eine Wohngebäudeversicherung (Feuer, Blitz, Sturm, Hagel, Leitungswasser). Hierbei zeigte sich, dass der Versicherungsbeitrag oft in Abhängigkeit mit der jeweiligen Region, in der das Objekt steht, verbunden ist.
Zu den besonders günstigen Regionen gehört das sächsische Freital. Wohingegen Köln zu den teuersten Gebieten zählt, weil unter anderem das Wasser dort sehr hart ist. Aber nicht nur die Härte des Leitungswasser bestimmt den Beitrag auch, das Sturmrisiko ist ein Kriterium. Laut Stiftung Warentest teilen die meisten Versicherer Deutschland in zwei Sturmzonen ein. Nördlich der Linie Köln-Hannover zahlen die Hausbesitzer fast immer eine höhere Versicherungsprämie.
Spitzenplätze in den Paketversicherungen (Wohngebäude- und Elementarversicherung) belegen in den vier Leistungswasserzonen die Dolleruper und die Ammerländer. Bei einer reinen Wohngebäudeversicherung gehören zu den Favoriten die Adler, die Allianz (Optimal), die Ammerländer (Exclusiv) und die Asstel (Komfort).
