Wüstenrot Bausparkasse kooperiert mit dem AWD
Das Bausparen erfreut sich derzeit keiner allzu großen Beliebtheit. Immer weniger Verbraucher können sich für den Abschluss von Bausparverträgen begeistern. Es ist vor allem die lange Ansparphase, die sie vom Abschluss entsprechender Verträge abhält. Stattdessen bevorzugen zunehmend mehr Bauherren und Immobilienkäufer die Aufnahme klassischer Hypothekendarlehen, die sie zum Beispiel bei Direktbanken besonders günstig abschließen können.
Demnach stehen einige Bausparkassen unter hohem Druck: Sie müssen wieder mehr Verbraucher für das Thema Bausparern begeistern können. Aus diesem Grund haben mehrere Bausparkassen die Entscheidung getroffen, sich neu am Markt zu positionieren – unter anderem auch die Wüstenrot Bausparkasse. Ihr bisheriges Geschäftsmodell sowie auch das Image der drittgrößten, privaten Bausparkasse sind ein wenig in die Jahre gekommen. Lange Zeit über lief das Bauspargeschäft sehr gut, so dass keine großen Veränderungen angestrebt werden mussten.
Wie die Wüstenrot Bausparkasse nun bekannt gegeben hat, ist sie eine Premium-Kooperation mit dem Finanzdienstleister AWD eingegangen. Der AWD beschäftigt mehr als 6.000 Berater, die zusammen mehr als zwei Millionen Kunden betreuen. Aus der Kooperation erhofft sich die Bausparkasse, ihren Marktanteil steigern zu können. Beim AWD erhofft man sich logischerweise, den Kunden noch bessere Finanzlösungen anbieten zu können.
Zu diesen Finanzlösungen zählen unter anderem die neuen Wüstenrot Tarife „Wüstenrot Ideal Bausparen“. Diese Tarife sollen an die neuen Marktbegebenheiten angepasst sein und somit den Bedürfnissen der neuen Bauspar-Generation besser gerecht werden. Die Tarife sollen den Kunden mehr Flexibilität bieten und sich von den früheren Tarifen maßgeblich unterscheiden. So stehen vor allem niedrige Zinssätze und kurze Zuteilungszeiträume im Vordergrund. Sollte ein Bausparkunde hingegen darauf aus sein, eine gute Rendite erwirtschaften zu wollen, so kann er auch eine andere Variante wählen, die eine Verzinsung von bis zu vier Prozent vorsieht.
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