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Montag, Juni 26, 2006

Arbeitslosenversicherung für Selbstständige

Ob nun Hartz-Kürzungen im Geheimverfahren wirklich die Lösung aus der Finanz-Misere bedeuten sei dahin gestellt, aber die Vorgehensweise ist ein schlechter Scherz. Es geht um die Freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige und den traurigen Versuch unserer Bundesregierung, die Alt-Selbständigen (Gründungsdatum vor 2004) von der freiwilligen Arbeitslosenversicherung auszuschliessen.

Zunächst beschlie?t man die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige und räumt ??Alt-Selbstständigen? eine Frist bis Jahresende ein, um beizutreten. Dann wird der grö?te Teil dieser Gruppe, nämlich alle, die schon vor 2004 selbstständig tätig waren, vom Eintritt in die freiwillige Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen.

Das ist nicht die feine englische Art und sicherlich juristisch angreifbar. Was hier traurig stimmt ist nicht die Finanzmisere unserer Regierung, sondern die von ihr heraufbeschworene Vertrauensmisere. Die rückwirkende Abschaffung der ?bergangsfrist für Alt-Selbstständige bei der freiwilligen Arbeitslosenversicherung zum 31.05.2006 ist als verfassungswidrig einzustufen.

Posted by Gerald on 06/26 at 12:48 AM
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Donnerstag, Juni 22, 2006

Allianz streicht 7500 Stellen

Die Allianz räumt auf. Das Unternehmen streicht im Bereich Versicherungen in Deutschland 5000 Stellen. Hinzu kommen weitere 2500 Stellen, die bei der Konzerntochter Dresdner Bank gestrichen werden sollen. Von den Stellenstreichungen erwartet sich die Allianz jährliche Einsparungen von bis zu 600 Millionen Euro. Das Unternehmen will Synergien nutzen und die bislang eigenständigen Sparten Krankenversicherung, Lebensversicherung und Sachversicherung zusammenführen und die dazugehörigen Vertriebswege bündeln.

Der Stellenabbau verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Sparten:

  • Lebensversicherung - 1000 Stellen
  • Krankenversicherung - 700 Stellen
  • Restliche Versicherungen 3300 Stellen

Die Allianz zählt zu den weltweit führenden Unternehmen der Finanzbranche. Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungen sind die Kerngeschäftsfelder des Konzerns, der in 2005 mit 177.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro und einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro erwirtschaften konnte. Mit den geplanten Kosteneinsparungen und Restrukturierungen möchte der Konzern seine Position im globalen Wettbewerb stärken.

Genau so haben auch Konzerne wie Siemens, Telekom oder die Deutsche Bank argumentiert, bevor sie Tausende von Jobs abgebaut haben. Wollen wir nicht hoffen, dass andere Konzerne die gleiche Strategie einschlagen wollen, so nach dem Motto Eine Million Euro Gewinn = minus ein Arbeitsplatz

Posted by Gerald on 06/22 at 11:56 PM
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Mittwoch, Juni 21, 2006

Gedanken am Rande der Gesundheitsreform

An eher ungewöhnlicher Stelle fand ich den Beitrag: Die Zukunft der privaten Krankenversicherung nach der Gesundheitsreform. Das bemerkenswerte an diesem Beitrag ist ein Zitat eines Users aus dem Spiegel Online Forum:

Da es ja scheinbar nur noch darum geht, denjenigen in die Tasche zu greifen, die noch Geld haben, sollte man doch konsequent sein. Warum soll eigentlich jemand, der “viel” Geld verdient, für ein Brötchen das gleiche zahlen wie jemand der wenig verdient? Das ist doch UNGERECHT und UNSOLIDARISCH!!! Oder die Autopreise, oder die Zeitschriftenpreise, eigentlich sogar ALLES. Also, wer viel verdient, muss demnächst für ALLES mehr zahlen, die Mehrbeträge werden gesammelt und an den Staat abgeführt.

Hat was die Argumentation ;-)

Posted by Gerald on 06/21 at 02:04 PM
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Dienstag, Juni 20, 2006

Unfall bei der Bedienung des Autoradios

Autofahren und Radiohören gefährdet die Gesundheit und manchmal auch den Versicherungsschutz. So fuhr ein PKW Fahrer mit seinem Wagen aus Unachtsamkeit auf eine Verkehrsinsel und die Versicherung wollte den Schaden nicht zahlen. Der Versicherer wollte sich auf Leistungsfreiheit wegen grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalls berufen und klagte. Das Gericht jedoch entschied zu Gunsten des PKW Fahrers. Die Begründung: Gefahr zum Verrei?en des Lenkrads besteht beim Radioeinstellen nicht zwingend. Deswegen bleibt der Vollkasko-Versicherungsschutz bestehen.

Posted by Gerald on 06/20 at 11:31 PM
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Donnerstag, Juni 15, 2006

AXA kauft DBV-Winterthur

Medienberichten zufolge kauft die französische Gesellschaft AXA, eine der grö?ten Versicherungen in Europa, die DBV Winterthur. Der Kaufpreis soll bei 12,3 Milliarden Franken (7,9 Mrd Euro) liegen. Zur Finanzierung der ?bernahme plant das Unternehmen eine Kapitalerhöhung. Was das noch bedeuten kann ist der Abbau von Arbeitsplätzen und eine Bereinigung bei den Versicherungsprodukten. So gibt es z.B. die AXA Krankenversicherung und die DBV Winterthur Krankenversicherung. Beide privaten Krankenversicherungen haben fast die gleiche Grö?e. Es dürfte interessant sein zu beobachten, was der neue Eigentümer dann mit der Krankenversicherung der DBV Winterthur macht. Bei den anderen Versicherungssparten darf mit ähnlichen “Synergien” gerechnet werden.

Die Schweizer sind über diesen genialen Deal nicht wirklich erbaut, geht der Ausverkauf der DBV wahrscheinlich auch zu Lasten der Stadt Winterthur - und die Kontrolle über ein heimisches Unternehmen entschwindet ins Ausland.

Posted by Gerald on 06/15 at 11:39 PM
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Mittwoch, Juni 07, 2006

Bundesagentur für Arbeit kraenkelt

Wie die Rheinische Post berichtet hat, ist der Krankenstand in der deutschen Wirtschaft mit 3,5 Prozent fast auf Rekord-Tief, im Gegensatz dazu seien derzeit rund 15 Prozent aller BA-Berater krank. Zur Zeit geistert diese Meldung vom erschreckenden Krankenstand bei der Bundesagentur für Arbeit durch die Blogosphäre. Leider hat die Rheinische Post die Zahlen etwas verwürfelt, anstatt von 14,7% Krankenquote ist von 14,7 Krankentagen die Rede gewesen. So wie es aussieht, hat die RP die Meldung mittlerweile gelöscht.

Einzig und allein beim Grunzgesetz hat man wohl besser aufgepasst was den Vergleich der Krankenstände angeht. Dort heisst es:

Eine Ausnahme bildet die Bundesagentur für Arbeit, hier liegt der Krankenstand mit 6,6 Prozent fast doppelt so hoch wie in der freien Wirtschaft.

Ich kann die Zahlen leider nicht belegen, demnach wäre die Sache mit der Arbeitsagentur nur “halb” so schlimm. Auch der Spiegel hat die Geschichte schon aufgegriffen, die dort genannten Zahlen sprechen für eine noch niedrigere Krankenstands-Quote bei der Bundesagentur für Arbeit.


Ob nun halb schlimm oder ganz schlimm, es gibt immer noch genug Schelte für die Arbeitsagentur. Vom Usability Verriss über den SEO Award für die Arbeitsagentur bis zum Millionen Euro Software Schaden ist immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt.

Posted by Gerald on 06/07 at 11:44 PM
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Sonntag, Juni 04, 2006

Verbraucherzentrale NRW mahnt ab

Wie man gestern im Heise Ticker lesen konnte, hat die Verbraucherzentrale NRW das Verbraucherschutzforum antispam.de abgemahnt.

Ungläubiges Kopfschütteln löste bei den Betreibern des Verbraucherschutzportals Antispam.de eine Abmahnung aus, die sie am gestrigen Freitag im Briefkasten fanden: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen moniert darin, dass im Antispam-Forum ein Artikel von der Verbraucherzentrale-Website ohne Quellenangabe komplett übernommen worden sei.

Schon ziemlich übel, wenn eine öffentliche, von den Verbrauchern finanzierte Institution, genau jene angreift, die sie eigentlich schützen soll. Zudem die bösen Abgemahnten mit ihrem “geklauten” Artikel auch nichts anderes wollten als die Verbraucher aufzuklären und zu schützen. Siehe dazu auch bei Gulli: Verbraucherschützer mahnen Verbraucherschützer ab

Die Geschichte könnte für die Verbraucherzentrale NRW sogar nach hinten losgehen. Erstens macht sich Unmut breit in der Blogosphäre bzgl. des “sensiblen” Vorgehens der Verbraucherschützer und zweitens könnte der Fall sogar noch eine bizarre Wende nehmen. Zumindest wenn man den Ausführungen im Finblog folgt. Danach scheint es Aufklärungsbedarf zu geben, was die ?hnlichkeit zwischen dem beanstandeten Artikel und einem beinahe wortgleichen Artikels des WDRs betrifft. Nicht auszudenken, wenn sich herausstellen sollte, dass die Verbraucherzentrale selber dreist abgekupfert hätte.

Posted by Gerald on 06/04 at 01:38 AM
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