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Samstag, Januar 31, 2009

Wohn-Riester Darlehen überraschend positiv im Test

Als im vergangenen Jahr die Einführung des Wohn-Riesters endgültig abgeschlossen wurde und die ersten Finanzunternehmen entsprechende Produkte auflegten, haben so gut wie alle Experten den Verbrauchern dazu geraten, vom Abschluss dieser Produkte erst einmal abzusehen und stattdessen zu warten, bis das Angebot grö?er wird. Genau betrachtet waren und sind viele Finanzexperten gegenüber der Wohn-Riester Förderung sehr kritisch: Viele hätten sich eine wesentlich einfachere Form der Förderung gewünscht.

Nun hat sich ??Finanztest??, ein Ableger der Stiftung Warentest mit dem Wohn-Riester beschäftigt und die ersten Finanzprodukte, die auf dem Markt verfügbar sind, unter die Lupe genommen. Entgegen zahlreicher Erwartungen haben die Finanzprodukte, die an eine Wohn-Riester Förderung gekoppelt sind, sogar vergleichsweise gut abgeschnitten. Somit kann gesagt werden, dass die Produkte durchaus besser als ihr Ruf sind.

Als Grundlage für den Vergleich von sechs Finanzprodukten mit Wohn-Riester Förderung wurde ein vergleichsweise einfaches und zugleich typisches Finanzierungsvorhaben herangezogen: Ein Ehepaar mit zwei Kindern benötigt ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro, um ein Haus mit Wert von 200.000 Euro zu finanzieren. Die monatliche Belastung liegt bei 900 Euro und die Zinsbindung bei 10 Jahren.

Im Rahmen des Tests hat sich ergeben, dass mit dem Wohn-Riester Darlehen bis zu 50.000 Euro eingespart werden können. Der eingesparte Betrag setzt sich aus Zuschüssen, Steuervorteilen und sowie der berücksichtigten Zinsersparnis zusammen. Als günstigster Anbieter wurde die LBS Baden-Württemberg gekürt.

Hieraus wird klar, dass der Wohn-Riester und der Abschluss entsprechender Finanzprodukte durchaus ihre Berechtigung haben. Dennoch kann Interessenten empfohlen werden, noch ein wenig abzuwarten: Im Lauf des Jahres werden voraussichtlich noch weitere Produkte auf den Markt kommen.

Posted by Jochen on 01/31 at 10:13 AM
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Freitag, Januar 30, 2009

Immobilien als Kapitalanlage nur noch bedingt empfehlenswert

Insbesondere bei deutschen Anlegern genie?t die Immobilie einen sehr guten Ruf. Zahlreiche Privatanleger erwerben lieber Immobilien als Wertpapiere, was in erster Linie auf das Vertrauen zurückzuführen ist: Dieses fällt gegenüber Werten, die lediglich auf dem Papier vorhanden sind, deutlich grö?er aus. Anstatt Aktien, Anleihen oder Fonds zu kaufen, ziehen etliche Privatanleger den Erwerb einer Eigentumswohnung vor, die sie dann vermieten können.

Allerdings dürften es Kapitalanleger dieses Jahr im Immobiliensegment recht schwer haben: Experten gehen davon aus, dass sich der Markt verschlechtert. Fallende Immobilienpreise und Mietausfallrisiken nehmen diesem Anlagebereich die Attraktivität. Insbesondere die professionellen bzw. institutionellen Anleger möchten sich in diesem Jahr längst nicht so sehr im Immobilienbereich engagieren, wie es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist. Anstatt neue bzw. weitere Objekte zu kaufen, wird erst einmal abgewartet. Dies geht aus den Ergebnissen einer erst kürzlich veröffentlichten Feri-Studie hervor.

Zwar ist es so, dass die institutionellen Anleger nur bedingt in Wohnimmobilien investieren und eher im Bereich der Büroimmobilien aktiv sind, dennoch lässt sich dieser Trend in gewisser Hinsicht auch auf das Segment der Wohnimmobilien übertragen. Immerhin ist auch hier seit Jahren ein Wertverfall festzustellen: Die Immobilienpreise legen in zahlreichen Regionen schon seit Jahren nicht mehr zu. Vielen Ortes sinken die Preise sogar, was für viele Immobilienanleger eine gänzlich neue Erfahrung darstellt ?? denn bisher galten Immobilien als wertstabil und inflationssicher.

Selbstverständlich werden auf dem Markt auch Objekte angeboten, die sehr interessant sind und durchaus gute Renditen bescheren können. Allerdings ist deren Anzahl vergleichsweise gering und zumeist befinden sich diese Immobilien in den Metropolregionen, was sie preislich nicht gerade günstig macht. Daher sollten Kapitalanleger mit ihren Immobilienengagements sehr vorsichtig sein und vor allem die Standorte sehr genau unter die Lupe nehmen, damit keine kostspieligen Fehlinvestments getroffen werden.

Posted by Jochen on 01/30 at 07:09 AM
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Donnerstag, Januar 29, 2009

Frauen sollten auf eine flexible Altersvorsorge achten

Das Thema Altersarmut rückt wieder stärker ins Rampenlicht. Dafür sorgt in erster Linie die Kritik am gesetzlichen Rentensystem, die in dem ?? sicherlich nicht ganz neuen ?? Vorschlag mündet, die Renten gerechter zu verteilen. Reiche sollen weniger bekommen, Geringverdiener bessergestellt werden. Solange dieser Wunsch nicht realisiert wird, bleibt nur die private Altersvorsorge, um später einigerma?en über die Runden zu kommen. Worauf Frauen achten sollten, wenn sie privat vorsorgen, erklärt der Bund der Versicherten (BdV) und warnt eindringlich: ??Altersarmut ist eindeutig weiblich.??

Auf die Ehe als ??Vorsorgebündnis fürs Alter?? sollten Frauen nicht setzen, das belege die steigende Zahl alleinlebender, alleinerziehender und geschiedener Frauen. Der Bund der Versicherten rät daher, schon in der Jugend mit einer gezielten Altersvorsorge zu beginnen. Als Möglichkeiten nennt der BdV zum einen die betriebliche Altersvorsorge, zum anderen die Riester-Rente. Das staatlich geförderte Modell biete den Vorteil, dass es sich dem Einkommen anpasse ?? wer wenig verdient, muss auch weniger zahlen. Der Staat zahle darüber hinaus Zulagen für die Kinder.

Eine Lösung von der Stange gebe es nicht. Deshalb müsse mit jedem neuen Lebensabschnitt, wie zum Beispiel der Heirat, der Geburt der Kinder und möglicherweise der Scheidung, geprüft werden, ob die Strategie für die Altersvorsorge noch ausreicht. Entscheidend sei, dass die Anlagemöglichkeiten genügend Flexibilität bieten und der ??weiblichen Erwerbsstruktur?? entsprechen. Das hei?t nichts anderes, als dass Frauen bedingt durch Schwanger- und Mutterschaften eher mit Einkommensschwankungen rechnen müssen. Da flexible Altersvorsorgeoptionen in der Regel mit einer geringeren Rendite einhergingen, komme es auf den Anlagemix an.

Neben der reinen Altersvorsorge dürfe die Risikoabsicherung nicht vergessen werden. Sie sollte geklärt sein, bevor man sich Gedanken um eine private Rentenversicherung und die Optimierung des Vermögens macht. ??Denn wer Einkommensausfälle etwa durch Krankheit oder durch Unfall nicht auffangen kann, wird am Ende keinen Euro mehr für die Altersvorsorge übrig haben??, so Lilo Blunck vom Bund der Versicherten. Die Empfehlung lautet hier ganz klar: So früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschlie?en.

Posted by Andre on 01/29 at 07:11 AM
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Tipps zum Erhalt von Finanzierungszusagen bei der Baufinanzierung

In meinem vorangegangenen Beitrag ging es um Bauverträge und die Bedeutung von Finanzierungszusagen: Bauherren sollten einen Bauvertrag erst unterschreiben, wenn die Finanzierung ihres Vorhabens steht bzw. zumindest die Finanzierungszusage einer Bank vorliegt. Allerdings werden zahlreiche Bauherren feststellen müssen, dass sich der Erhalt einer entsprechenden Zusage gar nicht immer so einfach gestaltet.

Das Problem besteht in erster Linie darin, dass die Direktbanken zwar die günstigsten Darlehen anbieten, doch im Hinblick auf das Thema Finanzierungszusage sehr zurückhaltend sind: Augenblicklich ist mir keine klassische Direktbank bekannt, die Finanzierungszusagen erteilt und den Bauherren dann noch Zeit lässt, das Vorhaben zu planen bzw. im Hinblick auf den späteren Darlehensbetrag flexibel ist. Stattdessen verhält es sich so, dass die Finanzierungsunterlagen erst eingereicht werden können, wenn das Vorhaben steht bzw. vollständig durchgeplant ist. Hintergrund ist eine gewollte Arbeitsreduzierung: Die Banken möchten Finanzierungsanfragen nur dann überprüfen und über eine Darlehensvergabe entscheiden, wenn auch ein wirkliches Interesse von Seiten der Darlehensnehmer besteht.

Sofern man eine günstige Direktbanken-Finanzierung abschlie?en möchte, kann es hier schnell zu einem Problem kommen. Um dieses zu lösen, empfiehlt sich der Gang zu einer regionalen Bank: Lokale Anbieter wie Sparkassen und Volksbanken erteilen Finanzierungszusagen, selbst wenn das Vorhaben noch nicht steht. Stattdessen wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt, bis zu welcher Obergrenze die Bank bereit ist, ein Immobiliendarlehen zur Verfügung zu stellen.

Wer über eine entsprechende Zusage verfügt, der kann sich wieder an die Planung machen, da er über die Gewissheit verfügt, ein Immobiliendarlehen aufnehmen zu können. Um die Finanzierungskosten zu senken, empfiehlt es sich natürlich, später auch bei den Direktbanken eine Finanzierungsanfrage zu stellen.

Posted by Jochen on 01/29 at 07:06 AM
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Mittwoch, Januar 28, 2009

Keine voreiligen Unterschriften beim Immobilienerwerb

In der ??Berliner Morgenpost?? ist diese Woche ein Beitrag zum Thema Bauvorhaben erschienen, in welchem angehende Bauherren davor gewarnt werden, voreilig Unterschriften zu leisten. So wurde unter anderem vor Bauunternehmen gewarnt, die ihre Interessenten zu einer raschen Unterschrift bewegen möchten. Solch eine voreilige und meist unüberlegte Unterschrift kann schwere Folgen nach sich ziehen, die den Interessenten unter Umständen teuer zu stehen kommen.

Wer einen Bauvertrag unterschreibt, beauftragt das Bauunternehmen mit dem Bau der Immobilie. Sollte der Startschuss jedoch nicht erfolgen bzw. das Vorhaben abgesagt werden müssen, kann es teuer werden: Spezielle Klauseln ermöglichen es den Unternehmen, Schadensersatzleistungen zu fordern ?? und diese können teilweise sehr hoch ausfallen. Aus diesem Grund sollte man entsprechende Verträge erst unterschreiben, wenn eindeutig grünes Licht besteht.

Vorraussetzung für den Start eines Bauvorhabens ist eine gesicherte Finanzierung. Erst wenn die Finanzierungszusage von mindestens einer Bank schriftlich vorliegt, sollte man wirklich loslegen und Verträge unterschreiben. Denn somit ist gesichert, dass das Vorhaben aus finanzieller Sicht auch tatsächlich gestemmt werden kann. Gleichzeitig ist auch geklärt, wo die finanzielle Obergrenze liegt. Wer hingegen umgekehrt verfährt und sich zuletzt um die Baufinanzierung bzw. den Erhalt einer Finanzierungszusage kümmert, der kann womöglich sein blaues Wunder erleben: Wenn die Banken nicht mitspielen und kein Geld oder weniger Geld zur Verfügung stellen, muss das Vorhaben angepasst werden ?? was jedoch gar nicht immer so einfach ist.

Daher kann allen Bauherren und natürlich auch Immobilienkäufern nur empfohlen werden, die Finanzierung nicht aufzuschieben ?? denn mit der Finanzierung steht und fällt das gesamte Vorhaben.

Posted by Jochen on 01/28 at 07:10 AM
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Dienstag, Januar 27, 2009

Versicherungskunden sind nicht mehr so treu wie einst

Versicherungskunden sind erheblich kritischer geworden und reagieren schneller auf Missstände. Das spiegelt sich in der Zahl der Kündigungen wider, die tatsächlich ausgesprochen wurden oder zumindest beabsichtigt sind. In den vergangenen Jahren haben 16 Prozent der Bundesbürger mindestens eine ihrer Policen gekündigt. Mit dem Gedanken spielten 2008 sogar 21 Prozent. Vor neun Jahren waren es im Vergleich dazu nur 13 Prozent der Kunden, die überlegten, ihre Versicherungsverträge zu kündigen und einen anderen Anbieter zu wählen.

Das sind die Ergebnisse des aktuellen Kundenmonitor Assekuranz mit dem Schwerpunkt Stornoanalyse, erstellt vom Marktforschungs- und Beratungsinstitut psychonomics AG. Die repräsentative Studie mit über 3.800 Teilnehmern ab 14 Jahren zeigt auf, woran es bei den Unternehmen hapert und warum Kunden überhaupt kündigen wollen.

Betroffen von den Kündigungsabsichten ist in erster Linie die Sparte Kfz-Versicherung. Doch auch in den Bereichen private Kranken- und Unfallversicherung, Rechtsschutz-, Risiko-Lebens- und Krankenzusatzversicherung neigen Kunden eher dazu, sich von ihrem jetzigen Versicherungsunternehmen zu trennen. Finanzielle Gründe sind dabei nur ein Aspekt. Viel schwerer wiegen die Schwächen im Kundenbeziehungsmanagement der Assekuranzen. Die Versicherten sind schlichtweg unzufrieden mit dem Service und der Beratung. Das führte in 50 Prozent der Fälle direkt zur Kündigung und einem Anbieterwechsel. In der Folge wurden schlie?lich alle Verträge der Gesellschaft storniert. Als besonders kritisch zeigen sich Kunden im mittleren Alter, die ein höheres Einkommen erzielen.

Versicherungen, die nicht Gefahr laufen wollen, in Zukunft noch mehr Kunden zu verlieren, müssen sich laut Christoph Müller von der psychonomics AG ??einiges einfallen lassen??. Er spricht sich für effektive Ma?nahmen zur Kündigungsprävention aus und rät den Unternehmen, sich intensiver mit den Gründen für die Kündigungen zu befassen. Noch würden zu viele Versicherungen ihre Kunden einfach ziehen lassen. In 58 Prozent der Fälle sei nicht einmal der Versuch unternommen worden, sie zurückzugewinnen, obwohl 39 Prozent der Versicherten durchaus offen für neue, attraktive Angebote seien. Die Treue der Kunden müsse gestärkt werden und der Service insgesamt über den Erwartungen liegen. Christoph Müller gibt den Tipp, sich um ein professionelles Beschwerdemanagement zu bemühen und gezielt an der Prävention zu arbeiten, damit Kunden gar nicht erst auf die Idee kommen, kündigen zu wollen.

Posted by Andre on 01/27 at 07:09 AM
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Immobilieneigentümer verlosen ihre Häuser und werden reich

Private Immobilienverkäufer durften schon bessere Zeiten erleben: Wer heutzutage eine Immobilie verkaufen möchte, der hat es nicht gerade leicht. In den meisten Regionen sind die Immobilienpreise zuletzt deutlich eingebrochen und etliche Objekte finden trotz mehrfacher Preissenkungen einfach keine neuen Eigentümer. Dies trifft insbesondere für Immobilien zu, die sich auf dem Land sowie in Kleinstädten befinden: Weil es die Menschen in die Gro?städte zieht, hat die Nachfrage stark nachgelassen ?? und die schlechten Wirtschaftsaussichten tun ihr ?briges: Viele Menschen wollen erst einmal abwarten und deshalb keine Immobilien kaufen.

Die schwierige Marktlage bringt Immobilienverkäufer auf ganz neue Ideen. Wie der ??Bayerische Rundfunk?? meldet, kam eine österreichische Immobilieneigentümerin auf die Idee, ihr Haus zu verlosen. Die Angebote potentieller Käufer waren so niedrig, dass sie eine grö?ere Chance darin sah, eine Verlosung zu wagen und Lose zum Preis von knapp 100 Euro auszugeben. Die Aktion kam sehr gut an: Mehr als 900.000 Euro soll die Frau eingenommen somit ein wesentlich besseres Geschäft gemacht haben. Inspiriert von dieser Aktion hat sich ebenso ein Mann aus Bayern dazu durchgerungen und sein Eigenheim verlost: Auch er soll eine ähnlich hohe Summe eingenommen und somit ein wirklich gutes Geschäft gemacht haben.

Ob sich diese Form des Immobilienverkaufs etablieren wird, bleibt allerdings abzuwarten. Immerhin ist es zumindest in Deutschland so, dass die Durchführung kommerzieller Verlosungen nur unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erlaubt ist ?? eventuell könnte auf den bayerischen Immobilienverloser noch einiges zukommen. Unter Umständen könnten Strafzahlungen anfallen und das Finanzamt wird sicherlich auch die Hände aufhalten. Daher kann allen Immobilieneigentümern, die sich ebenfalls inspiriert fühlen, nur zur Vorsicht geraten werden.

Posted by Jochen on 01/27 at 07:07 AM
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Montag, Januar 26, 2009

Ergo bringt eine Rechtsschutzversicherung für Patienten auf den Markt

Die Ergo-Versicherungsgruppe startet Ende dieses Monats mit einer reinen Patienten-Rechtsschutzversicherung. Das auf dem deutschen Markt bislang einzigartige Produkt soll 54 Euro im Jahr kosten, steht allerdings nur einem eingeschränkten Personenkreis offen. Abschlie?en können die Police lediglich Kunden der Deutschen Krankenversicherung (DKV) und der Victoria Kranken ?? unabhängig davon ob eine Krankenvoll- oder Zusatzversicherung besteht (ausgenommen sind Auslandsreisekrankenversicherungen). Vertrieben wird der spezielle Rechtsschutz von der D.A.S. und der Hamburg-Mannheimer.

Die Idee stammt von den Patienten selbst. Sie haben sich bei Streitigkeiten mit ?rzten, Kliniken, Pflegepersonal, Heilpraktikern oder anderen Behandelnden immer wieder an ihre Krankenversicherung gewandt und um Hilfe gebeten. Den Unternehmen sind in dieser Hinsicht jedoch weitgehend die Hände gebunden. ??Als Krankenversicherung sto?en wir dabei schnell an unsere aufsichtsrechtlichen Grenzen??, erklärt Dr. Elmar Terhorst, einer der Entwickler der Patienten-Rechtsschutzversicherung. ?ber die Police, mit der auch die Familienangehörigen versichert sind, werden bis zu 300.000 Euro je Fall abgedeckt, bei einem Selbstbehalt von 150 Euro. Der Schutz gilt in ganz Europa sowie den Mittelmeer-Anrainerstaaten.

Ziel sei es, so Terhorst, den Patienten eine Chancengleichheit mit den Behandelnden zu verschaffen, nicht, Patienten gegen ihre ?rzte aufzuhetzen. Die Versicherungen verstehen die Rechtsschutzversicherung als ??zusätzlichen Service für den Kunden??. Für die Krankenversicherer der Ergo ist es zudem eine Chance, sich ein wenig von der Konkurrenz abzuheben. Der Markt für ein solches Produkt sei vorhanden, zumal die Patienten selbstbewusster geworden wären. Man hofft auf mehrere 10.000 Policen, die innerhalb der ersten zwölf Monate abgeschlossen werden.

Posted by Andre on 01/26 at 07:17 AM
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Bausparen: Es ist mit Zinssenkungen zu rechnen

Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben, dass das Bausparen wieder richtig boomt. Es liegt noch gar nicht so weit zurück, da blickten die Bausparkassen in eine sehr ungewisse Zukunft: Im Bereich der Immobilienfinanzierung mussten sie deutlich Marktanteile lassen und an Direktbanken abgeben. Immer mehr Bauherren und Immobilienkäufer haben keine Lust, erst einmal einen Bausparvertrag über mehrere Jahre hinweg zu besparen, um später ein günstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können.

Doch dann kam die Finanzkrise und hat bei den Bausparkassen ordentlich für Zuwachs gesorgt: Weil die Gelder, die bei den Bausparkassen angelegt werden, als besonders sicher gelten, wurden seit der Pleite der Investmentbank ??Lehman Brothers?? zahlreiche Neuverträge abgeschlossen. Gleichzeitig hat das Interesse am Bausparen wieder stark zugenommen.

Wer plant, einen Bausparvertrag abzuschlie?en, der sollte sich beeilen: Dem anhaltenden Zinsrückgang können sich auch die Bausparkassen nicht entziehen ?? es ist davon auszugehen, dass zunehmend mehr Bausparkassen in den kommenden Wochen und Monaten ihre Zinssätze senken werden. Für den Gro?teil der neuen Bausparkunden ist dies schlecht: Sie zielen darauf ab, eine gute Verzinsung für ihr Kapital zu erzielen. Sollten die Zinsen gesenkt werden, würde sich dies auf die Verzinsung des Kapitals negativ auswirken. Doch sofern man seinen Vertrag rechtzeitig abschlie?t, gilt die Verzinsung als gesichert.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man darauf abzielt, einen Bausparvertrag nicht nur als Kapitalanlage abzuschlie?en, sondern diesen dafür zu nutzen um später ein günstiges Baudarlehen zu erhalten: Hier kommen den Bausparern entsprechende Zinsrückgänge sehr gelegen. Allerdings dürften die Zinsanpassungen in diesem Bereich nicht ganz so gro? wie im Anlagebereich ausfallen. Denn gerade weil die Bausparkassen zuletzt in einem harten Konkurrenzkampf mit den Direktbanken standen, fallen die Zinssätze ohnehin recht niedrig aus, so dass der Anpassungsspielraum nicht ganz so gro? ist.

Posted by Jochen on 01/26 at 07:15 AM
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Sonntag, Januar 25, 2009

Auch bei der Immobilienfinanzierung lauern versteckte Gebühren

Wenn sich die ??Stiftung Warentest?? mit Finanzprodukten auseinandersetzt und diese einem Test unterzieht, so tut sie dies im Namen ihres Ablegers ??Finanztest??. Wie die Presseagentur AFP berichtet, haben sich die Finanzexperten von ??Finanztest?? mit versteckten Bearbeitungsgebühren beschäftigt und zahlreiche Bankangebote unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erschreckend: Insgesamt konnten die Finanzexperten 20 versteckte Gebühren aufspüren, mit denen die Kunden nicht rechnen.

Unter anderem wurden auch Gebühren aufgespürt, die Baufinanzierungskunden betreffen. Wer eine Baufinanzierung abgeschlossen bzw. ein entsprechendes Darlehen aufgenommen hat, der muss womöglich Gebühren berappen, von denen er noch überhaupt nichts wei?. Dies trifft unter anderem für die Löschung der Grundschuld zu. Wenn man sein Immobiliendarlehen vollständig zurückgeführt bzw. getilgt hat, möchte man in der Regel die Grundschuld löschen oder alternativ in eine Eigentümergrundschuld umschreiben lassen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn der Grundschuldinhaber ?? in diesem Fall die Bank ?? eine so genannte Löschungsbewilligung erteilt. Laut ??Finanztest?? kann es vorkommen, dass einige Banken nicht davor zurückschrecken, sich diese Leistung stattlich bezahlen zu lassen. Allerdings weisen die Finanzexperten darauf hin, dass es sich hierbei um eine verbotene Gebühr handelt: Die Bank hat überhaupt keinen Anspruch auf die Erhebung einer Gebühr ?? somit muss man als Kunde nicht zahlen.

An diesem Beispiel wird ersichtlich, dass es auch heute immer noch Banken und Geldinstitute gibt, die mit versteckten und teilweise sogar verbotenen Gebühren ihren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Sollte man selbst betroffen sein und eine Gebühr bezahlt haben, die man nicht nachvollziehen kann, so raten die Experten dazu, sich schnellstmöglich mit der Bank in Verbindung zu setzen, um die Gebührenzahlung zu reklamieren und eine Erstattung zu fordern ?? oftmals stände die Chancen auf eine Erstattung sehr gut.

Posted by Jochen on 01/25 at 07:00 AM
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Samstag, Januar 24, 2009

Baufinanzierung: Keine Angst vor langen Zinsbindungen

In meinem vorangegangenen Beitrag ging es um die Wahl der Zinsbindung bei der Aufnahme eines Immobiliendarlehens. Es wurde aufgezeigt, dass es nur bedingt zu empfehlen ist, eine Zinsbindung mit Dauer von 10 Jahren abzuschlie?en, so wie es die meisten Banken ihren Kunden empfehlen. Insbesondere in Zeiten niedriger Hypothekenzinsen ?? so wie es derzeit der Fall ist ?? bietet es sich an, sich für einen deutlich längeren Zeitraum der Zinsfestschreibung zu entscheiden. Es macht einfach Sinn, die Zinsen für längere Zeit zu sichern, damit man bei der späteren Anschlussfinanzierung nicht befürchten muss, einen deutlichen Zinsanstieg und somit eine Verteuerung des Darlehens in Kauf nehmen zu müssen.

Für den durchschnittlichen Darlehensnehmer, für den eine richtig schnelle Tilgung nicht möglich ist, bietet es sich an, derzeit eine lange Zinsbindung zu wählen. Es wäre schade, jetzt ein günstiges Darlehen abzuschlie?en und bereits in 10 Jahren zu einem womöglich höheren Zinssatz weiterfinanzieren zu müssen. Da ist es einfach besser, Zinsbindungen von 15 oder sogar 20 Jahren zu vereinbaren ?? somit ist man auf der sicheren Seite und kann erst einmal ordentlich tilgen, ohne Angst vor einem Zinsanstieg haben zu müssen.

Natürlich wäre es theoretisch möglich, dass die Zinsen weiterhin oder in einigen Jahren erneut fallen, so dass man mit einer kürzeren Zinsbindung besser beraten wäre. Auch dies stellt kein Problem dar: Das BGB gewährt dem Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren. Der Darlehensnehmer befindet sich in der Lage, sein Darlehen zu kündigen, sofern mindestens 10 Jahre seit Abschluss verstrichen sind. Es ist lediglich die Kündigungsfrist von einem halben Jahr zu berücksichtigen. Somit ist es möglich, das Darlehen auch bei langer Zinsfestschreibung vorzeitig zu verlassen und eine günstigere Anschlussfinanzierung vorzunehmen.

Posted by Jochen on 01/24 at 11:33 AM
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Tipps zur Wahl der Zinsbindung bei Baufinanzierungen

Bei der Zinsbindung handelt es sich um eines der wichtigsten Konditionsbestandteile von Immobiliendarlehen. Sie bestimmt darüber, für welchen Zeitraum der Darlehenszins als fest vereinbart gilt. Allerdings gibt es nur vergleichsweise wenige Darlehensnehmer, die sich dieser Tatsache bzw. der Bedeutung der Zinsbindung bewusst sind.

In der Praxis entscheiden sich Bauherren und Immobilienkäufer sehr häufig für eine Zinsbindung von 10 Jahren. Dies liegt ganz einfach daran, dass es sich hierbei um einen Wert handelt, der schon seit Jahrzehnten sehr verbreitet ist und als Standard angesehen kann. Allerdings ist anzumerken, dass eine 10-jährige Zinsbindung bei weitem nicht immer die beste Wahl darstellt ?? je nach Situation können auch kürzere oder längere Zinsbindungen empfehlenswert sein. Gerade weil es bei der Baufinanzierung zumeist um sehr gro?e Summen geht, sollte die Bedeutung der Zinsbindung nicht unterschätzt werden.

Insbesondere jetzt im Jahr 2009 gilt es darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, eine vergleichsweise lange Zinsbindung zu wählen, die über den Zeitraum von 10 Jahren hinaus reicht. Der Grund ist einfach: Die Hypothekenzinsen sind gegen Endes des vergangenen Jahres deutlich gefallen: Historisch betrachtet sind die aktuellen Hypothekenzinsen äu?erst günstig, so dass es sich geradezu anbietet, sie für möglichst lange Zeit festzuschreiben. Zumal die Zinsaufschläge für Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren relativ gering ausfallen, sollte man solch einen Schritt durchaus in Erwägung ziehen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass auch stets die persönliche Situation berücksichtigt werden muss: Wenn man zum Beispiel eine sehr schnelle Rückzahlung anstrebt, kann eine 20-jährige Zinsfestschreibung womöglich sehr unpassend sein. In solchen Fällen gilt es natürlich eine kürze Zinsbindung zu wählen. Doch der Gro?teil der Darlehensnehmer sollte mit einem längeren Zeitraum gut beraten sein.

Posted by Jochen on 01/24 at 11:33 AM
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Freitag, Januar 23, 2009

Bauherren und Käufer können 2009 günstig zum Zug kommen

Während viele Unternehmen und Anleger klagen und dementsprechend für das Jahr 2009 nur bedingt positiv eingestellt sind, sollen Bauherren und Immobilienkäufer in diesem Jahr zu den gro?en Gewinnern zählen ?? so sieht es zumindest der Münchner Baugeldvermittler Interhyp. Im Rahmen einer Pressemitteilung hat das Unternehmen aufgezeigt, weshalb angehende Immobilieneigentümer in diesem Jahr so richtig punkten können und deshalb die Gelegenheit zum Immobilienerwerb nutzen sollen.

Zu den Hauptargumenten des Baugeldvermittlers zählt vor allem die Zinsentwicklung: Zuletzt sind die Baugeldzinsen deutlich gefallen ?? Bauherren und Immobilienkäufern bietet sich die Chance, eine vergleichsweise günstige Baufinanzierung abzuschlie?en. Im historischen Vergleich betrachtet ist das Baugeld äu?erst günstig, so dass es sich geradezu anbietet, jetzt die Gelegenheit zu nutzen und ein Darlehen mit einem langfristig günstigen Zinssatz abzuschlie?en.

Ebenso sollen die neuen Finanzierungsprodukte eindeutig für einen Immobilienerwerb sprechen: Weil der Wettbewerb im Bereich der Baufinanzierung stark zugenommen hat, sahen sich die Banken dazu gezwungen, ihre Darlehen entsprechend anzupassen: Noch nie zuvor wurde potentiellen Darlehensnehmern ein solch hohes Ma? an Flexibilität geboten. Sehr viele Darlehen werden ohne Zusatzkosten mit attraktiven Optionen angeboten, von denen Bauherren und Käufer eindeutig profitieren können. Aufgrund der nun gebotenen Flexibilität ist der Immobilienerwerb selbst in Zeiten möglich, in denen von Arbeitsnehmern sehr viel Flexibilität wie zum Beispiel eine hohe Umzugsbereitschaft gefordert wird.

Zu guter Letzt weisen die Baugeldexperten darauf hin, dass sich auch im Bereich der staatlichen Förderung eine Menge getan hat. Zum einen kann nun der Wohn-Riester genutzt werden, um somit günstig an Kapital bzw. sogar an einen Zuschuss zu gelangen. Weiterhin wartet die staatliche KfW Bank mit attraktiven Förderprogrammen auf, die den Immobilienerwerb ebenfalls sehr interessant machen.

Posted by Jochen on 01/23 at 07:23 AM
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Donnerstag, Januar 22, 2009

Senioren-Unfallversicherung ?? auf die Hilfeleistungen kommt es an

Normalerweise wartet die Zeitschrift Finanztest mit ausführlichen Tabellen auf, in denen Tarife für Musterpersonen verglichen und gewertet werden. Bei den Senioren-Unfallversicherungen, die im aktuellen Heft unter die Lupe genommen werden, hat sie darauf verzichtet. Der Tarifdschungel wuchert zu wild, unter anderem durch Zusatzleistungen, als dass ein sinnvoller Preis-Leistungsvergleich möglich wäre. Als Anhaltspunkte liefert sie stattdessen Mindestanforderungen, die erfüllt sein sollten, damit ein umfassender Schutz gewährleistet ist.

Und das ist gerade bei Senioren umso wichtiger. Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko, durch einen Unfall handlungsunfähig zu werden. Bei über 65-jährigen weist die Statistik einen Sturz pro Jahr aus. In zehn Prozent der Fälle resultiert daraus eine ernsthafte Verletzung. Wer dann keine Hilfe von Angehörigen hat, für den ist eine Senioren-Unfallversicherung ideal. Bei älteren Menschen bestehe durchaus Bedarf an einer entsprechenden Police, sagt die Stiftung Warentest. Ansonsten zeigen sich die Verbraucherschützer eher kritisch, wenn es um den Abschluss von Unfallversicherungen geht. Dass sie bei Senioren eine Empfehlung aussprechen, liegt in erster Linie an den umfangreichen Hilfeleistungen, die sich vereinbaren lassen. Optimal sei die Kombination aus Hilfe und Invaliditätsleistung, die genutzt werden kann, um die Wohnung von Barrieren zu befreien.

Angesichts der Vielzahl von Tarifvarianten ist es bei der Senioren-Unfallversicherung besonders wichtig, in Ruhe zu vergleichen und auf die Konditionen zu achten. Wenig empfehlenswert sind Policen, die erst ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent greifen. Auch von Verträgen, die Hilfeleistungen nur organisieren, aber nicht die Kosten übernehmen, wird abgeraten. Finanztest nennt daher eine Reihe von Mindestanforderungen. Dazu gehört unter anderem, dass die Leistungen mindestens sechs Monate lang erbracht und die Kosten für die Ma?nahmen von der Versicherung gezahlt werden. Zusätzlich sollte ein 24-Stunden-Hausnotrufdienst vorhanden sein. Ebenso wichtig sind ein täglicher Menüservice, eine Reinigungskraft für mindestens zwei Stunden in der Woche, ein Wäscheservice und tägliche Pflegeleistungen inklusive einer ausführlichen Pflegeberatung.

Posted by Andre on 01/22 at 07:24 AM
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Baufinanzierung: Eigenkapital durch Eigenleistung ersetzen

Vor einigen Tagen habe ich in einem meiner Beiträge zum Thema Baufinanzierung angemerkt, dass Eigenkapital auf unterschiedliche Art und Weise in die Finanzierung eingebracht werden kann. Längst nicht nur Geld, sondern auch Grundstücke oder Eigenleistung werden aus Sicht der Banken mit Eigenkapital gleichgesetzt. Doch gerade was die Eigenleistungen betrifft, so herrscht vergleichsweise viel Unklarheit vor ?? ein Grund, das Thema einmal näher zu beleuchten.

Zunächst eine kurze Erläuterung, was unter diesem Begriff zu verstehen ist. Eigenleistungen sind im Grunde genommen nichts anderes als Arbeitsleistungen, die vom Bauherren oder Immobilienkäufer selbst erbracht werden. Ein kurzes Beispiel soll dies verdeutlichen: Anstatt 5.000 Euro für typische Renovierungsarbeiten wie Tapezieren, Boden verlegen etc. auszugeben, werden diese Arbeiten in Eigenregie erledigt. Zwar muss man vergleichsweise viel Zeit investieren, doch im Gegenzug lässt sich die finanzielle Belastung senken. Weil die Arbeit geleistet wird und somit zur Wertsteigerung der Immobilie beiträgt, werden in diesem Fall die 5.000 Euro als Eigenkapital angerechnet.

Aus Sicht des Bauherren oder Eigentümers ist diese Tatsache sehr erfreulich, immerhin bringt die Anrechnung der Eigenleistungen als Eigenkapital den Vorteil mit sich, dass sich unter Umständen der Beleihungsauslauf des Darlehens verbessert und somit ein attraktiverer Zinssatz erzielt werden kann.

Auf der anderen Seite darf man die Eigenleistungen auch nicht überschätzen: So gibt es zum Beispiel etliche Bauherren, die Eigenleistungen in hohem Umfang erbringen möchten und gleichzeitig kein Eigenkapital einsetzen können. Bei derartigen Vorhaben springen die Banken relativ schnell ab. Denn oftmals können die Geldinstitute die hohen Eigenleistungen nicht vollständig ansetzen: Häufig überschätzen die Menschen ihre Fähigkeiten, so dass die Kosten im Endeffekt doch höher ausfallen. Au?erdem wird bei der Eigenleistung oftmals falsch kalkuliert: Letzten Endes können nur Löhne eingespart werden ?? Materialien muss der Bauherr jedoch trotzdem kaufen. In der Praxis kommt es häufiger vor, dass die Bauherren den Materialkauf au?er Acht lassen und sich entsprechend verkalkulieren.

Posted by Jochen on 01/22 at 07:21 AM
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