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Freitag, April 30, 2010

Existenzschutzversicherung der AXA

Wer nach 1961 geboren ist, kann sich für den Fall der Berufsunfähigkeit nicht mehr auf den Staat verlassen, sondern muss selbst aktiv werden und sich absichern. Erste Wahl ist dabei nach wie vor die Berufsunfähigkeitsversicherung. ??Doch nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten oder gesundheitlichen Voraussetzungen, um eine solche Police abzuschlie?en??, sagt die AXA. Sie bietet daher eine ??günstigere Alternative?? namens Existenzschutzversicherung an. Auch sie zahlt im Leistungsfall eine vom Versicherungsnehmer vertraglich festgelegte Rente.

Ab wann die Versicherung zahlt, ist laut AXA ??anhand von eindeutigen objektiven und medizinischen Kriterien klar festgelegt??. Das wären eine mindestens 50-prozentige Invalidität nach einem Unfall, eine Schädigung wichtiger Organe wie Herz, Lunge und Leber, die Einstufung in die Pflegestufe 1 der gesetzlichen Pflegeversicherung oder der Verlust von Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen und Hören. Die Rente wird in dem Fall ein Leben lang gezahlt, unabhängig davon, ob bereits andere Versicherungen Leistungen erbringen.

Während Kunden ein monatliches Kündigungsrecht haben, ist die AXA bis zum vereinbarten End-Alter an den Vertrag gebunden. Er lässt sich bis zum 45. Lebensjahr zu besonderen Anlässen aufstocken. Bei einer Hochzeit oder der Geburt eines Kindes kann die Rente um bis zu 50 Prozent, maximal um 500 Euro, angehoben werden, ohne eine weitere Gesundheitsprüfung durchlaufen zu müssen. Zudem bietet der Vertrag die Option, innerhalb von fünf Jahren die Existenzschutz- mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu ergänzen ?? ebenfalls ohne erneuten Gesundheitscheck.

Angeboten wird der Existenzschutz auch speziell für Kinder. Die Leistungen decken sich weitgehend mit denen für Erwachsene, allerdings sind die medizinischen Kriterien auf die Absicherung von Kindern abgestimmt. So zahlt die Versicherung eine halbe Jahresrente, sollte ein grö?erer chirurgischer Eingriff, zum Beispiel am Herzen, vorgenommen werden müssen. Sobald der Versicherte das 18. Lebensjahr erreicht, kann nahtlos in die Existenzschutzversicherung für Erwachsene gewechselt werden.

Posted by Andre on 04/30 at 08:50 AM
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Denkmalschutz: Immobilienkauf will gut überlegt sein

Es gibt mehrere Gründe, die letztendlich dafür verantwortlich sein können, dass ein Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird. Meist ist es schlichtweg das Alter eines Gebäudes, das zur Verhängung des Denkmalschutzes führt ?? im ?brigen erfolgt dies relativ häufig: In so gut wie jeder Gemeinde sind denkmalgeschützte Immobilien zu finden.
Der Kauf solcher Immobilien will gut überlegt sein. Denn so schön denkmalgeschützte Immobilien manchmal auch sein mögen: Oftmals bringen sie grö?ere Probleme mit sich. Dies betrifft insbesondere Themen wie Modernisierung oder Umbau. Umbauma?nahmen werden oftmals nicht genehmigt ?? und auch bei Modernisierungsma?nahmen kann es Jahre dauern, bis endlich eine Genehmigung vorliegt. Im Endeffekt müssen sich die Eigentümer jede Einzelma?nahme schriftlich genehmigen lassen.
Ebenso wenig ist es gestattet, denkmalgeschützte Gebäude abzurei?en. Wie ??Focus Online?? schreibt, ist ein Grundstückseigentümer mit einem solchen Vorhaben vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Aus finanziellen Gründen bzw. weil die Immobilie schlichtweg zu hohe Kosten bereitete, wollte der Kläger ein denkmalgeschütztes Gebäudes abrei?en lassen, um das Grundstück anderweitig nutzen zu können. Die Richter stellten jedoch fest, dass wirtschaftliche Interessen nicht über den Denkmalschutz gestellt werden können.

Selbstverständlich gibt es auch Punkte, die für den Erwerb solcher Immobilien sprechen. Dennoch muss im Allgemeinen gesagt werden, dass Kaufinteressenten sehr gut damit beraten sind, über den Kauf mehrmals nachzudenken. Besonders wichtig ist eine genaue Prüfung der Immobilie: Man sollte möglichst schon im Vorfeld wissen, inwiefern die Immobilie genutzt werden darf und wie leicht es sich gestaltet, Modernisierungsma?nahmen etc. umzusetzen. Eine solche Prüfung ist von enormer Wichtigkeit ?? schlie?lich wäre es ärgerlich, wenn die Immobilie zum Sorgenkind wird.

Posted by Jochen on 04/30 at 08:46 AM
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Donnerstag, April 29, 2010

Daumen-Versicherung für Fernando Alonso

Auch Prominente und Sportstars wollen gut versichert sein. Bei welchem Unternehmen sie ihre private Haftpflichtversicherung abschlie?en oder ob sie über eine Lebensversicherung verfügen, ist für die Medien dabei weniger von Belang. Interessant wird??s, wenn die Versicherungssumme ein paar Nullen mehr hat und die Police in gewisser Hinsicht ??spektakulär?? respektive ungewöhnlich ist. Das dürfte auf die Daumen-Versicherung von Fernando Alonso zutreffen. Zehn Millionen Euro stehen für die Finger des Formel-1-Piloten zu Buche. Dafür sorgt der Hauptsponsor von Ferrari, die Gro?bank Grupo Santander.

Dass es bei Alonso die Daumen sind, wird Formel-1-Fans nicht verwundern. Mit ihnen bedient er das Lenkrad seines Boliden. Sollte er sich einen der Daumen brechen oder anderweitig verletzen, springt die Versicherung ein ?? man könnte fast schon von einer Berufsunfähigkeitsversicherung für den Profifahrer sprechen. Wie es um die Daumen von Fernando Alonso bestellt ist, sehen Fans sofort. Die Pose ??Daumen hoch?? ?? zumindest bei einem Erfolg ?? gehört zu seinen Markenzeichen. Dass es sich um eine PR-Aktion handelt, schlie?lich gehört die Bank zu den Sponsoren, steht au?er Frage. Darüber hinaus sollte man nicht übersehen, dass es auch um Versicherungsschutz geht.

Den genie?en auch andere Stars und Sternchen. Die einen versichern ihren Hintern, andere ihre Beine. Letzteres trifft vor auf Fu?baller zu. Christiano Ronaldos Beine wurden von Real Madrid Medienberichten aus dem Jahr 2009 zufolge mit jeweils 100 Millionen Euro versichert. Eine staatliche Summe, die dem Verein und nicht dem Spieler zustehen würde. Die Police, die David Beckham im Dezember 2006 unterschrieben hat, lautet auf einen noch höheren Betrag: 149,6 Millionen Euro. Auch Liu Xiang, seines Zeichen Leichtathlet aus China, hätte kassieren können. Die Assekuranz Ping Ang hatte ihm für ein Jahr eine Versicherung über 100 Millionen Yen geschenkt. Trotz Verletzung verzichtete der Läufer auf die Auszahlung.

Posted by Andre on 04/29 at 08:35 AM
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Mittwoch, April 28, 2010

Deutscher Ring wird zerschlagen

Wenn zwei sich streiten, fürchten die Dritten um ihren Job. Das Versicherungsunternehmen Deutscher Ring soll jetzt doch ??zerschlagen?? und zwischen der Schweizer Bâloise und der Signal Iduna aufgeteilt werden. Während die Konzerne ein 70-seitiges Papier aufgesetzt haben, steht eine Einigung mit dem Betriebsrat noch aus. Er fordert langfristige identische Garantien für alle Mitarbeiter, was vor allem den Schweizern eher ein Dorn im Auge ist.

1985 war die Basler Versicherungsgruppe in das Hamburger Unternehmen Deutscher Ring eingestiegen und übernahm die Sparten Sach- und Lebensversicherung. Keinen Zugriff hatten sie auf den Krankenversicherungsverein, weil er den Mitgliedern gehört. Drei Sparten, ein Unternehmen, lautete auch fortan die Devise. Bis zum Versuch der Bâloise, ihre beiden Sparten aus dem Deutschen Ring zu nehmen. Dazu wurde 2008, wenig populär, der Chef des Rings, Wolfgang Fauter, entlassen. Gegenwehr kam von der privaten Krankenversicherung innerhalb der Gruppe. Sie war gegen eine Zerschlagung und stand hinter Fauter.

Das Ergebnis der Streitigkeiten im November 2008: Die PKV des Deutschen Rings ging zur Dortmunder Signal Iduna, die auch bereit gewesen wäre, die beiden anderen Sparten zu übernehmen. Dass der Schweizer Konzern dieses Ansinnen ablehnen würde, war abzusehen. Dafür hat die Signal Iduna nun knapp die Hälfte des Rings in ihrer Hand und besitzt auch die Aktienmehrheit am Finanzvertrieb OVB. Zudem öffnete das Unternehmen seine Pforten ganz weit für die Verkäufer, die am Markt sehr begehrt sind. 590 Stammvermittler gab es beim Deutschen Ring. 250 folgten dem Ruf aus Dortmund. 50 weitere wollen es ihnen gleichtun, hei?t es. Dafür nimmt die Signal Iduna sogar Strafzahlungen in Kauf, sollte sie die vereinbarte Quote übertreffen.

Bleibt die Frage, was mit den Mitarbeitern passieren wird. 1.400 sind es insgesamt. 808 gelten als ??Zebras??, weil ihre Verträge sowohl mit der Bâloise als auch mit der Signal Iduna geschlossen wurden. Sie sollen demnächst nur noch einen Arbeitgeber haben und auf die beiden Konzerne verteilt werden. ??Ohne eine Verhandlungslösung mit dem Betriebsrat ist eine Entflechtung nicht möglich??, sagt die Betriebsratsvorsitzende, Helga Reichow. Sie setzt darauf, dass die Arbeitsverträge in Hamburg erhalten bleiben. Die Dortmunder sehen darin keine Schwierigkeit. Die Schweizer hingegen wollen die Sparte in Bad Homburg bündeln. Was passiert und ob die Mitarbeiter sich wehren, zeigen die kommenden Wochen.

Posted by Andre on 04/28 at 09:25 AM
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Baufinanzierung: Mit hoher Tilgung den Mietausfall absichern

In meinem vorangegangenen Beiträge ging es um das Thema Mieterauswahl: Durch Auswahl der richtigen Mieter befinden sich Vermieter in der Lage, das Risiko eines möglichen Mietausfalls deutlich herabzusenken. Allerdings wird dieser Punkt häufig missachtet, was alles andere als empfehlenswert ist. Denn sollten die monatlichen Mietzahlungen ausbleiben und die Immobilie zum grö?ten Teil finanziert sein, so kann der Vermieter schnell in gro?e finanzielle Schwierigkeiten stürzen.

Aufgrund dieser Umstände gilt es als ratsam, sich zusätzlich abzusichern. Dies ist möglich, indem eine hohe Tilgung vereinbart wird. Interessanterweise ist das jedoch nur selten der Fall: Die meisten Vermieter möchten die finanzielle Belastung möglichst gering halten. Dass sie dadurch über einen langen Zeitraum Zinsen entrichten müssen, interessiert dabei wenig ?? schlie?lich können die Zinsen als Ausgabe geltend gemacht werden. Jedoch ist dieser Gedankengang trügerisch: Die steuerliche Absetzung der Zinsen rechtfertigt noch lange keine niedrige Tilgung. Im Endeffekt ist sie sogar schädlich, weil der Reingewinn verringert wird.

Besser ist es, eine höhere Tilgung zu vereinbaren. Wer auf einen Tilgungssatz von lediglich einem Prozent setzt, muss mit einer langen Rückzahlungsdauer und somit auch mit einer hohen Zinsbelastung rechnen. Ein Tilgungssatz von 2 oder 2,5 Prozent ist deutlich vernünftiger. Schlie?lich hat er einen wesentlich schnelleren Abtrag der Restschuld zur Folge, was schon nach kurzer Zeit zu einer Verringerung der Zinslast führt. Dementsprechend ist es ratsam, als Kapitalanleger bewusst auf eine höhere Tilgung zu setzen. Ein niedriger Restschuldbetrag ist zweifelsfrei von Vorteil: Möglicherweise auftretende Mietausfälle werden dann nicht so schnell zu einem Problem, das die Finanzierung gefährden kann.

Posted by Jochen on 04/28 at 09:24 AM
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Dienstag, April 27, 2010

BMF stellt klar: Rürup-Rente ist pfändbar

Bislang wurde immer damit geworben, dass die Rürup-Rente pfändungssicher ist und damit eine rundum geschützte Altersvorsorge darstellt. Was die Sicherheit des Kapitals bei finanziellen Schieflagen des Kunden betrifft, müssen die Versicherungsunternehmen jetzt gewaltig zurückrudern. Das Bundesfinanzministerium (BMF) stellt in einem Schreiben von Ende März klar: Die Rüruprente ist pfändbar. Im schlimmsten Fall verliert man also seine private Altersvorsorge, falls Schulden nicht anderweitig beglichen werden können.

??Der Pfändung des Altersvorsorgevermögens steht ein vertragliches Abtretungs- und ?bertragungsverbot nicht entgegen??, hei?t es in dem Schreiben. Das wirkt auf viele Versicherte, die sich auf die Versprechen in den Prospekten verlassen haben, desillusionierend. Denn Sicherheit ?? selbst wenn es nur um die Pfändbarkeit geht ?? gehört auch bei Selbständigen und Freiberuflern zu einem der ausschlaggebenden Kriterien bei der Altersvorsorge. Für diese Kundengruppe war das über Steuervorteile geförderte Produkt ursprünglich gedacht.

Wenngleich: Ganz so überraschend kam die Nachricht nicht. Hinter dem Aktenzeichen BHG IX a ZB 271/03 steht ein Urteil des Bundesgerichtshofes, der sich bereits mit dem Thema befasst hat ?? im Jahr 2004. Eine Regelung zur Nichtübertragbarkeit in der Satzung des Altersversorgungswerkes steht der Pfändbarkeit demnach nicht entgegen. Auch Riester-Sparer könnten zumindest den selbst gesparten Teil ihres Guthabens verlieren. Au?en vor blieben lediglich die Zuschüsse. Das geht aus einem Richterspruch des Landesarbeitsgerichtes Mainz (Aktenzeichen 3 SA 414/06) hervor.

Dass die Assekuranzen überhaupt auf die Idee kamen, die Rürup-Rente als pfändungssicher zu bewerben, hängt damit zusammen, dass die Verwertung und ?bertragung des Kapitals nicht erlaubt sind. Daraus wurde geschlussfolgert, dass auch eine Pfändung ausgeschlossen ist. Damit lagen die Unternehmen falsch, was wohl das Bundesfinanzministerium dazu bewogen hat, nochmals die Rechtslage darzustellen: Solange das Sozialstaatsprinzip unberührt bleibt, steht der verfassungsrechtliche Gläubigerschutz an erster Stelle.

Posted by Andre on 04/27 at 08:25 AM
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Montag, April 26, 2010

Mietausfall: Auf die richtigen Mieter kommt es an

In den vergangenen Tagen sind in den Onlinemedien mehrere Beiträge veröffentlicht wurden, die Immobilientipps für Kapitalanleger enthalten. Ob man nun die ursprüngliche Mitteilung der Interhyp AG oder den Folgebeitrag der Berliner Morgenpost betrachtet, macht nur einen geringfügigen Unterschied. Im Wesentlichen wird in den Beiträgen ausgesagt, dass es bei der Finanzierung aufzupassen gilt, man die steuerlichen Vorteile nicht übergewichten darf und die Lage der Immobilien stimmen muss. Doch ein ganz bedeutender Punkt wurde nicht genannt: Die richtige Auswahl der Mieter.

Hierbei handelt es sich um einen Punkt, der leider immer wieder unterschätzt oder schlichtweg vergessen wird. Dabei ist eine Auswahl der Mieter von hoher Bedeutung: Wer auf die falschen Mieter setzt, fährt unter Umständen sehr hohe Verluste ein. Die Problematik mit den sogenannten Mietnomaden hat sich in den vergangenen Jahren ma?geblich verschärft. Zunehmend mehr Vermieter sind von diesem Problem betroffen: Anstatt mit pünktlichen Mietzahlungen rechnen zu können, müssen sie unzählige Hebel in Bewegung setzen, um die unerwünschten Mieter wieder loszuwerden.

Die Kosten, die aus einem solchen Verfahren resultieren, sind zumeist hoch bemessen. Wenn man einmal vom eigentlichen Mietausfall absieht, so bleiben immer noch hohe Zusatzkosten. Diese setzen sich überwiegend aus Gebühren zusammen. Ganz egal ob Verwaltungskosten, Polizeieinsatz oder Räumungsarbeiten: Diese Kosten können schnell zu einem ernsthaften Problem werden ?? besonders wenn das Mietobjekt noch finanziert wird. Schlie?lich gilt es die Darlehensrate jeden Monat pünktlich zu leisten, damit es keine Schwierigkeiten mit der Bank gibt. All diesen ?rger können sich Vermieter sparen, indem sie bei der Auswahl ihrer Mieter sehr gezielt vorgehen.

Posted by Jochen on 04/26 at 09:32 AM
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Auch Versicherungen müssen bei Ratenzahlung den Effektivzins nennen

Statt einen gro?en Betrag bezahlen zu müssen, lieber ein paar kleinere abbuchen lassen: Nach dieser Devise verfahren auch viele Versicherungskunden. Schlie?lich bieten die meisten Unternehmen ?? abhängig von der Police und der jährlich zu zahlenden Prämie ?? auch monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Beitragszahlungen an. Verbraucher sollten sich allerdings bewusst sein, dass sie dafür manchmal deutlich tiefer in die Tasche greifen, weil die Assekuranzen einen effektiven Jahreszins verlangen. Der muss laut Bundesgerichtshof klar ersichtlich sein und darf die vom Gesetzgeber gezogene Grenze nicht überschreiten (Aktenzeichen: I ZR 22/07).

8,27 bis 11,35 Prozent ?? in diesem Bereich bewegte sich die Zinslast bislang. Umgerechnet auf die Raten ergab das bis zu vier Prozent, die der Kunden zusätzlich zum Kaufpreis zahlen muss. Angesichts dieser Zuschläge für die Ratenzahlung erklärten die Richter den Versicherungsvertrag zum Verbrauchervertrag ähnlich einem Verbraucherkredit. Das hei?t: Der Effektivzins muss für den Kunden ersichtlich, kurzum, er muss transparent sein. Der Gesetzgeber hat für diese Art von Verträgen bereits einen maximalen Zinssatz festgelegt: Der beträgt vier Prozent. Bezogen auf die Zahlung in Raten ergibt sich daraus, dass rund 1,81 Prozent im Rahmen des Erlaubten liegen.

Sollte für eine Lebens- oder Rentenversicherung ein fünfprozentiger Ratenaufschlag berechnet worden sein, wären das 3,19 Prozent zu viel. Kunden, die für einen Vertrag jährlich 5.150 Euro aufbringen müssen, aber lieber die monatlich Rate von 450 Euro zahlen (inklusive Aufschlag von 5,0 Prozent), kommen auf insgesamt 5.400 Euro und zahlen, bedingt durch einen effektiven Jahreszins von 11,35 Prozent, 250 Euro mehr im Jahr.

Wie es um diesen Wert bestellt ist, dürfte nur in sehr wenigen Versicherungsverträgen zu finden sein. In dem Fall, der vor dem Bundesgerichtshof landete, gestand die Assekuranz die Pflicht ein, diese Informationen in die Versicherungsbedingungen aufnehmen zu müssen. Damit steht vielen Verbrauchern, die ihre Beiträge in Raten zahlen und dafür deutlich mehr berappen müssen, der Weg offen, die zu viel gezahlten Zuschläge samt Steuern von der Versicherung zurückzufordern. Allerdings gilt eine Einschränkung: Der Beitrag muss 200 Euro jährlich überschreiten.

Posted by Andre on 04/26 at 09:30 AM
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Sonntag, April 25, 2010

Islandvulkan: Reisekostenrücktrittversicherung muss nicht zahlen

Weltweit hat der Islandvulkan für jede Menge Aufregung gesorgt: Unzählige Flughäfen haben den Luftverkehr eingestellt ?? in Deutschland war der reguläre Flugverkehr ganz sechs Tage lang gesperrt. Als Folge dessen mussten tausende von Urlaubern ihre geplanten Reisen abbrechen. Wer nicht auf ein anderes Verkehrsmitteln umsteigen konnte, hat mehr oder weniger Pech gehabt.

Geschädigte, die nun hoffen, sich ihr investiertes Geld über eine Reisekostenrücktrittversicherung zurückholen zu können, sollten gewarnt sein: Um die Aussichten auf eine Rückerstattung der Beträge steht es nicht besonders gut. Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mitteilt, schlie?en so gut wie alle Versicherer das Risiko einer Naturkatastrophe aus. Es wurden die Versicherungsbedingungen aller gro?en Anbieter überprüft. Ob man nun eine spezielle Reisekostenrücktrittversicherung abgeschlossen hat oder ob eine Zusatzversicherung über den Kreditkartenanbieter besteht, ist unerheblich: In beiden Fällen bestehen so gut wie keine Chancen, dass die Kosten für Flugtickets, Hotels und andere Leistungen erstattet wurde. Wer seine Reise aufgrund des Vulkanausbruchs nicht antreten konnte, hat mehr oder weniger Pech gehabt ?? zumindest sind Individualreisende von diesem Problem betroffen.

Besser geht es denjenigen, die über einen Reiseveranstalter gebucht haben: In solch einem Fall bestehen meist deutlich bessere Absicherungen. Die Veranstalter können eine Rückerstattung anbieten (die allerdings häufig an Abschläge gekoppelt ist) oder alternativ auch neue Reiseangebote auflegen.

Die Verbraucherschützer raten den Individualreisenden zur Verhandlung: Mit vielen Hotelbetreibern lie?e sich verhandeln. Unter Umständen sei es auf diesem Weg möglich, sich die Kosten erstatten zu lassen oder Zimmer zu einem anderen Zeitpunkt belegen zu können.

Posted by Jochen on 04/25 at 09:14 AM
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Samstag, April 24, 2010

Baufinanzierung: Was die frühzeitige Darlehensablösung kostet

Gestern veröffentlichte der Onlineableger des ??Handelsblatt?? einen Beitrag zum Thema Baufinanzierung, der sich mit dem Thema Flexibilität beschäftigt. Im Wesentlichen ging es um die Möglichkeit, ein Darlehen bereits vor dem Ende der Zinsbindung ablösen zu können. Die Kernproblematik: Ein frühzeitiger Ausstieg ist häufig nicht möglich ?? und falls doch, werden hohe Entschädigungszahlungen (Vorfälligkeitsentschädigung) fällig.

Im Beitrag wurde auf die Möglichkeit verwiesen, sich ein Sonderkündigungsrecht zu erkaufen. Wie hier im Blog bereits mehrfach dargestellt wurde, gibt es mittlerweile mehrere Banken, die entsprechende Darlehensoptionen anbieten: Beim Eintreten gewisser Härtefälle wie beispielsweise einer Scheidung, dürfen die Darlehensnehmer vorzeitig aus ihrem Darlehen aussteigen, ohne die Vorfälligkeitsentschädigung entrichten zu müssen.

Der Preis für eine solche Option kann teilweise hoch bemessen sein. Einige Banken und Versicherer nehmen einen Zinsaufschlag in Höhe von bis zu 0,5 Prozent vor. Andere Banken berechnen einen Pauschalbetrag, der zwischen 250 und 500 Euro liegen kann. Die Vereinbarung einer solchen Option kann sehr empfehlenswert sein ?? allerdings kommt es stets auf den Einzelfall an. Sollte beispielsweise das Risiko bestehen, dass man aufgrund seines Jobs umziehen muss, so gestaltet es sich wesentlich einfacher, aus der Finanzierung auszusteigen und die Immobilie zu verkaufen.

Ob ein solches Risiko besteht, muss am Ende jeder Darlehensnehmer für sich selbst entscheiden. Dementsprechend gilt es dann abzuwägen, ob es sich lohnt, den Zinsaufschlag oder die zusätzliche Gebühr für mehr Flexibilität zu entrichten. Alternativ bliebe noch die Möglichkeit, auf eine entsprechende Vereinbarung zu verzichten ?? und im Härtefall (bei welchem die Bank ohnehin einem Ausstieg zustimmen muss) zu hoffen, dass die Hypothekenzinsen in der Zwischenzeit gestiegen sind. Dadurch wäre es möglich, dass die Vorfälligkeitsentschädigung relativ gering ausfällt ?? diese Variante wird unter anderem auch im besagten Artikel des Handelsblatt vorgeschlagen. Allerdings ist das Risiko sehr hoch bemessen. Eine solide Absicherung dürfte für die meisten Darlehensnehmer die bessere Variante darstellen.

Posted by Jochen on 04/24 at 09:22 AM
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Freitag, April 23, 2010

Versicherungscheck für frisch Vermählte

Der Wonnemonat Mai steht an. Traditionell die Zeit, in der sich viele Paare das Jawort geben. ??Ehen werden im Himmel geschlossen, wer denkt da schon an so irdische Dinge wie Versicherungen??, wei? auch die HUK-Coburg. Sie rät frisch Vermählten trotzdem zum Versicherungscheck. Das entlastet das Budget und hilft, Doppelversicherungen zu vermeiden.

Lebt das Paar noch nicht in einer gemeinsamen Wohnung und zieht erst nach der Hochzeit zusammen, wird es Zeit, sich Gedanken über die Hausratversicherung zu machen. Wenn beide vorher einen eigenen Haushalt und damit auch eigene Hausratpolicen hatten, reicht jetzt ein Vertrag. ??In der Regel steht der Kündigung einer der beiden Versicherungen schon vor Ablauf des Versicherungsjahres nichts Wege??, erklärt die HUK-Coburg. Welche Police behalten und gegebenenfalls an die neue Situation angepasst werden soll, wenn der Wert des Hausrats steigt, könne anhand der Versicherungsbedingungen entschieden werden. Werde eine vorzeitige Kündigung abgelehnt, sei es sinnvoll, die Versicherungssummen der beiden Verträge aufeinander abzustimmen, um zumindest auf diese Weise zu sparen.

?hnlich verhält es sich mit der privaten Haftpflichtversicherung und der Rechtsschutzversicherung. Aus zwei mach eins lautet auch bei diesen Policen die Devise. ??Denn durch die Heirat ist der Ehepartner in den allermeisten Fällen mitversichert??, hei?t es in der Pressemitteilung. Welcher der Verträge gekündigt wird, sollte sich nach der Leistung richten. Die Assekuranz rät, die Police mit dem besseren Versicherungsschutz fortzuführen. Halten sich die Leistungen die Waage, ist die Laufzeit das ausschlaggebende Kriterium. Beendet werde dann der Vertrag mit der kürzeren Laufzeit. Ob die Versicherung vorzeitig gekündigt werden kann, lässt sich mit einem Anruf oder Besuch beim zuständigen Makler relativ schnell klären.

Posted by Andre on 04/23 at 09:36 AM
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Freie Arztwahl oder ‘nur Kasse’?

Zwei-Bett-Zimmer, freie Arztwahl, Heilpraktiker-Kosten, Venen-Salbe oder Physiotherapie - wenn es um Gesundheit oder eben auch um Krankheit geht, liegt der Begriff von der Zwei-Klassen-Medizin zwischen GKV und PKV meist sehr nahe. Wenn denn diese diskutiert wird, geht es um die Frage, weshalb der Einzelne oder wie er in den einen oder anderen Status der Krankenversicherung gelangt.

In der Mehrzahl der Fälle, und das sind wohl um die 70 Millionen Personen in Deutschland bei 40 Millionen Arbeitnehmern, liegt die Tatsache einer gesetzlichen Krankenversicherung in einem Beschäftigungsverhältnis oder an den sogenannten mitversicherten Familienangehörigen. Doch schon für die Zahl der Arbeitnehmer im Beamtenverhältnis von allein schon 650.000 Lehrern ist dagegen deren Krankenversorgung eine ganz andere. Ihnen, die nach Gesundheitsprüfung einst ihren Dienst antraten, zahlt der Dienstherr - Gemeinde, Land oder Bund - mindestens die Hälfte ihrer Krankheitskosten. Ob sich der Beamte zusätzlich privat versichert, ist seine Sache.

Wer als Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, kann dies nur, wenn er ausreichend hoch über der ‘Versicherungspflichtgrenze’ verdient. Seine gesetzlichen Beiträge - abhängig vom Monats-Verdienst - steigen in diesem Zusammenhang bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die jährlich erhöht wird, damit möglichst viele Arbeitnehmer in der GKV samt den Ersatzkassen bleiben. Folglich können nur diejenigen sich der Privaten Krankenversicherung PKV zuwenden, die entweder freiberuflich tätig sind, die Einzelunternehmer sind (eingetragener Kaufmann) oder auch selbständiger Handwerksmeister und dann die “Höchst- oder Hoch-Verdiener”.

Auch das geht: Freiwillig pflichtversichert!

Für diese Gruppen und ihre Angehörigen stellt sich dann auch Frage, ob man nicht doch freiwillig und damit wieder pflichtversichert bei der AOK oder einer der Ersatzkassen bleibt oder sich bei diesen nach Basis-Sätzen neu versichern will. Weitere private Zusatzversicherung wie Krankhaustagegeld oder freie Arztwahl sind davon unberührt. Sich vorher genau zu informieren ist dann gar nicht so einfach, wie ein neuerlicher Servicetest beweist.

Knapp neun Millionen Menschen gelten in Deutschland als privat versichert; Tendenz leicht steigend. Für manchen ist die Private Krankenversicherung (PKV) die günstigere Alternative, doch sind viele auch mit dabei, weil der Status des Selbstzahlers mit Privatpatienten-Status im Hintergrund dann doch ein höheres Leistungsspektrum abdeckt oder auch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat für den Privatsender n-tv die 20 grö?ten Krankenversicherer auf Service und Leistungen getestet. Das zunächst knappe und noch nicht spezifizierte Ergebnis: Platz 1 AXA; Platz 2 Münchner Verein und auf Rang 3 die Barmenia.

Wie wird privat reguliert?

Das Ranking wurde dabei zu gleich Teilen von Service und Preis-Leistung bestimmt. Als derzeit beste der privaten Krankenversicherer 2010 gilt danach die AXA, bei der vor allem Freundlichkeit und Kompetenz der Berater stark gewichtet wurden. Ma?geblich für die Barmenia-Platzierung war Rang eins in der Serviceanalyse, wenn auch der Leistungsbereich nur im Mittelfeld landete.

Welche Tarife zur Deckung der Arztkosten, des Kranhausaufenthaltes oder weiterer Therapien die richtigen sind, hängt immer auch von der individuellen Einschätzung wie auch vom Sicherheitsbedürfnis ab. Jedes Individuum muss deshalb für sich selbst oder seine Angehörigen prüfen, welche Leistungen sind mir wichtig und was soll und darf die Absicherung kosten. Zu zusätzlichen Infos kann man auch gelangen, wenn man Personen befragt, die bereits seit einiger Zeit privat versichert sind und über die Regulierung im Krankheitsfall erste Erfahrungen haben.

Posted by wob. on 04/23 at 07:00 AM
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Donnerstag, April 22, 2010

Versicherer erhalten Vertrauensnote drei

Die Bundesbürger geben den Versicherungsunternehmen im Schnitt nur die Vertrauensnote drei. Aus ihrer Sicht hapert es aktuell noch zu sehr am Beschwerdemanagement der Assekuranzen. Dabei sind gerade die Erfahrungen in Beschwerdesituationen für 40 Prozent der Deutschen das ausschlaggebende Kriterium und entscheiden darüber, ob der Kunde bereit ist, sich länger an ein Unternehmen zu binden. Das geht aus der Studie ??Wie Versicherungen in Vertrauen investieren sollten?? hervor, die vom IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung veröffentlicht wurde.

??Die gro?e Mehrheit der Befragten wünscht sich ein deutlich besseres Kundenerlebnis, wenn Sie mit Kritik auf den eigenen Versicherer zugeht??, erklärt das IMWF in einer Pressemitteilung. Mit der Versicherungsleistung sind die Kunden im konkreten Schadenfall hingegen überwiegend sehr zufrieden. In dieser Hinsicht bewerten die Deutschen die Unternehmen um 20 Prozent besser als das durchschnittliche Leistungsangebot. Gegliedert nach Sparten, die als besonders vertrauenswürdig eingestuft wurden, hält das Umfrageergebnis eine kleine ?berraschung bereit. Die Kfz-Versicherung liegt mit 64 Prozent ganz weit vorne, obwohl es sich hier um den Bereich mit den meisten Schadensfällen handelt. Abgeschlagen mit 33 Prozent ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Freuen dürfen sich die Unternehmen, die im Rahmen der Studie von den Versicherungskunden als Klassenbeste ausgezeichnet wurden und damit das grö?te Vertrauen genie?en. Platz eins geht an die Debeka mit der Schulnote 1,56, gefolgt von der Württembergische Versicherung (1,79), der DEVK (1,81), der HUK-Coburg (1,93) und der Provinzial (1,94). Auf den weiteren Rängen sind die Zurich Versicherung (2,00), die R+V Versicherung (2,03), die Allianz (2,07), die HDI (2,17), AXA (2,17), Aachener & Münchener (2,22) und Generali (2,27). Befragt wurden insgesamt 1.066 Bundesbürger.

Posted by Andre on 04/22 at 10:10 AM
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Hausratversicherung: Doppelversicherung unbedingt vermeiden

Eine Sache steht au?er Frage: ?ber den Schutz einer Hausratversicherung sollte man grundsätzlich verfügen. Allerdings kommt es manchmal vor, dass einige Versicherungsnehmer gar zu gut versichert sind, weil ihr Hausrat gleich doppelt abgesichert ist. Gemeint ist das Vorhandensein von zwei Versicherungen. So merkwürdig dies auch klingen mag: In der Praxis treten solche Fälle immer wieder auf.

Es gibt verschiedene Konstellationen und Gründe, weshalb so mancher Hausrat gleich doppelt versichert ist. So ist es beispielsweise möglich, dass Vermieter und Mieter für denselben Haushalt je eine Hausratversicherung abschlie?en. Aber auch nach einer Eheschlie?ung tritt gelegentlich der Fall ein, dass beide Ehepartner ihre Hausratversicherungen beibehalten.

Allerdings ist es nicht erstrebenswert, über solch einen doppelten Schutz zu verfügen ?? um genau zu sein: Es kann sogar gefährlich werden. Zunächst einmal ist ein doppelter Versicherungsschutz unnötig, da man einer doppelten finanziellen Belastung ausgesetzt ist. Das wesentlich grö?ere Problem besteht allerdings darin, dass es im Falle eines Schadens zu ernsthaften Schwierigkeiten mit den Versicherern kommen kann. Der entstandene Schaden kann lediglich einmal reguliert werden ?? und dann stellt sich die Frage, welcher Versicherer übernehmen soll. Ein Wahlrecht hat der Versicherungsnehmer nicht. Sollten die Versicherer voneinander wissen, können beide die Regulierung verweigern. Der Hintergrund ist ganz einfach: Auf diese Weise möchten sich die Unternehmen vor Versicherungsbetrügern schützen. Schlie?lich haben schon unzählige Betrüger versucht, einen Schaden doppelt abzurechnen, um somit einen satten Profit zu erzielen.

Damit man im Schadensfall trotz doppelter Absicherung nicht auf sich allein gestellt ist, sollte man es gar nicht erst soweit kommen lassen. Wenn sich herausstellt, dass eine Doppelversicherung vorliegt, so gilt es eine der beiden Versicherungen zu kündigen und den anderen Versicherer entsprechend zu informieren, damit man auf jeden Fall einen Versicherungsschutz genie?t.

Posted by Jochen on 04/22 at 10:08 AM
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Mittwoch, April 21, 2010

Riester-Rente jetzt die Nummer eins bei der privaten Altersvorsorge

??Die Riester-Rente ist mittlerweile der Liebling der Deutschen, wenn es um die private Altersvorsorge geht??, sagt Bernd Katzenstein, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Die jüngste Umfrage des DIA ergab, dass 54 Prozent der Bundesbürger den staatlich geförderten Verträgen den Vorzug geben. Damit überholte die Riester-Rente jetzt Immobilien und Lebensversicherungen. Eine Entwicklung, die sich angesichts von über 13 Millionen Verträgen schon seit längerer Zeit abzeichnete. Gestiegen ist auch der Index des DIA-Deutschland-Trends Altersvorsorge, der mit 110 Zählern seinen bisherigen Höchststand erreichte.

Kunden, die sich bereits für die Riester-Rente entschieden haben, geben dem Produkt zu über 70 Prozent die Noten ??gut?? und ??sehr gut??. Das nach Walter Riester benannte Konzept wird zudem als familienfreundlich (68 Prozent), attraktiv (62 Prozent) und sicher (57 Prozent) eingeschätzt. Dort wo Licht ist, gibt es allerdings auch Schatten. So wird bei dieser Form der Altersvorsorge vor allem die Rendite bemängelt. 69 Prozent bewerten sie als zu niedrig. Zudem werde nicht genug informiert. 61 Prozent der Umfrageteilnehmer halten den Informationsstand für schlecht, gerade im Hinblick auf die Chancen von Personen mit geringem Einkommen.

Ein weiterer Aspekt der Studie, die Bereitschaft, private Altersvorsorge zu betreiben, stimmt das DIA durchaus zufrieden. ??Insgesamt wächst nach der Erschütterung durch die Finanzkrise das Vertrauen in die private Altersvorsorge wieder??, hei?t es in der Pressemitteilung. Im Vergleich zum Vorquartal wollen deutlich mehr Menschen die Versorgungslücken im Alter schlie?en. 25 Prozent sind bereit, für die Vorsorge tiefer in die Tasche zu greifen. Das sind sechs Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Sie lassen den Index auf 110 Punkte steigen.

Das DIA, getragen von der Deutschen Bank, führt jedes Quartal eine Umfrage durch. Ende März standen 1.074 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren Rede und Antwort zum Thema private Altersvorsorge.

Posted by Andre on 04/21 at 09:15 AM
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