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Dienstag, August 31, 2010

Die traurige Entwicklung der Basisrente

Während die Zahl der Riester-Verträge Quartal für Quartal stolz präsentiert und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) kommentiert wird, ist es um die Rürup-Rente, die staatlich geförderte Altersvorsorge für Selbständige und Freiberufler, ruhig geworden. Hin und wieder tauchen Mitteilungen über neue Vertragsvarianten auf. Ansonsten halten sich Versicherungsbranche und Politik zurück. In dieser Hinsicht wird die Basisrente eher stiefmütterlich behandelt. Der Grund erschlie?t sich, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft, die uns das BMAS und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Anfrage zur Verfügung gestellt haben.

Sie offenbaren eine traurige Entwicklung und belegen: Die Rürup-Rente ist noch weit davon entfernt, ein publikumswirksames Produkt zu werden. Seit ihrer Einführung im Jahr 2005 haben sich Stand zweites Quartal 2010 gerade einmal 1,188 Millionen Menschen für die Basisrente entschieden. Die Riester-Rente kratzt bereits an der 14-Millionen-Grenze. In welches der Produkte mehr Energie und Werbepower gesteckt wird, dürfte angesichts dieser Daten offensichtlich sein.

Doch nicht nur die Gesamtzahl der Verträge sondern vielmehr die Entwicklung bei den Neuzugängen sollte zum Nachdenken anregen. Sie ist rückläufig. Schlossen im Vergleich von 2005 zu 2006 noch 13,4 Prozent mehr Menschen eine Basisrente ab (153.200 zu 173.700), geht es seit 2008 bergab. Die Veränderung beim eingelösten Neuzugang lag laut GDV 2008 bei minus 10,5 Prozent und 2009 bei minus 17,7 Prozent. Einziger Lichtblick war 2007 mit plus 83 Prozent.

Dass diese Zahlen nicht gerade zum Jubeln verleiten, ist verständlich. Vielleicht sind es die sehr eng gefassten Rahmenbedingungen der Rürup-Rente, die sie weit weniger interessant machen als noch 2005 gehofft. Nichtsdestotrotz ist die Versicherungsbranche von der Bedeutung der Basisrente überzeugt. ??Sie ist vor allem für Selbständige und Freiberufler als staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit sinnvoll??, erklärt Hasso Suliak vom GDV, ??Ziel ist es, auch Selbständigen die Möglichkeit zu verschaffen, steuerfrei für ihr Alter vorsorgen zu können. Aber auch für abhängig Beschäftigte und insbesondere für älter Sparer ist die Basisrente interessant.??

Dazu nennt der GDV einen der Vorteile, mit denen hauptsächlich geworben wird: ??Das Vorsorgekapital der Basisrente ist in gesetzlichen Grenzen vor einer vorzeitigen Verwertung im Falle von Arbeitslosigkeit und vor Pfändung geschützt.?? ?berzeugen lassen haben sich davon bislang allerdings nur wenige Bundesbürger.

Posted by Andre on 08/31 at 09:05 AM
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Diebstahl von Schmuck: Belege sind äu?erst wichtig

Wenn Einbrecher zuschlagen, kann unter Umständen ein äu?erst hoher Schaden entstehen. Denn längst nicht nur Bargeld wird von Dieben gerne mitgenommen ?? letztlich ist alles gefragt, das sich schnell mitnehmen und anschlie?end gut zu Geld machen lässt. Hierzu zählen vor allem Schmuck und Luxusuhren.

Wie die Allianz mitteilt, sind echter Schmuck und Luxusuhren in jedem zweiten Haushalt zu finden. Unter diesem Gesichtspunkt verwundert es nicht, dass Einbrecher vergleichsweise häufig zuschlagen und letztlich immens hohe Schäden herbeiführen. Daher ist es wichtig, entsprechend abgesichert zu sein. Mit einer Hausratversicherung lässt sich sicherstellen, dass ein Schutz besteht: Sollte der Hausrat (wozu auch Schmuck und Uhren zählen) gestohlen werden, so ist es möglich, den entstandenen Schaden über die Hausratversicherung zu regulieren und eine entsprechende Entschädigungszahlung zu erhalten.

Allerdings wird die Entschädigung längst nicht immer so schnell ausgezahlt wie dies viele Versicherungsnehmer gerne hätten ?? und auch nicht unbedingt in der erwarteten Höhe. Sobald es um grö?ere Schadensbeträge geht, sind die Versicherer vorsichtig. Dies gilt besonders für Diebstahl: Die Versicherer möchten den Sachverhalt überprüfen. Erst wenn feststeht, dass in der Tat ein Diebstahl stattgefunden und der Versicherungsnehmer auch die angegebenen Wertsachen tatsächlich besessen hat, erfolgt die Leistung einer Entschädigungszahlung.

Für den Versicherungsnehmer ist es daher wichtig, über entsprechende Nachweise zu verfügen. Hierzu zählen in erster Linie Kassenzettel und Rechnungen, um Anschaffung und Wert belegen zu können. Bei richtig wertvollem Schmuck sowie Luxusuhren reicht dies oftmals nicht aus. Laut Allianz ist es wichtig, dass Versicherungsnehmer auch Echtheitszertifikate vorlegen können ?? schlie?lich möchte der Versicherer keine wertlosen Fälschungen ersetzen.

Belege und Zertifikate sollten übrigens stets getrennt von den Wertsachen aufbewahrt werden ?? schlie?lich nützt es einem nichts, wenn Einbrecher die Wertsachen zusammen mit den Belegen stehlen.

Posted by Jochen on 08/31 at 09:02 AM
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Montag, August 30, 2010

Versicherungen vom Versandhaus

Ein Doppelpack T-Shirts, Bettwäsche, den Beistelltisch von den Sonderangebotsseiten und dazu noch eine Unfallversicherung - so könnte, überspitzt ausgedrückt, der Warenkorb von Kunden der Neckermann Versand ?sterreich AG künftig aussehen. Zusätzlich zum bestehenden Sortiment bietet das Versandunternehmen auf seinen Internetseiten jetzt auch eine kleine Auswahl gängiger Versicherungsprodukte des Onlinevertriebs der Zürich Versicherungs-AG.

Ein Mausklick wird zwar nicht reichen, um die Kfz-Versicherung von Zurich Connect auf die Einkaufsliste zu setzen. Doch immerhin: Mit dieser Kooperation erschlie?t sich das Unternehmen einen völlig neuen Vertriebsweg. Damit Interessenten genau wissen, worauf sie sich einlassen und wie teuer respektive günstig die neue Versicherung ist, lassen sich die Tarife online berechnen. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter von Zurich Connect bei Fragen rund um die Verträge Rede und Antwort. Zu erreichen sind sie online, per Telefon, Fax und Brief. Locken sollen dabei vor allem fünf Prozent Rabatt, die bei einem Direktabschluss eingeräumt werden. Zum Programm gehören aktuell die Kfz-Versicherung, Hausrat- und Wohngebäudepolicen, eine Unfall- sowie eine Verkehrsrechtsschutzversicherung.

??Wir erweitern mit dieser Verbindung den Zugang zu unserem Online-Versicherungsangebot und sprechen gezielt neue Nutzergruppen aus der Internet-Community an??, so Karin Eichhorn-Thanhoffer von der Zurich Connect. Neu ist die Idee, Versicherungsverträge über den Handel anzubieten, ganz gewiss nicht. In ?sterreich wollte die Axa Konzern AG vor ihrem Verkauf mit Tchibo-Eduscho kooperieren. Das wiederum erinnert an die Rechtsstreitigkeiten, die der Verkauf von Versicherungen im Supermarkt bzw. beim Kaffeeröster in der Bundesrepublik ausgelöst hat - erst bei Penny, später auch bei Tchibo.

Seither ist es ruhig geworden und findet man neben Müsli und Brotaufstrich oder Kaffee und Wolldecke keine Versicherungsanträge mehr in den Regalen. Dass der klassische Vertrieb auch in ?sterreich gegen die neue Konkurrenz Sturm läuft, zeichnet sich derzeit noch nicht ab. Der Vorwurf wie in der Bundesrepublik, den Kunden werden Produkte ohne Beratung angeboten, greift bei Neckermann ?sterreich jedenfalls nicht. Wer möchte, kann sich schlie?lich direkt vom Versicherer beraten lassen und kauft die Police nicht wie ein Kleidungsstück. Inwieweit sich diese Strategie bewährt und ob der Vertriebsweg hält, was er verspricht, wird die Zukunft zeigen.

Posted by Andre on 08/30 at 11:12 AM
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Sonntag, August 29, 2010

Risikolebensversicherung für Baufinanzierung am besten regelmä?ig anpassen

Wer Familie hat und Wohneigentum erwirbt, sollte seine Angehörigen auf jeden Fall finanziell absichern. Denn sollte der Hauptverdiener einer Familie versterben und der Gro?teil des Immobiliendarlehens noch nicht abgetragen sein, kann dies unter Umständen unangenehm enden. Schon so manche Familie konnte die Immobilie nicht halten und verlor dadurch ihr gesamtes Hab und Gut.

Glücklicherweise kann ein guter Schutz schon relativ günstig abgeschlossen werden. Es müssen gar nicht unbedingt die teuren Restschuldversicherungen der Baufinanzierungsanbieter sein. Mit einer einfachen Risikolebensversicherung kann ein Schutz erlangt werden, der unter Umständen sogar besser ist ?? zugleich bietet sich die Chance, beim Versicherungsbeitrag richtig zu sparen.

Allerdings muss die Risikolebensversicherung exakt auf die Bedürfnisse des Darlehensnehmers abgestimmt sein. Die Versicherungssumme sollte beispielsweise nicht nur den Darlehensbetrag abdecken, sondern auch eine möglicherweise anfallende Vorfälligkeitsentschädigung. Nur so ist sichergestellt, dass im Fall der Fälle ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Nun ist es so, dass sich eine Immobilienfinanzierung meist über einen sehr langen Zeitraum erstreckt. Daher ist es meist besser, sich nicht zu lange an die Risikolebensversicherung zu binden. Gerade weil der Restschuldbetrag im Lauf der Zeit abnimmt, bietet es sich an, die Versicherungssumme ebenfalls anzupassen und zu verringern. Dies hat meistens zur Folge, dass eine neue Versicherung abgeschlossen werden muss. Die Wahl kurzer Laufzeiten kann deshalb empfehlenswert sein. Die regelmä?ige Anpassung (etwa alle 5 bis 10 Jahre) lohnt sich unter Umständen richtig: Es kann eine kleinere Versicherungssumme festgesetzt werden, wodurch sich der Beitrag verringert.

Posted by Jochen on 08/29 at 12:42 PM
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Neue Auslandskrankenpolice für ausländische Gäste

In Deutschland lebende ausländische Gäste werden regelmä?ig von ihren Verwandten aus dem Heimatland besucht. Entweder bleiben diese für nur wenige Tage, häufig ist es aber auch so, dass sie einen Aufenthalt von mehreren Wochen in der Bundesrepublik haben. Für diese Zielgruppe hat die BDAE GRUPPE (BDAE = Bund der Auslands-Erwerbstätigen) eine perfekt passende Auslandskrankenversicherung geschaffen. Der neue Tarif EXPAT®VISIT ist eine Auslandsreisekrankenversicherung, die im Gegensatz zu den gewöhnlichen Policen mit einer maximalen Dauer von sechs Wochen sogar bis zu einem Jahr in Folge Schutz bei Krankheit bietet.
Entworfen hat die BDAE GRUPPE das Produkt gemeinsam mit der Würzburger Versicherungs-AG, die auch der Risikoträger ist. Das Produkt ist vor allem für ausländische Gäste geeignet, wenn sie Deutschland oder ein anderes europäisches Land für einen kurzfristigen Zeitraum bereisen wollen, um dort zum Beispiel Angehörige zu besuchen. Sehr oft kommt es auch vor, dass andere Nationalitäten auch aufgrund eines mehrmonatigen Bildungsurlaubes nach Deutschland ziehen. Entscheidend dabei ist, dass die Reise nicht berufsbedingt erfolgen darf.
Der Versicherungsschutz im Tarif EXPAT®VISIT gilt aber auch für Deutsche, die bis zu 365 Tage aus nicht beruflichen Gründen ins Ausland reisen wollen und das weltweit. Die Versicherbarkeit ist äu?erst flexibel, schlie?lich ist sie nicht an einen Monatsanfang gebunden, sondern findet tagesaktuell statt. Aus diesem Grund bezieht sich die Versicherungsprämie auch auf einzelne Tage, wodurch der Versicherungszeitraum genau auf die tatsächliche Reisedauer abgestimmt werden kann, ohne dass Mehrkosten zustande kommen müssen. Die Prämie beträgt 1,10 Euro beziehungsweise 3,30 Euro, sollte der Wunsch bestehen, einen Aufenthalt in den USA und Kanada abdecken zu wollen.

Posted by Saskia on 08/29 at 11:52 AM
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Samstag, August 28, 2010

Mehrere Länder werden die Grunderwerbsteuer erhöhen

Bauherren und Immobilienkäufer haben schon jetzt mit beachtenswerten Nebenkosten zu kämpfen, wenn es um den Immobilienerwerb geht. Mindestens 5 Prozent Nebenerwerbskosten fallen an ?? was bei einem Kaufpreis von 250.000 Euro satte 12.500 Euro ausmacht. Weil die Banken diesen Betrag häufig nicht mitfinanzieren, muss schon hierfür ordentlich Eigenkapital eingesetzt werden.

Ab dem nächsten Jahr müssen Bauherren und Käufer in einigen Bundesländern noch höhere Nebenerwerbskosten in Kauf nehmen. Grund sind geplante Erhöhungen der Grunderwerbsteuer. Bis zum September 2006 belief sich die Grunderwerbsteuer bundeseinheitlich auf 3,5 Prozent vom Kaufpreis. Seither verfügen die Bundesländer über das Recht, eigenständig über die Höhe der Steuer zu bestimmen. Ursprünglich war gedacht, mit dieser Ma?nahme den Wettbewerb zwischen den Ländern zu erhöhen, sodass beispielsweise einige Länder zur Unterstreichung ihrer Ansiedlungspolitik die Grunderwerbsteuer senken.

Allerdings ging dieses Konzept nicht auf. Denn anstatt die Grunderwerbsteuer zu senken, haben einige Länder die Steuer bereits erhöht. Den Anfang hat Berlin gemacht: Seit 2007 werden 4,5 Prozent beim Immobilienerwerb fällig. Die Länder Hamburg und Sachsen-Anhalt haben bereits nachgezogen und denselben Steuersatz eingeführt.

Im kommenden Jahr werden sich weitere Bundesländer in diese Reihe eingliedern und an der Steuerschraube drehen. Bremen und Brandenburg haben beispielsweise angekündigt, die Grunderwerbsteuer zu erhöhen ?? während sich Bremen den Vorreitern anschlie?t und ebenfalls auf 4,5 Prozent erhöht, scheuen die Brandenburger nicht davor zurück, ab nächstem Jahr sogar ganze 5,0 Prozent zu erhöhen. Niedersachsen und das Saarland haben ebenfalls angekündigt, die Grunderwerbsteuer erhöhen zu wollen, voraussichtlich ebenfalls auf 4,5 Prozent. Ebenso steht mittlerweile fest, dass Schleswig-Holstein auch an der Steuerschraube dreht. Zwar erst im Jahr 2013, aber dafür werden ab dann ganze 5,0 Prozent beim Erwerb von Immobilieneigentum fällig.

Posted by Jochen on 08/28 at 08:00 AM
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Freitag, August 27, 2010

Versicherungen und Scheidung: Rechtzeitig die Policen durchforsten und neu ordnen

Der Versicherungsordner ist vermutlich das Letzte, an das zwei Menschen denken, wenn sie sich scheiden lassen. Doch es führt kein Weg daran vorbei. Damit beide auch weiterhin den bisherigen Versicherungsschutz genie?en, müssen die Policen rechtzeitig durchforstet und neu geordnet werden. Dass dafür unter Umständen tief in die Tasche gegriffen werden muss, ist leider unvermeidbar. Soll zum Beispiel eine private Rentenversicherung aufgeteilt werden, lassen sich die Unternehmen den Aufwand bezahlen.

??Jetzt haben sogar Richter den Gesellschaften zugestanden, bis zu 500 Euro zu kassieren??, erklärt Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten. (BdV). Sie bezieht sich auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Stuttgart (Aktenzeichen 15 UF 120/10). Die Teilungskosten für einen Versicherungsvertrag belaufen sich demnach auf mindestens 100 Euro. Im Höchstfall müssen die Noch-Ehepartner 500 Euro berappen. Immerhin: Es besteht die Möglichkeit, Rechtsbeschwerde gegen diesen Beschluss einzulegen.

Abgesehen davon, dass die Policen gegebenenfalls geteilt werden müssen, gibt es vor einer Scheidung noch eine Reihe weitere Punkte, auf die geachtet werden muss. Der BdV hat dazu eine Liste erarbeitet, welche Verträge das Paar schon in der Trennungsphase ändern lassen bzw. neu abschlie?en sollte. An erster Stelle nennen die Experten die Lebensversicherung. Sie werde oft übersehen. Hier geht es schlicht darum, das Bezugsrecht zu ändern und die Frage zu klären, wer Anspruch auf das Geld hat, sollte der Versicherungsnehmer versterben.

Neue Verträge sind nötig, geht es um die Hausrat- und die Privathaftpflichtversicherung. ??Die Hausratpolice bleibt prinzipiell beim Versicherungsnehmer??, so der Bund der Versicherten. Der Partner respektive die Partnerin muss sich dementsprechend um einen eigenen Vertrag bemühen. ?hnlich verhält es sich bei der privaten Haftpflichtversicherung. Handlungsbedarf besteht darüber hinaus bei der Krankenversicherung. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse bislang beitragsfrei mitversichert war, muss selbst zahlendes Mitglied werden. Bei privaten Krankenversicherungen, so der BdV, sollten Verträge, über die beide versichert sind, aufgeteilt werden, damit nicht über den Partner abgerechnet werden muss. Dadurch werden beide eigenständige Versicherungsnehmer.

Posted by Andre on 08/27 at 09:15 AM
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Keine Angst vor Forwarddarlehen

Das Thema Anschlussfinanzierung gilt für einen gro?en Teil der Immobilieneigentümer als unausweichlich. Denn nur wenigen gelingt es, ihr Immobiliendarlehen innerhalb der ersten Zinsbindung in voller Höhe zurückzuholen. Zumeist müssen ein bis zwei Anschlussfinanzierungen vorgenommen werden. Gemeint ist die Ablösung des Restschuldbetrags durch neue Darlehen.

Die Verlängerung einer Immobilienfinanzierung birgt gewisse Risiken, unter anderem auch ein Zinsrisiko. Schlie?lich können sich die Hypothekenzinsen im Lauf der Zeit verändern ?? und ggf. auch steigen. Deshalb bietet es sich an, attraktive Darlehenskonditionen rechtzeitig zu sichern, um später von ihnen profitieren zu können.

Mit einem sogenannten Forwarddarlehen ist dies besonders gut möglich. Ein Forwarddarlehen erlaubt es, den Zinssatz für eine spätere Finanzierung schon bis zu dreieinhalb Jahre vor der eigentlichen Umfinanzierung zu sichern. So gesehen müsste das Interesse derzeit sehr gro? sein, schlie?lich waren die Hypothekenzinsen seit der Nachkriegszeit noch nie so günstig.

Allerdings ist dennoch eine gewisse Zurückhaltung zu spüren, was vor allem am sogenannten Forwardaufschlag liegt. Die Aufschläge haben in den letzten Wochen deutlich angezogen, weshalb einige Interessenten verunsichert sind. Die Funktionsweise eines solchen Aufschlags ist relativ simpel: Für jeden Monat bis zum Zeitpunkt der Umfinanzierung wird ein Aufschlag auf den Grundzins berechnet. Nehmen wir an, die aktuellen Hypothekenzinsen liegen bei 3,3 Prozent nominal, der Forwardaufschlag liegt bei 0,03 Prozent pro Monat und das bestehende Immobiliendarlehen soll in einem Jahr abgelöst werden. In diesem Fall würde sich der gesamte Aufschlag auf 0,36 Prozent (0,03 Prozent mal 12 Monate) belaufen, sodass der Darlehenszins bei 3,66 Prozent nominal liegt.

Dieser Aufschlag wirkt zunächst einmal abschreckend. Allerdings sind hohe Forwardaufschläge auch ein Signal: Die Marktteilnehmer (vor allem Banken) rechnen mit steigenden Zinsen. Somit ist es erst recht interessant, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen und ggf. auch ein Darlehen abzuschlie?en. Denn sollten die Hypothekenzinsen erst einmal anziehen, kann der Zinsanstieg noch wesentlich grö?er ausfallen.

Posted by Jochen on 08/27 at 09:11 AM
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Donnerstag, August 26, 2010

Versicherungen für Studenten in einer Wohngemeinschaft

Die Mehrheit der Studenten kann sich zum Beginn des Studiums noch keine eigene Wohnung leisten, daher leben die meisten zusammen mit Kommilitonen in einer Wohngemeinschaft. Viele WG-Bewohner denken allerdings nicht darüber nach, dass sie auch in einer WG für Schäden am Gebäude, Gebäudeteilen oder anderen festen, dem Vermieter gehörenden Einrichtungen haftbar gemacht werden können. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Privathaftpflicht- und Hausratversicherung sehr ratsam.

Die Privathaftpflichtversicherung kann beansprucht werden, wenn ein Mieter einen Schaden an der Wohnung oder dem Haus verursacht. Jedoch gilt der Versicherungsschutz der Privathaftpflichtversicherung immer nur für den Versicherungsnehmer selbst, nicht für die Personen, die mit ihm im gleichen Haushalt leben. Sollten die Besitztümer der WG-Mitglieder durch Feuer oder Wasser beschädigt oder bei einem Einbruch gestohlen werden, hilft die Hausratversicherung weiter. In der Regel sind in der Hausratversicherung alle in einem Haushalt lebenden Personen abgesichert. Gibt es in einer WG allerdings Untermietverträge oder die Mitbewohner wechseln sehr oft, muss jedes WG-Mitglied seine eigene Hausratversicherung abschlie?en, um bei einem Schadensfall keine Probleme zu haben. Mehrere Versicherungsgesellschaften offerieren Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung in einer Kombi-Paket-Lösung, wobei auch vor diesem Vertragsabschluss ein Versicherungsvergleich sehr empfohlen wird.

Posted by Saskia on 08/26 at 10:06 PM
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86 Prozent der Bundesbürger bevorzugen das Eigenheim als private Altersvorsorge

Altersvorsorge kann sehr vielschichtig sein, angefangen bei der gesetzlichen Rentenversicherung über die Betriebsrente, Riester-Verträge, Lebensversicherungen und Wertpapiere bis hin zum Eigenheim. Doch in welche der Vorsorgeoptionen haben die Deutschen das grö?te Vertrauen? Dieser Frage ging die PlanetHome AG nach. Klarer Sieger ist die Immobilie: 86 Prozent aller Teilnehmer der Online-Umfrage bauen für das Alter auf die eigenen vier Wände.

Aus Sicht von Robert Anzenberger, Vorstand von PlanetHome, stellt das Ergebnis der Immobilien-Trendstudie keine ?berraschung dar. ??Nicht nur in ökonomischen Krisenzeiten wird das Eigenheim als Investment mit langfristig stabiler Wertentwicklung gesehen??, erklärte er. Das scheint für die gesetzliche Rente nicht mehr zu gelten. Sie markiert das Schlusslicht. Nur noch 21 Prozent der Deutschen glauben an die Sicherheit der Rente. Den Verbrauchern sei bewusst, dass sie nur mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge ??materiell sorgenfrei leben?? können, hei?t es dazu in der Pressemitteilung. Sinnvoll ergänzen lie?en sich die private und gesetzliche Vorsorge mit einem Eigenheim. Rentner, die keine Miete zahlen müssen, hätten ??monatlich einige hundert Euro mehr zur Verfügung??.

Zum Gesamtergebnis der Umfrage, bei der es schwerpunktmä?ig darum ging, welche Möglichkeiten zur Altersvorsorge als geeignet betrachtet werden: Ein ??gut?? oder ??sehr gut?? erhielten Immobilien (86 Prozent), die betriebliche Altersvorsorge (67 Prozent), private Renten- und Lebensversicherungen (61 Prozent), Riester-Rente (45 Prozent), Anleihen (31 Prozent), Aktien und Aktienfonds (23 Prozent) und die gesetzliche Rente (21 Prozent). Schade ist nur, dass keine weiteren Informationen dazu gegeben werden, wie viele Personen an der Umfrage teilgenommen haben, wie alt sie, welchen Einkommensgruppen sie angehören und auf welcher Seite sie befragt wurden. So steht das Ergebnis im luftleeren Raum und lässt nicht wirklich Rückschlüsse zu.

Posted by Andre on 08/26 at 09:39 AM
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Mittwoch, August 25, 2010

Dreister Versicherungsbetrug

Da hat sich einer zu früh gefreut: Ausgerechnet das Bild von seinem Freudentanz lie? einen Versicherungsbetrüger aus England auffliegen. Das wäre normalerweise keine Meldung wert. Doch in diesem Fall geht es um stolze dreieinhalb Millionen Euro. Mit einem solchen Betrag haben es selbst erfahrene Versicherungsdetektive eher selten zu tun. Der Täter hatte behauptet, ?rzte hätten seine Wirbelsäule nach einem Autounfall so schwer verletzt, dass er nicht mehr richtig laufen und daher auch nicht mehr arbeiten könne. Das war 2008. Entlarvt wurde er jetzt erst.

Anfangs war der Mann noch erfolgreich mit seinem Schurkenstück und kassierte 3,5 Millionen Euro Schmerzensgeld. Er hätte vielleicht etwas weniger prahlen oder sich besser mit den Nachbarn stellen sollen. Sie hatten schon im Laufe des Verfahrens versucht, sich Gehör zu verschaffen, und erklärt, das vermeintliche Kunstfehler-Opfer sei kerngesund. Der Nationale Gesundheitsdienst lie? aufgrund dieser Aussage nicht locker und observierte den Mann. An Krücken sahen die Ermittler ihn nur, wenn er zum Arzt musste. Ansonsten gab es keinerlei Hinweise darauf, dass der zweifache Vater gesundheitliche Probleme hätte.

Die Krone setzte der damals 28-Jährige dem Ganzen mit einem Foto auf. Er lie? sich auf Ibiza fotografieren, wild tanzend ?? obwohl er sich doch angeblich so gut wie gar nicht bewegen konnte. Das Bild stellte er auf Facebook ein. Dass er darüber hinaus das System verhöhnte, er habe sein Geld schnell verdient und könne es noch schneller ausgeben, dürfte viele Engländer verärgert haben. Der Nationale Gesundheitsdienst spricht im ??Daily Mirror?? von einem ??extremen Fall??, bei dem ?rzte und Anwälte getäuscht wurden, um die Behörde zu prellen. Es wurde zwar ein Betrugsverfahren angemeldet. Da der Mann au?ergerichtlich zusagte, den Gro?teil des Geldes zurückzugeben, scheint er aber ohne Strafe davonzukommen und wird auch mit ??nur?? 230.000 Euro seinen Spa? haben.

Posted by Andre on 08/25 at 09:15 AM
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Weiterer Rückgang der Hypothekenzinsen ist nicht gewiss

Erst vor ein paar Tagen veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) einen Beitrag zum Thema Baufinanzierung. Der Beitrag machte deutlich, wie sehr sich die Stimmung auf dem Markt geändert hat: Die Anzahl potentieller Bauherren und Immobilienkäufer ist regelrecht in die Höhe geschnellt. Zugleich wurde die Meinung eines Zinsexperten aufgegriffen, der potentiellen Darlehensnehmern dazu rät, sich bei der Finanzierung Zeit zu lassen, weil er mit einem anhaltenden Zinsrückgang rechnet. Die Begründung: Erfahrungsgemä? geben die Zinssätze für Immobiliendarlehen in der kalten Jahreszeit um 0,1 Prozentpunkte nach.

Letztlich muss jeder Interessent selbst entscheiden, ob er oder sie einen solchen Ratschlag befolgen möchte. Natürlich kann jeder warten und zugleich darauf hoffen, dass die Prognose zutrifft und die Hypothekenzinsen weiter fallen. Wer nicht sofort einen Darlehensvertrag abschlie?en und die Baukosten oder den Kaufpreis begleichen muss, kann dies tun. Ebenso wäre es möglich, vorübergehend auf ein variables Darlehen zu setzen, welches jederzeit wieder abgelöst werden kann.

Allerdings sei an dieser Stelle davor gewarnt, ganz siegessicher auf einen anhaltenden Zinsrückgang zu setzen. Die Hypothekenzinsen sind nämlich schon äu?erst günstig, weshalb nicht mehr viel Raum nach unten existiert. Zum anderen befindet sich niemand in der Lage, die Entwicklung der Zinsmärkte mit Gewissheit vorherzusagen. Letztlich kann nur spekuliert werden: Es besteht ebenso die Möglichkeit, dass die Zinssätze anziehen.

Vernünftige Darlehensnehmer sollten daher kein zu hohes Risiko eingehen. Denn 0,1 Prozentpunkte hin oder her: Die Hypothekenzinsen sind bereits auf einem historischen Tiefstand. Wichtig ist - sofern man in der Tat eine Immobilie finanzieren möchte - die günstigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern, damit später keine teure Anschlussfinanzierung ansteht. Und wer kein Risiko eingehen möchte, spekuliert besser nicht auf fallende Zinssätze - denn Spekulationen bedeuten nicht nur Chance, sondern auch Risiko.

Posted by Jochen on 08/25 at 09:14 AM
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Dienstag, August 24, 2010

Riester-Rente boomt: 220.000 Neuverträge

220.000 Bundesbürger haben im zweiten Quartal 2010 eine Riester-Rente abgeschlossen. ??Sie entscheiden sich damit unter dem Eindruck der Krise und trotz noch ungesicherten Konjunkturaussichten in gro?er Zahl dafür, sicher und mit beträchtlicher staatlicher Förderung für die ergänzende Alterssicherung zu sparen??, freut sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales über die positive Entwicklung. Insgesamt riestern inzwischen 13.852.000 Menschen.

Als heimlicher Renner gilt dabei seit seiner Einführung im Jahr 2008 der sogenannte Wohn-Riester, mit dem Immobilien als private Altersvorsorge gefördert werden. Unter dem Strich stehen derzeit 345.000 Verträge, bei denen die steuerlichen Vorteile und Zulagen in die Finanzierung der eigenen vier Wände flie?en. Alleine im zweiten Quartal dieses Jahres stieg die Zahl der Wohn-Riester-Policen um 84.000 und schlie?t sehr schnell auf die nach wie vor beliebteste Riester-Variante auf, die klassische Rentenversicherung mit 91.000 Neuabschlüssen.

Die Zahlen bestätigen einmal mehr, dass die Riester-Rente die Bezeichnung ??Erfolgsmodell?? zu Recht verdient hat. Im Jahr ihrer Einführung, 2001, waren es 1,4 Millionen Verträge. Von da ab ging es stetig bergauf. Ende 2009 sorgten bereits 13,253 Millionen Menschen mit den staatlich geförderten Produkten vor, obwohl immer wieder Zweifel an der Effizienz der Riester-Rente laut wurden. Die meisten Sparer sind übrigens mit Versicherungsverträgen unterwegs (10,127 Millionen), gefolgt von Investmentfondspolicen (2,708 Millionen), Banksparplänen (672.000) und der Eigenheimrente, dem Wohn-Riester (345.000).

Tipp für Berufsanfänger: Wer jüngst ins Arbeitsleben gestartet ist oder diesen Schritt im September vor sich hat, sollte sich so früh wie möglich um eine Riester-Rente bemühen. Der Staat belohnt die private Altersvorsorge mit einer Zulage von jährlich 154 Euro und dem Berufseinsteigerbonus von 200 Euro, der einmalig gezahlt wird. Die eigenen Beiträge halten sich anfangs noch in Grenzen. Wer vorher kein eigenes Geld verdient hat, zahlt den Sockelbeitrag von 60 Euro im Jahr. Anschlie?end sind es vier Prozent des Vorjahreseinkommens minus der Zulagen ?? im Höchstfall 2.100 Euro.

Posted by Andre on 08/24 at 07:19 AM
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Montag, August 23, 2010

Baugeld ist noch günstiger geworden

Besser könnte die Situation für Bauherren und Kaufinteressenten kaum aussehen: Die Zinssätze für Immobiliendarlehen sind in den kommenden Wochen weiterhin gefallen. Obwohl sich die Hypothekenzinsen bereits auf Tiefstand (seit Ende der Nachkriegszeit) befinden, haben sich noch einmal nachgegeben. Zwar ist der Zinsrückgang längst nicht mehr so ausgeprägt, wie es zu Beginn des Jahres der Fall gewesen ist, jedoch beläuft er sich für den Zeitraum der letzten drei Monate dennoch auf satte 0,5 Prozent.

Die Baufinanzierungsexperten sind sich deshalb darüber einig, dass jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen ist, um die Möglichkeit beim Schopf zu ergreifen und sich die niedrigen Zinssätze durch Abschluss eines Darlehens zu sichern. Dabei gilt es verständlicherweise gezielt vorzugehen bzw. einige Punkte zu beachten, damit die Finanzierung in der Tat günstig bleibt.

Ganz egal welche Zins-Newsletter man auch verfolgt - letztlich wird derzeit von allen Zinsexperten dazu geraten, eine möglichst lange Zinsbindung zu wählen. Der Hintergrundgedanke ist simpel: Weil die Zinsen so günstig sind, sollte man sie langfristig festschreiben. Schlie?lich wäre es ärgerlich, wenn man nur eine kurze Zinsbindung wählt und die Zinssätze dann in den kommenden Jahren anziehen, was zu einer teuren Anschlussfinanzierung führt. Selbst bei einer Zinsbindung von 20 Jahren können Zinssätze von unter 4 Prozent vereinbart werden.

Au?erdem sind sich die Experten darüber einig, dass die anfängliche Tilgung nicht zu niedrig bemessen sein sollte. Je niedriger die Hypothekenzinsen sind, desto mehr Zeit nimmt die Rückzahlung in Anspruch, was an der kleineren Annuität liegt. Von einer anfänglichen Tilgung mit einem Zinssatz von einem Prozent wird daher abgeraten: Besser ist es, mit einem Tilgungssatz von mindestens zwei Prozent zu beginnen, damit ein vernünftiger Abtrag der Restschuld erfolgen kann.

Posted by Jochen on 08/23 at 08:36 AM
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Sicherheit vom ersten Schultag an - die Kinderinvaliditätsversicherung

Mit dem Ende der Ferienzeit steht für viele Jungen und Mädchen der erste Schultag an. Damit die Kinder auf dem Weg zum Unterricht und wieder nach Hause sicher unterwegs sind, sollten Eltern auch über den Versicherungsschutz nachdenken. Auf dem direkten Schulweg greift zwar die gesetzliche Unfallversicherung. Sollten die Kleinen aber einen Abstecher machen, ist dieser Schutz hinfällig. Daher empfiehlt der Bund der Versicherten (BdV), schon früh eine Kinder-Unfallversicherung für die ABC-Schützen abzuschlie?en. Ins gleiche Horn stö?t die Deutsche Vermögensberatung AG.

Eine private Unfallversicherung bietet rund um die Uhr Schutz, auch im Urlaub und auf dem Sportplatz. Für Kinder werden die Policen bereits ab einem Jahresbeitrag von 90 Euro angeboten. ??Der Vertrag sollte eine Grundversicherungssumme bei Invalidität von mindestens 200.000 Euro ausweisen??, erklärt der BdV in seiner Pressemitteilung. Vereinbart werden sollten dabei eine Progression von 225 bis 300 Prozent, damit die Versicherungsleistung bei höheren Invaliditätsgraden steigt, und eine Todesfallsumme von 10.000 bis 15.000 Euro. ??Diese Summe können Eltern bei Invalidität ihres Kindes im ersten Jahr nach einem Unfall als Vorauszahlung bekommen??, so der Bund der Versicherten.

Noch weiter gefasst als der Schutz der Unfallversicherung ist der einer Kinderinvaliditätsversicherung. Sie gilt ebenfalls in allen Lebenslagen, berücksichtigt allerdings auch Invalidität durch Krankheit. Dieser Aspekt bleibt bei einer reinen Unfallversicherung au?en vor. ??Das Kind ist nicht nur abgesichert, wenn eine Behinderung durch einen Unfall, sondern auch, wenn sie durch eine Krankheit verursacht wurde??, weist die Deutsche Vermögensberatung AG auf die Besonderheiten der Kinderinvaliditätsversicherung hin. Es sei jedoch schwer, einen ausreichenden Schutz zu erhalten, weil die Versicherungssumme oft begrenzt sei, schränkt der BdV ein.

Damit weder die Unfall- noch die Invaliditätsversicherung jemals zahlen müssen, sollten Eltern ihren Kindern vom ersten Schultag an das Thema Verkehrssicherheit ans Herz legen. Gerade bei Erstklässlern ist es besonders wichtig, den Schulweg gemeinsam mit ihnen abzugehen und zu üben. Aus Sicht der Polizei ist es dabei besser, wenn das Rad vorerst zu Hause bleibt: ??Den Sechs- und Siebenjährigen fehlt der nötige ?berblick über das gesamte Verkehrsgeschehen. Wir empfehlen deshalb, die Kinder in den ersten drei Schuljahren nicht alleine mit dem Rad fahren zu lassen.?? Dass ABC-Schützen unterwegs sind, darauf weist die Polizei auch Autofahrer hin und mahnt zur Umsicht. Das nicht ohne Grund: Alle 27 Minuten wird in der Bundesrepublik ein Kind angefahren.

Posted by Andre on 08/23 at 08:32 AM
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