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Montag, Februar 28, 2011

Viele Versicherungsverträge werden ohne vorherige Beratung unterschrieben

Zwei aktuelle Studien zum Versicherungsmarkt offenbaren gravierende Schwachpunkte. Zum einen verzichten viele Verbraucher auf elementare Leistungsmerkmale der privaten Haftpflichtversicherung, so eine Analyse von Aspect Online. Zum anderen ?? wobei sich auch hier der Grund für die ??ungenügenden?? Policen verstecken kann ?? wird fast jeder zweite Versicherungsvertrag ohne ausführliche Beratung unterschrieben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Infratest dimap Studie für den Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Dass bei über der Hälfte der privaten Haftpflichtversicherungen wichtige Klauseln unberücksichtigt bleiben, ist eher unverständlich. Es geht um die Ausfalldeckung, sollte dem Kunden ein Schaden zugefügt werden, der Verursacher aber nicht zahlen können bzw. keine Haftpflichtversicherung haben. Dieser Aspekt fehlt in 53 Prozent aller Verträge. Beim Schlüsselverlust sind es gar 63 Prozent. Dabei kann ein einzelner Schlüssel für ein Mehrfamilienhaus oder das Büro schnell zum Schadensfall über mehrere Tausend Euro werden, wenn die Schlösser komplett ausgetauscht werden müssen. Schlie?en lassen sich beide Lücken mit einem besser ausgestatteten Vertrag, der nur wenige Euro mehr kostet.

Woran es liegt, dass in den Policen wichtige Faktoren au?en vor bleiben, lässt sich nicht nachvollziehen. Etwas Licht ins Dunkel bringen kann hier vielleicht die Studie für den Bundesverband der Verbraucherzentralen. Demnach verzichten 36 Prozent der Deutschen auf ein Beratungsgespräch und unterschreiben elf Prozent die Verträge, die der Vermittler empfiehlt. Lediglich 52 Prozent der Policen basieren auf einer Beratung. Diese Zahlen bestätigen die Kritik der Verbraucherschützer. Sie monieren, dass nicht immer die günstigsten und besten Verträge vorgeschlagen werden, sondern die mit der höchsten Provision. Ihr Vorschlag: Ein Informationsblatt zu den Beratertypen ?? etwa, ob es sich um einen firmengebundenen Vertreter handelt, der nur Police von Assekuranz A oder B im Portfolio hat.

Posted by Andre on 02/28 at 10:02 AM
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Sonntag, Februar 27, 2011

Ausgelaufene Immobiliendarlehen am besten umschulden

Weil sich die meisten Immobilienkäufer und Bauherren bei der Finanzierung für ein Darlehen mit 10- oder 15-jähriger Zinsbindung entscheiden, gelingt es ihnen nicht, den Darlehensbetrag innerhalb dieses Zeitraums vollständig zu tilgen. Meist werden gut 20 bis 25 Jahre benötigt, um dieses Ziel zu erreichen. Die Folge ist, dass mindestens eine Anschlussfinanzierung fällig wird.

Hierbei setzen die meisten Darlehensnehmer bewusst auf die Prolongation. Darunter ist die Verlängerung des Darlehens beim selben Darlehensgeber zu verstehen. Der Grund dafür ist simpel: Der Aufwand hält sich in Grenzen. ?ber die Darlehensmodalitäten ist man sich meist schnell einig. In den meisten Fällen wird lediglich der Zinssatz angepasst, um anschlie?end die Finanzierung für weitere zehn Jahre fortsetzen zu können.
Allerdings ist der bequeme Weg nicht immer der beste. Gerade die Prolongation kann sehr teuer werden. Die Banken wissen genau, dass die meisten Kunden auf die klassische Darlehensverlängerung setzen. Absolut günstige Zinssätze müssen daher nicht angeboten werden: Auch bei höheren Zinssätzen lenken die meisten Darlehenskunden ein ?? meist ohne sich der Tatsache bewusst zu sein, dass sie eine Menge Geld verschenken.

Es empfiehlt sich daher, Angebote zur Anschlussfinanzierung von weiteren Banken einzuholen und zu vergleichen. Andere Banken sind in den meisten Fällen ein ganzes Stück günstiger, sodass es sich lohnt, eine Umschuldung durchzuführen. Darunter ist zu verstehen, dass der Restschuldbetrag mit einem Darlehen abgelöst wird, das von einer anderen Bank stammt. Ein solcher Bankenwechsel gestaltet sich relativ einfach und kann zu einer deutlichen Zinsersparnis führen.
Im Endeffekt muss jeder Interessent selbst entscheiden ob er seinen Finanzierer wechseln möchte. Am besten man holt mehrere Finanzierungsangebote für Umschuldungsdarlehen ein und rechnet: Auf dem Papier ist sofort zu erkennen, ob sich eine Zinsersparnis erzielen lässt. Gerade bei hohen Restschuldbeträgen ist das Sparpotential in den meisten Fällen enorm.

Posted by Jochen on 02/27 at 11:55 AM
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Samstag, Februar 26, 2011

Kollision mit Känguru: Viele Kfz-Versicherer zahlen nicht

Im Volksmund sagt man, dass bei Kollisionen mit Tieren die Grö?e des Tieres darüber entscheidet, ob die Kfz-Versicherung zahlt - das Tier müsse grö?er als kniehoch sein, damit eine Schadensregulierung gewährleistet ist. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Letzten Endes entscheiden ganz andere Faktoren darüber, ob ein Versicherungsvorfall vorliegt. Der Grö?envergleich mit dem Knie soll lediglich deutlich machen, dass bei Kollisionen mit Hasen oder Dachsen keine Regulierung durch den Versicherer in Aussicht steht.

Tatsächlich kommt es jedoch darauf an, welche Leistungen im Versicherungsvertrag zugesichert bzw. welche Tiere darin abgedeckt sind. Die meisten Versicherer ziehen das Bundesjagdgesetz als Grundlage heran und bestimmten beispielsweise, dass Unfälle mit Haarwild versicherungspflichtig sein können. Wie der ADAC mitteilt, ist solch eine Absicherung nicht ideal. Sollte es zu einer Kollision mit einem sogenannten Exoten kommen, braucht die Kfz-Versicherung häufig nicht zu zahlen. Mit einem Exoten ist in diesem Fall kein au?ergewöhnliches Fahrzeug sondern ein nicht-heimisches Tier gemeint.

In Oberfranken gab es kürzlich einen Vorfall, der die Problematik deutlich macht. Wie die ??Süddeutsche?? Zeitung schreibt, kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Känguru. Das Tier war ausgebrochen und hatte eine Fahrbahn überquert. Als der Fahrer den Schaden über seine Teilkaskoversicherung regulieren wollte, verweigerte der Versicherer die Zahlung. Der Versicherer berief sich auf den Versicherungsumfang, der Tier-Kollisionen mit Exoten nicht abdeckt.

Eine Empfehlung des ADAC lautet, ausschlie?lich Versicherungsverträge zu wählen, die ??Kollisionen mit Tieren aller Art?? einschlie?en, damit eine maximale Absicherung gewährleistet ist.

Posted by Jochen on 02/26 at 12:39 PM
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Freitag, Februar 25, 2011

Social Media Kanäle werden kaum genutzt

In puncto Internet sind die deutschen Versicherer ein wenig träge. Sie haben zwar allesamt eigene Seiten, meist recht hübsch und mit vielen Bildern. Geht es aber darum, mit der Entwicklung des WWW Schritt zu halten, hinken sie spürbar hinterher. Der Software-Anbieter Attensity Europe GmbH hat sich in einer Studie näher mit den Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen befasst. Diesbezüglich hat die Branche noch viel zu tun. Die bekannten Social-Media-Plattformen werden von den meisten Assekuranzen schlichtweg vernachlässigt.

Damit verbauen sich die Versicherungen aus Sicht von Attensity zum einen Wachstumschancen. Zum anderen bliebe eine wichtige Möglichkeit der Kundenbindung ungenutzt. ??Die meisten deutschen Versicherer haben daher den Anschluss an den internationalen Wettbewerb wahrscheinlich bereits verloren??, erklärt das Unternehmen in einer Pressmitteilung. Das betreffe insbesondere den EU-Binnenmarkt.
Durch die enorme Reichweite der Socia-Media-Plattformen könnten komplexe Produkte ohne Streuverluste kommuniziert werden. Das verändere den Markt massiv. Noch mangele es in den Unternehmen aber an einer Social-Media-Strategie. ??Auf unterschiedlichen Plattformen existieren zum Teil Dutzende verschiedener Präsenzen, Pages und Kanäle für eine Versicherung??, so das Studienergebnis. Lediglich die R+V, die Allianz und die Ergo kämen bei Facebook auf über 1.000 Zustimmungen. Ansonsten sei die Branche kaum vertreten oder werde nicht beachtet. Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit noch bei Twitter und YouTube ab. Micro-Blogging und Videos würden kaum genutzt, obwohl die Filme derzeit voll im Trend lägen.

Insgesamt fällt das Urteil zu den Social-Media-Aktivitäten der Branche eher schlecht aus. ??Soziale Netze, Blogs und Web 2.0 Communities sind aus dem öffentlichen Leben längst nicht mehr wegzudenken??, erklärt der Autor der Studie, Professor Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern. Gerade junge Menschen setzten auf den interaktiven Austausch. Viele Assekuranzen scheinen das noch nicht erkannt zu haben und verpassen es somit, diese Zielgruppe aktiv anzusprechen.

Posted by Andre on 02/25 at 09:12 AM
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Donnerstag, Februar 24, 2011

Keine Angst vor dem Zinsdruck der Banken

Die Entscheidung, ob und wann ein Immobiliendarlehen aufgenommen werden soll, ist von hoher Bedeutung. Immerhin geht es um einen hohen Darlehensbetrag, der nur allmählich über viele Jahre hinweg zurückgezahlt wird. Der Zeitpunkt der Darlehensaufnahme ist sehr wichtig, weil sich die Hypothekenzinsen fortlaufend verändern ?? in den vergangenen Monaten sind sie spürbar gestiegen.

Bauherren, Immobilienkäufer und auch Anschlussfinanzierer sind verunsichert. Sie fragen sich, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Immobilienfinanzierung abzuschlie?en. Wenn es nach den Banken geht, ist dieser Zeitpunkt längst gekommen. Die meisten Bankberater empfehlen ihren Kunden einen möglichst zeitnahen Abschluss. Die Begründung ist simpel: Wer abwartet, wird unter Umständen einen weiteren Zinsanstieg erleben, wodurch sich die Finanzierung verteuert.
Allerdings kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln werden. Daher sollte man sich auch nicht unter Druck setzen lassen. Wie ??Focus Online?? schreibt, sollten besonders Anschlussfinanzierer vorsichtig sein. Wer seine Immobilienfinanzierung in den kommenden Monaten oder gar erst Jahren verlängern muss, sollte sich nicht unter Druck gesetzt fühlen. Zwar würden viele Bankberater zum raschen Abschluss eines Forwarddarlehens drängen, jedoch kann sich das Abwarten durchaus bezahlt machen. Mit jedem hinausgezögerten Monat lässt sich eine kleine Ersparnis erzielen, weil der sogenannte Forwardaufschlag verringert wird.

Anstatt sich verunsichern zu lassen, sollten Bauherren bzw. Anschlussfinanzierer besser eine bewusste Entscheidung treffen ?? und dann mit der Konsequenz leben. Dieser Vorschlag, der im erwähnten Beitrag zu finden ist, klingt sehr vernünftig. Gerade als Anschlussfinanzierer ist man stets einer Ungewissheit ausgesetzt. Wer sich Zinssicherheit wünscht, sollte das Forwarddarlehen in Betracht ziehen. Mutige Anschlussfinanzierer können abwarten, bis der für sie passende Zeitpunkt zur Prolongation gekommen ist.

Posted by Jochen on 02/24 at 10:57 AM
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Mittwoch, Februar 23, 2011

BVK-Vorschlag: Berufsunfähigkeitsvorsorge steuerlich fördern

Die Idee der CDU, auch andere Anlageformen, insbesondere Fondssparpläne, steuerlich zu begünstigen, zieht inzwischen weite Kreise. Wie immer, wenn eine Neuerung diskutiert wird, gibt es unterschiedliche Meinungen. Während die Fondsbranche jubiliert, verdunkeln sich die Minen bei den Assekuranzen. Hinzu gesellt sich jetzt eine Wortmeldung des Bundesverbandes der Deutschen Versicherungskaufleute (BVK). Der Verband plädiert grundsätzlich für mehr Steuervorteile, wenn Vorsorge betrieben wird ?? allerdings nicht für Fonds, sondern für ein ganz anderes Produkt: die Berufsunfähigkeitsversicherung.

BVK-Präsident Michael H. Heinz betont in dem Zusammenhang: ??Steuerliche Vergünstigungen für die private Altersvorsorge müssen sich eng am Sicherheitsaspekt orientieren.?? Er erinnert dabei an die sichere Rendite, die Lebensversicherungen garantieren, und die Risiken, die mit einer Fondsanlage einhergehen. Welche Konsequenzen die falsche Anlageentscheidung haben kann, sei durch die beiden Börsencrashs 2003 und 2008 eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. Millionen Fondssparer hätten mehrere Milliarden Euro ihres eingezahlten Vorsorgekapitals verloren. Im gleichen Zeitraum erwirtschafteten Lebensversicherungen eine Rendite von rund vier Prozent, so der BVK.

Statt die Förderma?nahmen auf Fonds auszuweiten, raten die Versicherungskaufleute daher, die Berufsunfähigkeitsversicherung in die Besteuerungspläne einzubeziehen. Dieser existenzielle Schutz werde noch sträflich vernachlässigt. Bislang hätten nur 24 Prozent der Bundesbürger eine solche Police abgeschlossen, obwohl inzwischen jeder fünfte Arbeitnehmer im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig werde und ohne die nötige Absicherung vor dem finanziellen Nichts stehe. ??Um hier einen kräftigen Anschub zu gewährleisten, ist dieser Teil der Regierungspläne zu begrü?en??, sagt Michael H. Heinz. Ein interessanter Vorschlag, auch vor dem Hintergrund, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung schon einmal als Pflichtversicherung im Gespräch war.

Posted by Andre on 02/23 at 09:33 AM
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Dienstag, Februar 22, 2011

Viele Neuerungen bei der KfW ab März

Auch in diesem Jahr bietet die KfW Bank wieder zahlreiche Förderprogramme für Bauherren, Immobilienkäufer und Modernisierer an. Vor allem Letztere dürfen sich freuen: Ab März wird wieder die energetische Modernisierung gefördert. Die Förderung erfolgt durch einen direkten Investitionszuschuss.

Der KfW Zuschuss kann sich auf bis zu fünf Prozent der förderfähigen Kosten belaufen. Allerdings gibt es eine Deckelung, die bei 2.500 Euro je Wohneinheit liegt. Der Mindestförderbetrag liegt bei 300 Euro - sollte der Förderanspruch darunter liegen, kann die KfW keine Auszahlung vornehmen. Gefördert werden Ma?nahmen, die zur Optimierung des Energieverbrauchs von Wohngebäuden beitragen.
Neu ist in diesem Jahr auch die Förderung von Einzelma?nahmen. Für Sanierer bedeutet dies, keine energetische Komplettsanierung anstreben zu müssen, um in den Genuss der Fördermittel zu gelangen. Auch kleinere Ma?nahmen können angegangen werden, wodurch sich die finanzielle Belastung der Wohneigentümer gut verteilen lässt. Eine weitere Neuerung ist die erstmalige Förderung von Sonnenschutzsystemen, sofern diese mindestens den Anforderungen der DIN 4108 gerecht werden.

Für alle Förderma?nahmen aus dem Bereich der energetischen Sanierung gilt, dass der Förderantrag vor Umsetzung der Ma?nahme eingereicht werden muss. Nach dem Erhalt der Förderzusage ist ein Nachweis über die programmgemä?e Durchführung des Vorhabens zu erbringen. Die KfW rät zu einer professionellen Baubegleitung, damit entsprechende Nachweise problemlos vorgelegt werden können.
Wie schon so oft stehen die Fördermittel der KfW leider nur begrenzt zur Verfügung. Der Bund hat den Fördertopf begrenzt, weshalb ein Erhalt des Förderzuschusses nicht garantiert ist. Es gilt das first come-first serve-Prinzip: Je früher ein Förderantrag eingereicht wird, desto besser stehen die Chancen auf den Erhalt der Mittel.

Posted by Jochen on 02/22 at 11:11 AM
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Montag, Februar 21, 2011

Altersvorsorge nach Plan

Die private Altersvorsorge richtig zu planen ist eine Aufgabe, die nicht eben nebenbei oder mal kurz am Wochenende erledigt ist. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess, der in den unterschiedlichen Lebensphasen jeweils völlig neuen Voraussetzungen unterliegt. Studierenden und Auszubildenden steht in der Regel deutlich weniger Geld zur Verfügung, das auf die hohe Kante gelegt werden kann, als einem Angestellten mittleren Alters. Dennoch gleichen sich die Fragen, die es zu beantworten gilt: Wie viel und in welche Produkte investiere ich für den Ruhestand?

Niels Neuhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, sich erst einen soliden Versicherungsschutz zu schaffen ?? inklusive der privaten Haftpflichtversicherung ??, mögliche Schulden zu tilgen und dann die Geldanlage in Angriff zu nehmen. Wie sie sich konkret gestalte, hänge einzig von der aktuellen und individuellen Situation ab. Grundsätzlich gelte aber, die Risiken zu minimieren und das Kapitel zu streuen, statt alles auf ein Pferd zu setzen. Diese Faustregel geben auch die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Hilfesuchenden mit auf den Weg.

Sich nur auf ein Produkt zu konzentrieren, mache zu sehr von dessen Entwicklung abhängig und könne, wenn es sich zum Beispiel um Investmentfonds handelt, auch im Totalverlust enden. Wer hingegen nur auf sichere Anlagen für die private Altersvorsorge setze und sein Geld auf dem Sparbuch versauern lasse, gehe mit einer extrem niedrigen Rendite in den Ruhestand. Die Mischung macht´s, von Bankprodukten über Wertpapiere bis hin zu Sachanlagen. Die genaue Streuung richte sich nach der Risikobereitschaft.

Für einen sicheren Hafen sorgen dabei Produkte wie die Riester-Rente, klassische Rentenversicherung und Kapitallebensversicherungen, wobei die Riester-Rente von den Verbraucherschützern und der Zeitschrift Finanztest bevorzugt wird. Gerade das staatlich geförderte Modell eigne sich hervorragend für alle, die mit 30 bis 50 Jahren noch keine private Altersvorsorge betreiben. In dem Fall sei die Zeit, ein Vermögen aufzubauen, relativ knapp bemessen. Für die Riester-Rente sprechen dabei die Kapitalgarantie und die Mindestrente. Die Frage, wie viel generell für das Alter gespart werden soll, lässt sich nicht pauschal beantworten ?? nur so viel: Je eher man beginnt, desto einfacher ist es, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Posted by Andre on 02/21 at 10:00 AM
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Sonntag, Februar 20, 2011

Hohe Maklercourtagen beim Immobilienerwerb bleiben

Beim Immobilienkauf über einen Makler kann es richtig teuer werden: Die Courtagesätze sind oftmals hoch bemessen, sodass beim Erwerb stattliche Summen anfallen. Wenn es zum Beispiel um den Erwerb moderner Einfamilienhäuser geht, liegen die Maklerprovisionen häufig im fünfstelligen Bereich. Für den Käufer bedeutet dies, einen beachtenswerten Anteil seines Eigenkapitals zur Bezahlung des Immobilienmaklers aufwenden zu müssen.

In den vergangenen Tagen hatten sich kleinere Maklerverbände sowie einzelne Makler für eine Regulierung des Marktes ausgesprochen. Sie schlugen eine Begrenzung der Provisionshöhen durch den Gesetzgeber vor. Eine solche ?nderung solle zur Folge haben, dass wieder mehr Käufer und Verkäufer auf Immobilienmakler setzen. Die Beteiligung der Makler bei Immobilientransaktionen sei nämlich rückläufig. Zunehmend mehr Verkäufer würden versuchen, ihre Objekte erst einmal selbst auf dem Markt anzubieten, um die sonst anfallende Courtage zu vermeiden und somit mehr Interessenten anzusprechen.

Deutschlands grö?ter Maklerverband IVD hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet und gegen eine Regulierung ausgesprochen. Wie der Verbandspräsident mitteilte, würde eine gesetzliche Regulierung einen erheblichen Eingriff in die Vertragsfreiheit darstellen. Au?erdem könne eine Regulierung zur Benachteiligung für die Käufer werden. In mehreren Regionen sei es heutzutage üblich, dass sie Käufer und Verkäufer die Maklerprovision teilen. Eine Regulierung könnte zur Folge haben, dass die Provision grundsätzlich vom Käufer getragen werden muss.

Wie das Wirtschaftsmagazin ??Capital?? schreibt, stehen die Chancen auf eine gesetzliche Deckelung der Maklercourtagen ohnehin sehr schlecht. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hätte erst kürzlich einen Antrag abgelehnt, in dem andere Parteien eine grundsätzliche Teilung der Provision zwischen Käufer und Verkäufer forderten.

Posted by Jochen on 02/20 at 01:04 PM
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Samstag, Februar 19, 2011

Was beim Versicherungsschutz im Karneval zu berücksichtigen ist

Langsam aber sicher nimmt der Karneval Fahrt auf. Schon bald finden wieder zahlreiche Karnevalsumzüge statt, die einen gro?en Zulauf erfahren. Hinzu kommen Abendveranstaltungen, auf denen sich viele Personen tummeln. Allerdings läuft beim geselligen Zusammensein nicht immer alles glatt. Personen- und Sachschäden stehen auf der Tagesordnung.

Wer am Karneval teilnimmt (ganz egal ob aktiv oder als Besucher), sollte unbedingt über den Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung verfügen. Es kann nämlich relativ schnell passieren, dass man andere Personen unabsichtlich verletzt oder deren Eigentum beschädigt. In solch einem Fall ist man haftbar, weshalb finanzielle Folgen entstehen können. Eine private Haftpflichtversicherung stellt sicher, dass ein ausreichender Schutz gewährleistet ist und man die Kosten im Schadensfall nicht aus eigener Tasche tragen muss.

Allerdings ist eine Versicherung kein Freibrief. Wer der Meinung ist, während der Karnevalszeit ungehemmt über die Stränge schlagen zu können, liegt falsch. Der Versicherungsschutz muss nämlich nicht zwingend greifen. Es gibt mehrere Situationen, in denen der Versicherungsschutz ganz schnell verlorengehen kann. Hierzu zählt z.B. das Handeln mit Vorsatz: Vor allem bei jungen Menschen kommt es häufiger vor, dass beispielsweise Sachobjekte absichtlich beschädigt werden. Wer randaliert und später haftbar gemacht wird, kann nicht auf die Unterstützung seiner Versicherung hoffen. Bei vorsätzlichem Handeln bestehen die Versicherer auf Leistungsfreiheit. Dasselbe gilt übrigens auch für Verhalten unter Alkoholeinfluss: Wer alkoholisiert ist und unnötige Risiken eingeht (weil er sich beispielsweise hinter das Steuer eines Autos setzt), kann seinen Versicherungsschutz riskieren. Wer im Karneval unbedingt Alkohol konsumieren möchte, sollte diesen Punkt unbedingt berücksichtigen. Besser man fährt gar nicht erst mit dem Auto an. Von Gefahrensituationen wie beispielsweise pöbelnden Jugendlichen etc. hält man sich am besten fern, damit es nicht zu unnötigen Schwierigkeiten wie z.B. Verletzungen oder Sachbeschädigung kommt.

Posted by Jochen on 02/19 at 02:44 PM
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Freitag, Februar 18, 2011

Ein Mordanschlag als Versicherungsfall

Manche Schadensmeldungen an die Hausratversicherung weichen so weit vom Standard ab, dass erst ein Richter entscheiden muss, ob ein Leistungsanspruch besteht oder nicht. Der Fall, der jetzt vor dem Oberlandesgericht München verhandelt wurde, dürfte an Skurrilität ?? wenngleich vor einem bitterernsten Hintergrund ?? kaum zu überbieten sein. Assekuranz und Versicherte stritten sich darüber, ob Schüsse aus Maschinenpistolen Explosionen sind und somit unter den Versicherungsschutz fallen oder ob der Mordanschlag und die dabei entstandenen Schäden nicht über die Hausratpolice gedeckt sind.

Auf den 74-Jährigen Versicherungskunden und seine Frau war 2009 mit einer Maschinenpistole Marke ??Skorpion?? geschossen worden. 15 Mal hatte der Täter, der inzwischen in Haft sitzt, durch die Terrassentür auf die beiden gefeuert. Das Ehepaar überlebte, musste sich anschlie?end aber mit seiner Hausratversicherung herumärgern. Denn die weigerte sich, für die Schäden am Mobiliar in Höhe von 9.114,82 Euro aufzukommen. Begründet wurde die Ablehnung seitens der Mannheimer Versicherung damit, dass Schüsse nicht als Explosionsschäden zu werten seien. Dem hielt das Ehepaar entgegen, dass die Kugeln aus einer Pistole nur dann beschleunigen und zum tödlichen Geschoss werden könnten, wenn es zu einer Explosion komme.

Das Landgericht Ingolstadt neigte dazu, sich der Interpretation der Hausratversicherung anzuschlie?en. Das Oberlandesgericht wiederum wollte sich nicht zu 100 Prozent festlegen, tendierte aber eher in Richtung Kläger. Die Versicherungsbedingungen würden zwar nicht explizit erklären, dass unter Explosionsschäden auch Kugeln aus Pistolen fallen. Je länger man jedoch über den Tatbestand nachdenke, desto mehr könne man jedoch der Auffassung der Versicherten zustimmen. ??Der auslösende physikalische Vorgang in einer Waffe ist eine Explosion??, so der Richter. In diesem Fall gingen die Zweifel zulasten der Mannheimer Versicherung, weil sie die Versicherungsbedingungen erarbeitet hat. Sie muss dem Ehepaar jetzt einen Gro?teil des Schadens ersetzen und 7.921,85 Euro plus Zinsen überweisen.

Posted by Andre on 02/18 at 10:00 AM
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Donnerstag, Februar 17, 2011

Bei der Anschlussfinanzierung an andere Banken denken

Die meisten Immobiliendarlehen sind an eine Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren gekoppelt. Allerdings schaffen es nur wenige Darlehensnehmer, ihre Darlehen innerhalb dieses Zeitraums vollständig zurückzuzahlen. Im Regelfall sind ein bis zwei Anschlussfinanzierungen erforderlich, damit man am Ende im abbezahlten Eigenheim wohnt.

Bei der Anschlussfinanzierung handelt es sich um ein Thema, dessen Möglichkeiten von zahlreichen Darlehensnehmern unterschätzt werden. Für den Gro?teil der Darlehensnehmer ist es eine Sache der Selbstverständlichkeit, dass der Restschuldbetrag beim bestehenden Darlehensgeber neu finanziert wird. Dabei ist dies nicht zwingend erforderlich: Nachdem die Zinsbindung ausgelaufen ist, kann der Darlehensnehmer frei entscheiden, wo er seine Immobilienfinanzierung fortsetzen möchte.

Dass so viele Personen am bestehenden Darlehensnehmer festhalten, hat einfache Gründe: So ist diese Form der Anschlussfinanzierung sehr komfortabel. Meist reicht es aus, sich einmal mit dem Bankberater zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Es werden neue Darlehenskonditionen vereinbart (in erster Linie wird der Zinssatz an den Marktzins angepasst) und dann wird der neue Darlehensvertrag verlängert. Allerdings ist es nicht immer die richtige Entscheidung, beim bisherigen Darlehensnehmer zu bleiben. Banken sind dafür bekannt, bei der Prolongation (so nennt man die Fortsetzung der Immobilienfinanzierung beim selben Darlehensgeber) vergleichsweise hohe Zinssätze anzubieten. Durch den Wechsel zu einer anderen Bank (diesen Wechsel bezeichnet man als Umschuldung) können Darlehensnehmer unter Umständen ma?geblich profitieren.

Für eine Umschuldung können gleich mehrere Punkte sprechen. Hierzu zählt vor allem die Chance, einen enormen Zinsvorteil genie?en und somit die Finanzierungskosten senken zu können. Aber auch bessere Vertragsmodalitäten oder Optionen, die mehr Flexibilität bei der Tilgung erlauben, können für den Bankenwechsel sprechen. Ob man den Wechsel am Ende tatsächlich vornimmt, ist ein anderes Thema. Allerdings ist es ratsam, sich vor der “blinden” Verlängerung zumindest Angebote einzuholen.

Posted by Jochen on 02/17 at 09:59 AM
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Mittwoch, Februar 16, 2011

Berufsunfähigkeitsversicherung: Auf das Kleingedruckte kommt es an

Die Bedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist unumstritten. Sie dient als Risikoschutz, sollte man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im zuletzt ausgeübten oder erlernten Beruf tätig sein zu können. Umso wichtiger ist es, bei den Verträgen auf einen soliden Rundum-Schutz zu achten, ohne Haken und ?sen oder die berühmt-berüchtigten Sternchentexte. Die Stiftung Warentest hat sich die Policen für die neueste Ausgabe der Zeitschrift ??Finanztest?? angesehen und rät, sich intensiv mit dem Kleingedruckten zu befassen, um später keine unangenehme ?berraschung zu erleben.

Als besonders wichtig gelten in dem Zusammenhang zwei Klauseln: der Verzicht auf die abstrakte Verweisung und die Nachversicherungsgarantie. Abstrakte Verweisung hei?t, die Versicherung darf ihren Kunden im Leistungsfall auf einen anderen Beruf verweisen und ist damit nicht mehr verpflichtet, die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente zu zahlen. Gerade in den Basis-Tarifmodellen ist der Verzicht auf die abstrakte Verweisung häufig aber nicht enthalten. Für die optimale Absicherung müsste dann ein höherwertiger Tarif abgeschlossen werden. Ebenso wichtig ist die Nachversicherungsgarantie, um die Leistung im Laufe der Jahre entsprechend der persönlichen Bedürfnisse anpassen zu können, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen zu müssen.

Besonders genau haben sich die Tester die sogenannten Einsteigertarife angesehen und kommen zu dem Schluss: ??Manche Tarife sind zu abgespeckt und bieten wichtige Leistungen nicht an.?? Unter dem Strich sind viele Berufsunfähigkeitsversicherungen, die sich speziell an Berufseinsteiger richten, auch teurer als die Normaltarife. Empfohlen wird daher, sich die Gesamtkosten berechnen zu lassen, sowohl für die Einsteiger- als auch die regulären Angebote. In dieser Hinsicht schneiden die Tarife mit Anfangsrabatt meistens schlechter ab. Grundsätzlich gilt aber nach wie vor: Die BU sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden. Der Einstieg ist für junge und gesunde Kunden wesentlich einfacher und darüber hinaus auch kostengünstiger.

Posted by Andre on 02/16 at 09:54 AM
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Dienstag, Februar 15, 2011

Beim Energieausweis ausführlich beraten lassen

Wer ein Wohngebäude verkaufen oder vermieten möchte, ist mittlerweile dazu verpflichtet, auf Nachfrage einen Energieausweis vorzulegen. Kaufinteressenten und potentielle Mieter haben das Recht, den Energieausweis vorlegen zu lassen, damit sie sich ein Bild vom Energiebedarf bzw. Energieverbrauch machen können. Sehr viele Eigentümer müssen jedoch zugeben, dass sie für ihr Gebäude überhaupt keinen Energieausweis besitzen. Wenn es an den Verkauf oder das Vermieten geht, kann dies bedeuten, sich erst einmal um die Beschaffung des Dokuments kümmern zu müssen.

Wer einen Energieausweis anfertigen lassen möchte, hat mittlerweile die Qual der Wahl. Unzählige Anbieter sind auf dem Markt aktiv und bemühen sich um die Gunst der Kunden. Das Problem dabei: Sowohl im Hinblick auf die Genauigkeit bzw. Aussagekraft des Energieausweises als auch auf die Kosten können je nach Anbieter immense Unterschiede bestehen. Auf der einen Seite gibt es Anbieter, die einen sehr guten Job machen (z.B. Architekten oder Schornsteinfeger), aber dafür auch unglaublich teuer sind. Andere Unternehmen (Installationsbetriebe etc.) arbeiten viel günstiger, jedoch sind die ermittelten Energiewerte oft mit Vorsicht zu genie?en.

Im Allgemeinen kann daher nur äu?erst schwer gesagt werden, an wen man sich am besten wendet, um einen aussagekräftigen Energieausweis zum fairen Preis zu erhalten. Jedem Interessenten kann deshalb nur der Ratschlag erteilt werden, sich vor Ort genau umzusehen und mit mehreren Anbietern in Verbindung zu setzen. Es lohnt sich, Informationen über die Vorgehensweise bei der Werteermittlung sowie zu den Kosten einzuholen. Wer sich Zeit nimmt und mit den einzelnen Anbietern auseinandersetzt, hat die Chance, einen zuverlässigen Anbieter zu finden und somit günstig an einen Energieausweis mit hohem Aussagegehalt zu gelangen.

Posted by Jochen on 02/15 at 09:00 AM
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Montag, Februar 14, 2011

Lebensversicherungen geraten unter Druck

Die Lebensversicherer sehen ihre Felle davon schwimmen. Mit der Ankündigung des Finanzministeriums, den Garantiezins vielleicht schon zum 1. Juli dieses Jahres von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent zu senken, droht die Kapitallebensversicherung merklich an Attraktivität zu verlieren. Hinzu kommt viel Arbeit, weil sämtliche Systeme auf den neuen Kurs umgestellt werden müssten. Damit nicht genug steht ein weiteres Problem im Raum: Auch andere Anlageformen wie Fondssparpläne sollen künftig steuerliche Vorteile genie?en, was zu einem enormen Verdrängungswettbewerb führen könnte.

Da scheint die Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), den Höchstrechnungszins vorerst auf dem alten Niveau zu belassen, fast schon wie ein rettender Strohhalm. Der ist allerdings sehr kurz und dünn. Denn es ist nicht abzusehen, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die DAV hört ?? sehr zum Verdruss der Assekuranzen. Im Gespräch mit der ??Welt?? beschwert sich Johannes Löper vom Vorstand der Ergo über die kurzfristige Umstellung: ??Die Zeit bis zur Jahresmitte ist dafür sehr knapp bemessen.?? Schlie?lich bedeutet der neue Zinssatz für die Branche, dass sämtliche Produkte, die der garantierten Verzinsung unterliegen, neu kalkuliert werden müssen.

Neu rechnen sollten aus Sicht von Vermögensberatern auch die Kunden. Wenn es künftig nur 1,75 Prozent sein sollten ?? plus ?berschussbeteiligung und Schlussüberschuss ?? stellt sich die Frage: Lohnt sich eine Kapitallebensversicherung überhaupt noch? Aus Sicht der Experten scheint eine klare Trennung von Versicherung und Sparen sinnvoller. Auch mit Blick auf die künftige Entwicklung der Gesamtverzinsung. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht schaut den Unternehmen sehr genau auf die Finger. Die Verlockung, mit Zahlen zu werben, die dann doch nicht eingehalten werden können, ist hoch. Aktuell und vermutlich auch in naher Zukunft müssen sich Sparer jedoch keine Sorgen machen. Die Ratingagenturen sehen die Unternehmen in einem relativ sicheren Fahrwasser. Die Lebensversicherung hat also nach wie vor ihre Berechtigung.

Posted by Andre on 02/14 at 08:00 AM
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