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Dienstag, Dezember 27, 2011

Kreditvermittlung

Eine Kreditvermittlung vermittelt Kredite auf gewerbliche Art sowohl an Privatpersonen als auch Geschäftsleute. Dabei unterliegt die Kreditvermittlung rechtlichen Regulierungen, besonders, wenn der Kreditnehmer auch Verbraucher des Geldes ist. Ein Makler dient dabei als Vermittler des Kredits. Makler können Versicherungsvertreter, Verkäufer von Finanzdienstleistungen oder Au?endienstmitarbeiter von Finanzvertrieben sein. Neben dem Kredit werden so auch Versicherungen oder andere Dienstleistungen an den Mann oder die Frau gebracht. Dazu stehen neben dem Makler im Internet Kreditvermittlungsplattformen bereit, wo der Suchende sich einen schnellen ?berblick verschaffen und ein für sich persönlich passendes Angebot herauspicken kann. Eine dritte Möglichkeit findet man unter den sogenannten “Social lending”. Diese Vermittler versuchen, den Kreditnehmer mit einem geeigneten Geldanleger zusammen zu bringen, ohne eine Bank dazwischen zu schalten.

Im Vertrag werden die Rechte und Pflichten geregelt. So findet man in solchen Verträgen unter anderem die Form, um welchen Kredit es sich handelt, den Datenschutz und die Regelung, wer für die Provision aufkommt. Je nach Vermittler sehen die Verträge anders aus und es werden verschiedene Regelungen da drinnen formuliert. Grundsätzlich sollte der Vertrag genauestens gelesen oder von einem Fachmann kontrolliert werden, bevor man diesen unterzeichnet. Wer das Ganze über das Internet macht, bekommt vorher auch einen Vertrag, der unterzeichnet werden muss. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht nur ein Angebot bekommt, sondern aus einer Vielzahl entscheiden kann.

Im Gegensatz zum klassischen Kreditvermittler gibt es im Internet einen Kreditvergleich, wie der von kredit-vergleich24.com, welcher ohne Vermittlungsgebühren vonstatten geht. Bei einer erfolgreichen offline Kreditvermittlung bekommt der Makler oder der Vermittler eine Provision. Dieses stellt das Entgelt für die Vermittlungsleistung dar. Dabei muss nicht unbedingt der Kreditnehmer diese Provision zahlen. Je nach Vermittler wird dieses unterschiedlich gehandhabt. So kann sowohl der Darlehensgeber als auch der Kreditnehmer zur Zahlung verpflichtet werden. Die Provision ist eine Einmal Zahlung, die üblicherweise spätestens nach 14 Tage gezahlt werden muss. Eine Ratenzahlung über die Laufzeit des Kredits kann vereinbart werden, dieses ist aber unüblich. Neben der Provision kann der Vermittler zusätzlich seine entstandenen Auslagen in Rechnung stellen. Sollte allerdings der Vermittler mit Sondernummer (also 0900) arbeiten, sollten unbedingt die Finger von denen gelassen werden, da diese Gebühren nicht erstattet werden und man diese zahlen muss, auch wenn kein Kredit zustande kommt. Somit ist der Kreditvermittler nicht der Kreditgeber, sondern vermittelt jeweils an die Kreditinstitute. Der Kreditnehmer schlie?t dadurch 2 Verträge ab, den Makler-Vermittlungsvertrag und den Vertrag mit dem jeweiligen Kreditinstitut.

Die Vorteile der Kreditvermittlung sind einfach zu benennen. Neben der Zeitersparnis läuft man nicht ständig selber zur Bank und fragt nach einem Kredit. Dadurch ist das Gefühl und die Angst von vornerein weg, dass man eventuell abgelehnt wird. So haben auch Arbeitslose sehr gute Chancen, durch die Vermittlung einen Kredit zu erhalten. ?ber das Internet besteht zudem die Möglichkeit, sich gleich mehrere Kreditvermittlungsangebote anzuschauen, die infrage kommen. Da der Kreditvermittler mit mehreren Banken und Instituten zusammen arbeitet, ist die Chance einer erfolgreichen Vermittlung dabei sehr hoch. Als Nachteil zählt im Grunde nur die Provision. Doch wenn man keine andere Möglichkeit hat, einen Kredit zu bekommen, sollte man diese ruhig annehmen. Ein kleiner Nachteil besteht zudem da drinnen, dass auch eine Kreditvermittlung nicht immer klappt.

 

Posted by Micha on 12/27 at 01:42 PM
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Samstag, Dezember 24, 2011

Kündigung bei der Central Krankenversicherung: Nachweis über Nachversicherung nicht im Original er

Infolge der Jahre der Billigtarife und gestiegener (Verwaltungs-) Kosten haben verschiedene private Krankenversicherung ihre Beiträge zum kommenden Jahr erhöht. Vor allem bei der Central war es deswegen in den letzten Wochen zum ??Skandal?? gekommen - schlie?lich verlangt die Central Krankenversicherung in einigen Tarifen von ihren Kunden im Ausnahmefall bis zu 40 Prozent mehr. Medienberichten zufolge erschwerte die Central ihren Mitgliedern darüber hinaus die Kündigung, die den Versicherten nach geltendem Recht in Form des Sonderkündigungsrechts sowieso zusteht. Konkret soll es Schwierigkeiten bei der Kündigungsbearbeitung in der Central Krankenversicherung geben. In der Fachpresse und im Internet ist darüber berichtet worden, dass die Central aktuell Kündigungen nur anerkennt, wenn die Nachversicherungsbescheinigung im Original vorgelegt wird.

Auf Nachfrage direkt bei der Central Versicherung lautet die Antwort zum Thema Nachversicherungsbescheinigung jedoch ein wenig anders: ??[...] Unabhängig davon werden wir das Wort “Original” in dem von Ihnen beanstandeten Schreiben im Zusammenhang mit dem Nachweis der Anschlussversicherung ersatzlos streichen. [...]??. Das zumindest geht aus einer aktuellen Stellungnahme der Central hervor. Für die Kunden hei?t das lediglich, dass sie den Nachweis über die Nachversicherung nicht im Original vorlegen müssen. Eine Zusendung per Fax oder als E-Mail-Anhang ist vollkommen ausreichend. Das einzige, was die Kunden jetzt noch beachten müssen ist, dass sie die Unterlagen rechtzeitig bis zum Ende des Monats Dezember ihrem Versicherer zukommen lassen sollten, um die Sonderkündigung fristgemä? durchführen zu können.

Posted by Saskia on 12/24 at 07:00 AM
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Freitag, Dezember 23, 2011

Allianz setzt Fokus auf Krankenvollversicherung

Ab dem 1. Januar 2012 hat die Allianz Versicherungsgesellschaft eine neue Vorstandsvorsitzende, Dr. Birgit König. Und die hat sich gleich Gro?es vorgenommen und plant, verlorene Marktanteile in der Krankenvollversicherung zurückzuholen. Insbesondere in diesem Segment hat die Allianz einige Einschnitte hinnehmen müssen. Gründe dafür sind der alternde Versicherungsbestand und auch interne Schwierigkeiten. Mithilfe von neuen Krankenvollversicherungsprodukte, die noch besser und individueller auf die Kunden zugeschnitten sein sollen, möchte die Allianz in Zukunft wieder Kunden für sich gewinnen. Strategisch gesehen ist das eine gro?e ?nderung, schlie?lich geht die Allianz zurück in den Markt der Privaten Krankenvollversicherung. Noch im letzten Jahr hat der Konzern seinen Fokus auf einen Mix zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung gesetzt und nun geht es wieder Richtung private Krankenvollversicherung.
Der Markt für private Krankenversicherungen ist in diesem Jahr stark gewachsen. Durch die Aufhebung der 3-Jahres-Wechselfrist für Arbeitnehmer brachte allein das Neugeschäft in der Vollversicherung ein Plus von 30 Prozent. Auch für 2012 wird durch die Einführung der Unisex-Tarife in der PKV zum Jahresende mit einem deutlichen Wachstum gerechnet. König erklärte, dass der AktivMed-Tarif am Markt zwar gute Ergebnisse erziele, jedoch sollen auch die neuen modulen Krankenvollversicherungsprodukte für viele Kunden eine interessante neue Option darstellen. Zudem investiert die Allianz momentan viel Zeit in die Planung hinsichtlich der Einführung der Unisex-Tarife. Bislang ist noch nicht abschlie?end geklärt, ob die ?nderungen Neu- und Altverträge betreffen oder nur für neue Abschlüsse gelten werden. Sowohl für männliche als auch für weibliche PKV-Kunden wird das aber Beitragserhöhungen mit sich bringen.

Posted by Saskia on 12/23 at 10:55 PM
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Neuerungen und Umstellungen in der PKV und GKV in 2012

Die Gesundheitsbranche kommt in den letzten Tagen vor dem neuen Jahr nicht zur Ruhe. Anpassungen, ?nderungen und neue Pläne gibt es in der privaten ebenso wie in der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr. Doch was sich genau für die Verbraucher ganz bald verändern wird, bekommen die Versicherten entweder per Briefbescheid jetzt schon mitgeteilt oder sie werden es im Verlauf des kommenden Jahres feststellen.
Zur gesetzlichen Krankenversicherung gehören über 70 Millionen Versicherte, was fast 90 Prozent der Bundesbürger entspricht. Mit Einführung der neuesten Gesundheitsreform und des Gesundheitsfonds hatten von ihnen bis zu 10 Millionen einen Zusatzbeitrag zu bezahlen. Jetzt geht der Trend scheinbar dahin, dass der Zusatzbeitrag ab Mitte 2012 wieder abgeschafft wird. Zwar wollen viele Krankenkassen die Zusatzbeiträge abschaffen, doch Experten vermuten, dass diese Situation sich schon ab 2013 wieder umdrehen könnte und die Zusatzbeiträge aufgrund eines erhöhten Finanzbedarfs erneut zurückkommen könnten. Auch stehen Spekulationen über wesentlich höhere Zusatzbeiträge im Raum.
Wie in der GKV werden auch die Versicherten in der PKV mit einigen Neuerungen im nächsten Jahr umgehen müssen. Teilweise sind die Tarifanpassungen massiv, sodass es womöglich auch zu einer weiteren Wechselwelle in der PKV kommen könnte. Einher mit dieser Wechselwelle könnte laut Experten auch ein starker Rückgang im Neukundengeschäft gehen, was sich beides negativ auf die Zahlen der PKV auswirken würde und schlussendlich zulasten der Versicherten gehen könnte. Ursache für den Rückgang könnte neben dem momentanen Imageverlust auch die Erhöhung der Jahresarbeitsentgeltgrenze auf 50.850 Euro sein, was für gesetzlich Versicherte einen Wechsel in die PKV schwieriger macht.

Posted by Saskia on 12/23 at 10:31 PM
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Dachabdichtung-Check - Kein Geld mehr durchs Dach verloren!

Egal ob Hausneubau oder Sanierung eines Altbaus, eine der wichtigsten Aspekte bei Arbeiten an Gebäuden ist, die professionelle Anbringung einer Dachabdichtung. Dadurch wird gewährleistet, dass es im Haus trocken bleibt und Wärme nicht nach au?en entweicht. Das hilft Geld zu sparen und schafft ein angenehmeres Wohnklima.

Die Dachabdichtung bietet dann den perfekten Schutz vor allen Witterungsverhältnissen, wenn Sie vom Experten angebracht wurde. Nur dann ist tatsächlich gewährleistet, dass weder Nässe noch Kälte durch das Dach ins Haus eindringen können. Dies ist jedoch nicht nur für den persönlichen Komfort der Bewohner des Hauses wichtig, sondern auch für die Haltbarkeit der gesamten Dachkonstruktion. Wenn Nässe in das Dach eindringt, kann es zu Schimmelbildung kommen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass unter Umständen das gesamte Dach saniert werden muss. Die Kosten einer kompletten Dacherneuerung liegen dann, abhängig von der Dachart, schnell bei einem fünfstelligen Betrag. Vorsorge zahlt sich also auch bei der Anbringung von Dachabdichtung aus.

So sparen Sie Geld und helfen der Umwelt

Eine fehlerhafte Dachabdichtung kann Hausbesitzer aber nicht nur dann teuer zu stehen kommen, wenn bereits der Dachstuhl angegriffen ist. Denn wo Wasser eindringen kann, hat auch kalte Luft die Möglichkeit ins Haus zu gelangen beziehungsweise kann warme Luft entweichen. Dann entsteht nicht nur ein unangenehmer Luftzug, welcher es im Haus ungemütlich macht, sondern auch die Heizkosten steigen. Im Umkehrschluss hilft eine richtig angebrachte Dachabdichtung Heizkosten und damit bares Geld sparen. Darüber hianus ist dies zudem ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

Regelmä?ige Kontrollgänge von einem Experten helfen gro?e Schäden vermeiden

Wer jetzt denkt, dass dies auf das eigene Haus nicht zutrifft, dem soll gesagt sein, dass auch ein ehemals gut abgedichtetes Dach, irgendwann Schaden nehmen kann. Durch äu?ere Einflüsse, vor allem Frost, wird jede Dachabdichtung mit der Zeit abgenutzt. Um die oben beschriebenen negativen Resultate eines undichten Dachs zu vermeiden, ist es daher notwendig, regelmä?ig einen Fachmann mit der Kontrolle der Dachabdichtung zu beauftragen. Zum einen erkennt er Schäden bereits im Frühstadium, was die Reparaturkosten niedrig hält. So lang der Schaden klein ist, bleibt auch der finanzielle und praktische Aufwand gering. Zum anderen wei? der Experte genau, was zu tun ist und kann die notwendigen Ma?nahmen sofort einleiten.

Posted by Micha on 12/23 at 08:21 AM
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Donnerstag, Dezember 22, 2011

Energetische Gebäudesanierung ?? Der Energiepass lohnt sich!

Energieeffizienz wird in allen Lebensbereichen immer wichtiger. Zum einen zwingen ständig steigende Energiepreise zum Sparen. Zum anderen gelangen die individuellen Möglichkeiten, etwas zum Umweltschutz beitragen zu können, immer mehr ins öffentliche Bewusstsein. Die Notwendigkeit, Energie zu sparen und damit den Aussto? von CO2 zu vermindern, wird in zunehmendem Ma?e auch vom Gesetzgeber eingefordert.

Eine Ma?nahme des Gesetzgebers, welche auf eine Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden abzielt, ist der sogenannte Energieausweis. Bereits im Jahr 2002 wurde im Zuge des Energiespargesetzes der Energiepass eingeführt. Dieser galt zunächst für Neubauten und sollte dafür sorgen, dass neue Häuser so gebaut werden, dass Energieverluste in Zukunft so gering wie möglich sind. Der Gedanke dahinter ist, Bauherren zu einer energieeffizienten Bauweise anzuregen. Der Geltungsbereich des Dokuments, welches inzwischen den Namen Energieausweis zur energetischen Bewertung von Gebäuden trägt, ist kontinuierlich erweitert worden. Hinzu kamen Bestandshäuser, an denen Veränderungen vorgenommen wurden und inzwischen ist der Nachweis des Energieverbrauchs für nahezu alle Häuser Pflicht.

Transparenz soll bei Modernisierungsbemühungen helfen

Die Funktion dieses Ausweises ist es, zum einen Hausbesitzer zur Energiesanierung zu motivieren. Immerhin entfallen rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland auf Gebäude ?? hier liegt noch ein enormes Einsparungspotenzial. Mit konkreten Modernisierungstipps soll aufgezeigt werden, wie beispielsweise das Anbringen von Wärmedämmverbundsystemen den Energieverbrauch eines Hauses und damit die Energiekosten senken kann. Zum anderen soll der Energieausweis beim Hauskauf eine Orientierungshilfe bieten, um den Energieverbrauch beziehungsweise den Sanierungsbedarf vor Vertragsabschluss abschätzen zu können.

Nutzen Sie die Unterstützung des Staates

Um Hausbesitzer zusätzlich zu motivieren, gibt es für energetisches Bauen und Sanieren zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten bei der Finanzierung. Neben den Kommunen bietet auch der Bund und sogar Energieversorger Zuschüsse an. Neben konkreter finanzieller Unterstützung für bestimmte Bauma?nahmen können auch Steuervergünstigungen Teil der Hilfe sein. Für eine genaue Planung und Kalkulation von Modernisierungsarbeiten sollte ein erfahrener Energieberater hinzugezogen werden. Er kann nach genauer Analyse sagen, welche baulichen Veränderungen Sinn machen, was sie kosten und welche Förderprogramme es gibt.

Posted by Gerald on 12/22 at 12:20 PM
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Dienstag, Dezember 20, 2011

Versicherungsmakler werden über Kündigungsprozedere der Central informiert

Dass die Central Krankenversicherung ihre Beiträge um bis zu 40 Prozent erhöht, ist bereits bekannt. Nun hat die Versicherung ihre Zusammenarbeit mit den Maklern beendet. Nun gehen auch immer mehr Kündigungen der Versicherten ein. Es kursiert sogar das Gerücht, dass die Central Kündigungen abweist. Begründet wird dies mit der Tatsache, dass der Nachweis der Folgeversicherung im Original vorliegen muss.

Was viele Versicherte vergessen ist, dass eine Kündigung nur wirksam ist, wenn dem Versicherer ein ordnungsgemä?es Kündigungsschreiben im Original zugegangen ist und auch der Nachweis über den Folgeversicherer erfolgt ist. Fehlt der Nachweis, darf der aktuelle Krankenversicherer den Schutz nicht aufheben. Das ergibt sich aus dem Pflichtversicherungsgesetz. Die Central nimmt Nachweise, die per Fax versandt werden, an, klärt die Kunden aber darüber auf, dass die Kündigung nur mit ??Original-Nachweis?? des Folgeversicherers übersandt werden sollte. Klar formuliert hei?t das, dass der Nachweis nicht durch einen Pool oder Makler erfolgen kann, sondern originär vom Folgeversicherer stammen muss.  Auch wird der Nachweis durch die Central akzeptiert, wenn dieser als Fax verschickt wird. Deswegen müssen Makler darauf achten, dass der Versicherungsnachweis rechtzeitig erbracht wird. Sonst wäre nicht nur seine eigene Arbeit unnötig gewesen, sondern der Kunde wäre auch noch verärgert, da der Wechsel dann vorerst nicht möglich wäre.

Die Central schickt derzeit die Informationen an die bestandsführenden Makler, um Verwirrungen zu vermeiden und für eine problemlose Arbeit mit den Kunden zu sorgen.

Posted by Saskia on 12/20 at 03:03 PM
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Sonntag, Dezember 18, 2011

??Nicht-Zahler??-Tarif in der PKV

Die privaten Krankenversicherungen haben seit der Einführung der Billigtarife viele Verbraucher als Kunden gewinnen können, die sich sonst nur in den gesetzlichen Krankenkassen hätten versichern können. Die Versicherer waren davon ausgegangen, dass die Kunden mit der Zeit in einen höherwertigen Tarif wechseln und sich die Investitionen der Versicherer auszahlen würden. Doch genau in diesem Punkt haben sich die Versicherer geirrt: Vielmehr wächst die Zahl der Nichtzahler stetig. Seit die Versicherungspflicht nämlich eingeführt wurde, haben die Krankenversicherer nicht mehr die Möglichkeit die Kunden, die ihre Beiträge nicht zahlen, einfach zu kündigen und sie wieder in die GKV zu schicken. Die fehlenden Beitragszahlungen bringen die Versicherer in eine solch unglückliche Lage, dass die Beiträge jetzt zum 01. Januar 2012 teilweise überdurchschnittlich erhöht werden müssen. Das bedeutet aber auch, dass wieder weitere Versicherte den Tarif nicht mehr zahlen können und damit Zahlungsausfälle entstehen.

Um diesen ??Teufelskreis?? zu durchbrechen arbeiten die privaten Versicherer aktuell an einem Spezialtarif für Nichtzahler, der in Notfällen helfen soll. Um eine optimale einer Lösung zu finden, arbeiten die Gesellschaften sogar mit einigen Bundesministerien zusammen. Reinhold Schulte, der Verbandsvorsitzende des PKV-Verbandes, zeigt sich optimistisch über eine Einigung mit den Ministerien und sagte: ??Wir sind auf dem Weg der Einigung.?

Bislang können Nichtzahler in der PKV nach geraumer Zeit zurück in den Basistarif gestuft werden. Trotzdem stehen die Prämienzahlungen für die Gesellschaften zum Teil weiter aus. Mit speziellen Nichtzahlertarifen sollen Notfallma?nahmen geschaffen werden, wozu auch sehr günstige Prämien gehören könnten. Mit dieser Veränderung wollen die Versicherer die Situation ein wenig entschärfen. Experten gehen davon aus, dass es insgesamt knapp 142.800 Nichtzahler in der PKV gibt. Finanzexperten des Versicherers Debeka haben berechnet, dass es bisher zu Verlusten in Höhe von 554 Millionen Euro gekommen ist. Mit 6.745 Nichtzahlern hat die
eine der geringsten Quoten mit einem geschätzten Verlust von 25 Millionen Euro.

Posted by Saskia on 12/18 at 09:00 PM
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Samstag, Dezember 17, 2011

SPD will die Bürgerversicherung ab 2015

Aktuell sind einige der privat Krankenversicherten sehr unzufrieden, da es zum Teil immense Erhöhungen der Beiträge zum nächsten Jahr geben wird. Die Unzufriedenheit mit der PKV wächst, neben steigenden Beiträgen werden seit neustem auch die Leistungen begrenzt.

Sollte die SPD bei den kommenden Wahlen wieder Regierungspartei werden, wird es mit Sicherheit im Gesundheitswesen einige gro?e ?nderungen geben. Das liegt zum einen daran, dass die SPD sich deutlich für die Bürgerversicherung ausspricht. Die Einführung der Bürgerversicherung wäre aber frühestens im Jahr 2015 möglich. Das genaue Konzept hat die Partei vor kurzem auf dem SPD-Parteitag vorgestellt. ?ber die Bürgerversicherung soll die Gleichheit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder hergestellt sowie die Möglichkeit des Wechsels zwischen PKV und GKV geschaffen werden. Kurz gesagt würde die Einführung der Bürgerversicherung in das deutsche Gesundheitswesen das Ende der herkömmlichen privaten Krankenversicherung bedeuten. Schlie?lich wären alle Bundesbürger in unterschiedlichen einheitlich geregelten Krankenkassen versichert, es würde sehr wahrscheinlich zu einem Aufnahmestopp in die PKV für Vollversicherte kommen und die PKV hätte nur noch Optionen im Zusatzversicherungsgeschäft. Positiv wären diese ?nderungen vor allem für Gering- und Durchschnittsverdiener, die von den sinkenden Beiträgen und der Abschaffung des Zusatzbeitrages profitieren würden. Für Besserverdiener wäre die Bürgerversicherung jedoch wesentlich teurer.
Die SPD will den Verbrauchern darüber hinaus eine Rückkehr in die GKV ohne Verlust der Altersrücklagen ermöglichen. Hinsichtlich des Beitrags war es bisher so, dass der Maximalbeitrag in der GKV von der Beitragsbemessungsgrenze abhängig gemacht wurde. Das Konzept der Bürgerversicherung beinhaltet, das gesamte Lohneinkommen zu kalkulieren und zur Grundlage der Beitragsberechnung zu machen. Von der SPD vorgesehen ist auch, den Zusatzbeitrag in der Bürgerversicherung entfallen zu lassen und den Krankenkassen mehr Selbstbestimmung über ihre Beiträge zu geben.

Posted by Saskia on 12/17 at 09:00 PM
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Freitag, Dezember 16, 2011

Die Förderung privater Pflegevorsorge

Die Pflegeversicherung könnte sich auf Dauer zum Sorgenkind entwickeln. Denn eines ist klar: Der demografische Wandel hinterlässt Spuren. Das belegt auch die Pflege-Bilanz des Bundesministeriums für Gesundheit. Im Jahr 1995 standen 8,4 Milliarden Euro Einnahmen ??nur?? fünf Milliarden Euro an Ausgaben für die Pflege gegenüber. Seither nähern sich die Zahlen immer weiter an. 2010 flossen 21,8 Milliarden Euro in die Kassen und mussten 21,5 Milliarden Euro investiert werden. Als Lösung für das Problem werden private Zusatzversicherungen präferiert, deren Abschluss staatlich gefördert werden soll.

Ein erster Vorschlag, wie der Anreiz für private Pflegezusatzversicherungen aussehen könnte, stammt von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Er spricht sich laut ??Welt online?? dafür aus, die Verträge steuerlich zu begünstigen. Bis zu 200 Euro sollen künftig als Sonderausgabe geltend gemacht werden können. Rechnet man den Betrag aufs Jahr um, ergibt sich eine Förderung von knapp 17 Euro pro Monat. Das deckt sich mit den Beiträgen, die für eine günstige Pflegezusatzversicherung aufgebracht werden müssen. Angeboten werden Tarife ab fünf bis 15 Euro monatlich. Mehr Leistung kostet bis zu 80 Euro im Monat.

Die Idee aus dem Bundesfinanzministerium klingt plausibel und wäre ohne gro?en bürokratischen Aufwand umsetzbar. Aber: Es würde sich für Geringverdiener nicht lohnen. Genau hier sieht Volker Wissing von der FDP das Problem. Der finanzielle Anreiz müsse vor allen denen zugutekommen, die einen hohen Vorsorgebedarf haben. ??Und das sind keine Spitzeneinkommen??, so der Finanzpolitiker gegenüber ??Welt online??. ?hnlich argumentiert auch die Versicherungsbranche. Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) wünscht sich vielmehr ein Modell, bei dem möglichst viele Menschen von der Förderung profitieren und bei dem die demografische Last besser verteilt wird.

Posted by Andre on 12/16 at 02:26 PM
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Mittwoch, Dezember 14, 2011

Rechtsschutzversicherungen im Test

Erfreulich: Rechtsschutzversicherungen werden aus Sicht der Stiftung Warentest immer besser. Der aktuelle Versicherungsvergleich für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest brachte gleich drei Spitzenreiter mit der Note 1,8 zutage, mehr als beim letzten Vergleich dieser Art. Insgesamt haben die Tester sich 54 Tarife zur Brust genommen, von denen 25 mit einem ??gut?? abschnitten, 28 mit einem ??befriedigend?? und einer mit ??ausreichend??. Die Beiträge für die Top-Angebote bewegen sich zwischen 342 und 403 Euro im Jahr.

Getestet wurden Komplettpakete mit Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz. Allerdings sollten Versicherungsnehmer nicht erwarten, dass die Policen in jedem Fall Hilfe bei einem Rechtsstreit bieten. Geht es ums Baurecht oder die Kosten einer Scheidung, winken fast alle Rechtsschutzversicherungen ab. ??Verbessert hat sich aber zum Beispiel, dass wieder mehr Versicherungen bei Geldanlagestreitigkeiten helfen, oder dass die meisten inzwischen eine telefonische Rechtsberatung im Angebot haben??, so die Stiftung Warentest. Sich fernmündlich beraten zu lassen lohne aber eher bei Standardfragen, weniger bei komplexen Sachverhalten, die besser im Vieraugengespräch geklärt werden.

Grundsätzlich raten die Tester, sich intensiv mit dem Kleingedruckten zu befassen, um sich ein besseres Bild vom Leistungsspektrum machen zu können. Das gilt umso mehr, wenn die Rechtsschutzversicherung auch nach einer Falschberatung beim Fondskauf juristischen Beistand bieten soll. Derlei Fälle bleiben nämlich häufig au?en vor oder sind in puncto Anlagebetrag gedeckelt. Die besten Angebote stammen übrigens von der DAS mit dem Tarif Premium sowie HDI Direkt und HDI-Gerling, jeweils mit dem Tarif Rundum Sorglos. Auf dem vierten Platz landete die WGV mit ihrem Tarif Optimal.

Posted by Andre on 12/14 at 01:40 PM
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Sonntag, Dezember 11, 2011

Steuern sparen: Sonderzahlung Basisrente

Flexibilität gehört nicht unbedingt zu den Stärken der Rürup-Rente. Sie gilt als äu?erst starr und ist vermutlich auch deshalb so unbeliebt. Doch es gibt einen kleinen Lichtblick, der häufig übersehen wird: die Zuzahlungsoption. Sie erlaubt es Versicherungsnehmern, einmal jährlich eine Sonderzahlung zu tätigen und die spätere Rentenleistung entsprechend der finanziellen Möglichkeiten aufzustocken. Das kommt allen entgegen, die sich nicht mit einem hohen monatlichen Beitrag belasten wollen, sondern weitgehend frei entscheiden möchten, welche Summe sie in die private Altersvorsorge investieren.

Zugeschnitten ist diese Idee vor allem auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und Freiberuflern, für die das Basisrentenkonzept ursprünglich entwickelt worden war. Sie können meistens erst zum Ende des Jahres abschätzen, ob die Geschäfte gut, mittelmä?ig oder doch eher schlecht gelaufen sind und ob noch Geld für die Altersvorsorge übrig ist. Wenn die Möglichkeit besteht, einen Betrag x nachzuschie?en, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, damit das Geld noch pünktlich zum Jahresende gebucht und dem Vertrag gutgeschrieben werden kann. Dadurch steigt zum einen der Rentenanspruch. Gleichzeitig kann bei der nächsten Steuererklärung ein höherer Betrag als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Schlie?lich erfolgt die staatliche Förderung der Rürup-Verträge in Form von steuerlichen Vergünstigungen. Absetzbar sind in diesem Jahr 72 Prozent der Beitragszahlungen bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro (40.000 Euro bei gemeinschaftlich veranlagten Ehepaaren). Bei Beitragszahlungen von insgesamt 4.200 Euro würden für 2011 also 3.024 Euro als Sonderausgaben berücksichtigt. Wie und auf welches Konto die Sonderzahlung erfolgen muss, sollte vorab mit der Assekuranz oder Bank geklärt werden. Häufig weisen die Unternehmen auch ihrerseits auf die Zuzahlungsoption hin.

Posted by Andre on 12/11 at 11:47 PM
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Freitag, Dezember 09, 2011

Unisextarife machen Policen teurer

Spätestens zum Dezember 2012 muss die Versicherungsbranche umdenken. Von da an sind nur noch geschlechtsneutrale Tarife erlaubt, ob nun für Lebensversicherungen oder Kfz-Policen. Dafür sorgt das sogenannte Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem Frühjahr 2011. Doch welche Auswirkungen hat die neue Kalkulationsbasis, bei der nicht mehr nach Männlein und Weiblein unterschieden werden darf? Eine Studie des Beratungsunternehmens Oxera im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft kommt auf Beitragssteigerungen von bis zu 30 Prozent.

Michaela Koller, Generaldirektor des Europäischen Versicherungsverbandes (CEA), erklärte bei der Präsentation der Ergebnisse: ??Die Studie zeigt, dass die Pflicht zu geschlechtsneutralen Tarifen eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen für Verbraucher, Versicherungsmärkte und die Gesellschaft im Allgemeinen haben kann.?? Die Neuregelung führe nicht zu mehr Beitragsgerechtigkeit für Männer und Frauen, meint auch der Vorsitzende der GDV-Hauptgeschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth. Gerade die Tarife, bei denen bislang vor allem das Geschlecht als Risikomerkmal berücksichtigt wurde, wiesen derzeit die höchste Beitrags-Leistungs-Gerechtigkeit auf.

Letztlich wird es aber wohl so kommen wie vermutet. ??Je nach Versicherungsprodukt werden sich die Prämien mal für Frauen, mal für Männer erhöhen??, hei?t es in einer Pressemitteilung des GDV. Dafür sind zwei Effekte verantwortlich: die Umverteilung und die Sicherheitszuschläge. Umverteilung hei?t in dem Zusammenhang schlichtweg, dass ??die Prämien von dem Geschlecht mit dem höheren Risiko zum Geschlecht mit dem niedrigeren Risiko umverteilt?? werden. Hinzu kommen die Sicherheitszuschläge, weil die Unternehmen nicht abschätzen können, wie hoch der Anteil welchen Geschlechts am Neugeschäft ist. Das wird sich laut Oxera vor allem bei der Risikolebensversicherung bemerkbar machen. Frauen müssen demnächst mindestens 30 Prozent mehr berappen als bislang.

Das Urteil dürfe den Unternehmen allerdings nicht als Vorwand für generelle Prämiensteigerungen dienen, mahnen Verbraucherschützer. Auch sie gehen davon aus, dass das Beitragsniveau steigen wird. Der Bund der Versicherten spricht allerdings eher vom ??Versuch der Gesellschaften, daraus Kapital zu schlagen??. Noch ist übrigens nicht sicher, ob auch alte Verträge von dem Urteil betroffen sind. Die Frage, wie der Richterspruch des EuGH ausgelegt werden muss, wird derzeit noch heftig diskutiert.

Posted by Andre on 12/09 at 02:49 PM
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Mittwoch, Dezember 07, 2011

Versicherer verteidigen die Riester-Rente

Wer ständig nur Schläge einstecken muss, teilt irgendwann auch aus: Nachdem die Riester-Rente in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder runtergemacht, als intransparent und unrentabel bezeichnet wurde, hat sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gestern vor die staatlich geförderte Altersvorsorge gestellt. Mit eigenen Berechnungen widersprach die Branche dem vernichtenden Urteil des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW), die Riester Rente sei nicht besser als der Sparstrumpf, und verkündete im Brustton der ?berzeugung: ??Und sie lohnt sich doch.??

??Für die Allermeisten rechnet sich die Riester-Rente so gut wie keine andere Vorsorge??, erklärt der GDV in einer Pressemitteilung. Beleg dafür sind Zahlen. Analog zum DIW ermittelte auch der Branchenverband, wie lange es dauert, ehe ein Riester-Sparer seine eigenen Beiträge wieder raus hat ?? den sogenannten Break-even-Punkt. Bei einem 35-jährigen Normalverdiener mit einem Einkommen von 30.000 Euro jährlich ist dieser Punkt, ausgehend von einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren, mit dem 74. Lebensjahr erreicht. Berücksichtigt man auch die Zulagen des Staates, gleichen sich Ein- und Rentenzahlungen aus, wenn der Sparer 75 wird. Deutlich besser sieht es bei einer Alleinerziehenden mit Kind aus. Die 30-Jährige mit einem Jahreseinkommen von 18.000 Euro ist mit 71 Jahren bzw. 74 Jahren pari.

Das DIW hatte für den Normalsparer ein Mindestalter von 85 Jahren genannt, damit sich die Riester-Rente überhaupt lohnt. In dem Zusammenhang wurden insbesondere die Sterbetafeln kritisiert, anhand derer die Versicherungsbranche die Rentenzahlungen berechnet. Darauf entgegnete Peter Schwark von der Hauptgeschäftsführung des GDV gestern: ??Wir kalkulieren sehr vorsichtig, damit das Geld auch für jeden Riester-Rentner reicht??. Der Risikopuffer sei insofern nötig, da 81 Prozent der Frauen, die heute 40 Jahre jung sind, das 85. Lebensjahr erreichen. Auch gegen den Vergleich mit dem Sparstrumpf verwehren sich die Versicherer. Lege man das Geld 32 Jahre in die Socke, wäre sie bei einer Rente in Höhe von 357 Euro nach acht Jahren leer. Würde das Geld verzinst, wären es knapp 17 Jahre. Spannend bleibt die Diskussion allemal, vor allem mit Blick auf die Reaktion der Regierung.

Posted by Andre on 12/07 at 12:44 PM
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Dienstag, Dezember 06, 2011

Baufinanzierung: Kommt bald die Zinswende?

In den letzten Wochen und Monaten wurden zahlreiche Blogs, Zeitungen und Finanzexperten nicht müde zu betonen, dass vor allem eine Gruppe besonders von der aktuellen Ausnahmesituation in Europa profitiert: Die Bauherren. Tatsächlich ist die Lage für Bauherren derzeit au?ergewöhnlich: Die Zinssätze sind historisch niedrig, für Baugeld mit 10-jähriger Zinsbindung zahlt man laut FMH derzeit im Schnitt nur 3,28 Prozent. Baugeld mit 15-jähriger Zinsbindung ist für durchschnittlich 3,78 Prozent zu haben, bei 5-jähriger Zinsbindung rutscht der Zinssatz gar unter die 3-Prozent-Marke auf durchschnittlich 2,73 Prozent. Ursache für diese Niedrigzinsen ist die schlechte finanzielle und wirtschaftliche Lage in einigen EU-Ländern: Investoren flüchteten scharenweise aus den gescholtenen südeuropäischen Ländern (obwohl die für Staatsanleihen mittlerweile horrende Zinsen zahlen) und brachten ihr Kapital lieber in vermeintlich sicheren Häfen wie Deutschland unter (obwohl deutsche Staatsanleihen und Bundesanleihen derzeit minimal verzinst sind). Die Hypothekenbanken konnten sich damit günstig refinanzieren, wovon derzeit auch Häuslebauer profitieren.
Dennoch liegt die Zahl der Bauherren und Immobilienkäufer nicht ganz so hoch, wie Umfragen zur Geldanlage vermuten lassen. Der aktuellen Umfrage “Wohnträume der Deutschen” zufolge liegt die Ursache dafür in der Furcht vor unkalkulierbaren Zusatz- und Nebenkosten beim Bau und Kauf von Immobilien. Der Baufinanzierungsexperte Interhyp und Architekten können in dieser Hinsicht jedoch beruhigen: Die meisten Bauherren kalkulieren ihre Kosten sehr treffsicher, jeder Fünfte sogar mit höheren Kosten als dann tatsächlich anfallen.

Wer derzeit mit dem Gedanken spielt, in eine Immobilie zu investieren - sei es zur Geldanlage oder um selbst darin zu wohnen - sollte angesichts der neuesten Entwicklungen nicht mehr allzu lange mit der Darlehensaufnahme warten. Zum einen, weil der Zinssatz für Baufinanzierungen bereits historisch niedrig ist. Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, spricht in diesem Zusammenhang gar von einer “historische[n] Anomalie, die nicht von Dauer sein kann”. Zum anderen lässt die letzte Ankündigung der Ratingagentur Standard & Poor’s vermuten, dass auch Deutschland bald sein Top-Rating verlieren könnte und weniger Investoren für Bundesanleihen findet. In der Folge würden die Bauzinsen steigen - die meisten Experten gehen zumindest davon aus. Wer also in Sachen Baufinanzierung und Zinsen auf Nummer sicher gehen will und womöglich schon ein Objekt oder Grundstück im Auge hat, sollte nicht mehr allzu lange warten und sich die aktuellen Top-Konditionen sichern. Auch für Anschlussfinanzierer ist der Zeitpunkt optimal. Wer ein Baudarlehen erst innerhalb der nächsten 1-2 Jahre benötigt, kann sich die derzeitigen Konditionen per Forward-Darlehen sichern.

Posted by Saskia on 12/06 at 10:00 PM
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