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Donnerstag, April 26, 2012

ServiceValue testet Servicewert von Versicherungsunternehmen für Makler

?ber 1.100 Versicherungsmakler hat das Meinungsforschungsinstitut ServiceValue zum Servicewert von Versicherungen befragt. ServiceValue wollte herausfinden, welche Versicherungen wertvolle Service- und Technikleistungen bieten, mit denen Makler besser arbeiten können. Abgefragt wurden auch diese Servicewerte von Krankenversicherungen, Lebensversicherungen, Schadenversicherungen und Rechtsschutzversicherungen.

Die Top 10 beim Servicewert der Krankenversicherungen für Makler ergab sich folgende Rangfolge in der Gesamtbewertung beim Servicewert “P”: Nürnberger, Süddeutsche, Deutscher Ring, Gothaer, Continentale, Alte Oldenburger, uniVersa, HanseMerkur, AXA und Hallesche. Teilaspekte waren Integration, Befähigung und Zusatznutzen.

Die Top 10 beim Servicewert der Lebensversicherungen für Makler wurden beim Servicewert “P” von Helvetia, InterRisk und Ideal angeführt. Es folgten Condor, WWK, Friends Provident, Gothaer, Nürnberger, Canada Life und Continentale.

Bei den Schadenversicherungen könnte wiederum die Nürnberger auf dem ersten Platz beim Servicewert für Makler landen. Auf den folgenden Plätzen wurden InterRisk, Haftpflichtkasse Darmstadt, VHV, Ideal, Itzehoer, Helvetia, Gothaer, AXA und Generali genannt.

Den besten Servicewert für Makler bei den Rechtsschutzversicherungen konnte NRV erobern. Silber machte Roland und Bronze bekam Auxilia. Auf den weiteren Plätzen folgten Advocard, ARAG, Concordia, Deurag, Alte Leipziger, DMB und D.A.S.

Abgefragt wurde ebenfalls, welches Unternehmen aus Maklersicht der Innovationsführer in seiner Sparte ist. Ergebnis: Continentale bei den Krankenversicherungen, Canada Life bei den Lebensversicherungen, Haftpflichtkasse Darmstadt bei den Schadenversicherungen und D.A.S. bei den Rechtsschutzversicherungen .

ServiceValue bewertete dies Ergebnisse dahingehend, dass man von einer Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler ausgehen kann.

Posted by Paul on 04/26 at 09:39 AM
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Mittwoch, April 25, 2012

Diskussion um Praxisgebühr

Die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro wird von allen Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse pro Quartal verlangt. Bezahlt werden muss allerdings nur, wenn ein tatsächlich ein Arztbesuch stattfindet. PKV-Mitglieder zahlen keine Praxisgebühr. Nun gibt es eine Diskussion um die Praxisgebühr.

Dabei gibt es zwei extreme Positionen: Die eine Seite möchte die Praxisgebühr komplett abschaffen. Die andere Seite möchte eine Praxisgebühr von 10 Euro für jeden Arztbesuch einführen. Das Argument für die Praxisgebühr-Gegner ist auch, dass sie eine Mehrbelastung gerade für Kranke darstellt, die nicht sozial ist.

Au?erdem bedeutet die Praxisgebühr, dass die ?rzte einen gro?en bürokratischen Aufwand haben, der ihnen selbst nichts bringt. Das Geld flie?t ja an die gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinaus argumentieren die Gegner mit den 9,3 Milliarden Euro ?berschuss, die die GKVs 2011 erwirtschaftet haben.

Wer so viel Geld einnimmt, kann ruhig auf die Praxisgebühr verzichten - während die Gebühr selbst eine gro?e Belastung für Menschen darstellt, die zum Arzt müssen und sowieso nicht viel Geld zur Verfügung haben.

Neben dieser Diskussion gibt es allerdings auch eine Gegenmeinung. Gesundheits-?konomen fordern die Einführung einer Praxisgebühr für jeden einzelnen Arztbesuch. Diskutiert wird allerdings nur ein Betrag von 5 Euro pro Arztbesuch. Mit diesem Vorschlag möchte man überflüssige Arztbesuche bekämpfen.

In Deutschland gibt es pro Jahr wohl durchschnittlich 17 Arztbesuche. Das ist im internationalen Vergleich ein hoher Wert. Vermutet wird, dass es sich dabei auch oft um unsinnige Arztbesuche handelt - möglicherweise auch um Doppelbesuche, um einfach eine zweite Arztmeinung ein zu holen.

Die Folgen für das Gesundheitssystem könnten sein, dass nicht 2,2 Milliarden Euro - sondern 2,4 Milliarden Euro im Jahr mit der Praxisgebühr eingenommen werden können - also schlappe 200 Millionen Euro mehr. Und das bei 10% weniger Arztbesuchen.

Privatpatienten können dieser Diskussion derweil absolut gelassen gegenüberstehen: Wer privat krankenversichert ist, zahlt keine Praxisgebühr.

Posted by Thorsten on 04/25 at 10:03 PM
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Dienstag, April 24, 2012

Finanztest testet Hausratversicherungen

Unter dem Motto “Zeit für den Vertragsputz” hat Finanztest Hausratversicherungen getestet. Da die Tarife davon abhängen, wo sich der Hausrat befindet, wer ihn benutzt und was alles dazu gehört, haben die Tester verschiedene Musterkunden entwickelt und die Tarife von 54 Versicherungen miteinander verglichen. Für Junge Leute, Familien und Senioren ergeben sich verschiedene Testsieger.

Im Modellfall 1 hat Finanztest den Fall einer 20-jährigen Studentin getestet, die zur Miete in einer kleinen Wohnung wohnt. Der Vergleich ergab, dass die Hausratversicherungen von Häger, Asstel, Europa und Volkswohl Bund besonders günstige Tarife anbieten.

Im Modellfall 2 ging es um eine vierköpfige Familie. Mitversichert wurden auch Fahrräder. Dabei ergab sich, dass die Docura, BavariaDirekt, Grundeigentümer, Huk24 und LBN besonders günstige Tarife in den verschiedenen Modellstädten anbieten.

Im Modellfall Nummero 3 ging es um ein senioriges Ehepaar, die viele Wertsachen in ihrem Haushalt haben. Besonders attraktiv waren hierbei die Tarife von Arag, Axa, Bruderhilfe, Haftpflichtkasse Darmstadt, Huk24, Huk-Coburg und Docura.

Der Finanztest zeigte auch, dass sich ein Hausratversicherung Vergleich unbedingt lohnen kann. Denn es wurde auch immer der teuerste Tarif mit ausgewiesen, ohne dass dieser allerdings genannt wurde.

Schaut man sich z.B. den Vergleichstest für den Modellfall 1 für die Modellstadt Hof an, konnte man im Vergleich zum günstigsten Anbieter, der 41 Euro im Jahr verlangte, 110 Euro im Jahr sparen: Der teuerste Tarif landete für die gleiche Person, mit dem gleichen Hausrat, in der gleichen Stadt, mit den gleichen Versicherungsleistungen bei sage und schreibe 151 Euro im Jahr.

Aber auch für Städte mit hohem Einbruchrisiko lohnt sich ein Vergleich unbedingt. Hier schwankten die Tarife im Modellfall 1 zwischen 78 Euro und 234 Euro, im Modellfall 2 zwischen 211 Euro und 685 Euro und im Modellfall 3 zwischen 238 Euro und 1205 Euro.

Wenn man seine Konditionen also mit diesen Zahlen vergleicht, kann man schon ein Gefühl bekomme, was für ein Einsparpotenzial hier möglich ist. Finanztest empfiehlt, seine Hausratversicherung an den sich verändernden Hausrat anzupassen. Wird der wertvoller, sollte man auch die Versicherungssumme heraufsetzen. Die Vertragsanpassung könnte man auch zum Haftpflichtversicherungswechsel nutzen.

Posted by Thorsten on 04/24 at 05:06 PM
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Freitag, April 20, 2012

Fluch und Segen der Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung gehört zu den wenigen Pflichtversicherungen in Deutschland. Jeder Autobesitzer in diesem Lande darf sein Auto nur in den Verkehr bringen, wenn er diese Versicherung abgeschlossen hat. Für Autofahrer ist diese Versicherung sicherlich gut. Für Versicherungsunternehmen scheint es sich dabei eher um einen Fluch zu handeln.

Bekannterma?en schützt eine Kfz-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen, die sich aus der Kfz-Haftpflicht ergeben. Das sind Schäden, die ein Autofahrer einem oder vielen anderen Autofahrer/n zugefügt, weil er die Schuld trägt, einen Unfall verursacht zu haben.

Ohne Versicherung könnte das richtig teuer werden - was auch leicht an den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestversicherungssummen zu erkennen ist. Denn wer einen Unfall verursacht, haftet nicht nur für unmittelbare Schäden am gegnerischen Auto, sondern auch für alle Personenschäden, die sich aus dem Unfall ergeben.

Das können nicht nur die unmittelbaren Krankenhauskosten sein, sondern auch die Kosten für Reha, Verdienstausfall, Invalidität, Tod und Unterhalt für die Hinterbliebenden. Gut also, dass es eine Versicherung gibt, die vor der finanziellen Katastrophe schützt.

Für die Autoversicherungen scheint es insgesamt ein gutes Geschäft zu sein - sonst müsste man ja keine Autoversicherungen anbieten. Aber die letzten Meldungen aus dem Hause GDV sprechen eine andere Sprache. Autoversicherungen sind seit einiger Zeit ein Zuschussgeschäft. Ausgaben übersteigen die Einnahmen - eine angemessene Tariferhöhung scheint angesichts des harten Wettbewerbs nicht möglich zu sein.

Posted by Thorsten on 04/20 at 07:15 PM
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Donnerstag, April 19, 2012

Finanztest testet Zahnversicherungen für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen

Finanztest hat die Zahnpolicen getestet, die derzeit auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Sehr gut und günstig waren dabei Tarife von HanseMerkur, Central, DKV und Huk-Coburg.

Aufhänger des Tests sind die zu erwartenden Kostensteigerungen beim Zahnersatz. Finanztest hat nun 147 Tarife in der Zahnversicherung getestet. 33 Tarife haben mit “Sehr gut” abgeschlossen. Besonders umfangreiche Zahn-Ersatz-Leistungen haben DFV, Ergo Direkt und Neckermann im Angebot.

Untersucht wurden alle Tarife privater Krankenversicherungen, die gesetzlich Versicherten offen stehen. Unterschieden wurden die Tarife nach Art der Lebensversicherung und nach Art der Schadenversicherung.

Bei den Versicherungstarifen nach Lebensversicherungsart wird der Beitrag nach dem Alter beim Vertragsabschluss ermittelt. Preiserhöhungen sind schwierig, Eine Kündigung durch die Versicherung ist unmöglich.

Bei den Versicherungstarifen nach Art der Schadenversicherung können die Beiträge leicht steigen - Tarifänderungen und Leistungskürzungen sind leicht möglich.

Bei den Zahnzusatztarifen nach Art der Lebensversicherung kamen 12 Tarife von Allianz, Central, HanseMerkur, LVM, R+V, Continentale, Münchener Verein und SDK auf das Testurteil “sehr gut”.

Bei den Tarifen nach Art der Schadenversicherung konnten 21 Tarife auf ein “sehr gut” kommen. Das waren die Tarife von DFV, Ergo Direkt, Neckermann, Stuttgarter, Axa, Barmenia, CSS, Huk-Coburg, Janitos, Arag, DKV, universa und Concordia.

Günstige und gute Tarife bieten laut Finanztest die Versicherungen Central, Allianz und HanseMerkur.

Posted by Thorsten on 04/19 at 07:10 PM
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Mittwoch, April 11, 2012

ServiceValue untersucht Fairness von Direktbanken

Das Umfrageinstitut ServiceValue hat die Fairness von Direktbanken untersucht. Dabei wurden Menschen befragt, die selbst Kunde einer Direktbank sind. Es ging also um das konkrete Fairness-Erlebnis mit der eigenen Bank. Diese Studie kann wechselwilligen Bankkunden wertvolle Hinweise auf eine mögliche neue Bank geben.

18 Direktbanken hat ServiceValue untersucht. 2759 Menschen wurde nach ihren Erfahrungen mit ihrer eigenen Bank befragt. 30 Fairness- und Leistungsmerkmale wurden abgefragt. Jeder Befragte konnte Auskunft zu bis zu 3 Direktbanken geben, bei denen er oder sie in den letzten 12 Monaten Kunde war. 3.883 Urteile konnten ausgewertet werden.

Die Fairness einer Direktbank ist schwer in Zahlen messbar - und damit schwer vergleichbar. Um jetzt sinnvolle und vergleichbare Aussagen zu bekommen, hat ServiceValue 6 Unterbereiche definiert, aus denen sich das Gesamturteil “Faire Direktbank” ergibt: Faires Produkt- und Leistungsangebot, Faires Preis-Leistungs-Verhältnis, Fairer Kundenservice, Faire Kundenkommunikation, Faire Kundenberatung und Faire Tagesgeld- und Festgeld-Anlage.

Aus den Ergebnissen wurde eine klare Rangfolge ermittelt. Auf dem ersten Platz landete die Bank of Scotland. Platz 2 und Platz 3 konnten die DKB und die Audi Bank erobern. Danach folgten ING-DiBa, Umweltbank, Volkswagen Bank direct, Mercedes Bank, BMW Bank, Augsburger Aktienbank, comdirect, netbank, SKG Bank, Cortal Consors, GE Capital Direkt, norisbank, Wüstenrotdirect, 1822 Direkt und DAB bank.

Auch wenn man sich die Teilergebnisse anschaut, fällt die Klarheit der Ergebnisse auf. Die Bank of Scotland landete in 4 x auf dem ersten Platz, einmal auf dem zweiten Platz und einmal auf dem dritten Platz. Die drittplatzierte Direktbank im Gesamtergebnis - die Audi Bank - konnte bei Kundenservice und Kundenberatung die Goldmedaille erringen. Die DKB, die in der Gesamtbewertung auf dem zweiten Platz landete, zeigt ein durchwachsenes Ergebnis in den Teilkategorien.

Wer also eine neue Direktbank sucht, könnte diese Studie mit in seine ?berlegungen einbeziehen. Die Ergebnisse sind deshalb besonders wertvoll, weil hierfür eben Menschen befragt wurden, die die Bewertungen aus eigenem Erleben machen vornehmen konnten. Diese Studie ist also ein bisschen wie ein guter Ratschlag von 2759 Freunden.

Posted by Thorsten on 04/11 at 10:16 AM
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Dienstag, April 03, 2012

Warum sich ein PKV Vergleich immer lohnt

Wer in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, braucht eine gute neue PKV, die genau zum eigenen Leben passt. Dabei geht es darum, dass Leistungen, Versicherungsbeiträge und Service genau zu den eigenen Vorstellungen passen müssen. Es nützt ja nichts, wenn eine private Krankenversicherung zwar günstig ist, aber im Service schlecht ist. Denn als Privatpatient hat man schon in der Regel viel mehr mit seiner Krankenversicherung zu tun.

Noch wichtiger als der Service sind natürlich die Versicherungsbeiträge, die optimal zu den finanziellen Möglichkeiten passen müssen. Sonst wird eine PKV eben tatsächlich zu teuer. Die Besonderheit der PKV ist ja, dass sich die Höhe der Beiträge auch aus den versicherten Leistungen ableiten lässt. Neben Alter und Gesundheitszustand eines Versicherten sind dies die wichtigsten Kriterien beim PKV Versicherungsvergleich.

Der Vergleich der verschiedenen PKV-Angebote lohnt sich auch deshalb, weil die verschiedenen Versicherungsunternehmen auch unterschiedlich rechnen. Dazu kommt, dass auch unter den PKVs ein gro?er Wettbewerb herrscht. Mit dem PKV Vergleich kann man also die optimale Versicherung finden und gleichzeitig viele Hundert Euro sparen. Es kann sich sogar lohnen, zwei PKVs in einen direkten Konkurrenzkampf zu schicken, in dem man die eine Versicherung mit den Konditionen der anderen Versicherung konfrontiert.

Man sieht, dass man sich mit einem Systemwechsel hin zur PKV in eine völlig neue Welt begibt. Hier muss man einfach genauer hinschauen, welche Leistungen man aus dem Leistungsspektrum der PKVs man wirklich braucht - und jetzt bezahlen kann. Und das natürlich auch auf lange Sicht. Es macht ja keinen Sinn, wenn man eine Chefarztbehandlung oder ähnliche Top-Leistungen versichert hat, die Beiträge dafür aber irgendwann nicht mehr zahlen kann. Auch ein Grund für einen Vergleich. Aber auf jeden Fall ein wichtiger Grund, sich gründlich zu informieren.

Darüber hinaus wird man als PKV-Versicherter viel mehr mit seiner Versicherung zu tun haben - weil ja jede Behandlung mit einer Privatrechnung abgerechnet wird, die vom Arzt oder sonstigem Leistungsträger direkt an den Privatpatienten geschickt wird. Der muss sie dann an seine Krankenversicherung weiterleiten. Vorher kann man die Rechnung natürlich gründlich prüfen. Als PKV-Versicherter bekommt man mehr Transparenz - aber auch mehr Aufgaben.

Posted by Thorsten on 04/03 at 01:44 PM
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Montag, April 02, 2012

PKVs: Nicht auf Werbeversprechen hereinfallen

Der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) hat darauf hingewiesen, dass jedes Jahr mehr Menschen aus einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die PKVs wechseln als umgekehrt. Auch der PKV warnt allerdings davor, sich von Werbeversprechen foppen zu lassen.

Günstige Einsteigertarife, die in der Werbung beworben werden, können GKV-Versicherte dazu bringen, in eine PKV zu wechseln. Was aber auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot wirkt, kann sich schnell zu einer teuren Angelegenheit entwickeln. Denn: Jeder, der sich in einer PKV versichert, bekommt ein individuelles Angebot, das sich aus seiner aktuellen Lebenssituation ergibt. Da nützt es eben nichts, wenn in der Werbung ein günstiger Preis genannt wird, der dann für den Einzelfall sowieso nicht gilt.

Darüber hinaus muss man davon ausgehen, dass die hohen Leistungen, die in einer PKV vereinbart werden können, wie z.B. Chefarztbehandlung, Ein-Bett-Zimmer im Krankenhaus usw. natürlich irgendwie bezahlt werden müssen. Das kann ja nur die “Solidargemeinschaft” der PKV-Versicherten sein, die das bezahlt. Dazu kommt ja, dass ?rzte ihre Leistungen mit einem PKV-Versicherten höher abrechnen können, als wenn sie die gleiche Leistung für einen GKV-Versicherten erbringen. Auch dieses Geld muss irgendwer bezahlen.

Es ist also davon auszugehen, dass man, selbst wenn man einen günstigen Einsteigertarif bekommen hat, im weiteren Leben immer mehr Geld für seine private Krankenversicherung bezahlen muss. Wenn man damit rechnet, ist ja dagegen nichts einzuwenden. Man muss aber eben damit rechnen. Und das scheinen viele PKV-Versicherte nicht zu tun. Sie planen steigende Kosten für ihre Gesundheit nicht ins Budget mit ein. Das kann zu Problemen führen.

Es macht also Sinn, vor einem Wechsel in eine private Krankenversicherung nicht von Werbeversprechen blenden zu lassen, sich gründlich zu informieren, private Krankenversicherungen miteinander zu vergleichen - und sich im Idealfall gründlich beraten zu lassen. Am besten von einem unabhängigen Berater. Nur so kann man wirklich herausfinden, welche PKV zum eigenen Leben passt, welche Leistungen man versichern möchte, und was das jetzt und zukünftig kostet.

Posted by Paul on 04/02 at 09:16 AM
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