Advanced Search

Juli 2020
S M T W T F S
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Montag, Januar 12, 2009

Auch Hausfrauen können berufsunfähig werden

Die Arbeit von Hausfrauen und -männern wird allzu oft unterschätzt. Und auch sie selbst scheinen ihren Wert nicht richtig wahrzunehmen. Nur 9,9 Prozent der Frauen und Männer, die dafür sorgen, dass die Wäsche sauber und gebügelt im Schrank liegt und täglich eine warme Mahlzeit auf dem Tisch steht, haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei ist ihr Tätigkeitsfeld, der Haushalt, immer noch der Ort, an dem die meisten Unfälle passieren. Dennoch sichern viele Familien nur das Einkommen des Hauptverdieners ab. Fällt die Hausfrau oder der Hausmann aus und ist längere Zeit berufsunfähig, zeigt sich erst der wahre wirtschaftliche Faktor hinter der Arbeit im und ums Haus.

Gerade bei Familien mit kleinen Kindern kann ein dauerhafter oder langfristiger Ausfall ein tiefes Loch ins Budget rei?en. Das ist immer dann der Fall, wenn eine Haushaltshilfe und möglicherweise ein Kindermädchen die Aufgaben übernehmen müssen, die vorher von Mama oder Papa erledigt wurden. Bis zu 2.000 Euro kostet eine Vollzeit-Haushaltshilfe. Nur mit der staatlichen Erwerbsminderungsrente ?? nach 1961 Geborene erhalten maximal 34 Prozent des letzten Bruttogehalts ?? lässt sich ein solcher Betrag nicht auffangen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung erweist sich spätestens dann als wertvoller Rettungsanker. Dessen waren sich 2003 weitaus mehr Hausfrauen bewusst. Damals hatten 21,3 Prozent die entsprechende Police in ihrem Versicherungsordner.

Eine private Unfallversicherung reicht nicht aus, wenn es darum geht, Hausfrauen und -männer rundum abzusichern. Sie deckt nervliche Leiden, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Psyche sowie Krebs nicht ab. Hier greift nur die Berufsunfähigkeitsversicherung, die bei Hausfrauen eine Rente von bis zu 1.000 Euro im Monat vorsieht. Die Einstufung erfolgt angesichts des höheren Unfallrisikos in die Berufsgruppen 2 oder 3. Wichtig ist, auf die Versicherungsbedingungen zu achten. Das gilt insbesondere für die abstrakte und direkte Verweisung sowie die Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Bei einer abstrakten Verweisung kann die Versicherung verlangen, dass eine andere, einfachere Tätigkeit aufgenommen wird, wenn der gesundheitliche Zustand es zulässt. Wer vorher schon in anderen Berufen aktiv war, muss mit einer direkten Verweisung rechnen. Das hei?t, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Versicherung einen Wechsel in einen dieser Berufe verlangt. Immer vorausgesetzt, dass diese Arbeit sich mit der Diagnose des Arztes vereinbaren lässt. Möchte man später, wenn die Kinder alt genug oder aus dem Haus sind, ohnehin wieder arbeiten gehen, sollte der Vertrag eine Nachversicherungsgarantie bieten, bei der keine weitere Gesundheitsprüfung nötig ist.

Posted by Andre on 01/12 at 01:22 PM
News • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?

Bitte das Wort in der Grafik in das untere Feld eintragen: