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Blogging

Mittwoch, Januar 06, 2010

Gutachten! - Kommentar zur eigenen Sache?

Drei Experten - vier Meinungen, wei? der Volksmund. Und für die Spezies der Gutachter dürfte diese Haltung in ähnlicher Weise gelten. Wie aber, wenn ein Haftpflichtversicherer einen Versicherten dazu auffordert, pauschal zum Gutachten eines Sachverständigen Stellung zu nehmen? Das darf er eben nicht!

Dies gilt seit einem Urteil des OLG Frankfurt, wonach der Betroffene seinen Versicherungsschutz auch dann nicht verlieren kann, wenn er der Aufforderung nicht nachkommt (AZ: 7 U 185/08).

Vorausgegangen war ein zunächst gegenteiliges Urteil des LG Wiesbaden, das nun im Sinne eines klagenden Mediziner gegen seine Haftpflicht-Versicherung aufgehoben wurde. Im strittigen Fall hatte die Versicherung ein Gutachten eingeholt, ob sie für einen Behandlungsfehler des Klägers einstehen müsse. Als das Gutachten vorlag, forderte der Versicherer den Kläger dazu auf, pauschal Stellung zu nehmen. Als der Kläger dies ablehnte, verweigerte die Versicherung die Regulierungspflicht.
Doch das OLG gab dem Kläger Recht. Die Richter argumentierten, dass die Versicherung dem Mediziner hätte ??konkrete Fragen?? zu dem Gutachten stellen dürfen respektive müssen. Erlaubt wären dabei jedoch nur Fragen zu Tatsachen gewesen, nicht aber zu den spezifizierten Ausführungen des Gutachters.

Noch ist das Urteil des OLG allerdings nicht rechtskräftig. Wegen grundsätzlicher Bedeutung liegt der Sachverhalt dem BGH in Karlsruhe vor (BGH-Aktenzeichen: IV ZR 108/09).

Posted by wob. on 01/06 at 05:00 AM
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Dienstag, Januar 05, 2010

Prämien contra Sparen wollen

Risiken lassen sich subjektiv nicht vergleichen

Wenn die gro?en Discounter zum Jahreswechsel Bügelordner, Textmarker und Dokumentenhüllen anbieten, dann ist nicht nur der Termin zum Steuerbelege sortieren gekommen, sondern auch Zeit, mal wieder den Versicherungsstatus für sich und seinen Partner oder eben für die gesamte Familie zu bestimmen.

Schlie?lich sind es die Hinweise der Verbraucherorganisationen, die immer mal wieder darauf hinweisen, dass es im Bestand des individuellen Haushalts doch den einen oder anderen ??Geldfresser?? gibt, statt denen - wenn sie erst entdeckt sind - schon mal “Hunderte von Euro gespart werden könnten.

Ob das nun als ??Werbung?? dafür gilt, dass Versicherte ihren Policen-Ordner prüfen sollen, weil zum Ende des Jahres der eine oder andere Vertrag ausläuft, den zu kündigen gemä? Vereinbarung gar nicht zeitgerecht wäre, oder ob man nur ans Sparen nicht aber ans Versichert-Sein denkt - so leicht sind die Feststellungen gar nicht zu treffen. Schon gar nicht auf die Schnelle zum 1. oder zum 2. Januar.

Was die konkrete Seite angeht, so liegen die Schätzungen beim Bund der Versicherten (BdV) bei 400 Euro pro Jahr, die der Durchschnittsdeutsche sparen könnte, wenn er nur erst prüft, wie er versichert ist und wie er es günstiger sein könnte oder sollte. Von der Branche wird ein solcher Wert angezweifelt, denn der Nachholbedarf bei der Altersvorsorge gilt als noch nicht gedeckt, weshalb der Einzelne sich noch stärker daran orientieren sollte. Wie es sich genau verhält, liegt wohl bei der Risikoeinschätzung, dem Bedarf und den verfügbaren Mitteln, so auch die Versicherungsexperten bei den Verbraucherzentralen. So soll jeder seinen Bedarf individuell prüfen und er wird dabei wohl feststellen, dass 400 Euro kaum gespart werden können. Als zutreffend gilt jedoch, dass Leistungen und Beiträge je nach Anbieter recht unterschiedlich ausfallen können.

Das Potenzial, gewisse Beiträge zu sparen, gilt dennoch als gegeben. Zum Grundschutz gehört allerdings weder die Handy-Versicherung, nicht zwingend die Glasbruchschutz und auch nicht der unklare Schutz gegen “häusliche Notfälle”. Nimmt man die Zahlen der Versicherungswirtschaft als Fakt, dann gaben die Deutschen 2008 je Kopf 1800 Euro aus, was 150 Euro pro Monat macht. Und da gehört bei den meisten die Kfz-Versicherung und die (teure) Rechtsschutz schon dazu…

Posted by wob. on 01/05 at 05:00 AM
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Mittwoch, September 12, 2007

Kundenbindung der Versicherer durch web 2.0

Die meisten Versicherungen nutzen das Internet, um das Unternehmen zu präsentieren, Kunden zu informieren und Produkte vorzustellen. Alleine der gute Wille zählt in diesem Bereich allerdings wenig. Die Internetpräsenz muss für Nutzer schlüssig aufgebaut und problemlos zu bedienen sein. Wer erst lange suchen muss oder sich von Fehlermeldungen aufgrund falscher Eingaben genervt fühlt, verlässt die Seite wieder. Das passiert bei Versicherungen anscheinend öfter. Denn laut aktueller Studie von Alternus sind die meisten Präsenzen der Gesellschaften nicht dazu geeignet, potentielle Kunden positiv in ihrer Entscheidung zu bestärken.

Ein Vierteljahr hat das Beratungsunternehmen sich die Seiten von 74 Versicherungen angesehen und dabei vor allem auf die wichtigsten Versicherungssparten geachtet. Dazu gehören neben Haftpflicht und Hausrat auch die Kfz-Versicherung, Rechtsschutz, Krankheit sowie Vorsorgeprodukte wie Lebensversicherungen und die private Rente. Geht es um die Finanzen, sind Kunden besonders kritisch. Mangelnde Funktionalität ist ein absolutes Ausschlusskriterium. Für die Branche hei?t es, nachbessern. Denn das Internet ist bereits jetzt einer der stärksten Vertriebswege.

Die European Banking Insurance Fair (E.B.I.F.) in Frankfurt am Main könnte den Unternehmen erste Hinweise auf Verbesserungen geben. Gro?e Bedeutung wird dem web 2.0 zugeschrieben. Kunden sollen besser, vor allem aber persönlich angesprochen und langfristig gebunden werden, beispielsweise über Blogging-Funktionen. Zudem seien die Möglichkeiten der Marktforschung besser.

Posted by Andre on 09/12 at 10:55 AM
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Montag, April 09, 2007

Linkhaftung und andere Mitstörer

Anscheinend möchte ein Hamburger Anwalt in die Geschichte des Internets eingehen und das um die Ecke verlinken auf (in seinen Augen) “böse” Seiten unterbinden. Und weil ihm ein Gegner zu wenig scheint, versucht er es gleich mit vier Gegnern gleichzeitig. Das Augsblog von Dialerschützer Sascha Borowski wurde genau so in die Linkhaftung genommen wie Mitstörer Oliver Bockelmann, das 123recht.net Forum und Deutschlands berühmtestes Abmahnopfer Marcel Bartels.

Wollen wir hoffen, dass sich diese Geschichte gütlich regeln lä?t, ansonsten dürfte es demnächst zu einer Anti-Abmahn Welle in der deutschen Blogosphäre kommen. Leider herrscht immer noch viel zu viel Unsicherheit, was Recht und Unrecht beim Schreiben und Bloggen im Internet angeht. Und leider gibt es zur Zeit bis auf wenige Ausnahmen (wie z.B. für Journalisten) kaum Möglichkeiten, sich rechtlich gegen solche böswilligen Abmahnungen zu schützen. Denn noch gibt es sie nicht, die Blogger Rechtsschutzversicherung.

Posted by Gerald on 04/09 at 08:07 PM
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Mittwoch, August 02, 2006

Nicht zu glauben

Manchmal schüttelt es mich, wenn ich Zahlen aus Studien höre, die mir in keinster Weise plausibel erscheinen. Dann wei? ich - da ist etwas falsch gelaufen. Oder wurde falsch verstanden. Es kann doch nicht allen Ernstes stimmen, dass mittlerweile 4 Millionen Deutsch bloggen. Das weicht einfach zu stark von allen bekannten anderen Zahlen ab. Demnach müssten 5% aller Deutschen bloggen.

Das Meinungsforschungsinstitut polis/USUMA befragte im Auftrag des Magazins FOCUS gut tausend repräsentativ ausgewählte Personen:

Die Umfrage bestätigt, dass fünf Prozent der Deutschen ganz allgemein ihre Erinnerungen aufschreiben, drei Prozent halten sie regelmä?ig fest. 12 Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer führen ein Tagebuch.

Die treffende Widergabe bedeutet noch lange nicht, dass der Inhalt auch zutreffend ist. Wenn man sich den letzten Satz durchliest und sieht, dass viel mehr Frauen als Männer diesen Sport ausüben sollen und dann am Ende gar das Wort Tagebuch auftaucht, dann deutet alles auf eine Verwechslung oder ein gro?es Mi?verstädnis hin. Schlimm, dass Golem und de.internet.com der FOCUS-Ente aufgesessen sind. Gut, dass Leute wie der PR-Blogger eher skeptisch berichten und das jemand wie Robert Basic es nicht nur komisch, sondern unglaubwürdig findet. Zu recht ;-)

[via streuverluste.de]

Posted by Gerald on 08/02 at 01:25 AM
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Samstag, Dezember 17, 2005

ExpressionEngine 1.4

In überschwenglichen Worten angepriesen auf 512mb.net erreichte mich heute die Nachricht vom Upgrade auf ExpressionEngine 1.4, der auch hier verwendeten Weblog-Software. Solche Nachrichten sind einerseits erfreulich, andererseits ziehen sie auch immer Arbeit hinter sich her. Wieder ist ein Backup von Datenbank und Serverdaten fällig, wird das Weblog temporär stillgelegt und werden Dateien hochgeladen und einige auch wieder gelöscht. Nun denn, ich habe es diesmal wirklich zeitnah durchgezogen und kann jetzt auf 70 neue Features / Verbesserungen zurückgreifen und muss mich mit über 20 Bugs weniger in der Software herumschlagen ;-)

Die wirklich interessante Nachricht ist aber nicht das Upgrade selber, sondern die geänderte Firmenpolitik in Bezug auf die kostenlose Verfügbarkeit der Software. Bislang standen nur zwei Varianten zur Auswahl, einmal die EE Personal License für jetzt 99$ und den privaten Einsatz sowie die EE Commercial License für 249$ und für den kommerziellen Einsatz gedacht.

Ab sofort gibt es eine dritte Variante mit Namen EE Core License, die kostenlos für den privaten Einsatz verfügbar ist, einige leichte Einschränkungen enthält und ohne Support daher kommt. In Summe scheint diese freie Version immer noch ein mächtiges Weblog-System zur Verfügung zu stellen, ich bin mal gespannt in welchem Rahmen es Verbreitung finden wird. Mir kommt der Schritt ein wenig zu spät, kostenlose Blog-Software wie die von Wordpress hat sich schon einen guten Ruf erworben und in der Blogospäre ziemlich breit gemacht.

Posted by Gerald on 12/17 at 03:41 PM
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Sonntag, September 04, 2005

Das Versicherungs Blog

Weblogs kommen auch hierzulande immer mehr in Mode. Während in den USA die Anzahl der sogenannten Blogger schon in die Millionen geht, hinken wir Deutschen dem Trend noch ein wenig hinterher. Dennoch gibt es schon Zehntausende von deutschen Weblogs, darunter auch immer mehr business-orientierte Weblogs.

Als ich mich letztes Jahr nach Weblogs im Versicherungs-Umfeld umgesehen habe, bin ich zwar fündig geworden, aber die Blogs lebten meistens nicht mehr. Zumindest nicht wirklich. Eine Phase monatelanger Stille sprach nicht für inhaltliche Lebendigkeit, am Ende sind sie alle wieder leise vor sich hin gestorben. Viele unterschätzen Aufwand und Zeit, die notwendig sind, um ein brauchbares und lange haltbares Produkt an den Markt zu bringen.

Im Bereich Versicherungen findet man zur Zeit noch sehr wenige Weblogs die sich mit dem Thema befassen und die nötige Ausdauer besitzen. Einige Quellen wie das Versicherungsjournal sind vom Charakter schon nahe dran an einem Weblog. Andere sind zwar nicht nur auf das Thema Versicherungen fixiert, bieten aber viele Informationen aus dem weiteren Themenumfeld an, wie z.B. das Zeit-Blog Geldseligkeiten. Last but not least gibt es dann noch das Versicherungs Blog mit Informationen und News aus dem Bereich der Versicherungen, darunter so erfrischende Themen wie dem Abmahnwahn rund um Google Adwords in neun Kapiteln.

Posted by Gerald on 09/04 at 09:28 PM
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Mittwoch, August 24, 2005

Was ist ein Weblog?

Die meisten Besucher unseres Weblogs werden sich wahrscheinlich fragen Was ist das ueberhaupt, ein Weblog?, Muss man das wissen? und Wozu dient es?

Gar nicht mal so einfach darauf eine einfache Antwort zu geben. Denn so richtig präzise definiert ist der Begriff bis heute noch nicht, vielmehr umschreibt er eine neue/besondere Art von Informationsvermittlung, die sich vom persönlichen Webtagebuch bis hin zum politischen Magazin erstreckt.

Weblogs waren ursprünglich nur Seiten, die mit kommentierten Links auf andere Webseiten mit interessanten Inhalten oder Nachrichten etc verwiesen haben. Die Bezeichnung Weblog setzt sich zusammen aus den Begriffen Web und Log (wie Logbuch) und liesse sich grob mit Web-Tagebuch übersetzen. Die Bezeichnung Tagebuch taucht deshalb auch häufig auf beim Versuch das Weblog zu erklären.

Ausgesprochen wird Weblog wie Web Log. Auch hat sich mittlerweile eine sehr populäre Kurzform etabliert, die Blog lautet und letztendlich auf eine Wortspielerei von Peter Merholz zurückgeht, der das Wort in we blog aufgesplittet hatte. Daraus ist dann auch das Verb to blog entstanden, welches im Deutschen dem Verb bloggen entspricht.

Die Beiträge in einem Weblog erscheinen meist regelmässig und in umgekehrter chronologischer Reihenfolge, d.h. der aktuellste Beitrag steht oben. Weblogs haben viele Gemeinsamkeiten mit Gästebüchern und Foren…

Mehr dazu später.

Posted by Gerald on 08/24 at 09:52 PM
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