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Samstag, Juli 26, 2014

Keine Maestro-Karte? So kommen Sie im Ausland trotzdem an Bargeld

Zunehmend mehr Reisende nehmen nur kleine Bargeldbeträge mit, weil sie sich im Ausland ganz nach Bedarf mit Bargeld eindecken. Diese Entwicklung ist jahrelanger Arbeit der Banken zu verdanken. Sie haben ihren Kunden immer wieder klar gemacht, dass es sich ganz leicht gestaltet, Bargeld mit der Karte abzuheben.

Doch leider gestaltet sich das Abheben von Geld am Automaten nicht mehr so leicht ?? zumindest im Ausland. Das Kernproblem ist die Umstellung der Kartentechnik. Zunehmend weniger EC-Karten verfügen noch über das Maestro-Zeichen, längst wurde auf die so genannte Vpay Technik umgestellt. Für diese Technik sind viele der im Ausland stehenden Geldautomaten jedoch nicht gerüstet, sodass im Ernstfall keine Geldabhebungen möglich sind.

Allerdings sollte sich niemand deswegen verunsichern lassen. Gerade in den vergangenen Wochen wurde im Web eine gro?e Panikmache betrieben. Inzwischen berichten viele Urlauber, dass sie mit ihren EC-Karten trotzdem Geld abheben konnte, da auch im Ausland viele Geldautomaten zu finden sind, die Vpay unterstützen. Wer diesbezüglich mehr erfahren möchte, setzt sich am besten mit seiner Bank in Verbindung. Die meisten Banken können Auskunft darüber geben, wie es um die Abdeckung in einzelnen Ländern bestellt ist.

Sofern damit zu rechnen ist, dass keine geeigneten Geldautomaten zu finden sind, wird am besten auf die Kreditkarte zurückgegriffen. Noch immer gibt es viele Deutsche, die sich hiermit schwer tun. Dabei stellt die Geldabhebung mit der Kreditkarte überhaupt kein Problem dar, sofern denn die PIN Nummer bekannt ist. Genau dies wissen viele Kartenbesitzer nicht: Auch Kreditkarten verfügen über eine PIN Nummer, die es zumindest am Geldautomaten anzugeben gilt ?? ein Bezahlen mit der Unterschrift ist dort nicht möglich.

Posted by Jochen on 07/26 at 06:12 AM
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Freitag, Februar 17, 2012

Telefonaktion zu Versicherungsfragen

Die Bereitschaft, sich näher mit dem Thema Versicherungen zu befassen und den Ordner mit den Policen regelmä?ig ??zu lüften??, hält sich nach wie vor in Grenzen. Angesichts von 2.100 Euro, die Jahr für Jahr in die Verträge investiert werden, ist diese Haltung eher unverständlich. Denn ein hohes Prämienvolumen ist nicht gleichbedeutend damit, besonders gut versichert zu sein. Davon kann der Bund der Versicherten (BdV) ein Lied singen. ??Unsere tägliche Erfahrung zeigt, dass sicher 90 Prozent aller Haushalte falsch versichert sind und dafür noch zu viel bezahlen??, sagt Thorsten Rudnik vom Vorstand des BdV. Die Experten laden daher am 15. März, dem Weltverbrauchertag, zu einer Telefonaktion.

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800/0003215 steht der Bund der Versicherten in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr Rede und Antwort. In der Einladung zum Termin schreiben die Verbraucherschützer: ??Die BdV-Experten wissen, welche Versicherungen für die Anrufer wichtig sind und wie sie ungünstige Verträge loswerden. Zudem erfahren sie, worauf sie beim Vertragsabschluss achten sollten.?? Dabei komme es weniger auf den Preis, sondern vielmehr auf das Kleingedruckte an, mahnt Thorsten Rudnik. Wer sich schon im Vorfeld informieren möchte, findet auf der Internetseite des BdV (bundderversicherten.de) allerhand kostenlose Broschüren, die im PDF-Format vorliegen und direkt auf den eigenen PC geladen werden können, sowie ein Tool zur Bedarfsermittlung.

Posted by Andre on 02/17 at 07:55 PM
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Freitag, Februar 10, 2012

Konsumententrends im Versicherungswesen

EIOPA steht für ??Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung??. 2011 ins Leben gerufen, kümmert sich die Versicherungsaufsicht in erster Linie um Konsumententrends, sprich: Sie analysiert europaweit, welche Themen für Verbraucher besonders interessant und relevant sind. Im ersten Bericht der EIOPA werden drei Aspekte aufgegriffen: Der Schutz von Konsumenten bei Restschuldversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherungen und Online-Versicherungsvergleiche.

Dass Restschuldversicherungen, die im Zusammenhang mit Krediten ?? ob nun Baufinanzierung oder einfacher Ratenkredit ?? angeboten werden, den Weg in die Liste geschafft haben, liegt zum einen an der Unwissenheit vieler Verbraucher. Daraus resultiert zum anderen eine bisweilen recht aggressive Vermarktung durch die Banken. Nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch in anderen Staaten kommt es daher immer wieder zu Problemen und Beschwerden, wenn Kreditinstitute Restschuldversicherungen als verpflichtende Voraussetzung für einen Kredit verkaufen. Diese Praxis gehe klar am Kundenbedarf und den Kundenbedürfnissen vorbei, sagt die Aufsichtsbehörde.

?hnlich gelagert sind die Gründe, die fondsgebundene Lebensversicherungen aus Sicht der EU zum Konsumententrend machen. Das steigende Interesse an Lebensversicherungen, die zumeist auf sehr komplexen Fonds basieren, ruft die EIOPA auf den Plan, weil Sparer nur selten ausreichend über die Risiken und die Kosten solcher Fondspolicen informiert werden. In Deutschland ist der Trend in Richtung fondsgebundene Lebensversicherungen übrigens eher rückläufig. Dafür stehen Online-Versicherungsvergleiche ganz hoch im Kurs. Sie werden von den Assekuranzen zudem immer öfter als Kommunikations- und Vertriebsweg genutzt. Allerdings sollten sich Konsumenten nicht nur auf den Preis verlassen, mahnt der Bericht. Zudem seien viele Produkte gar nicht für derlei Vergleiche geeignet, weil weiterführende Informationen nötig seien, die ein einfacher Fragebogen nicht abdecken könne.

Posted by Andre on 02/10 at 10:00 PM
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Mittwoch, Januar 25, 2012

Riester- und Rürup-Rente: Kritik am Produktinformationsblatt

Ziel des neuen Produktinformationsblattes für Riester- und Rürup-Renten (wir berichteten) ist mehr Transparenz zu den Kosten und dem Nutzen der Verträge. Ziel verfehlt, sagt nun der Bund der Versicherten (BdV). Die Verbraucherschützer halten die Daten, die den Kunden präsentiert werden, für Augenwischerei. Axel Kleinlein vom Vorstand des BdV bringt es auf den Punkt. Seiner Ansicht nach ??öffnen die vorgeschlagenen Vergleichszahlen der Irreführung Tür und Tor??.

Die Kostenquote lie?e sich von den Versicherungsunternehmen durch Tricksen mit den Vertragslaufzeiten so manipulieren, dass selbst die teuersten Angebote im strahlenden Licht erscheinen. Hinzu komme, dass zentrale Kennwerte wie die Effektivkosten und die Rendite-Erwartung von den Sparern nicht nachvollzogen werden können. Denn für die Risiko-Rendite-Profile der Verträge seien komplexe Berechnungen durch Rating-Agenturen nötig. Weil diese Daten nur schwer nachprüfbar seien, könne man nicht von Transparenz sprechen.

Dazu nennt der Bund der Versicherten ein Beispiel: Wird bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren eine Effektivkostenquote von 2,1 Prozent ausgewiesen, läge der Wert bei einem Rentenbeginn mit 70 und ausgehend von der identischen Kalkulation rein rechnerisch bei 1,8 Prozent. ??Bittere Folge: Das Produkt erscheint kostengünstiger, obwohl die Abschlusskosten bei gleichen Verwaltungskosten dann sogar höher sind??, mahnt Axel Kleinlein. Unter dem Strich stünden bei einem 67-Jährigen 54.569 Euro für die Rentenzahlungen zur Verfügung, bei einem 70-Jährigen aber nur 53.732 Euro. Für Verbraucher sei das nicht erkennbar. Deshalb fordert der BdV einfache und verständliche Angaben, etwa das Alter, das erreicht werden muss, um den Betrag herauszubekommen, der eingezahlt wurde.

Posted by Andre on 01/25 at 05:16 PM
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Freitag, Januar 20, 2012

Riester-Rente: Mehr Transparenz durch neuen Beipackzettel

Das Bundesfinanzministerium macht Nägel mit Köpfen: Nachdem die Riester-Rente in der Vergangenheit aufgrund der teils exorbitant hohen Kosten immer wieder kritisiert worden war, liegen jetzt erste Entwürfe für den sogenannten ??Beipackzettel?? vor. Er soll Interessenten vor Abschluss eines Vertrages zur privaten Altersvorsorge über die Chancen und, was angesichts der Diskussion um die Rentabilität viel wichtiger scheint, die Risiken und Gebühren informieren. Erarbeitet wurden die Muster für die Produktinformationsblätter vom Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen (IFF).

Die Papiere, die sowohl für die Riester-, als auch für die Rürup- bzw. Basis-Rente vorliegen, umfassen in der Regel zwei Seiten. Hier finden Verbraucher alle relevanten Daten, inklusive einer detaillierten Kostenaufstellung, Hinweisen zu Verlusten beim Anbieterwechsel und einer individuellen Musterrechnung. Wichtig sind dabei neben den Effektivkosten, in denen verschiedene Kostenarten zusammengefasst werden, vor allem die Erträge. Beide Faktoren erlauben es, die Angebote miteinander zu vergleichen. Weist ein Unternehmen eine Bruttorendite von fünf Prozentpunkten aus und effektive Kosten in Höhe von 1,5 Prozent, steht unter dem Strich eine Nettorendite von 3,5 Prozent. Diese Zahlen werden zusätzlich mit Euro-Angaben untermauert. Darüber hinaus soll nach fünf Risikoklassen ?? inflationsgeschützt bis Spekulation ?? und nach der Renditeerwartung ?? sehr niedrig bis sehr hoch ?? unterschieden werden.

Zwar könnten noch weit mehr Details auf die Produktinformationsblätter gedruckt werden, zum Beispiel historische Renditen, ob ethisch und ökologisch korrekt investiert wird und die Firmengeschichte. Darauf wurde nach Gesprächen mit den Verbraucherverbänden und den Anbietern allerdings verzichtet. Entscheidend ist, dass die Beipackzettel verständlich sind und für mehr Transparenz sorgen. Der Punkt Verständlichkeit wurde bereits getestet. ??Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher hat das Produkt richtig erkannt sowie Risiken und Kosten von Produkten gut vergleichen können??, sagt das IFF. Werden die neuen Vorgaben zeitnah umgesetzt, wäre das nur zum Vorteil für Riester-Sparer.

Posted by Andre on 01/20 at 05:28 PM
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Mittwoch, Januar 11, 2012

Das falsche Hobby kann im Ernstfall den Versicherungsschutz kosten

Versicherungen sind von Haus aus neugierig. Deshalb gleichen die Anträge für viele Policen Katalogen mit Dutzenden Fragen, die angehende Kunden Punkt für Punkt wahrheitsgemä? beantworten müssen. Notlügen, mit denen man sich sonst durchs Leben mogeln kann, haben hierbei keine Chance. Falsche Angaben führen später dazu, dass die Leistung im Schadensfall gekürzt oder ganz gestrichen wird. Wer hingegen ehrlich ist, muss damit rechnen, gar nicht erst angenommen zu werden oder einen Risikozuschlag zahlen zu müssen. Das gilt nicht nur bei Vorerkrankungen, sondern auch bei vielen Hobbys.

Für die Assekuranzen zählt dabei ausschlie?lich das Risikopotenzial einer Beschäftigung. Dass darunter auch sexuelle Vorlieben fallen, bestätigte jüngst das Oberlandesgericht Hamm (Aktenzeichen I-20 U 10/11). Darauf machte die Fachzeitschrift ??recht und schaden?? in ihrer Ausgabe 11/2011 aufmerksam. Aufgegriffen wurde das Thema nun von der Bild-Zeitung. Im konkreten Fall hatte der Mann seine Partnerin beim Sex gewürgt. Die Dame wurde bewusstlos, musste in ärztliche Behandlung und forderte Schadenersatz von ihrem Liebhaber. Dessen private Haftpflichtversicherung winkte ab. Derlei Praktiken fallen unter ??ungewöhnliche und gefährliche Beschäftigungen?? und dürfen daher vom Versicherungsschutz ausgenommen werden, bestätigten auch die Richter.

Die Frage ist nun: Welche Hobbys sind aus Sicht der Versicherungsbranche gefährlich? Die Antwort dazu lieferte der Bild-Zeitung der Experte für Risikomanagement der Allianz Lebensversicherungs-AG, Dr. Olaf Hottinger: ??Prinzipiell sind solche Hobbys relevant, die mit erhöhten Unfall- und Gesundheitsgefahren verbunden sind.?? Dazu zählen neben Klettern ?? selbst bei kleinen Höhen ?? auch Tauchen, Reiten und Motorradfahren. Nur weil man selbst davon überzeugt ist, in der Freizeit ausschlie?lich harmlosen Tätigkeiten nachzugehen, sollte man sie besser nicht verschweigen. Das ist umso wichtiger bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Notfalls lässt sich eine Ausschlussklausel vereinbaren, sodass Schäden, die durch ein Hobby verursacht werden, nicht versichert sind. ?brigens: Handball, Fu?ball und Skifahren gelten nicht als riskant.

Posted by Andre on 01/11 at 09:28 AM
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Montag, Januar 02, 2012

Vorsorgepflicht für Selbstständige

Der wichtigste Baustein der Altersvorsorge ist für Angestellte und Arbeiter nach wie vor die gesetzliche Rente. Sie mag zwar nicht mehr ausreichen, den aktuellen Lebensstandard auch im Ruhestand zu halten, bildet aber nach wie vor die Basis, die mit privater und betrieblicher Vorsorge aufgestockt werden kann. Bei Selbstständigen und Freiberuflern gestaltet sich die Situation ein wenig anders. Sie zahlen in der Regel nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und sind somit ganz auf private Vorsorgema?nahmen angewiesen, zum Beispiel über eine Basis- bzw. Rürup-Rente. Nur leider vernachlässigen es viele Selbstständige, sich für das Alter abzusichern. Jetzt will die Politik aktiv werden, mit einer Pflichtversicherung oder einer Versicherungspflicht.

Den Stein ins Rollen gebracht hat die CSU. Sie spricht sich für eine obligatorische Altersvorsorge aus. Dabei kristallisiert sich aufseiten der Christdemokraten mehr und mehr der Wunsch nach einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung heraus. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte der Vorsitzende der Unionsarbeitnehmergruppe im Bundestag, Peter Wei?: ??Jeder Selbstständige sollte verpflichtet werden, in der gesetzlichen Rentenversicherung so viele Entgeltpunkte anzusparen, dass er dem Staat nicht eines Tages auf der Tasche liegt.?? Verhindert werden soll, dass später Grundsicherung im Alter gezahlt werden muss. Denn genau dieses Szenario zeichnet sich ab. Denn: ??Nicht allen Selbstständigen ist die Notwendigkeit, für das Alter vorzusorgen, bewusst??, so Gerda Hasselfeldt (CSU) in der ??Süddeutschen Zeitung??.

Aktuell sind drei Viertel der Selbstständigen nicht zu einer Mitgliedschaft in einem berufsständigen Versorgungswerk verpflichtet. Diese Zielgruppe haben CDU/CSU und FDP im Visier. Uneins ist man über die Umsetzung. In einem Papier der CSU hei?t es dazu: ??Voraussetzung ist, dass die Vorsorge als Rente ausgezahlt wird.?? In diesem Punkt stimmt die FDP zu. Der Sozialexperte der Liberalen, Pascal Kober, fordert allerdings: ??Wie sie es tun, soll aber ihnen selbst überlassen bleiben.?? Der Industrie- und Handelskammertag schlägt zum Beispiel vor, die Riester-Rente auch für Selbstständige zu öffnen. Ziel der Politik ist es, schon 2013 alles in trockenen Tüchern zu haben. Bis dahin wird noch viel diskutiert werden müssen.

Posted by Andre on 01/02 at 09:46 AM
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Mittwoch, Dezember 14, 2011

Rechtsschutzversicherungen im Test

Erfreulich: Rechtsschutzversicherungen werden aus Sicht der Stiftung Warentest immer besser. Der aktuelle Versicherungsvergleich für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest brachte gleich drei Spitzenreiter mit der Note 1,8 zutage, mehr als beim letzten Vergleich dieser Art. Insgesamt haben die Tester sich 54 Tarife zur Brust genommen, von denen 25 mit einem ??gut?? abschnitten, 28 mit einem ??befriedigend?? und einer mit ??ausreichend??. Die Beiträge für die Top-Angebote bewegen sich zwischen 342 und 403 Euro im Jahr.

Getestet wurden Komplettpakete mit Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz. Allerdings sollten Versicherungsnehmer nicht erwarten, dass die Policen in jedem Fall Hilfe bei einem Rechtsstreit bieten. Geht es ums Baurecht oder die Kosten einer Scheidung, winken fast alle Rechtsschutzversicherungen ab. ??Verbessert hat sich aber zum Beispiel, dass wieder mehr Versicherungen bei Geldanlagestreitigkeiten helfen, oder dass die meisten inzwischen eine telefonische Rechtsberatung im Angebot haben??, so die Stiftung Warentest. Sich fernmündlich beraten zu lassen lohne aber eher bei Standardfragen, weniger bei komplexen Sachverhalten, die besser im Vieraugengespräch geklärt werden.

Grundsätzlich raten die Tester, sich intensiv mit dem Kleingedruckten zu befassen, um sich ein besseres Bild vom Leistungsspektrum machen zu können. Das gilt umso mehr, wenn die Rechtsschutzversicherung auch nach einer Falschberatung beim Fondskauf juristischen Beistand bieten soll. Derlei Fälle bleiben nämlich häufig au?en vor oder sind in puncto Anlagebetrag gedeckelt. Die besten Angebote stammen übrigens von der DAS mit dem Tarif Premium sowie HDI Direkt und HDI-Gerling, jeweils mit dem Tarif Rundum Sorglos. Auf dem vierten Platz landete die WGV mit ihrem Tarif Optimal.

Posted by Andre on 12/14 at 01:40 PM
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Freitag, Dezember 09, 2011

Unisextarife machen Policen teurer

Spätestens zum Dezember 2012 muss die Versicherungsbranche umdenken. Von da an sind nur noch geschlechtsneutrale Tarife erlaubt, ob nun für Lebensversicherungen oder Kfz-Policen. Dafür sorgt das sogenannte Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem Frühjahr 2011. Doch welche Auswirkungen hat die neue Kalkulationsbasis, bei der nicht mehr nach Männlein und Weiblein unterschieden werden darf? Eine Studie des Beratungsunternehmens Oxera im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft kommt auf Beitragssteigerungen von bis zu 30 Prozent.

Michaela Koller, Generaldirektor des Europäischen Versicherungsverbandes (CEA), erklärte bei der Präsentation der Ergebnisse: ??Die Studie zeigt, dass die Pflicht zu geschlechtsneutralen Tarifen eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen für Verbraucher, Versicherungsmärkte und die Gesellschaft im Allgemeinen haben kann.?? Die Neuregelung führe nicht zu mehr Beitragsgerechtigkeit für Männer und Frauen, meint auch der Vorsitzende der GDV-Hauptgeschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth. Gerade die Tarife, bei denen bislang vor allem das Geschlecht als Risikomerkmal berücksichtigt wurde, wiesen derzeit die höchste Beitrags-Leistungs-Gerechtigkeit auf.

Letztlich wird es aber wohl so kommen wie vermutet. ??Je nach Versicherungsprodukt werden sich die Prämien mal für Frauen, mal für Männer erhöhen??, hei?t es in einer Pressemitteilung des GDV. Dafür sind zwei Effekte verantwortlich: die Umverteilung und die Sicherheitszuschläge. Umverteilung hei?t in dem Zusammenhang schlichtweg, dass ??die Prämien von dem Geschlecht mit dem höheren Risiko zum Geschlecht mit dem niedrigeren Risiko umverteilt?? werden. Hinzu kommen die Sicherheitszuschläge, weil die Unternehmen nicht abschätzen können, wie hoch der Anteil welchen Geschlechts am Neugeschäft ist. Das wird sich laut Oxera vor allem bei der Risikolebensversicherung bemerkbar machen. Frauen müssen demnächst mindestens 30 Prozent mehr berappen als bislang.

Das Urteil dürfe den Unternehmen allerdings nicht als Vorwand für generelle Prämiensteigerungen dienen, mahnen Verbraucherschützer. Auch sie gehen davon aus, dass das Beitragsniveau steigen wird. Der Bund der Versicherten spricht allerdings eher vom ??Versuch der Gesellschaften, daraus Kapital zu schlagen??. Noch ist übrigens nicht sicher, ob auch alte Verträge von dem Urteil betroffen sind. Die Frage, wie der Richterspruch des EuGH ausgelegt werden muss, wird derzeit noch heftig diskutiert.

Posted by Andre on 12/09 at 02:49 PM
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Mittwoch, Dezember 07, 2011

Versicherer verteidigen die Riester-Rente

Wer ständig nur Schläge einstecken muss, teilt irgendwann auch aus: Nachdem die Riester-Rente in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder runtergemacht, als intransparent und unrentabel bezeichnet wurde, hat sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gestern vor die staatlich geförderte Altersvorsorge gestellt. Mit eigenen Berechnungen widersprach die Branche dem vernichtenden Urteil des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW), die Riester Rente sei nicht besser als der Sparstrumpf, und verkündete im Brustton der ?berzeugung: ??Und sie lohnt sich doch.??

??Für die Allermeisten rechnet sich die Riester-Rente so gut wie keine andere Vorsorge??, erklärt der GDV in einer Pressemitteilung. Beleg dafür sind Zahlen. Analog zum DIW ermittelte auch der Branchenverband, wie lange es dauert, ehe ein Riester-Sparer seine eigenen Beiträge wieder raus hat ?? den sogenannten Break-even-Punkt. Bei einem 35-jährigen Normalverdiener mit einem Einkommen von 30.000 Euro jährlich ist dieser Punkt, ausgehend von einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren, mit dem 74. Lebensjahr erreicht. Berücksichtigt man auch die Zulagen des Staates, gleichen sich Ein- und Rentenzahlungen aus, wenn der Sparer 75 wird. Deutlich besser sieht es bei einer Alleinerziehenden mit Kind aus. Die 30-Jährige mit einem Jahreseinkommen von 18.000 Euro ist mit 71 Jahren bzw. 74 Jahren pari.

Das DIW hatte für den Normalsparer ein Mindestalter von 85 Jahren genannt, damit sich die Riester-Rente überhaupt lohnt. In dem Zusammenhang wurden insbesondere die Sterbetafeln kritisiert, anhand derer die Versicherungsbranche die Rentenzahlungen berechnet. Darauf entgegnete Peter Schwark von der Hauptgeschäftsführung des GDV gestern: ??Wir kalkulieren sehr vorsichtig, damit das Geld auch für jeden Riester-Rentner reicht??. Der Risikopuffer sei insofern nötig, da 81 Prozent der Frauen, die heute 40 Jahre jung sind, das 85. Lebensjahr erreichen. Auch gegen den Vergleich mit dem Sparstrumpf verwehren sich die Versicherer. Lege man das Geld 32 Jahre in die Socke, wäre sie bei einer Rente in Höhe von 357 Euro nach acht Jahren leer. Würde das Geld verzinst, wären es knapp 17 Jahre. Spannend bleibt die Diskussion allemal, vor allem mit Blick auf die Reaktion der Regierung.

Posted by Andre on 12/07 at 12:44 PM
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Mittwoch, November 30, 2011

Zusatzdienste sind gefragter Mehrwert

Verbraucher erwarten von ihrer Versicherung inzwischen deutlich mehr als nur eine Summe x im Schadensfall. Das Zauberwort, mit dem die Assekuranzen bei vielen Kunden und Interessenten punkten können, lautet Zusatzleistungen ?? insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie ??Mehrwerte in der Assekuranz durch Assistance-Leistungen 2011??, für die das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGovPsychonomics über 2.000 Finanzentscheider ab 25 Jahren befragt hat.

Erwartet werden in erster Linie Service-, Hilfe- und Dienstleistungen. Jeder vierte Umfrageteilnehmer hat derlei Assistance-Leistungen schon in Anspruch genommen. Mehr noch: Geht es um die Auswahl einer Police, fiel die Entscheidung bei rund der Hälfte der Befragten bereits zugunsten des Vertrages mit den besseren Serviceleistungen aus. Marcus Hansen, Vorstand der Deutschen Assistance Versicherung, sieht diesbezüglich einen klaren Trend, von dem auch die Branche profitieren kann: ??Assistance-Leistungen bieten den Kunden besondere Mehrwerte rund um die Kernleistung Leistungs- und Schadenregulierung, die sowohl die Kundenbindung als auch den Produktnutzen steigern.??

Dass viele Kunden auf der anderen Seite ein wenig skeptisch sind und fürchten, fremdbestimmt zu werden, ist durchaus nachvollziehbar. Dafür ist die Bereitschaft, sich helfen zu lassen, wenn Fachwissen oder spezielle Kenntnisse nötig sind, umso grö?er ?? zum Beispiel bei der Beantragung einer Pflegestufe und der Suche nach Fachärzten oder Reha-Einrichtungen. Diese Leistungen bergen auch aus Sicht der Makler, die parallel zu dem Thema befragt wurde, ein enormes Wachstumspotenzial. Dass derzeit noch keine gro?artigen Erfolge im Vertrieb zu verzeichnen sind, liegt daran, dass sich die Makler nur schlecht über die Assistance-Leistungen informiert fühlen. Sie wünschen sich in dieser Hinsicht mehr Unterstützung und (Produkt-)Informationen von den Versicherungsgesellschaften.

Posted by Andre on 11/30 at 02:17 PM
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Freitag, November 25, 2011

Die Riester-Rente und der Sparstrumpf

Ein Tiefschlag folgt auf den nächsten: Die Riester-Rente hat zu ihrem Geburtstag wahrlich keinen leichten Stand. Zu den Gästen, die statt zu gratulieren nicht mit Kritik am System und den Anbietern der staatlich geförderten Altersvorsorge sparen, gehört jetzt auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Dessen Expertin für Verbraucherpolitik, Kornelia Hagen, und Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten (BdV) schrieben einen nachdenklich stimmenden Satz auf die Gru?karte zum Zehnjährigen: ??Riester-Sparer erzielen in vielen Fällen nur so viel Rendite, als hätten sie ihr Kapital im Sparstrumpf gesammelt.??

Die Riester-Rente habe sich zu Ungunsten der Verbraucher entwickelt, lautet das ernüchternde Fazit der Experten. Sie haben sich die Mühe gemacht und die mögliche Rendite des Produkts berechnet. Demnach müsste eine 35-jährige Frau, die sich 2001 für die private Altersvorsorge nach Riester entschieden hat, das 78. Lebensjahr erreichen, um ihre eigenen Beiträge plus die Zulagen ausgezahlt zu bekommen. Für eine Rendite von 2,5 Prozent sei eine Lebenserwartung von 90 Jahren nötig; unwahrscheinliche 128 Jahre bei einer Rendite von fünf Prozent. Abhängig von den ?berschüssen, die seitens der Versicherung erwirtschaftet werden, verschiebe sich die Altersgrenze ?? in den Beispielen auf 82 und 92 Jahre.

Als eines der Probleme der Riester-Rente haben Kornelia Hagen und Axel Kleinlein die Sterbetafeln der Unternehmen ausgemacht. ??Die Lebensversicherer kalkulieren dabei mit sehr hohen Lebenserwartungen??, erklärten die Experten. Hier spielt dann auch die Pflicht zu Unisex-Tarifen, also gleichen Beiträgen für Männer und Frauen, eine Rolle. Wurden 2011 noch 12,7 Prozent des Kapitals für den Fall zurückgelegt, dass ein 35-jähriger Mann älter als 85 Jahre wird, sind es jetzt bereits 33,2 Prozent. Immerhin haben DIW und BdV zumindest eine gute Nachricht: ??Man kann nicht sagen, dass es sich um eine gute Anlage handelt, wahrscheinlich ist sie aber sicherer als irgendwelche spekulativen Anlagen.?? Bei den Assekuranzen stö?t die Kritik auf herbe Gegenwehr. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen plant inzwischen, die Kostentransparenz zu verbessern.

Posted by Andre on 11/25 at 10:26 AM
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Mittwoch, November 23, 2011

Wechsel- und Optimierungswille bei der Kfz-Versicherung am grö?ten

Ihren Versicherungsordner rühren die Bundesbürger nur selten an. Notgedrungen im Schadensfall, ansonsten bleiben die Policen genau dort, wo man sie nach Erhalt abgeheftet oder abgelegt hat. Die Bereitschaft, sich intensiver mit dem Versicherungsschutz zu befassen, alte Verträge zu überprüfen, Sparpotenzial auszuloten und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln oder das Portfolio zu ergänzen, hält sich jedenfalls in Grenzen. Das bestätigt jetzt einmal mehr eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

1.000 Verbraucher standen für die Studie Rede und Antwort. Die Mehrheit von 70 Prozent gehört der Sorte Versicherungsnehmer an, die den Assekuranzen am liebsten ist: Sie lassen alles beim Alten oder sind unentschlossen, ob nicht doch ?nderungen nötig wären. In dem Fall würden dann aber nicht konsequenterweise alle Verträge unter die Lupe genommen, sondern nur bestimmte Policen. An erster Stelle steht dabei die Kfz-Versicherung. 54,2 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, in dieser Sparte über einen Wechsel respektive Neuabschluss nachzudenken. Wenn, dann müssen sie sich jetzt wirklich sputen. Noch knapp eine Woche, dann ist die Wechselsaison in der Autoversicherung beendet und bleibt im Anschluss nur noch die Hoffnung, au?erordentlich kündigen zu können.

Weit hinter der Kfz-Versicherung folgt die private Haftpflichtversicherung. Sie steht in der Liste der Policen, bei denen ein Wechsel am ehesten infrage kommt oder angedacht wird, mit 28,6 Prozent auf Platz zwei. Den dritten Rang nimmt die Hausratversicherung mit rund 26,35 Prozent ein. In den übrigen Versicherungssparten ist der Wechsel- und Optimierungswille noch schwächer ausgeprägt: private Lebens- oder Rentenversicherungen (18,09 Prozent), private Krankenversicherung (17,57 Prozent) und die Berufsunfähigkeitsversicherung (10,47 Prozent). Dabei macht es durchaus Sinn, zu kontrollieren, ob die vorhandenen Policen noch auf dem neuesten Stand sind ?? in erster Linie mit Blick auf die Leistung, die bei neuen Verträgen nicht immer, aber oft deutlich besser ist.

Posted by Andre on 11/23 at 10:11 PM
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Freitag, November 18, 2011

Vorsorgeatlas 2011

Der ??Vorsorgeatlas Deutschland 2011??, erstellt vom Forschungszentrum Generationsverträge der Universität Freiburg im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment, zeigt einmal mehr: Die Riester-Rente funktioniert, hat aber noch Schwächen. Das liegt nicht allein am System, sondern bisweilen auch daran, dass Sparer und Versicherte sich nicht ausreichend mit dem Thema befassen und ihrerseits Fehler machen. Dadurch verschenken viele der 15 Millionen Riester-Sparer Jahr für Jahr Geld. Für 2008, das als abgeschlossen gilt, weil keine Anträge mehr gestellt werden können, liegen die Zahlen nun vor.

Verbraucher, die bei der privaten Altersvorsorge auf die Riester-Rente bauen, haben vor drei Jahren insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro an Zulagen verschenkt. Seinerzeit gab es 12,1 Millionen Verträge. Davon waren allerdings nur 9,3 Millionen mit Zulagenantrag unterwegs und wurden entsprechend gefördert. Der Rest ging schlichtweg leer aus. Doch auch von denen, die einen Antrag gestellt hatten, kassierten lediglich 5,7 Millionen die vollen Riester-Zuschüsse. Alles in allem erhielten 2008 nur 57,1 Prozent der Riester-Kunden die maximale Förderung. Aus Sicht der Sparer eine höchst unerfreuliche Quote. Dafür verantwortlich sind in der Regel falsche Angaben zum Einkommen oder es wurde zu wenig in den Vertrag eingezahlt.

Generationenforscher Bernd Raffelhüschen, zuständig für den Vorsorgeatlas, erklärte bei der Vorstellung der Daten: ??Die Riester-Rente macht ihren Job, es gibt aber weiter Verbesserungsmöglichkeiten.?? Das ist umso wichtiger mit Blick auf die mögliche Rentenlücke. Wer auch im Alter den gewohnten Lebensstandard halten möchte, benötigt aus Sicht der Forscher mindestens 60 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Einen kleinen Teil steuert die Riester-Rente bei, es sei aber noch mehr möglich. Bernd Raffelhüschen schlägt daher vor, die Beiträge nicht wie bisher bei 2.100 Euro sondern bei vier Prozent des Einkommens zu deckeln. Darüber hinaus sei es sinnvoll, die Zulagen anzuheben.

Posted by Andre on 11/18 at 10:28 AM
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Montag, November 07, 2011

Hausrat: Die Hausnummer gibt den Ton an

Wenige Meter machen bei der Hausratversicherung bereits einen Riesen-Unterschied. Gemeint sind nicht die Quadratmeter einer Wohnung, sondern die Adresse. Selbst Anwohner der gleichen Stra?e, die nur ein paar Häuser auseinander wohnen und die gleiche Wohnfläche zur Verfügung haben, berappen unter Umständen völlig andere Beiträge. Aspect Online hat sich die Prämien näher angesehen und dabei ein paar kuriose und für Betroffene durchaus ärgerliche Differenzen ausgemacht.

Für 85 Quadratmeter am Schwalbenweg 36 in Bohnsdorf berechnet die Hausratversicherung schlappe 154 Euro. Die Bewohner des Hauses Nr. 16 zahlen für eine gleich gro?e Wohnung nur 57,73 Euro. Der Grund für diesen enormen Preissprung sind die Risikogruppen, anhand derer die Assekuranzen die Prämien berechnen. Sie wurden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erarbeitet und unterteilen die Bundesrepublik nach Postleitzahlen sortiert in sichere und weniger sichere Gebiete. Insgesamt gibt es fünf Zonen. ??Häuser der Zone 1 zahlen wenig, Häuser in Zone 5 am meisten??, so Wolfgang Schütz von Aspect Online gegenüber der Berliner Morgenpost. Im genannten Beispiel entspricht Hausnummer 36 der Zone 5 und die Nummer 16 der Zone 2 ?? und das nur, weil sie unterschiedliche Postleitzahlen haben. ?hnliche Beispiele finden sich überall in Deutschland, sind in dieser extremen Ausprägung aber eher selten. Nicht ganz so auffällig sind die Unterschiede im folgenden Fall: In Köln müssen für eine 85 Quadratmeter-Wohnung an der Bergisch Gladbacher Stra?e 99,06 Euro Jahresbeitrag überwiesen werden. Ein paar Schritte gen Osten wird aus der Bergisch Gladbacher die Mühlheimer Stra?e. Dort kostet die Hausratversicherung dann nur noch 69,13 Euro.

Posted by Andre on 11/07 at 09:04 AM
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