Advanced Search

Dezember 2018
S M T W T F S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Lebensversicherung

Samstag, April 04, 2015

Flugzeugungl√ľck ‚?? Airlines entsch√§digen Angeh√∂rige der Opfer

Vergangene Woche sorgte der Absturz einer Germanwings Maschine √ľber Frankreich f√ľr Schlagzeilen und gro√?es Entsetzen. In den Medien wurde vor allem √ľber die Absturzursache spekuliert. Doch inzwischen findet bei der Berichterstattung ein Wandel statt, der Fokus wird zunehmend vermehrt auf wirtschaftliche Aspekte verlagert, vor allem dem Thema Versicherung ist eine gro√?e Bedeutung zugekommen.

Den Opfern hilft dies selbstverst√§ndlich nicht mehr, doch deren Angeh√∂rige k√∂nnen Anspr√ľche gegen die Airline geltend machen. Wie inzwischen bekannt wurde, ist die Airline gut abgesichert, sie lie√? ihr Risiko gleich bei mehreren Versicherern absichern, unter anderem einem Tochterunternehmen der Allianz sowie bei HDI-Gerling. Dementsprechend befindet sich die Airline in der Lage, Hinterbliebene finanziell zu entsch√§digen.

Die Frage nach der H√∂he der Anspr√ľche ist noch nicht gekl√§rt. Einige Experten verweisen auf das Abkommen von Montreal, das eine Entsch√§digung von umgerechnet rund 140.000 Euro je Opfer vorsieht. Die Auszahlung kann allerdings noch lange dauern. Allerdings sieht das Abkommen eine Teilauszahlung vor, innerhalb von 15 Tagen sollen etwa rund 20.000 Euro je Opfer an die Hinterbliebenen gezahlt werden, damit sich diese in der Lage befinden, ihre Unkosten zu decken.

Es kann sein, dass einige Hinterbliebene h√∂here Anspr√ľche geltend machen. Allerdings ist der Zeitpunkt noch zu fr√ľh, um hier√ľber zu spekulieren ‚?? es bleibt abzuwarten, wie sich Airline und Versicherer zu diesem Thema √§u√?ern. Im √?brigen gilt es h√∂here Anspr√ľche erst einmal durchzusetzen, eine Klage k√∂nnte sehr lange dauern. Wom√∂glich muss in mehreren Instanzen entschieden werden, ob Anspr√ľche bestehen und auf welche H√∂he sie sich belaufen.

Sollten Opfer Lebensversicherungen abgeschlossen haben, so ist dies ein eigenst√§ndiges Thema. Die Versicherungssummen d√ľrften vergleichsweise schnell ausgezahlt werden, da die Sachlage sehr deutlich ist ‚?? unter anderem l√§sst sich anhand von Passagierlisten pr√ľfen, welche Personen an Bord gewesen sind.

Posted by Jochen on 04/04 at 01:49 PM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Permalink

Samstag, Oktober 11, 2014

Garantiezins der Lebensversicherung wird n√§chstes Jahr gesenkt ‚?? jetzt handeln!

Die Suche nach lukrativen Geldanlagen bereitet den meisten B√ľrgern gro√?e Schwierigkeiten. Aufgrund der niedrigen Marktzinsen und der vergleichsweise hoch notierenden Aktienm√§rkte sind aussichtsreiche Anlagen nur schwer zu finden. Kein Wunder, dass viele Interessenten gleich bei den sicheren Anlagen bleiben und sich insbesondere im Bereich der Lebensversicherung umsehen.

Kapitalgebundene Lebensversicherungen versprechen ohnehin bessere Renditen, als die meisten Personen auf Anhieb vermuten. Grund daf√ľr ist die Zusammensetzung der Rendite, neben dem Garantiezins werden unter normalen Umst√§nden noch weitere Zahlungen geleistet, vor allem Gewinnbeteiligungen. Dementsprechend sind Renditen m√∂glich, die beispielsweise Tagesgeldanlagen deutlich √ľbertreffen. Wer sicher und zugleich langfristig investieren m√∂chte, trifft mit einem Tagesgeldinvestment eine gute Wahl.

Allerdings sollten sich Interessenten beeilen, denn viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Die Regierung hat f√ľr das kommende Jahr einen Garantiezins in H√∂he von lediglich 1,25 Prozent festgelegt. Wer sich beeilt und seine Lebensversicherung noch in diesem Jahr abschlie√?t, befindet sich zweifelsohne im Vorteil, dann gilt n√§mlich noch der gegenw√§rtige Garantiezins in H√∂he von 1,75 Prozent. Der Zinsunterschied von 0,5 Prozent mag zun√§chst nicht gravierend klingen, doch es gilt ihn in Relation zu betrachten, die Rendite (im Hinblick auf die garantierte Verzinsung) wird um satte 30 Prozent geschm√§lert.

In Anbetracht dieses sehr gro√?en Unterschieds sollten Interessenten die Chance nutzen. Wer abwartet, tut sich vorerst keinen Gefallen. Es m√ľsste eine erhebliche Schm√§lerung der Rendite in Kauf genommen werden. Wer mehr Risikobereitschaft zeigt, k√∂nnte alternativ auf eine fondsgebundene oder britische Lebensversicherung abschlie√?en. Allerdings ist die Risikoklasse in der Tat eine vollkommen andere.

Posted by Jochen on 10/11 at 01:00 PM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Permalink

Dienstag, Dezember 25, 2012

So wird die Lebensversicherung richtig in die Baufinanzierung integriert

Mit der Aufnahme eines Immobiliendarlehens geht man eine gro√?e finanzielle Verbindlichkeit ein. Hierbei handelt es sich um eine Verbindlichkeit, die letztlich die gesamte Familie betrifft. Man stelle sich nur vor, der Hauptverdiener stirbt. Die finanziellen Folgen k√∂nnen den finanziellen Ruin bedeuten: Die Hinterbliebenen befinden sich wom√∂glich nicht in der Lage, die Immobilie zu halten und verlieren unter Umst√§nden ihr gesamtes Hab und Gut.

Eine Lebensversicherung l√∂st dieses Problem. Sollte der Ernstfall eintreten, sind die restlichen Familienmitglieder abgesichert. Sie erhalten dann n√§mlich die Versicherungssumme, wodurch sie sich in der Lage befinden, die Restschuld abzul√∂sen. Infolge k√∂nnen sie das Eigenheim behalten bzw. m√ľssen sie sich deswegen keine Sorgen machen.

Lebensversicherungen lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise in eine Baufinanzierung integrieren. Es gibt zwei Varianten, die jedoch sehr verschieden sind. Nachfolgend werden sie vorgestellt.

Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung bietet nicht nur Schutz, sondern dient gleichzeitig dem Verm√∂gensaufbau. Diese Variante wird von zahlreichen Beratern empfohlen, weil sie an der Vermittlung einer solchen Versicherung gut verdienen. F√ľr den Bauherren oder K√§ufer ist diese Variante jedoch weniger attraktiv. Schlie√?lich entsteht durch die Lebensversicherung einer zus√§tzliche finanzielle Belastung. Eine Tilgungsaussetzung ist keine gute Alternative, weil somit der Restschuldbetrag nicht verringert wird.

Risikolebensversicherung

Die meisten Darlehensnehmer sind besser dran, wenn sie eine Risikolebensversicherung abschlie√?en. Letztlich bietet solch eine Police den exakt selben Schutz, bringt aber den Vorteil mit sich, dass der Versicherungsbeitrag deutlich niedriger bemessen ist. Somit bleibt die finanzielle Belastung √ľberschaubar.

Posted by Jochen on 12/25 at 04:54 PM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, Januar 27, 2012

Bei der Lebensversicherung bröckelt es an allen Ecken und Enden

Die einst sichere Bank ist inzwischen morsch und verkauft sich immer schlechter: Lebensversicherungen leiden wie viele andere Finanzprodukte unter der Krise. Hinzu kommen neue Vorschriften wie Solvency II, die den Assekuranzen Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Summa summarum f√ľhrt das nach und nach zu geringeren √?berschussbeteiligungen und damit zu einer schlechteren Rendite. F√ľr die Branche, die inzwischen selbst an dem Modell zweifelt, kommt es allerdings noch dicker. Sie hat viele Altvertr√§ge mit einem Garantiezins von vier Prozent im Bestand. Dieses Zinsversprechen zu erf√ľllen wird immer schwerer und kostspieliger.

Ein Kennzeichen daf√ľr, dass die Marktbedingungen f√ľr Lebens- und Rentenversicherungen derzeit nicht optimal sind, ist die laufende Verzinsung. Sie bewegte sich bislang immer √ľber der Vierprozentmarke. 2012 rutscht sie erstmals unter diese magische Grenze. Im Marktdurchschnitt rechnen sowohl der Map-Report als auch die Rating-Agentur Assekurata mit einem Wert von 3,94 Prozent. Eine Umkehr dieser Entwicklung sei in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, sagen die Experten.

Deutlich wird dieser Negativ-Trend beim Blick auf die Zahlen f√ľr eine private Rentenversicherung mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die laufende Verzinsung sackt im Neugesch√§ftsvergleich 2011 zu 2012 im Schnitt von 4,07 auf 3,91 Prozent. Viel schlimmer: Die garantierte Beitragsrendite betr√§gt nur noch 0,92 Prozent (vorher: 1,39 Prozent). Bei Vertr√§gen √ľber zw√∂lf Jahre steht unter dem Strich inzwischen ein Minus, also eine negative Rendite.

Die miserablen Aussichten werden sich √ľber kurz oder lang auch auf die Verkaufszahlen niederschlagen. Von den befragten Versicherungsgesellschaften sieht nur ein Unternehmen die Wachstumschancen als ‚??sehr positiv‚??. Insgesamt ist die Stimmung eher ‚??neutral bis leicht positiv‚??. Die gr√∂√?ten Hoffnungen ruhen dabei auf der Berufsunf√§higkeitsversicherung. Die Tatsache, dass sich klassische Kapitallebensversicherungen auf einem absteigenden Ast befinden und nur noch schwer zu bedienen sind, hat bereits Konsequenzen nach sich gezogen. Viele Assekuranzen verlagern das Neugesch√§ft zunehmend auf fondsgebundene Policen. Sie sehen Modelle mit langfristigen Garantien vor dem Aus.

Posted by Andre on 01/27 at 07:53 PM
WirtschaftLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, Januar 23, 2012

Utopische Angebote f√ľr den Ankauf von Kapital-Lebensversicherungen

Kapital-Lebensversicherungen haben einen schweren Stand. Verbrauchersch√ľtzer raten regelm√§√?ig davon ab, eine Police abzuschlie√?en. Wenn sich dann doch ein Kunde f√ľr die Kombination aus Altersvorsorge und Todesfallschutz entscheidet, besteht der Vertrag in der Regel nur wenige Jahre. Rund 50 Prozent aller Lebensversicherungen werden vorzeitig gek√ľndigt, weil die Rendite nicht stimmt, dringend Geld ben√∂tigt wird und aus Dutzenden anderen Gr√ľnden. Ein gefundenes Fressen f√ľr unseri√∂se Firmen, die derlei Vertr√§ge aufkaufen.

Gerade jetzt, da der Garantiezins abgesenkt wurde und viele Assekuranzen mit einer geringeren √?berschussbeteiligung arbeiten, werden die Unternehmen wieder aktiv. Da landen dann Angebote im Briefkasten oder der Mailbox, in denen das Blaue vom Himmel versprochen wird ‚?? ein um zehn Prozent h√∂herer Gewinn zum Beispiel. Dar√ľber hinaus wird ein Policen-Check angepriesen, um endlich Ordnung in den Versicherungsschutz zu bekommen. Was davon zu halten ist? Nichts! Denn hinter den Offerten stecken in der Regel unseri√∂se Firmen. Sie kaufen die Lebensversicherung, zahlen dann aber nur monatliche Raten, die irgendwann ausbleiben oder immer magerer werden.

Der Bundesverband Verm√∂gensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) spricht von einem ‚??Pseudozweitmarkt‚??. Realistisch seien drei bis acht Prozent Aufschlag auf den R√ľckkaufwert, den die Assekuranz f√ľr die Police zu zahlen bereit ist. 30 bis 100 Prozent mehr, die in den Anschreiben versprochen werden, sind schlichtweg utopisch. Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, ihre Lebensversicherung zu verkaufen, sollten sich mehrere Angebote einholen, r√§t Theodor Plischke von ‚??Finanztest‚?? in der ‚??Frankfurter Allgemeinen Zeitung‚??. Zudem sollte man darauf achten, dass der Betrag in einer Summe und sofort gezahlt wird. Sinnvoller sei es allerdings, bis zum Schluss durchzuhalten, weil der Schluss√ľberschuss das Blatt noch einmal wenden kann.

Posted by Andre on 01/23 at 09:00 PM
WissenswertesLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, November 21, 2011

Lebensversicherung: Bei Ratenzahlung muss kein Effektivzins genannt werden

Die Lebensversicherer hatten es in den vergangenen Wochen und Monaten wahrlich nicht leicht. Da d√ľrfte das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichtes zur Ratenzahlung wie Balsam auf die Seele gewesen sein. Gleich in drei F√§llen best√§tigten die Richter die bisherige Praxis der Unternehmen, f√ľr den Zuschlag bei unterj√§hriger Zahlung der Beitr√§ge (monatlich, viertel- oder halbj√§hrlich) keinen effektiven Jahreszins auszuweisen, und erteilten der Klage der Verbraucherzentrale Hamburg damit eine Absage.

Die Option, die Pr√§mie f√ľr die Lebensversicherung gleich zu Jahresbeginn auf einen Schlag zu zahlen, nutzen vermutlich nur wenige Verbraucher. Die meisten entscheiden sich daf√ľr, den Beitrag Monat f√ľr Monat abbuchen zu lassen. Dass der Vertrag dadurch teurer wird, ist vielen Kunden durchaus bewusst. Sie k√∂nnen die Mehrkosten jedoch nicht in Heller und Pfennig beziffern. Die Verbrauchersch√ľtzer monierten daher einen Versto√? gegen das Verbraucherkreditrecht und die f√ľr Kreditvertr√§ge geltende Preisangabenverordnung. Dazu m√ľsste es sich bei der Ratenzahlung aber um einen Kredit handelt. Dem ist nicht so, sagten die Richter. Der Zuschlag basiere ausschlie√?lich auf dem h√∂heren Verwaltungsaufwand. Daher m√ľsse kein Effektivzins genannt werden. Weil das Thema von grunds√§tzlicher Bedeutung ist, steht der Weg f√ľr eine Revision offen. Dann muss der Bundesgerichtshof entscheiden (Aktenzeichen: 9 U 97/11; 9 U 103/11 und 9 U 108/11).

Doch die Branche durfte nicht nur jubilieren. Es gab auch einen Schuss vor den Bug. Die Ratingagentur Standard & Poor¬īs wagte einen Ausblick nach vorne. ‚??Nachhaltig niedrige Zinsen, volatile Finanzm√§rkte und steigendes Kreditrisiko d√§mpfen die Aussichten f√ľr die Entwicklung der Roh√ľbersch√ľsse und erh√∂hen zugleich den Druck auf die Lebensversicherer, ihre Gewinnbeteiligung zu reduzieren‚??, so Analyst Wolfgang Rief gegen√ľber der ‚??WirtschaftsWoche‚??. Die Verzinsung von Lebensversicherungen rutsche √ľber kurz oder lang in den Keller und mache das Produkt uninteressant. Bisweilen ist schon von einem Auslaufmodell die Rede.

Posted by Andre on 11/21 at 10:43 AM
Recht & OrdnungLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, November 14, 2011

Enormer Schaden durch die vorzeitige K√ľndigung von Lebensversicherungen

Eine Lebensversicherung zu k√ľndigen geht immer mit Verlusten einher. Selbst wenn man die Police verkauft, statt den Vertrag einfach nur zu stornieren, steht unter dem Strich ein deutlich geringerer Betrag als die Summe, die man im Laufe der Jahre eingezahlt hat. Wie hoch der Schaden genau ist, muss zwar nach wie vor individuell berechnet werden. M√∂chte man sich ein Bild von den Dimensionen machen, reicht ein Blick auf die aktuelle Studie von Professor Dr. Andreas Oehler von der Universit√§t Bamberg. Seinen Berechnungen zufolge sind in den vergangenen zehn Jahren 160 Milliarden Euro gewisserma√?en in Rauch aufgegangen.

Basis f√ľr seine Berechnungen waren 1.115 F√§lle, in denen Kunden ihre Lebensversicherung ‚?? darunter auch Rentenversicherungen und fondsgebundene Policen ‚?? gek√ľndigt hatten. Ausgehend von einer Gesamtstornoquote von sechs Prozent, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nennt, einer moderaten Verzinsung der Beitr√§ge, wie sie Bundesobligationen bieten, und den Kosten f√ľr den Risikoschutz ergibt sich die unglaubliche Zahl von 16 Milliarden Euro pro Jahr. Je Vertrag rechnet der Experte im Schnitt mit einem Verlust in H√∂he von etwa 4.000 Euro.

Anlass, sich n√§her mit den finanziellen Konsequenzen zu befassen, war die hohe Zahl der Vertragsabbr√ľche. Laut Prof. Oehler werden mehr als 75 Prozent aller Lebensversicherungen, die √ľber 30 oder mehr Jahre abgeschlossen wurden, vorzeitig gek√ľndigt. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren sind es immerhin noch 55 Prozent. ‚??Die Gr√ľnde f√ľr den Ausstieg reichen von zu hohen monatlichen Belastungen bis zu √ľbertrieben langen Laufzeiten‚??, sagt die Hamburger Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Pr√ľfer-Storks. Sie verlangt, dass Kunden ausreichend und verst√§ndlich √ľber die Vor- und Nachteile informiert werden. Damit st√∂√?t sie ins gleiche Horn, mit dem die Verbraucherzentralen schon seit Jahren auf die Probleme aufmerksam machen.
‚??Die Verbraucher sparen sich das Geld f√ľr ihre private Vorsorge oft vom Munde ab. Doch im Alter steht es ihnen nicht zur Verf√ľgung‚??, √§rgert sich zum Beispiel G√ľnter H√∂rmann von der Verbraucherzentrale Hamburg. Gerd Billen vom Bundesvorstand spricht von ‚??dramatischen Missst√§nden‚??. Er fordert eine Finanzaufsicht, die auch den Schutz der Verbraucher zum Ziel hat, damit unfaire Vertriebsmethoden endlich unterbunden werden.

Posted by Andre on 11/14 at 10:43 AM
WissenswertesLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, November 02, 2011

Neuer Garantiezins lässt Versicherer den Jahresschlussverkauf einläuten

Die hei√?e Phase, w√§hrend der die Kfz-Versicherung gewechselt werden kann ‚?? so man denn m√∂chte ‚??, l√§uft noch bis Ende November. Die Lebensversicherer haben einen Monat l√§nger Zeit, ihre Sch√§fchen ins Trockene zu bringen. Dann steht 2012 auf dem Kalender und ein um 0,5 Prozentpunkte geringerer Garantiezins zu Buche. Damit wird es f√ľr die Branche noch schwerer, ihre Produkte an den Mann und die Frau zu bringen, als es jetzt schon ist. Der Bund der Versicherten (BdV) spricht vom ‚??Jahresschlussverkauf‚?? und warnt davor, sich nur auf den Garantiezins zu verlassen.

Noch bieten die Unternehmen einen garantieren Zins von 2,25 Prozent, der f√ľr alle Policen der Sparte Leben gilt, angefangen bei der klassischen Lebensversicherung √ľber die private Rentenversicherung bis hin zu den R√ľrup- und Riester-Renten. Aufgrund der Entwicklung an den Finanzm√§rkten und der Vorgabe, der Garantiezins darf maximal 60 Prozent des Zinssatzes festverzinslicher Staatsanleihen entsprechen, hat das Bundesfinanzministerium Anfang des Jahres die Rei√?leine gezogen und als neuen Wert 1,75 Prozent festgelegt. Irgendwann vor langer Zeit waren es einmal √ľber vier Prozent - davon kann man jetzt nur noch tr√§umen. Kein Wunder also, dass jetzt vermehrt f√ľr Lebens- und Rentenversicherungen geworben wird. Allerdings, so der Bund der Versicherten: ‚??Verbraucher sollten die H√∂he des Garantiezinses nicht zur Entscheidungsgrundlage machen. Die Policen lohnen sich schon jetzt nur selten.‚?? Der Grund: Der Zins gilt nur f√ľr den Sparanteil, nicht aber f√ľr den gesamten Beitrag, den der Kunde zahlt. Hinzu kommt, dass einige Gesellschaften schon heute weniger als 2,25 Prozent bieten. Laut einer Studie von √?kotest kommt die Allianz mit ihren Produkten nur auf einen Wert von 1,85 Prozent. ‚??Selbst bei der Garantieverzinsung haben einige Versicherer nun f√ľr Intransparenz gesorgt‚??, √§rgert sich der BdV. Sp√ľrbar werde der niedrigere Garantiezins insbesondere bei der Riester-Rente. Hier werden sich aus Sicht des BdV auf lange Sicht nur kosteng√ľnstige Anbieter halten k√∂nnen.

Posted by Andre on 11/02 at 04:16 PM
WissenswertesAltersvorsorgeLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, September 26, 2011

Mangelnder Informationsfluss bei der privaten Altersvorsorge

Informationen sind das A und O, um Entscheidungen treffen zu k√∂nnen. Das gilt umso mehr, wenn man sich 20, 30 oder vielleicht sogar mehr Jahre mit einem Vertrag f√ľr die private Altersvorsorge binden m√∂chte. Schade nur, dass diese Erkenntnis schon seit Jahren ungeh√∂rt an den Banken und Versicherungsgesellschaften vorbeizieht. Dann m√ľssen sie sich auch gefallen lassen, wenn ihnen ‚?? einem nervt√∂tenden Echo gleich ‚?? immer wieder vorgehalten wird, dass sie ihren Kunden nicht ausreichend Fakten an die Hand geben oder nur unverst√§ndliches Fachchinesisch zur Verf√ľgung stellen.

Was hinter dieser Taktik steckt, ist f√ľr Au√?enstehende absolut nicht nachvollziehbar. Gerade jetzt w√§re es sinnvoll, so richtig auf die Werbetrommel zu hauen. Doch, was passiert: Wie das Handelsblatt exklusiv berichtet, scheinen es Assekuranzen und Kreditinstitute nicht f√ľr n√∂tig zu halten, potenzielle Interessenten darauf hinzuweisen, dass es bei der privaten Altersvorsorge mit Renten- und Lebensversicherungen ab dem kommenden Jahr gravierende √?nderungen geben wird. Einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zufolge, die dem Handelsblatt vorliegt, wissen 69 Prozent der Bundesb√ľrger nicht, dass der Garantiezins abspeckt und von 2,25 auf 1,75 Prozentpunkte nach unten korrigiert wird.

Dabei w√§re der garantierte Zins eines der besten Argumente, jetzt noch Vertr√§ge unter Dach und Fach zu bringen. Das Interesse ist vorhanden: 61 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass sie aufgrund der neuen Konditionen eine niedrigere Rente erhalten. Um das zu vermeiden, wollen immerhin zehn Prozent noch vor dem Stichtag N√§gel mit K√∂pfen machen. 69 Prozent planen f√ľr dieses Jahr keinen neuen Vertrag und 21 Prozent hadern noch bzw. haben sich noch keine Gedanken √ľber eine (weitere) Lebens- oder Rentenversicherung gemacht. Hier k√∂nnte die Branche ansetzen und mit offenen Karten spielen. Denn nach wie vor sind 42 Prozent unsicher, ob sie ausreichend f√ľr das Alter vorsorgen.

Posted by Andre on 09/26 at 08:46 AM
WissenswertesAltersvorsorgeLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, August 24, 2011

Lebensversicherung: Umsatzeinbruch und Nachzahlungsanspr√ľche

Kapitalbildende Lebensversicherungen haben seit Jahren einen schweren Stand. Umso erfreulicher f√ľr die Branche, dass zumindest die Policen gegen Einmalbetrag so richtig boomten und Geld in die Kassen brachten. Doch auch dieser Trend ebbt ab und erweist sich nach zwei Jahren als hell, aber nur kurz brennendes Feuer. Wie die ‚??Financial Times Deutschland‚?? exklusiv berichtet, ist der Umsatz mit Lebensversicherungen, f√ľr die nur ein einzelner hoher Beitrag gezahlt wird, im ersten Halbjahr 2011 um 26 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro zur√ľckgegangen.

Die Policen gegen Einmalbetrag sind vergleichbar mit Anlageprodukten vieler Banken. Sie haben 2009 und 2010 f√ľr ein sattes Plus bei den Lebensversicherern gesorgt. Zuw√§chse von 7,1 und sechs Prozent standen zu Buche, sorgten allerdings auch f√ľr Kritik. Da diese Form der Kapitallebensversicherung vergleichsweise hoch verzinst wird, f√ľrchteten Verbrauchersch√ľtzer, dass bestehende Kunden mit klassischen Vertr√§gen benachteiligt werden. Doch auch aufseiten der Versicherer gab es leise Zweifel, zumal das Kapital relativ kurzfristig angelegt werden musste. Daraufhin senkten viele Unternehmen die Zinsen und machten die Einmal-Anlage damit unattraktiver. Das Ergebnis ist ein sp√ľrbarer Umsatzeinbruch, der auch durch die leicht steigende Nachfrage bei Vertr√§gen mit laufendem Beitrag nicht aufgefangen werden kann.

Ganz andere Sorgen hat derzeit die Allianz Lebensversicherung. Das Oberlandesgericht Stuttgart erkl√§rte eine Klage des Unternehmens f√ľr unwirksam und lie√? eine Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) nicht zu. Stattdessen will der Konzern nun eine Beschwerde beim BGH einlegen. Hintergrund sind Nachzahlungsforderungen von Ex-Kunden, die zwischen Juli 2001 und Ende 2007 eine Renten- oder Lebensversicherung bei der Allianz abgeschlossen und seither gek√ľndigt oder beitragsfrei gestellt haben. Die Assekuranz soll zu Unrecht Stornokosten einbehalten haben. Die Verbraucherzentrale Hamburg rechnet mit Nachzahlungsanspr√ľchen in H√∂he von zwei Milliarden Euro und r√§t Betroffenen, sofort zu reagieren und Anspr√ľche geltend zu machen. Die Allianz ihrerseits will die Antwort des BGH abwarten.

Posted by Andre on 08/24 at 02:36 PM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, August 17, 2011

Treue Lebensversicherungskunden

Das Vertrauen in die Lebensversicherung k√∂nnen anscheinend auch Krisen nicht ersch√ľttern. Laut ‚??Bild‚?? bleiben die Deutschen ihren Policen trotz aller Unsicherheiten an den B√∂rsen und der Diskussion um den Euro weiterhin treu. Das spiegelt sich auch in den Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wider: Die Stornoquote bei Lebensversicherungen ist leicht von 3,86 auf 3,6 Prozent zur√ľckgegangen. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Jahren.

‚??Die gegenw√§rtig immer wieder zu lesende Behauptung, eine steigende Anzahl von Kunden m√∂chte sich von einer bestehenden Versicherung trennen, k√∂nnen wir nicht best√§tigen‚??, so Hasso Suliak vom GDV gegen√ľber der Zeitung. Auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten werfe niemand seine Altersvorsorge fahrl√§ssig √ľber Bord. Diesen Trend kann der Marktf√ľhrer im Bereich Lebensversicherungen, die Allianz, nur best√§tigen. Bei ihr sackte die Stornoquote von 2,3 auf 2,1 Prozent. Die Verbraucher reagierten sehr besonnen auf die aktuelle Lage und gerieten keineswegs in Panik.

Wie die Zukunft der Lebensversicherung aussieht, bleibt indes ungewiss. Angesichts der Senkung des Garantiezinses von 2,25 auf 1,75 Prozent zu 2012 wurden schon ganz unterschiedliche Szenarien gemalt. Von den Versicherungsvermittlern, die im Rahmen der ‚??Maklertrendstudie 2011/2012‚?? des Beratungsunternehmens Towers Watson befragt wurden, rechnen nur 37 Prozent zum Jahrsende mit einem “Schlussverkauf” der klassischen Lebensversicherung. Allerdings erwarten sie, dass k√ľnftig deutlich √∂fter fondsgebundene Policen nachgefragt werden.
Weitere Aussichten: Immer wichtiger w√ľrden sogenannte Garantieprodukte, gerade bei Rentenversicherungen. Besonders interessant scheinen in dem Zusammenhang Policen, bei denen das Garantieniveau individuell festgelegt werden kann. Der wichtigste Aspekt bleibt, dass die Produkte leicht verst√§ndlich sind. Darauf bauen 98 Prozent der Makler. Ebenso wichtig ist ihnen, dass die entsprechenden Modelle schnell auf Ver√§nderungen an den B√∂rsen reagieren. Den Kunden wiederum komme es vor allem auf die Sicherheit der Anlage (79 Prozent), die Sicherheit des Vertragspartners (52 Prozent) und die Rendite (38 Prozent) an.

Posted by Andre on 08/17 at 10:54 AM
LebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, August 05, 2011

Die zwei Seiten der Lebensversicherung

Da leuchten die Augen der Versicherer: 90 Millionen Policen und steigende Beitragseinnahmen. Die kapitalbildende Lebensversicherung erweist sich nach wie vor als eine der S√§ulen der Branche und wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in den sch√∂nsten Farben gemalt: ‚??Mit einer klassischen Lebensversicherung, die garantierte Leistungen und eine √?berschussbeteiligung bietet, hat man auch in Zeiten von Finanzkrisen und sinkenden Kursen nie schlaflose N√§chte.‚?? H√∂rt sich gut an. Doch es gibt auch die Kehrseite der Medaille.

So macht der Bund der Versicherten (BdV) darauf aufmerksam, dass der Kunde nur dann kein Verlustrisiko trage, wenn ‚??er den Vertrag bis zum Ende durchh√§lt‚??. Hei√?t: Wer vor dem vereinbarten Vertragsende die Rei√?leine zieht und sich den R√ľckkaufwert auszahlen l√§sst, muss mit finanziellen Einbu√?en rechnen. Der BdV gibt au√?erdem zu bedenken, dass nicht jeder Cent, den Verbraucher in ihre Kapital-Lebensversicherung einzahlen, auch verzinst wird. Ein Teil des Geldes flie√?t in den Todesfallschutz und geht f√ľr Geb√ľhren drauf ‚?? zum Beispiel die Vertriebs- und Verwaltungskosten. Wie hoch diese Kosten sind, l√§sst sich allerdings nur schwer erkennen.
Daher m√∂chte der GDV auf Dauer f√ľr mehr Transparenz sorgen und r√§t den Unternehmen, eine Gesamtkostenquote auszuweisen. Das w√§re ein erster Schritt. Allerdings wartet auf die Branche ein weitaus gr√∂√?eres Problem: Die Garantieverzinsung sinkt zum 1. Januar 2012 von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent. Experten rechnen damit, dass die Lebensversicherer aktiv werden und vor dem Zinsschnitt neue Kunden gewinnen wollen. Der BdV empfiehlt Interessenten: ‚??Bevor eine Lebensversicherung abgeschlossen wird, sollte erst der eigene Versicherungsschutz auf den Pr√ľfstand gestellt werden.‚?? Wichtig sei, dass existenzielle Risiken abgesichert sind, zum Beispiel durch eine Privathaftpflichtversicherung, eine Hausratpolice und eine Berufsunf√§higkeitsversicherung.

Beachtet werden sollte dar√ľber hinaus, dass der Beitrag f√ľr die Lebensversicherung dauerhaft gezahlt werden kann. Anderenfalls ist die vorzeitige K√ľndigung fast schon vorprogrammiert - nahezu jede zweite Police ereilt dieses Schicksal. Hinzu kommen viele Vertr√§ge, die auf dem Zweitmarkt verwertet werden. Gerade angesichts der sich abzeichnenden Krise √ľberlegen immer mehr Verbraucher, ihre Lebensversicherung zu verkaufen. Eines der Unternehmen, das die Policen √ľbernimmt, verzeichnete seit Juli Anfragen im Wert von √ľber 100 Millionen Euro.

Posted by Andre on 08/05 at 11:20 AM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, Juni 27, 2011

Lebensversicherung: Nicht immer ist die K√ľndigung der beste Weg

Nachdem bekannt wurde, dass Ergo-Vertreter ihre Kunden dazu gedr√§ngt haben sollen, beitragsfrei gestellte Lebensversicherungen ganz zu k√ľndigen und das Kapital in eine Unfallversicherung mit Beitragsr√ľckgew√§hr zu investieren, stellt sich vielen Verbrauchern eine Frage: Was mache ich mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung, wenn sie mir zu teuer wird oder der Vertrag schlichtweg unrentabel scheint?

Von heute auf morgen zu k√ľndigen und einen endg√ľltigen Schlussstrich zu ziehen, sollte gut √ľberlegt sein. Es gibt andere Alternativen, die im Einzelfall ausgelotet werden m√ľssen. Die Grundlage f√ľr die Entscheidung bildet dabei in der Regel der sogenannte R√ľckkaufwert. Das ist der Betrag, den die Versicherungsgesellschaft nach einer K√ľndigung zahlt. Die Summe richtet sich danach, wie lange bereits in den Vertrag eingezahlt wurde sowie nach der H√∂he der Stornokosten. Wer schon nach zwei oder drei Jahren an der Rei√?leine zieht, darf also nicht auf Reicht√ľmer hoffen, sondern muss vielmehr mit deutlichen Einbu√?en rechnen.

Hajo K√∂ster, Justiziar beim Bund der Versicherten, r√§t in einem solchen Fall, die Police einfach ruhen zu zahlen und die Beitragszahlung einzustellen. Der Vertrag l√§uft dann ganz normal weiter, wird nur nicht weiter bedient. Das Ergebnis dieser Strategie: Statt der urspr√ľnglich vereinbarten Versicherungssumme √ľberweist die Assekuranz zum Ende der Laufzeit einen deutlich geringeren Betrag. M√∂chte man die Police hingegen ganz aufl√∂sen, w√§re der Verkauf der Lebensversicherung eine weitere Option. Sie kann allerdings nur gezogen werden, wenn der Vertrag den Rahmenbedingungen der Ank√§ufer entspricht. Hier sollte darauf geachtet werden, dass es sich um ein seri√∂ses Unternehmen handelt, das den Betrag in einer Summe auszahlt und realistische Zahlen nennt. Ma√?geblich ist auch hier der R√ľckkaufwert.

Wie das Kapital sp√§ter angelegt oder verwendet wird, ist dem Kunden √ľberlassen. M√∂chte man den Todesfallschutz der Lebensversicherung aufrechterhalten, bietet sich eine deutlich g√ľnstigere Risikolebensversicherung an. F√ľr den Auszahlungsbetrag an sich kommt eine Vielzahl von Anlageprodukten infrage. Hier gilt es, sich in Ruhe beraten zu lassen ‚?? m√∂glichst nicht eingleisig, wie es anscheinend bei einigen Kunden der zur Ergo geh√∂renden Victoria-Versicherung der Fall war.

Posted by Andre on 06/27 at 11:09 AM
WissenswertesLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, Mai 30, 2011

Neue Breitseite f√ľr Lebensversicherungen

Kapitalbildende Lebensversicherungen haben keinen leichten Stand. Kritiker feuern st√§ndig neue Breitseiten ab und untermauern ihre Argumente mit Statistiken und Beispielen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Unternehmen reagieren eher gelassen und bauen die immer gleiche Verteidigung f√ľr den Klassiker unter den Altersvorsorgeprodukten auf. Langsam wird dieser Schutzschirm allerdings l√∂chrig. Denn Verbraucher achten inzwischen sehr genau darauf, was unter dem Strich steht oder vielmehr stehen k√∂nnte. Aufgrund der Senkung des Garantiezinses von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent ab 2012 wird es f√ľr die Lebensversicherung da langsam eng, zumal auch die √?berschussbeteiligung br√∂ckelt.

Erneut aufgegriffen wurde das Thema j√ľngst von der Bild-Zeitung. Sie informierte dar√ľber, dass vielen Sparern der gro√?e Schock drohe, weil die Zahlen in der Stand-Mitteilung pl√∂tzlich immer kleiner werden. Nicht, weil die Assekuranz mit einer neuen Schriftgr√∂√?e experimentiert, sondern weil die einst prognostizierte Leistung nicht mehr erzielt werden kann. Die Vorzeichen sind anders, die Zeiten schwerer. Das bekommt auch die Branche zu sp√ľren. Thorsten Rudnick vom Bund der Versicherten (BdV) nennt im Artikel der Boulevard-Zeitung einen Fall, in dem der Kunde pl√∂tzlich mit 80.000 Euro weniger rechnen muss. Keine besonders erfreuliche Nachricht - insbesondere dann, wenn das Geld fest eingeplant war oder die private Altersvorsorge ausschlie√?lich auf diesem Standbein fu√?t.

Wenig zuversichtlich, was die k√ľnftige Entwicklung betrifft, zeigt sich aktuell auch Manfred Poweleit, der Herausgeber des map-Reports. Im Gespr√§ch mit der Zeitung erkl√§rte er: ‚??K√ľnftige Rentner bekommen geringere gesetzliche Renten und weniger von ihren Lebensversicherungen.‚?? Der GDV h√§lt dagegen. ‚??Mehr Stabilit√§t und Planungssicherheit bietet kein anderes Produkt‚??, sagt Pressesprecher Hasso Suliak. In einem Punkt hat der GDV sicherlich recht: Lebensversicherungen bieten durchaus Planungssicherheit, wenn man sich nur auf die garantierten Leistungen konzentriert und m√∂gliche √?berschussbeteiligungen ganz au√?en vor l√§sst. In dem Fall lohnt es sich, jetzt noch aktiv zu werden ‚?? Stichwort Garantiezins. Hier gilt es dann, genau zu vergleichen, wer was bietet und wie erfolgreich die Unternehmen in der Vergangenheit waren.

Posted by Andre on 05/30 at 10:26 AM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Samstag, April 16, 2011

Nicht jeder R√ľckk√§ufer von Lebensversicherungen ist seri√∂s

Bei Geldproblemen wird h√§ufig die Entscheidung getroffen, sich von der Lebensversicherung zu trennen. Hierbei handelt es sich um eine simple Ma√?nahme, die einen raschen Mittelzufluss verspricht. Zugleich bleibt es einem erspart, sich von anderen Dingen trennen zu m√ľssen. Um einen m√∂glichst hohen Erl√∂s zu erzielen, steht f√ľr immer mehr Interessenten fest, dass sie ihre Versicherung nicht beim Versicherer aufl√∂sen, sondern auf einen R√ľckk√§ufer setzen. Wer seine Lebensversicherung an einen R√ľckk√§ufer ver√§u√?ert, erzielt h√§ufig einen deutlich h√∂heren Erl√∂s.

Bei der Auswahl des R√ľckk√§ufers gilt es allerdings vorsichtig zu sein: Die Anzahl der Unternehmen, die Lebensversicherungen aufkaufen, wird immer gr√∂√?er. Es ist festzustellen, dass leider immer mehr schwarze Schafe auf den Markt dr√§ngen. Wie das Finanzmagazin ‚??Capital‚?? berichtet, ist es daher immens wichtig, nicht nur auf die gebotenen R√ľckkaufwerte zu achten, sondern auch noch weitere Auswahlkriterien zu ber√ľcksichtigen.
Stutzig sollten Interessenten vor allem dann werden, wenn die R√ľckk√§ufer mit besonders hohen R√ľckkaufpreisen locken. Wom√∂glich befinden sich die R√ľckk√§ufer gar nicht in der Lage, den versprochenen Preis aufzuwenden. Ehe man sich versieht, sind die Unternehmen wieder vom Markt verschwunden und der Versicherungsnehmer hat sein Geld verloren. Denn besonders bei den hohen R√ľckkaufpreisen wird gerne auf zeitlich verz√∂gerte Auszahlungen gesetzt. So gibt es zum Beispiel Anbieter, deren R√ľckzahlung in Raten erfolgt und sich √ľber einen Zeitraum von mehreren Jahren verteilt.

Seri√∂se R√ľckk√§ufer sind daran zu erkennen, dass sie schon seit l√§ngerer Zeit erfolgreich am Markt t√§tig sind und au√?erdem eine sofortige Auszahlung in voller H√∂he versprechen. Zwar werden nicht unbedingt H√∂chstpreise gezahlt, doch im Vergleich zu einer Aufl√∂sung √ľber den Versicherer l√§sst sich immer noch ein deutlicher finanzieller Vorteil erzielen.

Posted by Jochen on 04/16 at 04:09 PM
Lebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 11 pages  1 2 3 >  letzte »