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Rechtsschutz

Donnerstag, Januar 15, 2015

Mit Rechtsschutz für Arbeitsrecht in den neuen Job starten

Das neue Jahr beginnen zahlreiche Menschen mit positiven Vorsätzen, um so ihre Leben positiv zu verändern. Manchmal ist hierbei der Beruf von hoher Bedeutung, es werden ?nderungen herbeigeführt, beispielsweise in Form eines Wechsel des Arbeitgebers. Ziel ist es meist, mehr Freude im Job zu haben oder auch ein höheres Einkommen zu erzielen.

Wer sich bemüht, kann gro?en Erfolg haben, sodass der Jobwechsel schon bald ansteht. Ob die richtige Entscheidung getroffen wurde, lässt sich natürlich nicht nach kurzer Zeit sagen, es dauert eine Weile, um diese Frage beantworten zu können. Allerdings fällt die die Antwort nicht immer erfreulich aus, in bestimmten Fällen kann auf der Arbeit gro?er ?rger drohen.

Mit solch einer Situation umzugehen ist nicht immer leicht. Meist ist es allerdings so, dass Arbeitnehmer einknicken bzw. vor ihrem Chef oder Vorgesetzten nachgeben, weil sie auf die Beschäftigung angewiesen sind. Genau deshalb wird nur selten in Erwägung gezogen, sich zu behaupten und durchzusetzen, vor allem der Gang vor Gericht wird häufig gescheut. Allerdings spielen hierbei auch die Kosten eine entscheidende Rolle, denn bereits ein guter Anwalt für Arbeitsrecht ist nicht immer günstig.

Klar im Vorteil befinden sich diejenigen, die über einen Arbeitsrechtsschutz verfügen. So ist es möglich, sich einen Fachanwalt zu nehmen und die eigenen Interessen im Ernstfall vor Gericht durchzufechten. In zahlreichen Fällen gelingt dies, zumal es auch um die Unterstützung der Versicherer gut bestellt ist. Ganz oft ist die Unterstützung der Rechtsschutzversicherung gewiss, sodass die Kostenübernahme kein Problem darstellt.

Die eigentliche Versicherung will natürlich gut ausgewählt sein, weshalb es wichtig ist, sich am Markt umzusehen und Tarife zu vergleichen. Wer einen guten Arbeitsrechtsschutz sucht, ist bei uns genau richtig. Wir helfen beim Durchleuchten des Marktes, damit ein guter Tarif gefunden wird und der Jobwechsel an eine gewisse Sicherheit gekoppelt ist.

Posted by Jochen on 01/15 at 07:36 PM
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Donnerstag, Dezember 11, 2014

Etliche Versicherungsnehmer sind mit ihrem Rechtsschutz unzufrieden und wec

Es gibt zahlreiche und zugleich sehr gute Gründe, sich für den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung zu entscheiden. Vor allem der Privatrechtsschutz ist eine sinnvolle Sache, immerhin kann er gro?en ?rger vermeiden. Egal ob es Streit mit einem Nachbarn oder beispielsweise einem Händler gibt ?? mit dem Privatrechtsschutz ist gewährleistet, dass man eine Mediation anstreben oder ggf. sich einen Anwalt suchen und vor Gericht ziehen kann.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt auf, dass jedoch viele Versicherungskunden unzufrieden sind. Wie sich aus der Studie ableiten lässt, ist dieser Anteil der in der Tat sehr hoch bemessen, denn fast die Hälfte aller Studienteilnehmer, die eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, waren letztlich so genannte Wechsler. Sie waren mit ihren bestehenden Versicherungen nicht zufrieden und wollten sich durch den Wechsel eine bessere Position verschaffen ?? und das aus gutem Grund: Mehrheitlich haben die Teilnehmer an, dass sie sich aufgrund der Kosten für den Wechsel entschieden haben.

Dies ist ein gutes Argument, immerhin gibt es im Bereich der Rechtsschutzversicherung sehr gro?e Unterschiede bei den Beiträgen. Allerdings sind sich viele Personen hierüber nicht im Klaren, oft setzen sie sich mit der Materie nicht ausreichend auseinander, sodass sie schlussendlich nicht optimal versichert sind. Womöglich wissen die enthaltenen Leistungen zu überzeugen, jedoch können die Beiträge stattlich bemessen sein. Ein wirklich guter Rechtsschutz bietet mehr, da er sowohl bei den Beiträgen als auch den Leistungen punktet.

Wer betroffen ist oder zumindest die Vermutung hegt, der eigene Rechtsschutz sei kostspielig, sollte seine persönliche Situation überprüfen. Gerne helfen wir hierbei weiter, als langjährige Versicherungsexperte wissen wir genau, worauf es ankommt. Zugleich sind wir als unabhängiger Vermittler tätig und befinden uns somit in der Lage, eine Vielzahl von Rechtsschutztarifen im Vergleich zu berücksichtigen, um schlussendlich eine gute Empfehlung auszusprechen.

Posted by Jochen on 12/11 at 04:59 PM
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Dienstag, Januar 15, 2013

Rechtsschutz für Selbständige kann sehr günstig sein

Die Deutschen mögen nicht gerade eine Nation von Unternehmern sein, aber dennoch ist ein klarer Trend festzustellen: Zunehmend mehr Personen sich vorstellen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl derer, die ihren beruflichen Traum verwirklichen möchten oder schlichtweg nach einer beruflichen Alternative suchen.

Auch in diesem Jahr dürften wieder unzählige Deutsche zumindest den Versuch wagen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Leider handelt es sich hierbei um ein Vorhaben, das an einen gro?en Aufwand gekoppelt ist. Wer in Deutschland gründen möchte, hat es nicht unbedingt leicht. Es gilt zahlreiche bürokratische Hürden zu meistern. Da kann es schon einmal vorkommen, dass viele Gründer dicht machen und beispielsweise keine Lust darauf haben, sich auch noch mit dem Thema Versicherung auseinanderzusetzen.

Dabei gibt es gleich mehrere Versicherungen, die für Existenzgründer sehr empfehlenswert sind. Hierzu zählt insbesondere der unternehmerische Rechtsschutz. Wer selbständig ist, macht Geschäfte mit Verbrauchern oder mit anderen Unternehmen. Hierbei kann es durchaus zu Streitigkeiten kommen ?? und teilweise geht es dabei um richtig viel Geld. Genau deshalb ist ein Rechtsschutz sehr wichtig: Wer keine Versicherung hat, kann sich das Einschalten eines Anwalts oder gar die Einleitung eines Gerichtsverfahrens kaum leisten. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist die Situation eine andere: Man erhält finanzielle Rückendeckung vom Versicherer.

Etliche Gründer und Interessenten mögen nun denken, dass ein solcher Versicherungsschutz ungemein kostspielig ist. Allerdings sollte deshalb nicht voreilig abgeriegelt werden. Gerade weil immer mehr Ein-Mann Unternehmen gegründet werden, haben die Versicherer reagiert. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Rechtsschutzversicherungen, die sich spezielle an Selbständige und Freiberufler richten. Hierbei handelt es sich um Standardlösungen, was letztlich bedeutet, dass viele wichtige Bereiche abgedeckt sind und gleichzeitig die Beiträge überzeugen.

Posted by Jochen on 01/15 at 11:13 AM
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Donnerstag, September 27, 2012

Dass Beamte keine Rechtsschutzversicherung benötigen ist ein Märchen

Die Rechtsschutzversicherung verspricht einen sehr guten Schutz, der je nach Rechtsbereich ungemein hilfreich sein kann. Auch Beamte haben die Möglichkeit, entsprechende Versicherungen abzuschlie?en. Allerdings bekommt man immer wieder zu hören, für Beamte wäre es nicht lohnenswert, versichert zu sein. Die Begründung ist meist dieselbe: Weil ihr Job sicher ist, wird ein solcher Versicherungsschutz nicht benötigt.

Allerdings ist solch eine Argumentation nicht zu tolerieren. Sehr wohl können Beamten einen Bedarf haben. Im Hinblick auf das Thema Arbeitsrecht mag dies zwar bedingt zutreffen, aber letztlich gibt es noch viele weitere Bereiche.

Kurz zum Thema Arbeitsrecht: Es kann durchaus vorkommen, dass es zwischen einem Beamten und seinem Dienstherren zum Streit kommt. Dementsprechend ist ein Rechtsschutz manchmal von gro?em Vorteil. Allerdings will solch ein Rechtsschutztarif gezielt ausgewählt sein. Denn so mancher Rechtsschutzversicherer schlie?t den Bereich Arbeitsrecht bei verbeamteten Kunden bewusst aus.

Ansonsten gilt: Beamte führen ebenfalls ein Privatleben und können daher in Autounfälle oder Streitigkeiten im Mietrecht verwickelt werden. Folglich macht ein Versicherungsschutz durchaus Sinn. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann sich im Ernstfall wehren. Konkret bedeutet dies, dass man sich einen Fachanwalt nimmt und notfalls sogar ein Gerichtsverfahren anstrebt.

Natürlich könnte man all dies auch ohne Rechtsschutzversicherung tun. Allerdings sind die Kosten nicht zu unterschätzen. Die Beratung durch einen Anwalt kann ungemein kostspielig werden, dasselbe gilt auch für ein Gerichtsverfahren. In solch eine Situation ist die Rechtsschutzversicherung von gro?em Vorteil. Sie stellt nämlich sicher, dass man kein hohes finanzielles Risiko eingeht.

Posted by Andre on 09/27 at 05:12 PM
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Dienstag, März 20, 2012

Kostenlose Versicherungsinformationen vom GDV

Wer sich für das Thema Versicherungen interessiert, der sollte mal das Internetportal des Informationszentrums der deutschen Versicherer “Klipp-und-Klar” besuchen. Dort findet man Informationen zu fast allen Versicherungsthemen, die es gibt.

Angeboten werden die Informationen in den Rubriken Lebensphasen, Service und Versicherungen. Bei den Lebensphasen findet man alle Informationen für Schulabgänger, Uni-Absolventen, Berufstätige, Existenzgründer, Singles, Junge Paare, Eltern und Berufsaussteiger.

In der Rubrik Versicherungen werden Informationen zu Altersvorsorge, Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Private Haftpflichtversicherung, Sicherheit im Ehrenamt, Private Unfallversicherung, Haus und Wohnen, Rechtsschutzversicherung, Reisen ohne Risiko, Kfz-Versicherung,  Sozial- und Individualversicherung und mehr Sicherheit für Betriebe und Freiberufler angeboten.

Hinter jedem Menüpunkt verbergen sich wissenswerte Informationen, zum Teil auch mit Broschüren und Flyern. Der Menüpunkt “Rechtschutzversicherung” wird z.B. ein kostenloser Flyer mit dem Titel “Im Streitfall hilft die Rechtschutzversicherung” zum sofortigen Download angeboten. Darüber hinaus stehen Tipps zur Rechtschutzversicherung zur Verfügung.

Posted by Thorsten on 03/20 at 05:58 PM
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Mittwoch, Dezember 14, 2011

Rechtsschutzversicherungen im Test

Erfreulich: Rechtsschutzversicherungen werden aus Sicht der Stiftung Warentest immer besser. Der aktuelle Versicherungsvergleich für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest brachte gleich drei Spitzenreiter mit der Note 1,8 zutage, mehr als beim letzten Vergleich dieser Art. Insgesamt haben die Tester sich 54 Tarife zur Brust genommen, von denen 25 mit einem ??gut?? abschnitten, 28 mit einem ??befriedigend?? und einer mit ??ausreichend??. Die Beiträge für die Top-Angebote bewegen sich zwischen 342 und 403 Euro im Jahr.

Getestet wurden Komplettpakete mit Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz. Allerdings sollten Versicherungsnehmer nicht erwarten, dass die Policen in jedem Fall Hilfe bei einem Rechtsstreit bieten. Geht es ums Baurecht oder die Kosten einer Scheidung, winken fast alle Rechtsschutzversicherungen ab. ??Verbessert hat sich aber zum Beispiel, dass wieder mehr Versicherungen bei Geldanlagestreitigkeiten helfen, oder dass die meisten inzwischen eine telefonische Rechtsberatung im Angebot haben??, so die Stiftung Warentest. Sich fernmündlich beraten zu lassen lohne aber eher bei Standardfragen, weniger bei komplexen Sachverhalten, die besser im Vieraugengespräch geklärt werden.

Grundsätzlich raten die Tester, sich intensiv mit dem Kleingedruckten zu befassen, um sich ein besseres Bild vom Leistungsspektrum machen zu können. Das gilt umso mehr, wenn die Rechtsschutzversicherung auch nach einer Falschberatung beim Fondskauf juristischen Beistand bieten soll. Derlei Fälle bleiben nämlich häufig au?en vor oder sind in puncto Anlagebetrag gedeckelt. Die besten Angebote stammen übrigens von der DAS mit dem Tarif Premium sowie HDI Direkt und HDI-Gerling, jeweils mit dem Tarif Rundum Sorglos. Auf dem vierten Platz landete die WGV mit ihrem Tarif Optimal.

Posted by Andre on 12/14 at 01:40 PM
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Freitag, November 11, 2011

Kooperation mit Anwälten ist rechtens

Kooperationen von Versicherungsgesellschaften mit anderen Dienstleistern gehören inzwischen zur Tagesordnung. Bestes Beispiel ist die Werkstattbindung im Rahmen der Kfz-Versicherung. Kunden, die ihren Wagen in einem Partnerbetrieb der Autoversicherung reparieren lassen, sparen bares Geld. Warum sollte man dieses Modell nicht auch auf die Rechtsschutzversicherung übertragen dürfen? Vor dieser Frage stand jetzt das Landgericht Bamberg und sprach sich für die Zusammenarbeit von Assekuranz und Juristen aus ?? zumindest nach dem Geschäftsmodell der HUK-Coburg.

Die Rechtsschutzversicherung des Konzerns erhebt von Neukunden 150 Euro, wenn sie erstmals Leistungen aus der Police in Anspruch nehmen. Dieser Selbstbehalt schrumpft mit jedem Jahr, die der Kunde leistungsfrei bleibt. Sechs Jahre dauert es, dann steht der Zähler auf null. Auf der anderen Seite schraubt die HUK-Coburg die Selbstbeteiligung bei Kunden, die öfter Hilfe benötigen, auf bis zu 400 Euro nach oben. Allerdings, und das stört die Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München: Versicherungsnehmer, die einen von der Assekuranz vorgeschlagenen Anwalt nehmen, müssen nicht mit Konsequenzen in Form eines höheren Selbstbehalts rechnen. Die Kammer spricht diesbezüglich von einem Versto? gegen das Recht auf freie Anwaltswahl und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Das Landgericht folgte der Argumentation der Anwaltskammer nicht und sieht in dem Modell eher eine Belohnung denn eine Benachteiligung oder Einschränkung des Kunden. Zudem betrage der finanzielle Vorteil lediglich 150 Euro. Somit handele es sich nicht um eine relevante Einflussnahme der Assekuranz. Auch die Anwälte würden bei diesem Rabattsystem nicht beeinflusst, sondern ganz regulär vergütet. Dem stimmt auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu, deren Stellungnahme vom Gericht erbeten wurde. Ziel der Kooperation sei vielmehr eine schnellere und unkomplizierte Kommunikation der Vertragspartner. Dass sich die Kammer mit dem Urteil (Aktenzeichen: 1 O 336/10) zufriedengibt, halten Experten für unwahrscheinlich. Sie rechnen damit, dass der Fall vor dem Bundesgerichtshof landet.

Posted by Andre on 11/11 at 02:54 PM
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Montag, Juli 04, 2011

Mediation: Reden ist Gold

Wenn Streithähne aufeinander losgehen, ist Rücksicht auf Verluste meist ein Fremdwort. Da wird jedes Register gezogen. Das Ende vom Lied ist ein Gerichtsverfahren, bei dem eine von beiden Parteien einen Rüffel erhält, die andere Seite die Siegerfahne schwenkt und der Streit an sich gar nicht gelöst werden kann. Ruhe und Frieden oder zumindest ein beiderseits akzeptierter ??Waffenstillstand?? sind nach einem Richtspruch eher selten zu erwarten. Besser ist eine Mediation, die versucht, verhärtete Fronten aufzuweichen oder ganz einzurei?en und eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Viele Assekuranzen bieten ihren Kunden im Rahmen der Rechtsschutzversicherung bereits die Option einer Mediation. Dabei nimmt sich ein Mediator der Sache an, steuert das Gespräch der Gegner und hilft bei den ersten Schritten aufeinander zu. Laut einer Umfrage der Arag-Versicherung halten 80 Prozent der Deutschen diesen Weg für besser geeignet, als sofort die Mühlen der Justiz in Gang zu setzen. Aktuell, so der Bundesverband Mediation, bieten in der Bundesrepublik 5.000 seriöse Mediatoren ihre Arbeit an (die Betonung liegt auf seriös, da es keine geschützte Berufsbezeichnung ist). Häufig handelt es sich um Anwälte, die eine zusätzliche Ausbildung als Mediator absolviert haben. ?ber Arbeitsmangel können sie sich nicht beklagen.

Da die Mediationsverfahren die Gerichte entlasten, wird nun auch die Bundesregierung mit einem Gesetz aktiv. Ziel: Die nötigen Rahmenbedingungen für die Mediation zu schaffen. Das Prinzip ist relativ einfach. Wenn sich beide Parteien darauf einigen können, einen Mediator einzuschalten, setzt man sich an einen Tisch, trinkt ein Tässchen Kaffee und spricht über die Probleme. Darauf, dass diese Gespräche nicht einseitig verlaufen oder jemand untergebuttert wird, achtet der Mediator. Er sorgt für eine neue Perspektive, damit jeder die Gesamtsituation überblicken und daraus Schlüsse ziehen kann. Das Ergebnis sollte nach Möglichkeit eine Einigung sein. Sie ist zwar nicht rechtsverbindlich ?? es kann also nach wie vor geklagt werden ??, basiert aber auf einer gemeinsamen Entscheidung. Daher sei es eher unwahrscheinlich, so Mediatorin Christina Schmauch gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, dass zusätzlich der Weg vor Gericht eingeschlagen wird.

Posted by Andre on 07/04 at 04:02 PM
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Samstag, Mai 21, 2011

Wie sich Bauherren gegen Pfusch absichern können

Dass es zwischen Bauherren und den ausführenden Unternehmen zu Streitigkeiten kommt, ist keine Seltenheit. Um genau zu sein, geraten sogar die meisten Häuslebauer mit einem Bauunternehmen, dem Architekten oder auch mit einem Handwerksbetrieb in Streit. Teilweise geht es dabei um richtig viel Geld ?? und nicht selten ziehen die Bauherren am Ende den Kürzeren, weil sie sich nicht abgesichert haben und dann auch noch am kürzeren Hebel sitzen.

Prinzipiell wäre es daher ratsam, sich als Bauherr mit einer Versicherung abzusichern. Gemeint ist eine Rechtsschutzversicherung, die es gestattet, notfalls gegen die Unternehmen vor Gericht zu ziehen. Doch weil am Bau so häufig gepfuscht und vor allem auch gestritten wird, gibt es mittlerweile keinen Versicherer mehr, der einen solchen Schutz anbietet. Den Versicherern ist das Risiko schlichtweg zu gro?, sodass Bauherren andere Wege finden müssen, um sich abzusichern.

Ein Patentrezept bzw. den absoluten Schutz gibt es leider nicht. Wenn ein Unternehmen seinen Aufgaben nicht nachkommt oder diese schlecht ausführt, hat der Bauherr meist das Nachsehen, da er schon bezahlt hat (oder zumindest Anzahlungen geleistet wurden) und er das Unternehmen nicht zur Nachbesserung zwingen kann. Dennoch ist es möglich sich abzusichern. Hierzu zählt vor allem das Schlie?en von Verträgen. Bei jedem grö?eren Auftrag sollte vertraglich festgehalten werden, um welche Leistungen es geht und welche Kosten damit in Verbindung stehen. Wichtig dabei: Die Leistungen und den Zeitraum der Leistungserbringungen genau festhalten und ausformulieren, damit möglichst kein Interpretationsspielraum existiert. Au?erdem ist es immer gut, Zeugen zu haben, die Absprachen oder auch Missverhalten der am Bau beteiligten Unternehmen bestätigen können. Aber auch eine gezielte Auswahl der Betriebe ist wichtig: Wie die Praxis zeigt, ist es falsch, Unternehmen auf Basis der Angebotspreise auszuwählen. Häufig ist es besser, die führenden Betriebe zu wählen, auch wenn diese unter Umständen teurer sind. Zwar mögen die Kosten höher liegen, doch meist wird einfach professioneller gearbeitet.

Posted by Jochen on 05/21 at 06:15 PM
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Mittwoch, April 20, 2011

Rechtsschutz: die Vorteile der Mediation

Mediation ?? der Versuch, Streitigkeiten au?ergerichtlich mithilfe eines ausgebildeten und unabhängigen Vermittlers zu lösen ?? steht bei den Rechtsschutzversicherern hoch im Kurs. Wie eine aktuelle Umfrage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergab, bieten inzwischen 75 Prozent der Unternehmen entsprechende Verträge an und sind mit den Ergebnissen rundum zufrieden. Der Vorsitzende der Kommission Rechtsschutzversicherung beim GDV, Gerhard Horrion, spricht von einer Erfolgsquote von immerhin 80 Prozent.

Ein Vorteil der Mediation im Vergleich zum klassischen Rechtsstreit, der üblicherweise vor Gericht ausgefochten wird, ist die schnellere Konfliktlösung. Darüber hinaus wird der Streit nachhaltig und, was vielen besonders wichtig sein dürfte, auch im gegenseitigen Einvernehmen gelöst. Diese Möglichkeit gibt es bei einem Gerichtsverfahren nicht. Dort steht immer eine der beiden Parteien auf der Verliererseite. Sollte die im Rahmen der Mediation gefundene Lösung nicht zusagen, bleibt der Rechtsweg weiter offen, ??und das im Rahmen des Versicherungsvertrages kostenlos??, so der GDV.

Aufgabe der Rechtsschutzversicherer ist es jetzt, die Verbraucher von den Vorzügen der Mediation zu überzeugen. ??Die meisten Kunden kennen die Meditation schlicht und ergreifend noch nicht??, wei? Gerhard Horrion. Empfohlen wird sie vom GDV vor allem bei alltäglichen Problemen, ob nun Streitigkeiten mit dem Vermieter oder den Nachbarn. ??In diesen Fällen macht es oft nicht viel Sinn, dauerhaft miteinander im Clinch zu liegen und über Monate oder Jahre hinweg für sein Recht zu kämpfen??, erklärt der GDV in einer seiner Broschüren. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf: http://www.gdv.de/rechtsschutzversicherung.

Posted by Andre on 04/20 at 12:09 PM
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Mittwoch, März 16, 2011

Neuer Leistungskatalog der Badischen Rechtsschutzversicherung

Mehr Leistung kann nie schaden. Das hat sich auch die Badische Rechtsschutzversicherung AG (BRV) gesagt und wartet zum 1. April mit einer Reihe von Neuerungen auf, angefangen bei der Mediation bis hin zum Vertragscheck. ??Sollte es zum Rechtsstreit kommen, sind wir mit unseren erweiterten Leistungen noch umfassender für den Kunden da??, erklären die Vorstände des Unternehmens, Roland Fahrner und Thomas Kollöffel.

Das vornehmliche Ziel der BRV lautet allerdings, ??Konflikte einvernehmlich zu lösen??. Dazu können sich Kunden bei Bedarf telefonisch an einen Mediator wenden, um vorbeugend aktiv zu werden. Wenn das Gespräch am runden Tisch gewünscht wird, mit allen Beteiligten, übernimmt die Assekuranz im Tarif pro-Comfort die Kosten für bis zu acht Mediationssitzungen. Ebenfalls neu im Programm ist der Vertragscheck. ?ber das Online-Portal der Rechtsschutzversicherung können Kunden (Tarif: pro-Comfort) Verbraucherverträge künftig auf ihre rechtliche Unbedenklichkeit hin prüfen lassen. Zudem besteht nach wie vor die Möglichkeit der Rechtsberatung per Telefon oder Internet, wie sie bei den meisten Assekuranzen üblich ist.

Weitere Neuerungen: Die BRV, die im Februar im gro?en Rechtsschutzversicherungsvergleich der Fachzeitschrift ?koTest den ersten Rang belegte, erweitert den Opfer-Rechtsschutz. Er gilt nicht mehr nur im privaten sondern auch im beruflichen Bereich. ??Wird ein Kunde während seiner Arbeitszeit Opfer eines Gewaltverbrechens, kann er auch die private Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen??, hei?t es in der Pressemitteilung der Assekuranz. Darüber hinaus profitieren auch Vermieter vom neuen Leistungskatalog des Unternehmens. Im Rahmen des Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutzes überprüft die BRV die Bonität künftiger Mieter, damit Zahlungsschwierigkeiten der Vergangenheit angehören.

Posted by Andre on 03/16 at 01:06 PM
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Freitag, Oktober 29, 2010

Nicht gleich mit dem Miet-Rechtsschutz drohen

Wohnraum ist die halbe Miete! Energieversorgung samt Heizung, Sauberkeit und Sicherheit macht die zweite Hälfte. Wann immer Immobilien-Eigentümer individuell mit dem Heizen beginnen, für Wohnungsmieter in der Gemeinschaft muss der Vermieter dafür sorgen, dass Wohnungswärme in der Heizperiode ab dem 1. Oktober gegeben ist und diese bis 20. April anhält - sofern die Temperaturen dies erfordern.

Knapp sechs Monate ist also der Vermieter verpflichtet, die Heizung laufen zu lassen, auch wenn der Mietvertrag dazu keinen Hinweis enthält. Wird in Mitverträgen die Heizperiode anders festgelegt, zum Beispiel vom 15. September bis 15. Mai, ist dies gleicherma?en bindend.

Warm wird subjektiv gefühlt

In Mietwohnung und Hausgemeinschaften - unabhängig davon, ob auch Eigentümer drin wohnen - ist eine Zentralheizung auf den Termin einzustellen. So bleibt es dem Mieter überlassen, ob und wieviel er heizt. Wer Heizenergie “entnimmt”, dem muss möglich sein, seine Räume auch auf eine Mindesttemperatur zu bringen: In Wohnräumen sind dies 20 Grad Celsius, in Bädern 21 Grad. Unwirksam wären Klauseln im Mietvertrag, nach denen 18 Grad Celsius in der Zeit von 8 Uhr bis 21 Uhr ausreichend seien. Wer erst gegen Mitternacht ins Bett geht, der muss damit rechnen, dass die Mindesttemperatur dann ab 23.00 Uhr abgesenkt wird. Aus der Rechtsprechung ist inzwischen bekannt, dass nachts die Zimmertemperatur noch ungefähr 18 Grad erreichen sollte, so das Landgericht Berlin (AZ: 64 S 266/97).

So ganz ohne Pflichten ist aber auch ein Mieter während der Heizperiode nicht. Der Mieter einer Wohnung muss zwar nicht heizen, wenn er lieber im kalten Zimmer seine Nachtruhe genie?t und darf deshalb die Heizung herunterdrehen. Ist er jedoch für Wochen oder Monate au?er Haus, muss der Mieter gewährleisten, dass die Wohnung keinen Schaden nimmt, weil er nicht oder aber zu wenig geheizt hat. Frostschäden an Rohren oder Schimmelbefall sollten nicht entstehen, weshalb es sich empfiehlt, dass bei längerer Abwesenheit Nachbarn oder Bekannte die Wohnung angemessen heizen und lüften. Wird solches unterlassen, haftet der Mieter für auftretende Schäden.

Wer schlottert, darf kürzen

Für den Fall, dass der Mieter in seiner Wohnung nicht auf die benannte Mindesttemperatur kommt, liegt ein Mietmangel vor, der zur Mietminderung berechtigt. Hierbei sollte man nicht gleich mit dem Anwalt und der Mietrechtsschutz-Versicherung drohen, sondern dem Vermieter Gelegenheit geben, die “Störung” in angemessener Frist zu beheben. Reagiert der Vermieter nicht oder schafft es seine Heizung nicht mehr, kann der Mieter seine Zahlungen bis zu 15 Prozent kürzen, falls er “bei voller Pulle” nur auf beschiedene 18 Grad kommt (LG Frankfurt AZ: 2/17 S 315/99). Wenn gleich die gesamte Heizung ausfällt, und das für Tage bis zur Reparatur oder bis zum Ersatz, kann der Mieter sogar um 100 Prozent mindern oder aber die Wohnung fristlos kündigen, falls es gar zu gesundheitlichen Schäden kommen könnte (OLG Dresden, AZ: 5 U 260/02).

“Graues Wasser”

Gluckert die Heizung und wird es deshalb nicht ausreichend warm, liegt der Grund an falscher Luft im Heizkörper. Dieser wird dann nicht ausreichend voll mit warmem Wasser und strahlt demnach zu wenig ab. Die Heizkörper zu entlüften ist bei hochgedrehter Leistung sinnvoll. Das jeweilige Lüftungsventil am Heizkörper wird mit einem kleinen Spezialschlüssel aufgedreht, bis Luft und ein wenig “graues Wasser” entweicht, das aufgefangen wird. “Ventil schlie?en” und fertig!.
Heizkörper können auch ohne weitere Sachkenntnis vom Mieter entlüftet werden. Danach sollte man den Vermieter, Hauswart oder die Hausverwaltung informieren, dass anschlie?end der Wasserdruck im System geprüft wird und Wasser eventuell nachgefüllt werden muss.

Posted by wob. on 10/29 at 05:00 AM
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Donnerstag, September 09, 2010

Die Online-Rechtsberatung der HDI-Gerling

Die telefonische Beratung gehört bei vielen Versicherungsunternehmen inzwischen zum festen Bestandteil der Rechtsschutzversicherung. Statt sich sofort mit einem Anwalt vor Ort in Verbindung zu setzen, erhalten Kunden auf diesem Weg eine kostenlose Erstberatung oder einen Rechtsrat in allen juristischen Fragen - sofern sie von der Police abgedeckt sind. Die HDI-Gerling Rechtsschutzversicherung AG überträgt diesen Service jetzt aufs Internet und folgt damit einem klaren Trend: 26 Prozent der Deutschen haben einer Umfrage von TNS Infratest zufolge die digitalen Medien bereits fest in ihren Alltag integriert.

Zur Verfügung steht dieser Service allen Privatkunden von HDI-Gerling, HDI und HDI24. Sie müssen auf den jeweiligen Produktseiten zur Rechtsschutzversicherung lediglich dem Menüpunkt ??Rechtsberatung?? folgen. So gelangen sie auf die neue Online-Plattform. ??Nach einer Registrierung bearbeiten qualifizierte Rechtsanwälte die Anfragen??, erklärt das Unternehmen. Der Service ist kostenlos. Berücksichtigt werden sämtliche Anliegen, die den vereinbarten Versicherungsschutz betreffen, zum Beispiel den Verkehrs- oder den Privatrechtsschutz. Voraussetzung ist allerdings, dass die Police den aktuellen Vertragsbedingungen entspricht. Ansonsten erfolgt die Beratung zu vergünstigten Konditionen.

Dabei ist HDI-Gerling bemüht, den Kunden so schnell wie möglich zu antworten. Das erste Feedback erfolgt binnen einer Stunde. ??Die konkrete fachliche Antwort sichern Rechtsanwälte innerhalb von 24 Stunden zu - wie bei Internet-Korrespondenz üblich??, verspricht der Konzern. Der Vorteil für die Versicherungsnehmer: Sie haben etwas in der Hand und erhalten einen schriftlichen Rechtsrat. Dr. Rolf Maenner, Vorstand der HDI-Gerling Rechtsschutzversicherung AG, sieht das Unternehmen mit diesem neuen Baustein auf dem richtigen Weg: ??Mit diesem Angebot setzen wir unseren längt eingeschlagenen Weg vom reinen Kostenerstatter zum Rechtsdienstleister konsequent fort.?? Erreicht werden sollen vor allem Kunden, die bei der Suche nach qualifizierten Informationen aufs Internet setzen.

Posted by Andre on 09/09 at 08:39 AM
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Donnerstag, Juli 22, 2010

Mein Kind, ein Zappel-Philipp, ein Schädiger?

“Waren Sie ein ‘schaden-geneigtes Kind’ ?” - “Nicht!” -  “Dann vielleicht Ihre Abkömmlinge oder Ihre Enkel…?” -  Tschuldigung, aber es geht nun in der Elternschaft auch mal darum, dass ein Schaden zu ersetzen ist, den ein Kind jemandem anderen körperlich zugefügt oder an Sachen beigebracht hat. Denn wenn Kinder Schäden anrichten, beginnt oft und auch meist der Streit mit der eigenen Haftpflicht. Denn strittig ist oft die Aufsichtspflicht, die jedoch von Eltern nicht zu jeder Minute praktiziert werden muss.

Wie war das kürzlich auf dem Gehweg? Der Steppke mit Helm, radelnd auf dem Gehweg, wird von der Mutter begleitet, diese mit dem Rad auf der Fahrbahn. Der Kleine schwankt, fällt gegen ein geparktes Fahrzeug. Die Mutter sorgt sich sowohl um den Spross als auch um den möglichen Schaden. Vor lauter ?berraschung stellt sie ihr Rad so ab, dass auch dieses gegen das Fahrzeug poltert…

Wie nun wird ein solcher Schaden reguliert? Für den Geschädigten keine Frage: Die Haftpflicht der Eltern muss zahlen. Und die fühlen sich “aus dem Schneider”, weil eine solche Versicherung tatsächlich seit Jahren läuft. Solche Schäden, verursacht durch Kinder, werden jedoch nicht immer reguliert. Der Sachverhalt der Haftung hängt nämlich vom Alter des Kindes ab und von der Frage, ob die Eltern die Aufsichtspflicht verletzt haben.

Beschränktes Recht - beschränkte Haftung

So wie die Tatsache, dass erst mit dem siebten Lebensjahr die beschränkte Geschäftsfähigkeit im Zusammenhang mit dem Taschengeld-Paragrafen des BGB eintritt, so sind Kinder unter sieben Jahren nicht deliktfähig. Folge: auch die Eltern kann man nicht für Schäden haftbar machen, die vom Kind verursacht wurden. Es sein denn, das Kind ist überaus schadensgeneigt, womit es auch auffällt, und bedarf ständiger Aufsicht.

Ob also Bagatellschaden oder Unfall im Verkehr mit Sach- oder gar mit Personschaden - nicht in jedem Fall müssen Eltern für eine Unfallfolge oder für einen Sachschaden aufkommen. Dieser Deliktschutz für Kinder im Stra?enverkehr gilt sogar erweitert: Bis zum Alter von zehn Jahren muss für ein Schaden, den sie im flie?enden Verkehr verursachen, nicht gehaftet werden.

Junior, wo bist du, was machst du?

Wurde allerdings die Aufsichtspflicht der Eltern beweisbar verletzt, haften sie und die private Haftpflichtversicherung reguliert. Der Gesetzgeber hat jedoch nicht geregelt, ab welchem Alter man Kinder alleine zuhause, im Garten oder auf der Stra?e spielen lassen kann. Diese Freiheiten müssen die Eltern vom Alter und der seelisch-geistigen Entwicklung des Kindes abhängig machen. Denn für eine gesunde Sozialisation müssen und sollen Kinder spielen. Dies gilt auch, wenn impulsiv und unüberlegt gehandelt wird, wenn man einem Ball nachrennt, der auf die Stra?e rollt und die Eltern deshalb nicht zwangsläufig ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Für Geschädigte kann das dann aber auch bedeuten, dass ihnen ihr Schaden nicht ersetzt wird.

Dies ist dann langfristig störend, wenn es Nachbarn oder Freunde sind, die geschädigt wurden. Da steht dann ein bislang gutes Verhältnis auf dem Spiel. Falsch ist also die Eltern-Haltung, dass die Versicherung nicht bezahlt, wenn man nicht ordentlich auf sein Kind aufgepasst hat. Falsch! Nur wer seine Aufsichtspflicht verletzt hat, haftet als Eltern und die Versicherung übernimmt. Wer nachträglich bestimmbar nicht richtig aufgepasst hat, sollte dem Versicherer dies angeben und eben bei der Schadenmeldung nicht beteuern, dass er/sie die ganze Zeit geschaut habe und der Schaden passierte, als man eine Minute nicht hingeschaut hat.

Wer nun den möglichen ?rger mit Nachbarn scheut, kann für Kinder unter sieben Jahren einen Zusatz im Haftpflichtschutz der Eltern vereinbaren. Dabei ist die Versicherungssumme meist aber auf 3.000 bis 5.000 Euro begrenzt oder auch mit einer Selbstbeteiligung im Schadensfall behaftet. Ein Extraschutz, den aber bislang nur jeder zweite Versicherer anbietet.

Wie bei den Vandalen?

Eine HP zahlt jedoch dann nicht bei Schäden, wenn ein Kind über sieben Jahren diesen vorsätzlich verursacht hat. Das nun nennt man ‘Vandalismus’. Schmiert der Sprössling Wände mit Farbe voll oder wirft er Fensterscheiben ein, gilt dies als ‘schaden-geneigt’, wofür das Kind oder eben die Eltern haften. Der Nachweis, dass der Schaden mit Vorsatz oder mit grober Fahrlässigkeit entstand, ist jedoch schwierig und damit auch, ob Absicht vorlag und ob das Kind sein Handeln hatte einschätzen können.

Posted by wob. on 07/22 at 10:27 AM
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Donnerstag, Mai 27, 2010

Signal Iduna setzt auf Rechtsschutz

Die Signal Iduna ist bereits seit längerer Zeit auf gro?er Einkaufstour. Im Korb liegen vor allem Rechtsschutzversicherer, um die Aktivitäten in dieser Sparte ein wenig zu forcieren. Wachstum lautet das vornehmliche Ziel. Nachdem Ende 2008 die Deutsche Rechtsschutz-Versicherung (Deurag) übernommen wurde, steht jetzt die Allrecht auf dem Plan. Sie gehört bereits zu 66 Prozent der Signal Iduna. Jetzt sollen weitere 26 Prozent hinzukommen, die bislang im Besitz der Arag sind. Der Münchener Verein hält die restlichen acht Prozent und wird sie auch behalten.

Der Vorstandsvorsitzende der Signal Iduna, Reinhold Schulte, zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: ??Mit dem Erwerb der Allrecht-Anteile haben wir einen weiteren Schritt getan, um unsere Rechtsschutzaktivitäten zu bündeln??. Als nächstes steht auf dem Programm, Allrecht und Deurag miteinander zu verschmelzen. Die Deurag kam im vergangenen Jahr auf rund 100 Millionen Euro Bruttobeiträge. Bei der Allrecht waren es etwa 40 Millionen Euro. 2,4 Prozent des neuen Unternehmens werden dann dem Münchener Verein gehören, als jetzigem Anteilseigner der Allrecht.

Die ?bernahme zeigt, dass Arag und Signal Iduna derzeit völlig andere Strategien verfolgen. Liegt der Schwerpunkt bei der Signal Iduna auf dem Ausbau der Sparte Rechtsschutz, geht es dem Rechtsschutz-Spezialisten mehr um das Auslandsgeschäft. Dazu hat die Arag in Italien Anfang des Jahres den Versicherer UGF Assecurazioni übernommen. Vorstandschef Paul-Otto Fassbender erklärte dazu: ??Mit Blick auf die fortschreitende Internationalisierung unseres Rechtsschutzgeschäfts ist es sinnvoll, deutsche Minderheitsbeteiligungen zu überprüfen.??.

Posted by Andre on 05/27 at 09:51 AM
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