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Haus & Bau

Freitag, Februar 20, 2015

Sicherung der Zinsen für späteren Immobilienerwerb ist eine gute Idee

Angesichts der niedrigen Hypothekenzinsen könnte der Zeitpunkt für den Erwerb eines Eigenheims kein besserer sein. Allerdings befindet sich nicht jeder Interessent in der Lage, die Gunst der Stunde zu nutzen. Besonders junge Menschen zeigen zwar oftmals Interesse, halten sich dann aber doch zurück, weil sie sich noch nicht an einen bestimmten Wohnort binden möchten. Dennoch würden sie sich die aktuellen Marktzinsen gerne sichern, um später zu profitieren.

Eine Zinssicherung kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Eine der einfachsten Möglichkeiten besteht darin, auf den klassischen Bausparvertrag zu setzen. Bei der Auswahl des Tarifs geht es nicht darum, eine möglichst gute Verzinsung des Guthabens zu erzielen. Entscheidend ist der Zinssatz des späteren Bauspardarlehens ?? dieser sollte möglichst niedrig sein.

Der Tarif mit dem niedrigsten Darlehenszins ist aber nicht automatisch die beste Wahl. Es ist zu bedenken, dass gerade diese Tarife oftmals eine hohe Mindesttilgung voraussetzen. Dank niedriger Zinsen sind die Raten zwar nicht immer ganz so hoch bemessen sein, dennoch muss das Risiko überschaubar bleiben ?? ein Darlehensvertrag, der sehr hohe Raten vorsieht und die Haushaltskasse womöglich stark unter Druck setzt, ist nicht die beste Entscheidung.

Im Grunde ist es nicht schwierig, am Markt fündig zu werden. Ein Vergleich ist schnell durchgeführt, mittlerweile lassen sich Bauspartarife auch online gut vergleichen. An dieser Stellen möchten wir noch einmal betonen wie wichtig die ganzheitliche Betrachtung ist. Es kommt nicht ausschlie?lich auf den Zinssatz an, das Darlehen muss in seiner Gesamtheit überzeugen.

Ob der beste Zeitpunkt für den Abschluss bereits gekommen ist, lässt sich pauschal nur schwer sagen. Es könnte natürlich sein, dass die EZB eine weitere Zinssenkung vornimmt und die Darlehenszinsen weiter fallen. Allerdings sind insgesamt schon sehr niedrige Zinsstände erreicht, sodass die gegenwärtigen Konditionen als äu?erst attraktiv gelten.

Posted by Jochen on 02/20 at 08:50 AM
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Samstag, Februar 07, 2015

Nach Eigenheimerwerb mit Bildung einer Instandhaltungsrücklage beginnen

Nach erfolgtem Erwerb eines Eigenheims lässt die Haushaltskasse meist keine gro?en Sprünge mehr zu. Doch in aller Regel ist es nur eine Sache von wenigen Monaten, bis die Finanzen neu geordnet sind und auch schon wieder kleinere Rücklagen gebildet wurden. Doch meist sind diese überschaubar, sodass frischgebackene Eigenheimbesitzer einem gewissen finanziellen Risiko ausgesetzt sind.

Wer ein Eigenheim besitzt, muss ständig damit rechnen, dass unerwartete Kosten entstehen. Das Spektrum an Ursachen ist gro?, ganz typisch sind kleinere Reparaturma?nahmen, weil beispielsweise die Heizung defekt ist oder der Antrieb vom Garagentor ausgetauscht werden muss. Auch diese Reparaturen sind in ihrer finanziellen Tragweite nicht zu unterschätzen. Es kann daher schnell passieren, dass es finanziell eng wird oder das benötigte Geld schlichtweg nicht zur Verfügung steht.

Gegen dieses Risiko gilt es sich rechtzeitig abzusichern. Im Idealfall wird nicht das gesamte Eigenkapital bei der Finanzierung eingesetzt. Besser ist es, ein wenig Geld zurückzuhalten, um für Notfälle gewappnet zu sein. Wer sich gegen diese Variante entscheidet oder gar schon entschieden hat, ist gut damit beraten, möglichst bald mit der Bildung einer Instandhaltungsrücklage zu beginnen. Gemeint ist die Schaffung eines kleinen Finanzpolsters, um für die Ernstfall gewappnet zu sein.

Oft wird uns die Frage gestellt, wie hoch die Rücklage bemessen sein soll. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, den monatlichen Sparbetrag vom Alter der Immobilie und ihrer Grö?e abhängig zu machen. Bei älteren Bestandsobjekten ist es ratsam, etwa zwei Euro je Quadratmeter Wohnfläche pro Monat zur Seite zu legen. Bei Neubauten kann auch ein etwas niedrigerer Betrag angesetzt werden. Gespart werden sollte solange, bis eine Rücklage in Höhe von ca. 5.000 Euro gebildet wurde ?? damit lassen sich viele Risiken abfangen. Es ist aber auch möglich, weiterhin zu sparen, um somit die Grundlage zur Durchführung grö?erer Instandhaltungsma?nahmen zu bilden ?? womöglich gelingt es dann, sogar ohne zusätzliche Finanzierung auszukommen.

Posted by Jochen on 02/07 at 01:50 PM
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Freitag, Januar 30, 2015

Klage gegen Banken: Deutsche Bauherren möchten aus Darlehensverträgen aussteigen

Online-Baufinanzierungen liegen im Trend, zunehmend mehr Bauherren und Käufer nehmen ihre Hypothekendarlehen nicht mehr bei regionalen Banken, sondern bei Direktbanken auf. Dort locken nämlich besonders attraktive Konditionen, nicht selten lassen sich erhebliche Zinsvorteile nutzen, die eine gro?e Ersparnis versprechen.

Beim Abschluss einer Baufinanzierung im so genannten Distanzgeschäft haben Darlehensnehmer die Möglichkeit, von ihren Verträgen innerhalb einer Zeitspanne von 14 Tagen zurückzutreten. Die hiermit verbundenen Regelungen sind in der Widerrufsbelehrung festgehalten. Etliche Banken haben ihre Widerrufsbelehrung vor einigen Jahren nicht korrekt formuliert ?? pfiffige Juristen haben Fehler entdeckt, die schon so manchem Darlehensnehmer die Möglichkeit zum Rücktritt eröffnet haben.

Inzwischen gibt es Anwälte, die das gro?e Geschäft wittern, d.h. sie suchen nach Darlehensnehmern, deren Verträge betroffen sind. Gegen geringe Gebühren versprechen sie eine ?berprüfung, um ggf. juristisch gegen die Banken vorgehen zu können. Den Darlehensnehmern wird eine satte Ersparnis versprechen, die im Grunde nur der Zinsentwicklung zu verdanken ist: Wer jetzt aussteigen kann und neu finanziert, kommt oft in den Genuss eines satten Zinsvorteils und spart dadurch eine Menge Geld.

Inzwischen häuft sich die Anzahl derer, die aufgrund unzulässiger Formulierungen aus ihren Darlehensverträgen aussteigen möchten. Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Es ist gut möglich, dass viele Banken klein beigeben, um keine langwierigen Gerichtsverfahren durchlaufen müssen. Andererseits könnten sie auch beharrlich bleiben, denn in Wirklichkeit möchte so gut wie niemand von seinem Darlehensvertrag zurücktreten, weil er über den Widerruf falsch belehrt wurde ?? es geht schlichtweg darum, zu besseren Konditionen neu finanzieren zu können.

Posted by Jochen on 01/30 at 06:41 PM
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Mittwoch, November 14, 2012

Baugeld günstiger als je zuvor

Gute Nachrichten für alle, die ein Eigenheim erwerben möchten und sich noch auf der Suche nach einem Immobiliendarlehen befinden: Die Hypothekenzinsen haben erneut nachgegeben, wodurch Baugeld noch attraktiver geworden ist.

Was vor ein paar Jahren noch undenkbar schien, ist wahr geworden. Darlehensnehmer haben die Möglichkeit, ihren Immobilienkauf oder auch ihr Bauvorhaben zu besonders niedrigen Zinsen zu finanzieren. So mancher Interessent kann auf Zinssätze blicken, die mit einer Zwei beginnen. Zinssätze von weniger als drei Prozent wären vor ein paar Jahren noch fast undenkbar gewesen.

In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation ist nicht davon auszugehen, dass die Zinsen rasch anziehen werden. Dass die Bauzinsen wieder anziehen, wäre zwar nicht überraschend (viel Luft nach unten gibt es aller Voraussicht nach nicht mehr), aber enorm steigen können sie ebenfalls nicht. Die Europäische Zentralbank hätte kaum Argumente, die für eine Erhöhung der Leitzinsen sprechen.

Somit stehen potentielle Darlehensnehmer nicht besonders unter Druck: Sie müssen nicht überstürzt handeln, um sich niedrige Zinsen zu sichern. Sie können sich in aller Ruhe um ihr Vorhaben kümmern bzw. alle erforderlichen Vorbereitungen treffen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt bereits jetzt eine Zinssicherung vor. Welche Zeiträume hierbei möglich sind, ist von Bank zu Bank ganz verschieden. Verallgemeinert gilt jedoch, dass bei fast allen Banken die Möglichkeit besteht, Zinsangebote für eine Dauer von 14 Tagen aufrechtzuerhalten.

Es sei noch angemerkt, dass trotz der Niedrigzinsen nicht jede Baufinanzierung automatisch günstig ist. Nicht jede Bank hat ihre Zinssätze bereits angepasst oder zieht mit dem Markt mit. Dementsprechend ist es weiterhin wichtig, sich am Markt umzusehen und Finanzierungsangebote zu vergleichen. Nur ein Vergleich kann sicherstellen, dass man schlussendlich günstig finanziert.

Posted by Caspar on 11/14 at 05:17 PM
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Freitag, Februar 03, 2012

Immobilienfinanzierung und Geldanlage: Assekuranzen als Finanzdienstleister

Das Engagement vieler Versicherungsgesellschaften beschränkt sich längst nicht mehr darauf, nur Lebens- und Rentenversicherungen zu vertreiben und den Hausrat zu schützen. Sie haben ihr Portfolio um eine Reihe von Finanzdienstleistungen erweitert und bieten inzwischen auch Tagesgeld und Baufinanzierungen. Dabei geht es den Unternehmen weniger darum, im Revier der Banken zu wildern, sondern vielmehr um Kundenbindung sowie eine sinnvolle und in Krisenzeiten vergleichsweise sichere Form der Kapitalanlage.

Wenn die Haftpflichtversicherung sich plötzlich meldet und eine Geldanlage mit zwei Prozent Verzinsung pro anno bietet, ist das also kein Versehen, sondern durchaus Kalkül. Die Offerten für Fest- und Tagesgeld gehören, so Max Herbst von der Finanzberatung FMH im ??Kölner Stadt Anzeiger??, zwar nicht zu den besten am Markt. Doch mit Blick auf die Angebote vieler Filialbanken vor Ort sind die Konditionen durchaus attraktiv. Sie übernehmen gewisserma?en eine Brückenfunktion. Wer von der Geldanlage überzeugt ist, wird künftig vielleicht auch eine Versicherung abschlie?en. Hinzu kommt, dass Kunden zum Beispiel das Kapital aus ihrer Lebensversicherung gut verzinst anlegen können. Das Geld bleibt somit im Bestand der Versicherung und wechselt nicht zu einer Bank.

Gleichwohl sollte nach wie vor verglichen werden. Das gilt umso mehr bei der Immobilienfinanzierung - auch in diesem Geschäftszweig sind viele Assekuranzen unterwegs. Den Grund nennt Simone Schuchert vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): ??Versicherungen sind verpflichtet, ihre Kapitalanlagen breit zu streuen.?? Kredite bieten diesbezüglich mehr Sicherheit als zum Beispiel Aktien oder Anleihen. Vonseiten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt es sogar Lob für die Baufinanzierungsangebote. Angesichts des aktuellen Zinsniveaus sei die Option einer langen Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren, die von den meisten Versicherungen geboten wird, durchaus positiv, sagt Josephine Holzhäuser.

Posted by Andre on 02/03 at 05:30 PM
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Mittwoch, Januar 18, 2012

Der Kreditrechner hilft bei der Anbieterwahl

Wer in die Situation kommt einen Kredit beanspruchen zu müssen, der sollte sich im Vorfeld auch bestmöglich darüber informieren, was für Kosten auf ihn zukommen. Denn nur so wei? man, was monatlich zu erwarten ist und was bis zum Ende der Laufzeit für Kosten anfallen werden. Die besten Informationen darüber kann man durch einen Kreditrechner online bekommen. Hier kann man durch wenige Angaben und Klicks, die genaue Höhe errechnen lassen. Zudem gibt er auch Aufschluss darüber, ob man sich einen Kredit überhaupt leisten kann. Ein Kreditrechner ist wirklich ein sehr hilfreiches Mittel, um an die genauen Kosten zu kommen. Diese Rechner gibt es im Internet und sind zudem völlig kostenlos und unverbindlich.

Wer beabsichtigt Geld aufzunehmen, um damit Wohneigentum zu finanzieren, der kann verbilligtes Geld bei der Kfw beantragen. Diese fördert das Wohneigentum mit verbilligtem Geld. Und das Motto lautet je umweltbewusster, desto billiger wird das Darlehen. Egal ob das Kfw Darlehen beansprucht wird um neu zu bauen, zu renovieren oder um z. B. das Geld in erneuerbare Energien zu stecken. Es bietet sich an, ein Kfw Darlehen in Kombination mit einem Kredit einer beliebigen Bank in Anspruch zu nehmen. Diese Variante wird in den letzten Jahren immer beliebter.

Wie immer gilt das Motto: vergleichen Sie, um das Beste aus ihrem Geld zu machen. Gerade wenn es bei einem Darlehen um ein Bauvorhaben oder um den Kauf von Wohnungseigentum geht, sind es meist hohe Summen, die finanziert werden müssen. Und genau deshalb ist ein Vergleich unbedingt zu empfehlen. Mit einem günstigen Angebot lassen sich im Laufe der Jahre einige Tausend Euro einsparen.

Weitere Infos auf www.darlehenrechner.eu

Posted by Micha on 01/18 at 08:38 AM
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Freitag, Dezember 23, 2011

Dachabdichtung-Check - Kein Geld mehr durchs Dach verloren!

Egal ob Hausneubau oder Sanierung eines Altbaus, eine der wichtigsten Aspekte bei Arbeiten an Gebäuden ist, die professionelle Anbringung einer Dachabdichtung. Dadurch wird gewährleistet, dass es im Haus trocken bleibt und Wärme nicht nach au?en entweicht. Das hilft Geld zu sparen und schafft ein angenehmeres Wohnklima.

Die Dachabdichtung bietet dann den perfekten Schutz vor allen Witterungsverhältnissen, wenn Sie vom Experten angebracht wurde. Nur dann ist tatsächlich gewährleistet, dass weder Nässe noch Kälte durch das Dach ins Haus eindringen können. Dies ist jedoch nicht nur für den persönlichen Komfort der Bewohner des Hauses wichtig, sondern auch für die Haltbarkeit der gesamten Dachkonstruktion. Wenn Nässe in das Dach eindringt, kann es zu Schimmelbildung kommen. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass unter Umständen das gesamte Dach saniert werden muss. Die Kosten einer kompletten Dacherneuerung liegen dann, abhängig von der Dachart, schnell bei einem fünfstelligen Betrag. Vorsorge zahlt sich also auch bei der Anbringung von Dachabdichtung aus.

So sparen Sie Geld und helfen der Umwelt

Eine fehlerhafte Dachabdichtung kann Hausbesitzer aber nicht nur dann teuer zu stehen kommen, wenn bereits der Dachstuhl angegriffen ist. Denn wo Wasser eindringen kann, hat auch kalte Luft die Möglichkeit ins Haus zu gelangen beziehungsweise kann warme Luft entweichen. Dann entsteht nicht nur ein unangenehmer Luftzug, welcher es im Haus ungemütlich macht, sondern auch die Heizkosten steigen. Im Umkehrschluss hilft eine richtig angebrachte Dachabdichtung Heizkosten und damit bares Geld sparen. Darüber hianus ist dies zudem ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

Regelmä?ige Kontrollgänge von einem Experten helfen gro?e Schäden vermeiden

Wer jetzt denkt, dass dies auf das eigene Haus nicht zutrifft, dem soll gesagt sein, dass auch ein ehemals gut abgedichtetes Dach, irgendwann Schaden nehmen kann. Durch äu?ere Einflüsse, vor allem Frost, wird jede Dachabdichtung mit der Zeit abgenutzt. Um die oben beschriebenen negativen Resultate eines undichten Dachs zu vermeiden, ist es daher notwendig, regelmä?ig einen Fachmann mit der Kontrolle der Dachabdichtung zu beauftragen. Zum einen erkennt er Schäden bereits im Frühstadium, was die Reparaturkosten niedrig hält. So lang der Schaden klein ist, bleibt auch der finanzielle und praktische Aufwand gering. Zum anderen wei? der Experte genau, was zu tun ist und kann die notwendigen Ma?nahmen sofort einleiten.

Posted by Micha on 12/23 at 08:21 AM
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Sonntag, Januar 09, 2011

Wir bauen eine neue Stadt!

Wird die lokale Infrastruktur revolutioniert?

Heimat ist, wo mein Bett steht! - Heimat ist die Stadt meiner Geburt, Kindheit und Jugend! - Wie auch immer Heimat definiert wird, eine Stadt der Zukunft zu gestalten bedeutet auch eine flexiblere Infrastruktur, besser gekoppelte Einzelsektoren und die Mehrfach-Nutzung von Gebäuden.

Für Experten des Deutschen Instituts für Urbanistik ist dies das Ergebnis einer Studie, die auch unter den Aspekten von Klimawandel, ?beralterung und Globalisierung die Städteplaner neu herausfordert.

Auf die Analyse der neuen Planungen wurden die Sektoren Energie, Wasser, Abwasser, öffentlicher Verkehr, Gesundheit und Bildung. Energie, Verkehr und Abwasser untersucht, die alle zusammenhängen. Vorbei sei das Zeitalter der zentralisierten Energiesysteme; eine regenerative Stromerzeugung ist dezentral organisiert und muss lokale Einspeisung ermöglichen. Passivhäuser verändern den Wärmebedarf, womit auch die Entwicklung des Verkehrs verbunden ist.

Mit dem Bürgerbus anfreunden!

Setzt sich die Elektromobilität durch, werden Smart Grid *) und Speichernutzung von Autobatterien zu vorrangigen Themen. Flexibel muss auch der Trend zu flexiblen Bedienformen des öffentlichen Verkehrs werden. Dazu zählen das Car-Sharing, Bürgerbusse, Sammeltaxen oder erleichtertes Umsteigen zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr.

Denkt auch der Mieter, Eigentümer und Verbraucher kaum an das von ihm genutzte Abwassersystem, ist auch dieses in Zukunft zu optimieren. Hierzu ist dieses dezentral zu gestalten und eng mit dem Energiesektor zu verbinden. Schlie?lich trägt das Abwasser viel ungenutzte Wärme in sich, wenn es im Normalfall mit 25 Grad entsorgt wird. Damit gilt auch bei Passivhäusern das Abflussrohr als das einzige Wärmeleck. Darüber hinaus ist eine energetische Nutzung der Reststoffe von Kläranlagen durch Biogaserzeugung sinnvoll. Dazu haben mehrere Modellprojekte auf der internationalen Bauausstellung Hamburg erste positive Ergebnisse geliefert.

Kultur in integrativen Gebäuden

Bei den “weichen” Standortfaktoren geht es mit der sozialen Infrastruktur für die Städteplane um die Frage, wie öffentlich frequentierte Gebäude künftig zu nutzen sein werden. Weist der Trend in Richtung Ganztagsschule mit Begleitangeboten, sind ganze “Bildungs-Landschaften” das Modell der Zukunft: Bibliotheken, Lokale, Theater oder Musik-Events können in Schulgebäude integrativ zusammengefasst werden.
Dann wäre für die Urbanisten als letztes Problem der Gesundheitssektor. Weil nämlich bei älter werdender Gesellschaft die Zahl der Hausärzte abnimmt oder diese in sozial gehobene Stadtviertel abwandern, sind im Bereich der Alten- und Pflegeheime, beim betreuten Wohnen sowie bei den Krankenhäusern Rückbau, Spezialisierung und Privatisierung voll im Gange. Trotz höherer Umsätze über die Patienten und Bewohner mit oder ohne Pflegestufe gelten die Einrichtungen als in Finanznot. Grund genug für die Kostenträger, dem Versorgungsbedarf das Controlling zu widmen.

Veraltete Standards

Lagen noch vor zehn Jahren die Standards beim Ausbau neuer Wohnquartiere, weil Demografie, Energie und Technik dies forderten, orientiert sich die Städteplanung heute neu: Statt früherer Generalisierung stellt sich die Frage, wie jedes einzelne Objekt die Standards und die Nutzung der Infrastruktur bestimmen.

Anmerkung: *) Ein Smart Grid integriert alle Akteure auf dem Strommarkt durch das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch in ein gesamtes System (nach Wikipedia).

Posted by wob. on 01/09 at 02:07 PM
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Mittwoch, Januar 05, 2011

Was bringt 2011 für die Baufinanzierung?

“Im nächsten Jahr wird alles anders! - Denkste!” - Zum Jahreswechsel nimmt man sich zwar vor, gute Vorsätze tatsächlich auch einzuhalten, doch meist ist er nur ein guter Anlass, um als Schuldner oder potentieller Bauherr einen Blick zurück und auf die Baugeldzinsen im abgelaufenen und neuen Jahr zu werfen.

Dazu analysieren Finanz- und Zinsexperten die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen für Baugeldkonditionen und sie geben Tipps, worauf Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.

Als Fakt zum Rückblick gilt, dass das Jahr 2010 von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschwäche der USA sowie einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland geprägt war. Dazu haben die Notenbanken die Leitzinsen historisch tief belassen, mit dem Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und Währungsverfall geschürt. Kein Wunder, dass diese Ausgangslage im auslaufenden Jahr 2010 zu steigenden Kapitalmarkt-Zinsen und schlechteren Baugeld-Konditionen führte. Die Trendwende gilt damit bereits als vollzogen. Und dennoch gehören die aktuellen Zinssätze mit unter 4,5 Prozent effektiv für lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. Selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro können 150.000 Euro über 15 Jahre als Darlehen aufgenommen werden. Für 200.000 Euro-Kredit würden 1.040 Euro monatlich anfallen.

Steigt der Leitzins in II/2011?

Zinsexperten rechnen für 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken gefordert sind, die Liquiditätshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. Ein höherer Leitzins in der 2. Jahreshälfte könnte das unterstreichen. Für Deutschland dürfte sich der positive Trend fortsetzen, während die Defizitländer in Europa bei einer Leitzinserhöhung mit Wachstumsschwierigkeiten kämpfen werden und sich der Konflikt um die nationalen Schulden zuspitzen wird. Für Deutschland gilt, dass die Untenehmen stark wettbewerbsfähig sind, wachsen und bei hoher Beschäftigung die Grundlage für einen anziehenden Immobilienmarkt bilden. Kaufinteressenten sollten deshalb nicht zu lange warten und sich entscheiden, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.

Lange die Konditionen binden!

Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienkäufer nutzen, um die Baugeldkonditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben. Das erlaubt bei niedrigen Zinsen eine höhere Tilgungsrate und damit einen schnelleren Schuldenabbau. Wer als Darlehensnehmer bereits in den eigenen vier Wänden wohnt, sollte im Frühjahr 2011 mit einem Berater klären, wie er bei einer Anschlussfinanzierung ein späteres Zinsanstiegsrisiko vermeiden kann. Auch wenn die Sollzins-Bindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abläuft, können Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren. Dazu dienen je nach Vorlaufzeit Baukredite ohne Bereitstellungszinsen oder sog. Forward-Darlehen.

Posted by wob. on 01/05 at 04:44 PM
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Donnerstag, Dezember 30, 2010

Folgeprogramm für Mehr-Generationen-Häuser

Bürgerschaftliches Engagement verknüpfen - Folgeprogramm für 2011

Mit zwei, drei Kindern auf dem freien Markt eine Wohnung zu finden ist nicht nur in München aussichtslos. Die Makler machen eindeutig darauf aufmerksam, dass Vermieter - noch dazu, wenn sie mit im Haus wohnen - Kinder als “miet-störend” empfinden.

Ein Zustand, dem sich die Politik nicht verschlie?en kann, weshalb man auch in Zukunft auf die Erfahrung und Kompetenz aller für das Langzeit-Projekt Mehr-Generationen-Häuser setzt. Mit den neuen “alten” Themen “Alter und Pflege” sowie “Integration und Bildung”, soll auch das Profil der Mehr-Generationen-Häuser geschärft werden. Nach nunmehr fünf Jahren läuft zwar die erste Förderperiode für die ersten Häuser Ende 2011 aus, doch darf die Idee im weiteren Ergebnis nicht daran scheitern, dass die engagierte und erfolgreiche Arbeit der Ehrenamtlichen in den Mehrgenerationen-Häusern aufhört. Das Konzept hat sich nämlich bewährt und als zukunftsfähig erwiesen.

Schwerpunkte Pflege und Integration

Mit der öffentlichen Ausschreibung eines Förder-Folgeprogramms in 2011 soll auch für die Zukunft der Generationen übergreifende Ansatz bei der Arbeit mit solchen Häusern weiter geprägt werden. Dabei ist die Kooperation mit den Gemeinden zwingend erforderlich. Nur gemeinsam kann der entscheidender Indikator markiert werden, ob und wie die Mehrgenerationen-Häuser im kommunalen Angebot bei den Entscheidungen berücksichtigt werden. Die Kommunen sollen durch Beteiligung an der Finanzierung ihre bisherige Rolle ausbauen und stärken, wobei die inhaltlichen Schwerpunkte durch das Bundes-Familienministerium gesetzt werden sollen:

_Alter und Pflege
Für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen sollen Unterstützungs- und Beratungsangebote eingerichtet werden; ein Angebot der “niederen Schwellen” bis hin zu pflegeergänzenden Hilfen soll bereit stehen und vermitteln;
Kooperationen mit Pflegeberatungsstellen und Pflegestützpunkten sind systematisch aufzubauen und auszubauen.

_Integration und Bildung
Fördernde Angebote zur Integration sind in möglichst vielen Häusern zu etablieren; Angebote in Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sind aufzubauen und auszubauen.

_Haushaltsnahe Dienstleistungen
Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben der Dienstleistungen sind in den Gemeinden nachhaltig zu festigen; Hemmschwellen sind abzubauen und haushaltsnahe Dienstleistungen bei besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Familie und Pflege sind zu bewerben.

_Freiwilliges Engagement
Mehrgenerationen-Häusern sind als Knotenpunkte des Bundesfreiwilligendienstes und des bürgerschaftlichen Engagements in den Kommunen einzurichten; Einrichtungen und Initiativen wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros oder Jugend-Migrationsdiensten sind stärker zu vernetzen.

_Orte der Begegnung
Rund 500 Einrichtungen in der Republik geben Raum für gemeinsame Aktivitäten, bieten Angebote zur Kinderbetreuung und zur Betreuung älterer Menschen. Auf diese Weise wird ein neues nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Bundesweit sind es mehr als 16.000 Freiwillige, die die Arbeit in den Häusern unterstützen, mehr als 60 Prozent der Aktiven in den MGH sind freiwillig Engagierte.

Fazit

Mehrgenerationenhäuser sind eine ganz wichtige Anlaufstelle für Alt und Jung. Zuverlässig und für alle Altersgruppen mobilisieren und organisieren sie Zeit für Verantwortung au?erhalb der Familie. Mit ihren vielen freiwillig Engagierten unterstützen die Häuser berufstätige Eltern genauso wie Menschen, die Angehörige pflegen. Gleichzeitig geben sie wichtige Impulse für gesellschaftliches Engagement. Dieses Engagement ist zu festigen und muss tragfähig für die Zukunft werden.

Informationen zum laufenden Aktionsprogramm unter www.mehrgenerationenhaeuser.de

Posted by wob. on 12/30 at 02:00 PM
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Sonntag, Dezember 12, 2010

Und der Riester-Vertrag lohnt sich doch…

Lieber ??riestern?? statt ??hartzen??, meinte jüngst ein 20-jähriger Auszubildender zum Industriekaufmann. Da fiel ihm wohl ein, was ihm der Versicherungsmakler mehrfach schon gedeutet hatte: Riestern hei?t ein finanzielles Polster fürs Alter anlegen. Und weil auch der Staat dies fördert, wird ??riestern?? zur lohnende Altersvorsorge. Bei der Fülle an Riester-Angeboten fällt es jedoch schwer, die richtige Variante zu wählen.

Riester-Varianten sind getestet

Was nun wurde bereits ??getestet?? und welche wesentlichen Ergebnisse kamen dabei raus? Bei den fünf Riester-Angeboten - die Riester-Banksparpläne, die Riester-Fonds-Sparpläne, die klassische Riester-Rentenversicherungen als Fondsprodukt, die Riester-Bausparverträge und das Riester-Darlehen - bleiben bei einigen Bürgern dann aber doch Zweifel wegen der noch immer nachwirkenden und wohl auch weiterhin latenten Banken- und Finanzmarktkrisen.

Riester-Renten-Versicherungen werden unterschieden in die klassische Variante mit einer garantierten Verzinsung des Spar-Anteils. Hier flie?en die laufenden Beiträge des Sparers vor allem in die Anlage festverzinslicher Wertpapiere, was die Zusage einer Mindestrente auf Basis des Garantiezinses schon von Anfang an ermöglicht. Bei der Riester-Fondspolice, auch fondsgebundene Riester-Rentenversicherung, muss der Anbieter den Erhalt der Einzahlung einschlie?lich der Zulagen zu Rentenbeginn garantieren.
Weitere Renditen hängen vom Kapitalmarkt ab und und von den Verwaltungskosten der jeweiligen Anbieter. So flie?en Kundengeld meist in Investmentfonds, die aber als Fondspolicen oft zu teuer sind, ihre Auswahl ist meist nur mä?ig. Zu empfehlen ist deshalb, sich entweder eher auf einen Riester-Fondssparplan oder auf empfohlene Fonds-Policen zu verlassen.

Riester auch für die Immobilie

Weil die Riester-Rente als private Altersvorsorge eingeführt wurde, dient sie eben diesem Ziel und erhöht die Ruhestands-Bezüge. Beim ??Wohn-Riestern?? können die eingezahlten Beiträge auch für die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet werden. Dies geschieht durch Sparer, die einen Riester-Bausparvertrag abschlie?en, um später erst eine Immobilie kaufen wollen und jenen, die sofort mit einem Riester-Darlehen finanzieren. Es ist also auch möglich, mit Wohn-Riester eine Immobilie zu finanzieren, ohne zuvor erst den Riester-Vertrag anzusparen. Die staatlichen Zulagen können ebenfalls direkt in die Tilgung eines Riester-Darlehens flie?en, was die Finanzierung ma?geblich vergünstigen kann.

Der Eigenanteil für eine komplette Riester-Förderung beträgt vier Prozent des Bruttoeinkommens im Vorjahr minus der staatlichen Zulagen aber höchstens 2.100 Euro pro Jahr. Wer wenig oder gar nichts verdient, wird auf auf mindestens 60 Euro im Jahr verpflichtet. Diese Förderung entspricht der anderer Riester-Verträge. Die Grundzulage beträgt 154 Euro. Für Kinder im ??Kindergeld-Alter?? bekommt ein Elternteil bis zu 185 Euro Zulage für Kinder, die vor 2008 geboren worden sind und 300 Euro für Nachwuchs, der nach 2008 das Licht der Welt erblickt hat. Steuermindernd wirkt der Eigenanteil, der abgesetzt werden kann. Riestern kann jeder, der gesetzlich rentenversichert ist

Die Riester-Rente als kapitalgedeckte Altersvorsorge benötigt Zeit, weshalb früh mit dem Sparen anzufangen ist. Wer bis zu seinem 25. Lebensjahr abschlie?t, bekommt einmalig eine Extra-Zulage in Höhe von 200 Euro. Fürs ??Riestern?? die private Rentenversicherung aufzulösen ist nicht sinnvoll, da dabei relativ hohe Verluste drohen. Sinnvoll wäre es dagegen, die private Rentenversicherung beitragsfrei zu stellen und die Riester-Rente zu beginnen.

Riester-Fonds-Sparen - oder doch anders?

Junge Leute bis 30 haben viel Zeit bis zum Ruhestand und können die Bewegungen auf dem Markt der Wertpapiere verkraften. Damit wird die Ertragschance höher als beim Festzinssparen. Aber man sollte darauf achten, dass man wirklich einen Riester-Fondssparplan abschlie?t oder eine sehr gute Riester-Fondspolice, weil es auch viele Fondspolicen gibt, zu denen nicht geraten werden kann. Es geht zwar kein Geld ??futsch??, aber es lässt sich oft besser anlegen.

Ein Riester-Bausparvertrag ist für den sinnvoll, der wirklich ein Haus kaufen oder eine Wohnung finanzieren will. Dabei sollte dann aber die komplette Förderung pro Jahr genutzt werden. Wer seine Pläne ändert, sollte neu entscheiden.

Mit dem Ableben des Versicherten vor Auszahlung der Riesterrente oder kurz nach Auszahlungsbeginn der Riester-Rente ist das Geld nicht weg. Wegen der Todesfallvereinbarung kann angespartes Kapital dem Hinterbliebenen auf einen eigenen Riester-Vertrag übertragen werden. Gibt es nicht den Ehepartner sondern andere Personen als Erben, müssen diese die Förderung zurückzahlen, können aber das Kapital erben.
Grundsätzlich sind Riester-Verträge so ausgelegt, dass sie flexibel auf jede Lebenssituation eingestellt werden können. Höhere Einkommen wie niedrigere Einkommen führen zu unterschiedlichen Beitragszahlungen. Und auch das befristete Aussetzen für Beiträge ist gewährleistet.

Angespartes Riester-Kapital auf andere Verträge dieser Art zu übertragen, ist eher nicht zu empfehlen, weil erste Kosten nicht erstattet werden. Zudem sollte dabei beachtet werden, dass alles eingezahlte einschlie?lich Zulagen mindestens zu Rentenbeginn vorhanden sein muss.

Posted by wob. on 12/12 at 12:20 PM
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Mittwoch, Dezember 01, 2010

Wenn die Zinsbindung ausläuft

Wer sich als Bauherr während mehrerer Jahre auf eine monatlich stets gleich Zahlung verlassen will, der hat wohl eine wenigstens 5-jährige Zinsbindung abgeschlossen. Wenn die ausläuft, bliebt meist nichts anderes übrig als bei der bisherigen oder einer anderen Bank die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung auszuhandeln.

Im Allgemeinen werden Hypotheken- oder Grundschuld-gesicherte Darlehen, sog. Ral-Darlehen, mit einer bestimmten Zinsbindung (heute oft 5 bis 15 Jahre), also einem ??Festzins?? abgeschlossen. Während dieser Dauer sind Zins und Tilgung fest vereinbart, die Monatsraten bleiben konstant. Da aber nach Ablauf der Zinsbindung die Bankschuld meist noch nicht komplett getilgt ist, muss mit der Bank die Konditionen für die Anschluss-Finanzierung neu verhandelt werden.
Waren der bisherige Zinsen höher, wird sich der Darlehensnehmer freuen, denn er zahlt bei seiner Anschlussfinanzierung eine geringere Monatsrate - oder er vereinbart eine höhere Tilgung. Doch auch der umgekehrte Fall ist möglich: Bei höherem Zinsniveau wird es für den Immobilien-Eigentümer teurer.

Ist die eigene Bank zögerlich?

Von Seiten der Verbraucherschützer wird kritisiert, dass manche Banken ihren Kunden vor Ablauf der Zinsbindung nur zögerlich und eher unattraktive Konditionen für die Anschlussfinanzierung anbieten. Grund genug, dass Eigentümer, deren Zinsbindung bald ausläuft, schon frühzeitig auch bei der Konkurrenz nach einer Anschlussfinanzierung nachfragen. Auch Konditionen von Internet-Direktfinanzierern sind manchmal um einige Zehntel-Punkte günstiger ?? im Ergebnis sind das Summen, die im Laufe der Jahre einige tausend Euro Ersparnis ausmachen können. Wer für die Anschlussfinanzierung allerdings die Bank wechselt, hat zusätzliche Kosten zu tragen: einmal für eine wirklich neue Grundschuld im Grundbuch zugunsten der neuen Bank oder eben für die Abtretung der Grundschuld von der bisherigen Bank an die neue.

Posted by wob. on 12/01 at 01:21 PM
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Donnerstag, November 25, 2010

Wie man ein Haus vom Bauträger zahlt

Gilt im Kaufvertragsrecht ohne weitere Vereinbarung, dass empfangene Leistung ??sofort?? zu zahlen sind, also ??ohne schuldhaftes Verzögern??, so gilt für die Kaufsache ‘Haus vom Bauträger’  meist ein gestaffelter Zahlungsplan. Wie sich ein solcherr konkret darstelltlt, regelt die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV).

Nach juristischem und gesetzlichen Anspruch sind Bauträger verpflichtet, den Zahlungsplan gemä? der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) zu staffeln. Damit ist ein Bauherr davor geschützt, zu früh oder eben vorauseilend zu viel zu zahlen. Es gilt also mehrfach das Wort ??Valuta??, was Wertstellung bedeutet und angibt, wer wann den monetären Anspruch auf seinem Konto erwarten darf und ab wann gegebenenfalls Zinsen bei der Bank zu zahlen sind. Hat sich ein Bauherr dafür entschieden, eine Immobilie von einem Bauträger errichten zu lassen, gehen Zahlungen, anders als bei einem Architektenhaus, nun nicht an die am Bau beteiligten Handwerker gemä? deren Leistung aus dem jeweiligen Gewerk. Vielmehr wird die gesamte Leistung für das ??Kaufobjekt Haus?? mit dem Bauträger abgewickelt. Der nun darf jedoch nicht nach Belieben Teilzahlungen oder Vorkasse verlangen. Er ist an die Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) gebunden.

An Zahlungsplan gebunden

Für einen Bauträger ergeben sich als Alternativen:
_mit Fertigstellung und Bau-Abnahme wird eine Rechnung erstellt, was aber wegen der bereits erbrachten Vorleistung zinsnachteilig wäre.
_Erstellt er stattdessen einen Zahlungsplan gemä? der Makler- und Bauträgerverordnung, sind insgesamt 13 sogenannte Gewerke aufzulisten, für die prozentuale Anteile an den Gesamtkosten, benannt werden. Als Bauträger darf man jedoch nicht für jedes einzelne Gewerk eine Rechnung schreiben, es sind diese zu maximal 7 Teilzahlungen zusammenzufassen.

MaBV soll den Bauherrn schützen

Sollte sich ein Bauträger nicht an die Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung halten, so ist der gesamte Zahlungsplan ungültig. Als Folge muss ein Bauherr erst nach Fertigstellung und Abnahme zahlen. Mit dieser ??Kondition??  werden Bauherren davor geschützt, dass sie zu früh zu viel zahlen. Denn falls der Bauträger während der Bauzeit in die Insolvenz geraten sollte, wären die bereits gezahlte Beträge wahrscheinlich verloren

Der Zahlungsplan

1. Gewerk: 30 Prozent der vereinbarten Summe kann der Bauträger nach Beginn der Erdarbeiten (Gewerk 1) gemä? MaBV ordern; verkauft er auch das Baugrundstück mit (bei Bauten auf Erbbaugrundstücken), sind es 20 Prozent.

2. bis 13. Gewerk: Für die übrigen zwölf Gewerke kann er laut MaBV die restliche Vertragssumme (+70 Prozent) prozentual wie folgt veranschlagen (+70 = 100).
Weitere Baufortschritte und ihre Anteile
_Rohbaufertigstellung einschlie?lich Zimmererarbeiten 40 Prozent;

­_Dachflächen, Dachrinnen acht Prozent;

­_Rohinstallation der Heizungsanlagen drei Prozent;

_Rohinstallation der Sanitäranlagen drei Prozent;

_Rohinstallation der Elektroanlagen drei Prozent:

_Fenster mit Verglasung 10 Prozent;

_Innenputz ohne Beiputzarbeiten sechs Prozent;

_Estrich drei Prozent;

_Fliesenarbeiten im Sanitärbereich vier Prozent;

_nach Bezugsfertigkeit (innen komplett fertig) 12 Prozent;
_Aussenputz oder Fassadenarbeiten drei Prozent und nach

_vollständiger Fertigstellung fünf Prozent (Summe = 100).

Posted by wob. on 11/25 at 07:00 AM
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Samstag, November 20, 2010

Mietminderung, wenn das Garagentor lärmt?

Ob und wo Wilhelm Busch eventuell einst Wohnungsmieter war, verschlie?t sich der übereilt schnellen Recherche. Dagegen kennt man eher seinen Zweizeiler: ??Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden??. Was nun, wenn eine Wohnung bei bekannten äu?eren Bedingungen angemietet wird und sich dann aber doch störender Lärm als neuerlicher Mangel von au?en einstellt? Hat der Beschwerdeführer dann juristisch eine Chance, dies zu ändern? Kaum - oder doch?

Ganz besonders also die Sachlage, wenn sich solche Einflüsse wie Lärm, Geräusche, Licht oder Gerüche plötzlich ändern. Jüngst (November 2010) konnte man von einem Prozess erfahren, in dem ein Hausbewohner wegen gestiegener Lärmbelastung eine Mietminderung erwirkte (LG Hamburg, 333 S 65/08).

Im strittigen Fall ging es um die widersprüchliche Eignung einer Wohnung im Gro?raum Hamburg, wo ein Mieter nach seiner Ansicht zwar zunächst Räume als geeignet empfand, obwohl die Immobilie direkt über der Einfahrt zur Tiefgarage des Objekts lag. ?ffnete sich das Tor oder wurde es auf Impuls wieder geschlossen, waren begleitende Geräusche des Antriebs zu hören. Richtig lästig wurde es nach Schilderungen der Betroffenen aber erst, als die Hausverwaltung den Antriebsmotor austauschen lie?. Danach empfand man das neue Gerät als sehr viel lauter als das alte, wie die Mieter einhellig feststellten. Die Wohn- und Lebensqualität musste als deutlich gestört und eingeschränkt gelten, weshalb man vor Gericht um Miet-Minderung stritt.

Verschlechterung nicht hinnehmen

Als richterliche Meinung musste schlie?lich von beiden Seiten akzeptiert werden: Monatliche Minderungen in Höhe von 15 Prozent gelten als angemessen. Wesentlich für diese Entscheidung war das Gutachten eines Sachverständigen. Zwar fehlte diesem der hörbare direkte Vergleich der Motoren, weil eben die alte Maschine bereits entsorgt war, doch kam er zu der Feststellung, dass das Garagentor falsch eingebaut war und eine deutlich geräuschärmere Konstruktion durchaus möglich gewesen sei. Trotz der Tatsache, das bereits auch das alte Garagentor ??lärmte??, sprachen die Richter den Mietern einen Ausgleich zu, weil eine Verschlechterung der Mietsache nicht hingenommen werden müsse.

Posted by wob. on 11/20 at 08:00 AM
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Dienstag, November 16, 2010

Vorsicht bei ” verdeckten Bauherrenmodellen”

“Bauen” und “vertrauen” liegen für die eigenen vier Wände dicht beieinander. Denn beim Bauen geht es allzu oft ums Sparen. Und eben dazu bieten Bauträger “ersparte” Kosten bei den zugehörigen Verträgen, wenn der Kauf von Grundstück und Haus in zwei Verträgen abgewickelt wird. Ein Prozedere, durch das vermeintlich Grunderwerbsteuer und Notarkosten reduziert werden. Ein solch “verdecktes Bauherrenmodell” kann jedoch auch deutlich teurer werden.

Bei günstigen Zinsen sich das eigene Heim zu leisten ist wohl derzeit (November 2010) günstig wie selten zuvor. Grund genug, bei hohen Mietpreisen in City-Lagen sich ans immobile Eigentum zu machen. Wenn jedoch von Bauträgern mit einem “verdeckten Bauherrenmodell” geworben wird, ist Vorsicht angezeigt. Hierbei wird nämlich der Kauf eines schlüsselfertigen Wohnobjekts in zwei separate Verträge aufgeteilt. Da ist zum einen der notariell beurkundete Grundstückskauf und in der Folge ein Bau- bzw. Werkvertrag mit dem Verkäufer oder einem Bauunternehmer in “enger Verbindung” zum Verkäufer. Als Vorteil wird damit geworben, dass “Häuslebauer” Grunderwerbsteuer und Notarkosten sparen könnten. Wird die Sachlage - Hauskauf oder Hausbau - in zwei Verträge gesplittet, kann dies jedoch wirtschaftliche und rechtlich unangenehme Folgen haben.

Schutz des Käufers gefährdet

Wird nämlich der Grundstückskauf vom Bauvertrag getrennt, dann ist die rechtliche Regelung der MaBV, der Makler- und Bauträgerverordnung, nicht anwendbar und der Käufer ist im Gegensatz zum “normalen Geschehen” nicht geschützt. Wird nämlich schlüsselfertig samt Grundstück als eine Einheit gekauft, ist dies als sog. Bauträgervertrag verbrieft. Darauf ist die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) anwendbar, die den Käufer insbesondere im Falle der Insolvenz des Bauträgers schützt. Der nämlich darf Zahlungen vom Käufer erst dann erhalten, wenn der Kauf eines lastenfreien Grundstücks für den Käufer gesichert ist und die Baugenehmigung vorliegt. Bezahlt wird dann nach Baufortschritt oder wenn der Käufer durch eine Bankbürgschaft abgesichert ist.

Damit kein Vertrag unwirksam wird

Wird jedoch “aufgespalten”, könnte dies dazu führen, dass Grundstückskauf und auch Bauvertrag unwirksam würden, weil der Käufer das Grundstück wohl ohne den Bauvertrag nicht gekauft hätte. Sind beide Verträge unwirksam, kann die Gewährleistung bei Mängeln an Haus bzw. Grundstück entfallen. Und auch der Schutz der notariellen Beurkundung wäre gefährdet, weil der Notar gesetzlich verpflichtet ist, einen fairen Vertrag zu bewirken und über Risiken und rechtliche Folgen zu belehren. Werden aber Verträge “getrennt”, fehlen meist die Vereinbarungen für mögliche Vertragsstörungen…

Wertloses Grundstück?

Schlie?lich will der Käufer das Grundstück nur erwerben, um darauf das gewünschte Haus zu errichten. Kommt es dazu, dass z.B. die Baugenehmigung nicht erteilt wird oder der Bauunternehmer insolvent wurde, sind die bisherigen Ausgaben für den Bau meist endgültig “futsch” und dem Käufer bleibt ein vorerst “wertloses Grundstück”. Auch verhilft das “verdeckte Bauherrenmodell” nicht dazu Steuern zu sparen. Denn beim Splitting der Verträge - im Gegensatz zum einheitlichen Bauträgervertrag - kommen auf die Bauleistung 19 % Umsatzsteuer zur Grunderwerbsteuer auf den Grundstückspreis. Bei einem einheitlichen Vertrag würde dagegen nur die Grunderwerbsteuer von 3,5 % auf den Gesamtkaufpreis fällig.

Posted by wob. on 11/16 at 07:00 AM
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