Advanced Search

Dezember 2018
S M T W T F S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Wissenswertes

Donnerstag, Januar 28, 2016

Endlich mal erklärt: Investmentfonds

Die Zahl der Bundesbürger, die sich mit “übriger Kaufkraft” die Beteiligung an einem Investmentfonds leisten, dürfte deutlich kleiner sein als die Zahl derer mit Sparbuch, Plus-Sparen oder Bausparvertrag. Schlie?lich gilt der Investmentfonds als “komplexe Geldanlage”, die man eher den Geübten, also den Profis, überlassen sollte.

Das gilt nun wieder eher für die Fondsmanager, weil sich ein Fonds grundsätzlich für Jedermann eignet - unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplänen. Denn die Regeln sind eigentlich ganz einfach: Auch wenn kein Investmentfonds dem anderen gleicht, folgen alle klaren Regeln.

Ein Investmentfonds kann dann zustande kommen, wenn sich von vielen Anlegern Geld für einen “gro?en Topf” sammeln lässt. Die Summe der zunächst unspezifischen Beteiligungen wird vom Fondsmanager verwaltet, der dann über die “Streuung der eigentlichen Anlage”, der “Investitionen in…” entscheidet. Wer als Sparer weder Zeit noch Lust, das Geschehen an den Märkten und Börsen unmittelbar und eben Tag für Tag zu verfolgen, der kann in Fonds seine Möglichkeit sehen, über Anteile am Fonds aus mehreren renditestarken Anlagen seinen Erfolg zu ziehen. Die Entscheidung wird ihm abgenommen und muss nicht wie beim individuellen Kauf von Wertpapieren über Charts und ad hoc-Mitteilungen der Unternehmen beobachtet werden.

Am Ziel orientiert!

Orientiert an Art und Zielrichtung kauft der Fonds Aktien, Anleihen, andere Wertpapiere oder mietsichere Immobilien. Dabei konzentrieren sich einige Fonds auf Branchen, Länder oder Regionen und investieren beispielsweise nur in Deutschland oder Europa, andere sind auf einzelne Rohstoffe oder Dienstleister spezialisiert. Weil nun ein Fonds das angelegte Kapital in verschiedene Werte “streut”, können die Rendite-Ergebnisse, also Gewinne und eventuelle Verluste, gegeneinander verrechnet werden, was das Risiko mindert.

Eine solche Risiko-Streuung ist gesetzlich vorgeschrieben, wie sie sich bei der persönlichen Direktanlage in Wertpapiere oder Immobilien kaum darstellen lässt. Mit seiner Anlagesumme erwirbt jeder Anleger Anteile am jeweiligen Fonds und erhält je nach Kaufpreis eine bestimmte Menge an Fondsanteilen. Kein Fondsanteil ist bevorzugt, was eben auch kleine Sparer beruhigen kann. Bei unterschiedlicher Gewichtung verschiedener Anlagen im jeweiligen Fonds unterscheiden sich Investmentfonds dann auch in Sicherheit bzw. Risiko und in den Renditeerwartungen. Wer also anlegt, sollten sich informieren, welcher Fonds am besten zu seinen persönlichen Sparzielen passt.

Wissen ist Geld. Ob es sich um Investmentfonds, Aktienfonds, Rentenfonds oder Immobilienfonds handelt. Heute hat das Sparbuch ausgedient. Sind Lebensversicherungen keine Versicherung mehr auf eine finanziell gesicherte Zukunft. Heute muss Jedermann und Jederfrau sich selbst Gedanken über Geldanlage und Altersvorge machen.

Posted by wob. on 01/28 at 12:12 PM
FinanzenImmobilienGeldanlageInternetSicherheitWirtschaftWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Permalink

Montag, Februar 06, 2012

Künftig muss jeder Riester-Kunde zahlen

Der Aufschrei war gro?, als bei Millionen Sparern die Zulagen für die Riester-Rente wieder vom Rentenkonto abgezogen wurden. Die Betroffenen hatten schlichtweg vergessen, eigene Beiträge zu bezahlen. Passieren konnte das, wenn aus der mittelbaren eine unmittelbare Förderberechtigung wurde. Zum Beispiel bei Frauen, die nach der Geburt eines Kindes plötzlich wieder rentenversichert waren und somit zumindest den Eigenbetrag in Höhe von 60 Euro pro Jahr hätten zahlen müssen. Mit diesem Hickhack ist jetzt Schluss.

Derzeit informieren die Versicherungsunternehmen darüber, dass ab sofort jeder ?? somit auch jene, die über ihren Mann oder die Frau mittelbar Anspruch auf die Riester-Zulagen haben ?? zumindest ein paar Euro jährlich in die Riester-Altersvorsorge investieren muss. Mit fünf Euro im Monat ist man dabei. Diese Untergrenze gilt seit der Einführung der Riester-Rente. Ansonsten bemisst sich der Beitrag, der eingezahlt werden muss, um die Zulagen in voller Höhe zu erhalten, am Einkommen. Deshalb ist es so wichtig, bei ?nderungen wie einer Lohnerhöhung oder einem neuen Job die Bank oder Versicherung zu informieren.

Ob es sich nun lohnt oder nicht, einen Riester-Vertrag zu bedienen, darüber lässt sich nach wie vor trefflich streiten. Die Stiftung Warentest ist jedenfalls davon überzeugt, dass es sich bereits ab einem mittleren Einkommen rentieren kann ?? zum einen aufgrund der Zulagen, zum anderen, was gerne übersehen wird, aufgrund der Steuerersparnis. Schlie?lich können bis zu 2.100 Euro der Eigenbeiträge als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Dieser Vorteil summiert sich im Laufe der Jahre. Ob er ausreicht, die Schwächen der Riester-Rente zu überdecken, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Die Experten von den Verbraucherzentralen helfen, die Zahlen zu entwirren. Dazu sollte man allerdings auch regelmä?ig die Abrechnungen prüfen. Viele heften die Papiere ab, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn der Vertrag für die Katz ist.

Posted by Andre on 02/06 at 04:04 PM
WissenswertesAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, Januar 25, 2012

Riester- und Rürup-Rente: Kritik am Produktinformationsblatt

Ziel des neuen Produktinformationsblattes für Riester- und Rürup-Renten (wir berichteten) ist mehr Transparenz zu den Kosten und dem Nutzen der Verträge. Ziel verfehlt, sagt nun der Bund der Versicherten (BdV). Die Verbraucherschützer halten die Daten, die den Kunden präsentiert werden, für Augenwischerei. Axel Kleinlein vom Vorstand des BdV bringt es auf den Punkt. Seiner Ansicht nach ??öffnen die vorgeschlagenen Vergleichszahlen der Irreführung Tür und Tor??.

Die Kostenquote lie?e sich von den Versicherungsunternehmen durch Tricksen mit den Vertragslaufzeiten so manipulieren, dass selbst die teuersten Angebote im strahlenden Licht erscheinen. Hinzu komme, dass zentrale Kennwerte wie die Effektivkosten und die Rendite-Erwartung von den Sparern nicht nachvollzogen werden können. Denn für die Risiko-Rendite-Profile der Verträge seien komplexe Berechnungen durch Rating-Agenturen nötig. Weil diese Daten nur schwer nachprüfbar seien, könne man nicht von Transparenz sprechen.

Dazu nennt der Bund der Versicherten ein Beispiel: Wird bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren eine Effektivkostenquote von 2,1 Prozent ausgewiesen, läge der Wert bei einem Rentenbeginn mit 70 und ausgehend von der identischen Kalkulation rein rechnerisch bei 1,8 Prozent. ??Bittere Folge: Das Produkt erscheint kostengünstiger, obwohl die Abschlusskosten bei gleichen Verwaltungskosten dann sogar höher sind??, mahnt Axel Kleinlein. Unter dem Strich stünden bei einem 67-Jährigen 54.569 Euro für die Rentenzahlungen zur Verfügung, bei einem 70-Jährigen aber nur 53.732 Euro. Für Verbraucher sei das nicht erkennbar. Deshalb fordert der BdV einfache und verständliche Angaben, etwa das Alter, das erreicht werden muss, um den Betrag herauszubekommen, der eingezahlt wurde.

Posted by Andre on 01/25 at 05:16 PM
InteressantesWissenswertesAltersvorsorgeRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, Januar 23, 2012

Utopische Angebote für den Ankauf von Kapital-Lebensversicherungen

Kapital-Lebensversicherungen haben einen schweren Stand. Verbraucherschützer raten regelmä?ig davon ab, eine Police abzuschlie?en. Wenn sich dann doch ein Kunde für die Kombination aus Altersvorsorge und Todesfallschutz entscheidet, besteht der Vertrag in der Regel nur wenige Jahre. Rund 50 Prozent aller Lebensversicherungen werden vorzeitig gekündigt, weil die Rendite nicht stimmt, dringend Geld benötigt wird und aus Dutzenden anderen Gründen. Ein gefundenes Fressen für unseriöse Firmen, die derlei Verträge aufkaufen.

Gerade jetzt, da der Garantiezins abgesenkt wurde und viele Assekuranzen mit einer geringeren ?berschussbeteiligung arbeiten, werden die Unternehmen wieder aktiv. Da landen dann Angebote im Briefkasten oder der Mailbox, in denen das Blaue vom Himmel versprochen wird ?? ein um zehn Prozent höherer Gewinn zum Beispiel. Darüber hinaus wird ein Policen-Check angepriesen, um endlich Ordnung in den Versicherungsschutz zu bekommen. Was davon zu halten ist? Nichts! Denn hinter den Offerten stecken in der Regel unseriöse Firmen. Sie kaufen die Lebensversicherung, zahlen dann aber nur monatliche Raten, die irgendwann ausbleiben oder immer magerer werden.

Der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) spricht von einem ??Pseudozweitmarkt??. Realistisch seien drei bis acht Prozent Aufschlag auf den Rückkaufwert, den die Assekuranz für die Police zu zahlen bereit ist. 30 bis 100 Prozent mehr, die in den Anschreiben versprochen werden, sind schlichtweg utopisch. Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, ihre Lebensversicherung zu verkaufen, sollten sich mehrere Angebote einholen, rät Theodor Plischke von ??Finanztest?? in der ??Frankfurter Allgemeinen Zeitung??. Zudem sollte man darauf achten, dass der Betrag in einer Summe und sofort gezahlt wird. Sinnvoller sei es allerdings, bis zum Schluss durchzuhalten, weil der Schlussüberschuss das Blatt noch einmal wenden kann.

Posted by Andre on 01/23 at 09:00 PM
WissenswertesLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, Januar 18, 2012

Test: Gegenstands-Schutz der Ergo

Versicherungen für Handys, Notebooks und Touchpads gibt es schon lange. Als Technik- oder Elektronikversicherung können sie direkt beim Händler abgeschlossen werden. Ergo und Ergo Direkt gehen jetzt noch einen Schritt weiter. Sie bieten mit ihrem ??Gegenstands-Schutz?? die Option, wertvolle Einzelstücke zu versichern. Ob das nun ein technisches Gerät ist oder aber der Sekretär vom Gro?vater, bleibt dem Kunden überlassen. Die Stiftung Warentest hat sich die Konditionen näher angesehen und kommt zu einem wenig schmeichelhaften Urteil.

Die Idee hinter dem Gegenstands-Schutz ist nicht neu. Vom Prinzip her deckt der Vertrag die Leistungen einer Hausratversicherung ab und ergänzt sie um einige weitere Bausteine. So gilt der Versicherungsschutz auch für leichten Diebstahl, wenn man unterwegs ist und wenn der Schaden selbst verursacht wurde ?? zum Beispiel der berühmt-berüchtigte Becher Kaffee, der umfällt und das Notebook schachmatt setzt. Auf diese Weise lassen sich nahezu alle Gegenstände versichern, wobei Höchstgrenzen (5.000 Euro bei einer Geige) und Altersgrenzen (das Handy darf nicht von anno dazumal sein) gelten. Die Prämie bestimmt der Wert des Objektes, der per Gutachten oder Kaufbeleg nachgewiesen werden muss.

Kommt es zum Schadensfall, wird der Gegenstand repariert oder es gibt Bares in Höhe der Versicherungssumme. Dabei sinkt die Leistung bei technischen Geräten von Jahr zu Jahr. Für ein Handy im Wert von 500 Euro, für das in drei Jahren Versicherungsbeiträge in Höhe von 168 Euro abgebucht werden, würden im zweiten Jahr nur noch 350 Euro gezahlt, im dritten Jahr 250 Euro. Handelt es sich um eine Halskette, die mit 5.000 Euro taxiert wurde, gibt es maximal 4.500 Euro. Dafür zahlt der Kunde Jahr für Jahr 333,60 Euro. Die Stiftung Warentest spricht von einem ??teuren Vollkaskoschutz??. Ihr Fazit: Für einen derart hohen Versicherungsbeitrag bekommen Verbraucher schon eine sehr gute Hausratversicherung, die den gesamten Besitz und nicht nur einen einzelnen Gegenstand schützt??. Auch für wirklich teure Objekte, ob Schmuck oder Instrumente, taugt der Gegenstands-Schutz nicht. Hier muss schon eine Spezialversicherung her.

Posted by Andre on 01/18 at 05:24 PM
VersicherungenHausratversicherungWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, Januar 16, 2012

Versicherungsweichen früh stellen

Mit dem ersten selbst verdienten Geld lassen sich viele Wünsche erfüllen, die während der Schul- oder Studienzeit in weiter Ferne schienen. Das Geld sinnlos zu verbraten, nur weil das Konto ein höheres Haben aufweist, wäre allerdings der falsche Weg. Das Handelsblatt rät zum Finanzcheck, ehe das Geld unters Volk gebracht wird. Dazu gehört auch ein Blick auf die Absicherung und die private Altersvorsorge ?? wobei vor der Riester-Rente oder einer Lebensversicherung immer der Schutz gegen elementare Risiken in trockene Tücher gebracht werden sollte.

Dazu erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV): ??Als Erstes muss ich mich gegen Risiken absichern, die mich finanziell ruinieren können.?? Deshalb gilt die private Haftpflichtversicherung seit jeher als wichtigste Police. Sie kommt für Schäden auf, die man Dritten zufügt. Trotzdem wissen nur 30 Prozent der 18- bis 29-Jährigen um die Bedeutung der Privathaftpflicht. Viele übersehen, dass aus einem Unfall auch Forderungen resultieren können, für die man bis ans Lebensende zahlt. Wer bislang über die Eltern mitversichert war, ist daher gut beraten, schnellstens einen eigenen Vertrag abzuschlie?en.

Abgesichert werden sollte darüber hinaus die eigene Arbeitskraft. Experten ?? nicht nur vom BdV ?? raten schon seit Jahren, sich so früh wie möglich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bemühen. Die Gefahr, durch die Gesundheitsprüfung zu rasseln, ist bei jüngeren Kunden nicht ganz so gro?. Zwar kostet die Versicherung ein paar Euro im Monat. Aber das sollte der Schutz vor den Folgen von Berufsunfähigkeit wert sein. Wichtig ist es, auf die Leistung und die Anpassungsmöglichkeiten zu achten, um später die Rente problemlos anheben zu können.

Bleibt noch der Punkt Altersvorsorge. Hier geht es erst einmal darum, sich ein gewisses Polster zu schaffen. Finanzexperten raten zu einer Rücklage von zwei bis drei Monatsgehältern, die am besten auf einem Tagesgeldkonto aufgehoben sind. Stehen Pläne im Raum, irgendwann die eigene Immobilie kaufen oder bauen zu wollen, bietet sich auch ein Bausparvertrag an. Mit Blick aufs Rentenalter bezeichnet das Handelsblatt die betriebliche Vorsorge als erste Wahl, erst dann kommen die Riester- und die Rürup-Rente.

Posted by Andre on 01/16 at 07:31 AM
VersicherungenAltersvorsorgeWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, Januar 13, 2012

Zeit für den Versicherungscheck

Traurig, aber wahr: In puncto Versicherungen sind viele Bundesbürger nur unzureichend informiert. Sie zahlen im Schnitt zwar rund 2.100 Euro pro Jahr für ihre Policen, sind in den meisten Fällen aber nicht richtig abgesichert. Grund genug für den Bund der Versicherten (BdV), am Jahresbeginn zu einem Versicherungscheck zu raten. ??Unsere tägliche Erfahrung zeigt, dass 90 Prozent aller Haushalte falsch versichert sind und dafür noch zu viel bezahlen ?? das muss sich ändern??, sagt Thorsten Rudnik vom BdV-Vorstand.

Das grö?te Problem aus Sicht der Experten: Die wichtigen existenziellen Risiken werden häufig übersehen. Entweder besteht diesbezüglich gar kein Versicherungsschutz oder die Verträge bieten nicht die Leistung, die eigentlich erforderlich wäre. Dazu nennt der Bund der Versicherten gleich eine ganze Reihe von Beispielen, angefangen bei der privaten Haftpflichtversicherung. Sie kostet vergleichsweise wenig, zahlt, wenn anderen ein Schaden zugefügt wird, und gilt als eine der wichtigsten Policen. Trotzdem sind über 30 Prozent der Haushalte ohne Fahrschein. Dabei schützt die Privathaftpflicht vor Schadensersatzansprüchen, die bei Personenschäden schnell in den Millionenbereich gehen, mahnt der BdV.

?hnlich verhält es sich mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung und der Risikolebensversicherung. Gegen die Gefahr, aus gesundheitlichen Gründen ?? darunter fallen auch psychische Probleme ?? den Job nicht mehr ausüben zu können, haben sich bislang nur 20 Prozent der Deutschen abgesichert. Deutlich öfter abgeschlossen wird eine Risikolebensversicherung zum Schutz der Familie. Nur leider ist die Versicherungssumme meistens zu niedrig. ??Verträge mit Versicherungssummen unter 100.000 Euro sind keine Seltenheit. Doch welche Familie ist mit diesem Betrag schon ausreichend abgesichert, falls der Haupternährer verstirbt??, fragt Thorsten Rudnik. Er rät zu Policen über mindestens 200.000 Euro.

Um sich ein Bild davon machen zu können, welche Verträge sich lohnen und welche eher überflüssig sind, bietet der BdV die kostenlose Broschüre ??gut und günstig versichert??. Sie kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden: http://www.bundderversicherten.de/app/download/BdV-GuG-Broschuere.pdf.

Posted by Andre on 01/13 at 09:34 PM
VersicherungenWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, Dezember 16, 2011

Die Förderung privater Pflegevorsorge

Die Pflegeversicherung könnte sich auf Dauer zum Sorgenkind entwickeln. Denn eines ist klar: Der demografische Wandel hinterlässt Spuren. Das belegt auch die Pflege-Bilanz des Bundesministeriums für Gesundheit. Im Jahr 1995 standen 8,4 Milliarden Euro Einnahmen ??nur?? fünf Milliarden Euro an Ausgaben für die Pflege gegenüber. Seither nähern sich die Zahlen immer weiter an. 2010 flossen 21,8 Milliarden Euro in die Kassen und mussten 21,5 Milliarden Euro investiert werden. Als Lösung für das Problem werden private Zusatzversicherungen präferiert, deren Abschluss staatlich gefördert werden soll.

Ein erster Vorschlag, wie der Anreiz für private Pflegezusatzversicherungen aussehen könnte, stammt von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Er spricht sich laut ??Welt online?? dafür aus, die Verträge steuerlich zu begünstigen. Bis zu 200 Euro sollen künftig als Sonderausgabe geltend gemacht werden können. Rechnet man den Betrag aufs Jahr um, ergibt sich eine Förderung von knapp 17 Euro pro Monat. Das deckt sich mit den Beiträgen, die für eine günstige Pflegezusatzversicherung aufgebracht werden müssen. Angeboten werden Tarife ab fünf bis 15 Euro monatlich. Mehr Leistung kostet bis zu 80 Euro im Monat.

Die Idee aus dem Bundesfinanzministerium klingt plausibel und wäre ohne gro?en bürokratischen Aufwand umsetzbar. Aber: Es würde sich für Geringverdiener nicht lohnen. Genau hier sieht Volker Wissing von der FDP das Problem. Der finanzielle Anreiz müsse vor allen denen zugutekommen, die einen hohen Vorsorgebedarf haben. ??Und das sind keine Spitzeneinkommen??, so der Finanzpolitiker gegenüber ??Welt online??. ?hnlich argumentiert auch die Versicherungsbranche. Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) wünscht sich vielmehr ein Modell, bei dem möglichst viele Menschen von der Förderung profitieren und bei dem die demografische Last besser verteilt wird.

Posted by Andre on 12/16 at 02:26 PM
WissenswertesPflegeversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Sonntag, Dezember 11, 2011

Steuern sparen: Sonderzahlung Basisrente

Flexibilität gehört nicht unbedingt zu den Stärken der Rürup-Rente. Sie gilt als äu?erst starr und ist vermutlich auch deshalb so unbeliebt. Doch es gibt einen kleinen Lichtblick, der häufig übersehen wird: die Zuzahlungsoption. Sie erlaubt es Versicherungsnehmern, einmal jährlich eine Sonderzahlung zu tätigen und die spätere Rentenleistung entsprechend der finanziellen Möglichkeiten aufzustocken. Das kommt allen entgegen, die sich nicht mit einem hohen monatlichen Beitrag belasten wollen, sondern weitgehend frei entscheiden möchten, welche Summe sie in die private Altersvorsorge investieren.

Zugeschnitten ist diese Idee vor allem auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und Freiberuflern, für die das Basisrentenkonzept ursprünglich entwickelt worden war. Sie können meistens erst zum Ende des Jahres abschätzen, ob die Geschäfte gut, mittelmä?ig oder doch eher schlecht gelaufen sind und ob noch Geld für die Altersvorsorge übrig ist. Wenn die Möglichkeit besteht, einen Betrag x nachzuschie?en, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, damit das Geld noch pünktlich zum Jahresende gebucht und dem Vertrag gutgeschrieben werden kann. Dadurch steigt zum einen der Rentenanspruch. Gleichzeitig kann bei der nächsten Steuererklärung ein höherer Betrag als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Schlie?lich erfolgt die staatliche Förderung der Rürup-Verträge in Form von steuerlichen Vergünstigungen. Absetzbar sind in diesem Jahr 72 Prozent der Beitragszahlungen bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro (40.000 Euro bei gemeinschaftlich veranlagten Ehepaaren). Bei Beitragszahlungen von insgesamt 4.200 Euro würden für 2011 also 3.024 Euro als Sonderausgaben berücksichtigt. Wie und auf welches Konto die Sonderzahlung erfolgen muss, sollte vorab mit der Assekuranz oder Bank geklärt werden. Häufig weisen die Unternehmen auch ihrerseits auf die Zuzahlungsoption hin.

Posted by Andre on 12/11 at 11:47 PM
WissenswertesAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Freitag, Dezember 02, 2011

Viel Potenzial: die Zahnzusatzpolice

Die Zahnzusatzversicherung gehört zu den beliebtesten Produkten, um die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse aufzustocken, und wird von einigen Unternehmen entsprechend aggressiv beworben. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Flyer ins Haus flattert oder ein Werbespot auf die Bedeutung der privaten Krankenzusatzversicherung aufmerksam macht. Gefruchtet haben die Bemühungen um neue Kunden noch nicht so recht. Eine Online-Umfrage des Marktforschungsinstitutes MediaAnalyzer unter 592 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren ergab, dass aktuell nur 35 Prozent eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben.

Aufschwung könnte die Police im nächsten Jahr bekommen. Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte steht und sorgt dafür, dass Patienten deutlich mehr für ein strahlendes Lächeln investieren müssen. Im Schnitt steigen die Kosten um sechs Prozent. Implantate, die jetzt noch für 1.600 Euro zu haben sind, kosten 2012 dann bereits 1.700 Euro. Die Zahnzusatzversicherung fängt diese Kosten zumindest teilweise auf. Allerdings wissen von den Umfrageteilnehmern, die sich bereits für einen Vertrag entschieden haben, über 50 Prozent nicht einmal, welchen Leistungsumfang ihre Police hat und für was die Versicherung bezahlt.
Daran zeigt sich zum einen, dass die Zahnzusatzversicherung viel Potenzial hat, insbesondere mit Blick auf die Gebührenordnung. Zum anderen müsste aber auch weit mehr über das Produkt informiert werden. Dazu nutzen derzeit 43 Prozent das Internet, 24 Prozent fragen Freunde und Bekannte und 23 Prozent wenden sich einfach an die Assekuranz, mit der sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben. TV- und Print-Werbung spielt diesbezüglich keine Rolle. Der bekannteste Anbieter ist übrigens die Ergo Direkt. Interessenten kann allerdings nur geraten werden, sich intensiv mit den Konditionen zu befassen. Allzu günstige Zusatzversicherungen sind meistens etwas schwach auf der Brust und enttäuschen nicht nur in Tests.

Posted by Andre on 12/02 at 03:17 PM
WissenswertesKrankenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, November 28, 2011

Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen

Die erste Kerze am Adventskranz brennt. Heimelig, hübsch anzuschauen und in gewisser Weise ist das Flackern der Flamme auch beruhigend. Nur sollte man sich angesichts der vorweihnachtlichen Stimmung nicht dazu hinrei?en lassen, die Gefahren zu verkennen. Bisweilen reicht ein kurzer Moment der Unachtsamkeit oder ein sachter Windhauch, und das Tannengrün samt Deko fängt Feuer. Damit die Kerze nicht zum Fall für die Hausratversicherung oder, noch schlimmer, für die Wohngebäudeversicherung wird, gilt es also, aufmerksam zu sein.

Sollte doch etwas passieren, wird sich die Assekuranz ganz genau mit den Umständen befassen. Stellt sich heraus, dass Gestecke oder der Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen länger als 15 Minuten unbeaufsichtigt waren, muss sich der Versicherungsnehmer den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit gefallen lassen. Statt den Schaden in voller Höhe zu erstatten, wird die Hausratversicherung die Leistung in einem solchen Fall aller Wahrscheinlichkeit nach kürzen. Vor ein paar Jahren hätte es keinen Cent gegeben. Da galt noch das simple Prinzip ??Alles-oder-Nichts??. ?rger ist jedenfalls vorprogrammiert. Notfalls muss dann ein Gericht entscheiden, ob der Kunde den Schaden hätte vermeiden können.

Diesen ?rger und eine ru?geschwärzte Wohnung kann man sich sparen, wenn die Kerzen kurzerhand gelöscht werden, wenn man das Zimmer längere Zeit verlässt. Denn brennt es erst einmal, breitet sich das Feuer aufgrund der trockenen Zweige ?? das gilt umso mehr für den Weihnachtsbaum ?? relativ schnell aus. Mit einem Eimer Wasser ist es dann meist nicht mehr getan. Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. rät daher, für Notfälle einen Feuerlöscher in der Nähe zu haben und Rauchmelder zu installieren, um sofort auf kleinste Rauchpartikel in der Luft hingewiesen zu werden. Wäre doch schade, wenn die schöne Stimmung sich im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch auflöst.

Posted by Andre on 11/28 at 08:18 AM
WissenswertesGebäudeversicherungHaftpflichtHausratversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Montag, November 14, 2011

Enormer Schaden durch die vorzeitige Kündigung von Lebensversicherungen

Eine Lebensversicherung zu kündigen geht immer mit Verlusten einher. Selbst wenn man die Police verkauft, statt den Vertrag einfach nur zu stornieren, steht unter dem Strich ein deutlich geringerer Betrag als die Summe, die man im Laufe der Jahre eingezahlt hat. Wie hoch der Schaden genau ist, muss zwar nach wie vor individuell berechnet werden. Möchte man sich ein Bild von den Dimensionen machen, reicht ein Blick auf die aktuelle Studie von Professor Dr. Andreas Oehler von der Universität Bamberg. Seinen Berechnungen zufolge sind in den vergangenen zehn Jahren 160 Milliarden Euro gewisserma?en in Rauch aufgegangen.

Basis für seine Berechnungen waren 1.115 Fälle, in denen Kunden ihre Lebensversicherung ?? darunter auch Rentenversicherungen und fondsgebundene Policen ?? gekündigt hatten. Ausgehend von einer Gesamtstornoquote von sechs Prozent, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nennt, einer moderaten Verzinsung der Beiträge, wie sie Bundesobligationen bieten, und den Kosten für den Risikoschutz ergibt sich die unglaubliche Zahl von 16 Milliarden Euro pro Jahr. Je Vertrag rechnet der Experte im Schnitt mit einem Verlust in Höhe von etwa 4.000 Euro.

Anlass, sich näher mit den finanziellen Konsequenzen zu befassen, war die hohe Zahl der Vertragsabbrüche. Laut Prof. Oehler werden mehr als 75 Prozent aller Lebensversicherungen, die über 30 oder mehr Jahre abgeschlossen wurden, vorzeitig gekündigt. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren sind es immerhin noch 55 Prozent. ??Die Gründe für den Ausstieg reichen von zu hohen monatlichen Belastungen bis zu übertrieben langen Laufzeiten??, sagt die Hamburger Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storks. Sie verlangt, dass Kunden ausreichend und verständlich über die Vor- und Nachteile informiert werden. Damit stö?t sie ins gleiche Horn, mit dem die Verbraucherzentralen schon seit Jahren auf die Probleme aufmerksam machen.
??Die Verbraucher sparen sich das Geld für ihre private Vorsorge oft vom Munde ab. Doch im Alter steht es ihnen nicht zur Verfügung??, ärgert sich zum Beispiel Günter Hörmann von der Verbraucherzentrale Hamburg. Gerd Billen vom Bundesvorstand spricht von ??dramatischen Missständen??. Er fordert eine Finanzaufsicht, die auch den Schutz der Verbraucher zum Ziel hat, damit unfaire Vertriebsmethoden endlich unterbunden werden.

Posted by Andre on 11/14 at 10:43 AM
WissenswertesLebensversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, November 09, 2011

Riester-Rente: Kritik und Tipps

Zum zehnten Geburtstag gibt es normalerweise Geschenke und Kuchen. Die Riester-Rente muss sich mit einem Zeugnis begnügen, auf dem ohne Rücksicht auf die zarte Knospe jede noch so kleine Charakterschwäche aufgelistet wird. In diesem Jahr haben schon mehrere Institutionen, darunter der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, ihre Einschätzung plus Tipps zu nötigen Verbesserungen für ein perfektes Produkt abgegeben. Jetzt folgt die Stiftung Warentest und erklärt in ihrem Magazin ??Finanztest??, wo es hapert und worauf Sparer achten müssen.

15 Millionen Verträge mit Einlagen in Höhe von 37 Milliarden Euro, das klingt zunächst nach einem absoluten Erfolgsprodukt. Darüber lässt sich auch nicht lamentieren, schlie?lich sprechen die Zahlen für sich. Doch schaut man hinter die nackten Daten, die laut Bundesarbeitsministerium eine Entwicklung widerspiegeln, ??die sehr erfreulich verläuft??, finden sich im Räderwerk noch einige Kinderkrankheiten. Die Stiftung Warentest nennt hier an erster Stelle das komplizierte Zulagenverfahren der staatlich geförderten Altersvorsorge sowie den Umstand, dass nach wie vor viele Policen vermittelt werden, die gar nicht zum Kunden passen.
Da die Zulagen laut ??Finanztest?? das ??Herzstück der Riester-Rente?? sind, sollte man sich diesbezüglich besonders intensiv mit den Spielregeln, sprich den Voraussetzungen, befassen. Vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens müssen Jahr für Jahr in den Vertrag eingezahlt werden, inklusive der Zulagen, die auf die eigenen Einzahlungen angerechnet werden. Nach oben hin liegt die Grenze bei 2.100 Euro. Nur dann gibt es die Zuschüsse in voller Höhe. Das bringt Geringverdienern im Moment allerdings eher wenig. Sollten sie im Alter auf die Grundsicherung angewiesen sein, wird ihre Riester-Rente von der Sozialleistung abgezogen.

Nichtsdestotrotz lohnt sich aus Sicht von ??Finanztest?? der Abschluss einer Riester-Rente. Wichtig sei, die Beiträge entsprechend dem Einkommen anzupassen und der Versicherung alle ?nderungen der Lebensumstände mitzuteilen, zum Beispiel die Geburt eines Kindes oder Wegfall des Kindergeldes. Um gar nicht erst zu vergessen, die Zulagen zu beantragen, sollte gleich zu Anfang ein Dauerzulagenantrag unterschrieben werden. Sinnvoll ist es auch, die Steuervorteile zu nutzen und die Anlage AV der Einkommensteuererklärung auszufüllen.

Posted by Andre on 11/09 at 02:59 PM
WissenswertesAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Samstag, November 05, 2011

Berufsunfähigkeit: Verbraucherschützer raten von Billig-Policen ab

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, ist schlichtweg unbekannt, der Beitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu hoch oder der Abschluss einer Police aufgrund von Vorerkrankungen gar nicht erst möglich ?? Gründe, dass bislang nur jeder vierte Bundesbürger sich gezielt gegen Berufsunfähigkeit versichert hat, gibt es viele. Die Branche scheint sich inzwischen Gedanken darüber gemacht zu haben und wartet mit neuen Produkten auf, die einen ähnlichen Schutz versprechen. Die Prämien liegen deutlich unter denen einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Zudem gibt es nur wenige Gesundheitsfragen. Dafür ist die Leistung aus Sicht von Verbraucherschützern eher fraglich.

Wie die Unternehmen ihr ??Kind?? nennen, ist dabei eher zweitrangig. Vom Prinzip her handelt es sich um Erwerbsunfähigkeitsversicherungen. Sie zahlen nur, wenn der Kunde gar nicht mehr arbeiten und nicht einmal mehr der einfachsten Erwerbsfähigkeit nachgehen kann. ??Da stellt sich schon die Frage: Wann muss die Versicherung überhaupt zahlen???, so Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) gegenüber dem Handelsblatt. Nichtsdestotrotz werden die Angebote wahrgenommen. Bei der Generali haben seit Jahresbeginn rund 10.000 Kunden eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Ein Bankkaufmann im Alter von 30 Jahren zahlt für eine Monatsrente von 1.000 Euro knapp 37,35 Euro, ein Handwerker 55,43 Euro. ?hnlich funktioniert auch die Existenzschutzversicherung der Axa. Hier tritt der Leistungsfall bei Unfällen und besonders schweren Krankheiten ein.

Der Bund der Versicherten rät, sich die Konditionen der Versicherungen sehr genau anzusehen. Bisweilen muss eine Erwerbsunfähigkeit von mindestens 24 Monaten prognostiziert werden, ehe überhaupt ein Cent überwiesen wird. Besser seien Verträge, bei denen der Zeitraum nur sechs Monate beträgt. Grundsätzlich gilt aber: ??Wir raten jedem, für den es möglich ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschlie?en.?? Das sei bisweilen auch mit Vorerkrankungen noch möglich. Besser eine Police mit Einschränkungen als gar keine Absicherung oder nur eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, lautet die Devise der Verbraucherschützer. Sie empfehlen, sich so früh wie möglich um einen Vertrag zu bemühen, da es dann weniger Probleme bei der Gesundheitsprüfung gibt.

Posted by Andre on 11/05 at 01:11 PM
WissenswertesBerufsunfähigkeit • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, November 02, 2011

Neuer Garantiezins lässt Versicherer den Jahresschlussverkauf einläuten

Die hei?e Phase, während der die Kfz-Versicherung gewechselt werden kann ?? so man denn möchte ??, läuft noch bis Ende November. Die Lebensversicherer haben einen Monat länger Zeit, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Dann steht 2012 auf dem Kalender und ein um 0,5 Prozentpunkte geringerer Garantiezins zu Buche. Damit wird es für die Branche noch schwerer, ihre Produkte an den Mann und die Frau zu bringen, als es jetzt schon ist. Der Bund der Versicherten (BdV) spricht vom ??Jahresschlussverkauf?? und warnt davor, sich nur auf den Garantiezins zu verlassen.

Noch bieten die Unternehmen einen garantieren Zins von 2,25 Prozent, der für alle Policen der Sparte Leben gilt, angefangen bei der klassischen Lebensversicherung über die private Rentenversicherung bis hin zu den Rürup- und Riester-Renten. Aufgrund der Entwicklung an den Finanzmärkten und der Vorgabe, der Garantiezins darf maximal 60 Prozent des Zinssatzes festverzinslicher Staatsanleihen entsprechen, hat das Bundesfinanzministerium Anfang des Jahres die Rei?leine gezogen und als neuen Wert 1,75 Prozent festgelegt. Irgendwann vor langer Zeit waren es einmal über vier Prozent - davon kann man jetzt nur noch träumen. Kein Wunder also, dass jetzt vermehrt für Lebens- und Rentenversicherungen geworben wird. Allerdings, so der Bund der Versicherten: ??Verbraucher sollten die Höhe des Garantiezinses nicht zur Entscheidungsgrundlage machen. Die Policen lohnen sich schon jetzt nur selten.?? Der Grund: Der Zins gilt nur für den Sparanteil, nicht aber für den gesamten Beitrag, den der Kunde zahlt. Hinzu kommt, dass einige Gesellschaften schon heute weniger als 2,25 Prozent bieten. Laut einer Studie von ?kotest kommt die Allianz mit ihren Produkten nur auf einen Wert von 1,85 Prozent. ??Selbst bei der Garantieverzinsung haben einige Versicherer nun für Intransparenz gesorgt??, ärgert sich der BdV. Spürbar werde der niedrigere Garantiezins insbesondere bei der Riester-Rente. Hier werden sich aus Sicht des BdV auf lange Sicht nur kostengünstige Anbieter halten können.

Posted by Andre on 11/02 at 04:16 PM
WissenswertesAltersvorsorgeLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 22 pages  1 2 3 >  letzte »