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Dienstag, September 09, 2008

Fremdwährungsfinanzierung: Spiel mit dem Feuer

Der Weg in die eigenen vier Wände kann durch ganz verschiedene Finanzierungskonzepte beschritten werden. Wer über eine gute Bonität verfügt und dem Risiko nicht ganz abgeneigt ist, kann durch eine Fremdwährungsfinanzierung viel Geld sparen: Darlehen im japanischen Yen oder dem Schweizer Franken sind oft mit deutlich geringeren Sollzinsen verbunden als solche aus dem Euroraum. Einziger Wermutstropfen: Wertet sich der Euro gegenüber der Kreditwährung ab, können existenzielle Verluste die Folge sein. Befürworter der Fremdfinanzierung argumentieren häufig, dass die Wechselkursentwicklungen langsam vonstatten gehen und sich gro?e Risiken durch ein professionelles Forex-Management verhindern lassen. Die jüngste Vergangenheit aber führte vor Augen, wie schnell sich Bewegungen am Devisenmarkt vollziehen: Der Euro verlor binnen weniger Wochen rund 13 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar.

Wer im Greenback sein Eigenheim finanziert hat und dabei einen Darlehensvertrag von 250.000 schultert, sitzt nun auf Verlusten von mehr als 30.000 Euro. Der Zinsvorteil, der gegenüber einer Euro-Finanzierung realisiert wird, ist damit mehr als zunichte gemacht. Im schlimmsten Fall ?? sofern der Euro gegenüber der US-Währung weiter abwertet wird ?? muss das Darlehen zwangsweise konvertiert werden, da ansonsten die Ratenbelastungen nicht mehr zu tragen sind. Eine zwangsweise Rückkonvertierung ist dabei das Schreckensszenario schlechthin für alle Fremdwährungsfinanzierungen: Verluste von 50.000 Euro und mehr werfen die finanzielle Kalkulation über den Haufen und die Chance auf eine in der Folge positive Entwicklung am Währungsmarkt kann nicht mehr wahrgenommen werden.

Experten raten deshalb nur den Verbrauchern zu einer Währungshypothek, die bereit sind, ein hohes Risiko zu tragen. Wer die eigenen vier Wände nicht aufs Spiel (der Märkte) setzen möchte, finanziert sein Eigenheim über eine klassische Hypothek.

Posted by Stefan on 09/09 at 04:36 PM
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