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Montag, Januar 12, 2009

Hausfrau mit Risiko im Beruf

Das BU-Risiko in der entgeltfreien Hauswirtschaft

Arbeitsunfähig, berufsunfähig, erwerbsunfähig - während sich Ersteres jeder Arbeitnehmer noch vorstellen kann, weil viele ein solches ??Erleben?? bereits mehrfach hinter sich haben, denkt man bei Berufsunfähigkeit einer Person dann meist aber an dauerhafte Erkrankung oder die Folgen eines Unfalls, die den ??aushäusig und unselbständig tätigen?? Hauptverdiener einer Familie betreffen. Hier fehlt jedoch der Blick auf die entgeltfreie Hausarbeit, deren hoher Wert bei Krankheit oder Unfall ebenfalls ausgeglichen werden sollte.

Wer an Berufsunfähigkeit denkt, der will seine wirtschaftlich-finanzielle Existenz bei Ausfall des Haushaltseinkommens absichern. Denn zu keinem Lebensabschnitt darf davon ausgegangen werden, dass das Vermögen nach einem Unfall oder einer Krankheit mit Langzeitfolgen für den weiteren Lebensunterhalt ausreicht. Geht man für familiäre Hausarbeit davon aus, dass diese Arbeit ohne Einkommen hohen wirtschaftlichen Wert darstellt, dann wird schnell klar, das auch die Mutter als Hausfrau krank werden oder einen Unfall haben kann.

Vermögen fehlt auf lange Frist

Ohne ausreichendes Vermögen ohne Gro?eltern oder Schwiegerleute ist deshalb auch für die Hausfrau eine Berufsunfähigkeitsversicherung ratsam. Denn abhängig von der Familiengrö?e sind als Folge eines Ausfalls Haushälterin und Kindermädchen erforderlich und diese als Auftrag gegen Entlohnung. Eine Vollzeit-Haushaltshilfe ist monatlich aber nur von 1500 bis 2000 Euro zu haben. Ein Wert, den die staatliche Erwerbsminderungsrente auf keinen Fall deckt, weil nach 1961 Geborene maximal 34 Prozent vom letzten Brutto erhalten können.

Während sich aber ??der Deutsche? gegen vieles und alles versichert, werde bei Berufsunfähigkeitsversicherung gespart, so die Branche.
Nach Umfrageergebnissen halten wohl auch deshalb nur zehn von 100 Hausfrauen eine Berufsunfähigkeitsversicherung für wichtig. Noch 2003 waren es 21 von 100, wobei sich im Alter von 36 bis 45 Jahren 15 von 100 Personen des Risikos durchaus bewusst waren.

Krankheitsfolgen bei der BU nicht versichert

Geschehen nun auch die meisten Unfälle im Haushalt, kann auch eine finanziell günstigere private Unfallversicherung Risiken decken, weil von 100 Unfällen nur zehn zur Berufsunfähigkeit führen. Bei einem von drei Fällen mit belastenden Folgen sind es jedoch Erkrankungen der Wirbelsäule, der Muskulatur der Gelenke, Nervenleiden oder psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, die durch die Unfallversicherung n i c h t abgedeckt sind.

Bei einer ärztlichen Bescheinigung, dass eine Person mindestens ein halbes Jahr lang 50 Prozent ihrer Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, gilt sie als berufsunfähig. Wird dies rückwirkend festgestellt, sollte auch die Versicherung bis zu drei Jahre rückwirkend die BU-Rente zahlen. Um eine Lücke bis zur regulären Rente zu vermeiden, sollte das Schlussalter bei 60 oder besser sogar bei 67 Jahren liegen. Hausfrauen und -männer können Rentenbeträge bis zu 1000 Euro in der Berufsgruppe 2 versichern, wie dies für Verkäufer, Bäcker oder Hebammen gilt. Teurer ist die Gruppe 3, wie sie auch Kranführer, Altenpfleger oder Fliesenleger versichert sein kann.

Abstrakte und konkrete Verweisung möglich

Einschränkend zahlen Versicherte jedoch meist nur dann, wenn die Person keine drei Stunden am Tag mehr arbeiten kann. Bei ??abstrakter Verweisung? muss die bislang berufstätige, aber jetzt eingeschränkte Hausfrau auch schon mal als Pförtnerin oder in vergleichbarem Job arbeiten. Bei ??konkreter Verweisung? hat der Versicherte, der bereits mehrere Berufe erlernte, die eventuelle Pflicht, wieder auf einen vorherigen Beruf zu wechseln. Auf den Beruf der Hausfrau kann jedoch nicht zurück verwiesen werden, weil dies nur für Berufe mit vergleichbarem Einkommen gelten kann. Zu beachten sind auch die möglichen Pflichten bei Erhöhung der Versicherungssumme: eine neue Gesundheitsprüfung kann umgangen werden, wenn man gleich beim ersten Mal die Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung abschlie?t. ?ltere Versicherungswillige, bei denen eine Vorerkrankung denkbar ist, sollten darauf drängen, dass die Versicherung sie nicht von der Leistung ausschlie?t, auch wenn dies nur zu einem erhöhten Beitragssatz zu haben ist.

Posted by wob. on 01/12 at 01:26 PM
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