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Montag, August 02, 2010

Loveparade: Nothilfe-Fonds von Versicherung und Veranstalter will Opfer unterstützen

Bis die Schuldfrage zur Katastrophe bei der Loveparade und damit auch die Frage nach der Haftung endgültig geklärt sind, werden noch Wochen vergehen. Die Angehörigen der Opfer und die Verletzten haben vorerst also noch keinen konkreten Ansprechpartner, wenn es um finanzielle Ansprüche geht, ob nun für einen möglichen Verdienstausfall oder aber die Bestattungskosten. Betroffene sollten sich, so der frühere Innenminister Gerhard Baum, allerdings schnellstmöglich zusammenschlie?en, weil man im Kollektiv mehr erreiche. Wichtig sei vor allem, klare Zusagen zu fordern, insbesondere zu den Schadensersatzansprüchen.

Unabhängig davon, wer den Tod von 21 jungen Menschen zu verantworten hat, richteten der Veranstalter der Loveparade, die Lopavent GmbH, und die Axa Versicherung einen Nothilfe-Fonds über eine Million Euro für die Opfer ein. Katrin Rüter, Sprecherin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bezeichnet den Fonds als ??noble Geste?? und stellt gleichzeitig klar, dass der Nothilfe-Fonds kein Schuld- oder Haftungsanerkenntnis darstelle. ??Wer auch immer nachher den Schaden übernehmen muss, die Axa und der Veranstalter lassen die Opfer bis dahin nicht nackt dastehen??, so Rüter.

Ziel des Fonds ist es, den Hinterbliebenen und Verletzten Vorableistungen zu zahlen. Laut GDV hat das durchaus auch ??praktische Folgen??. Es wirke sich positiv auf die Genesung aus, wenn der finanzielle Druck nicht mehr so gro? sei. ?brigens waren auch die Stadt Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen angesprochen worden, ob sie sich am Nothilfe-Fonds beteiligen wollen. Der Sprecher der Axa Versicherung, Ingo Koch, erklärte dazu, dass es Gespräche gegeben habe, diese aber ohne Ergebnis geblieben seien. Dass die Assekuranz und Rainer Schaller als Veranstalter das Geld zur Verfügung stellen, verwundert hingegen wenig. Sie stehen aufgrund der niedrigen Versicherungssumme von 7,5 Millionen Euro in der Kritik.

Frei von möglichen Hintergedanken und ganz ohne Lobhudelei von ??oben?? ist die Hilfe, die vom DRK Duisburg organisiert wird. Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die psychologische Betreuung und die Trauma-Therapie für die Betroffenen finanzieren zu können. ?hnliches plant auch der Bürgerverein Neudorf in Duisburg, der die Spendenbereitschaft und die Engagement der Bürger bündeln möchte und sich dafür die Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff wünscht.

Posted by Andre on 08/02 at 10:44 AM
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